Autor Thema: Bayerischer Rundfunk will 2018 zehn Millionen Euro einsparen  (Gelesen 394 mal)

Offline ChrisLPZ

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Digitalfernsehen.de, 08.12.2017

Bayerischer Rundfunk will 2018 zehn Millionen Euro einsparen

Der Bayerische Rundfunk (BR) setzt seinen Sparkurs fort.
(dpa/lby)

Zitat
Der neue Wirtschaftsplan sieht für das kommende Jahr Einsparungen in Höhe von zehn Millionen Euro vor, wie der BR am Freitag in München mitteilte. Der Plan wurde vom BR-Rundfunkrat genehmigt. Der Sender will noch einmal vor allem bei Verwaltung und Technik sparen. Nötig sei das unter anderem wegen hoher Ausgaben im kommenden Jahr für die Sportgroßereignisse Olympische Winterspiele und Fußballweltmeisterschaft sowie die Landtagswahl in Bayern.  […]

Der Bayerische Rundfunk finanziert sich zu einem weit überwiegenden Teil aus dem Rundfunkbeitrag. Der wurde seit 2009 nicht mehr erhöht.

Weiterlesen auf:
http://www.digitalfernsehen.de/Bayerischer-Rundfunk-will-2018-zehn-Millionen-Euro-einsparen.159771.0.html


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« Letzte Änderung: 09. Dezember 2017, 01:50 von Bürger »

Offline Bürger

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Re: Bayerischer Rundfunk will 2018 zehn Millionen Euro einsparen
« Antwort #1 am: 09. Dezember 2017, 02:02 »
Halten wir kurz inne:

Da wird also via "dpa/lby" = DPA-Landesdienst Bayern
https://www.dpa.com/de/produkte-services/text/landesdienste/
eine Pressemeldung "lanciert"(?), womöglich durch den BR-Intendanten und ehemaligen Regierungssprecher höchstpersönlich, die in ihrer Überschrift lauthalt verkündet, dass im kommenden Jahr 10 Mio "eingespart" werden sollen...

...und im Fließtext überliest man dann fast, dass diese - gelinde ausgedrückt "verkürzte", weniger gelinde ausgedrückt "grob irreführende" Schlagzeile - nur die halbe Wahrheit bzw. eigentlich völliger Mumpitz ist, weil diese "Einsparungen" bei "Verwaltung und Technik" ja nur deswegen "nötig" sind, weil "hohe Ausgaben" für Sport- und Wahlübertragungen anstehen, die - so im Klartext - wohl zumindest teilweise kompensiert werden sollen durch Einsparungen an anderer Stelle.

In Summe wird hier also überhaupt nichts "eingespart"...
...außer an Transparenz und Offenheit.

Im Gegenteil, vermutlich wird an diesen Stellen erheblich mehr ausgegeben.
Hervorgehoben werden aber die marginalen Einsparungen an anderer Stelle.

So läuft "Qualitätsjournalismus".

Kann man sich "(ein-)sparen"... ;)


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