Autor Thema: Wahnsinn! MDR kassiert fast 600 Millionen Euro Rundfunkbeiträge  (Gelesen 840 mal)

Offline ChrisLPZ

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tag24.de, 04.12.2017

MDR kassiert fast 600 Millionen Euro Rundfunkbeiträge

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) wird im kommenden Jahr rund 726 Millionen Euro einnehmen. Das teilte der MDR-Rundfunkrat am Montag mit. Den mit Abstand größten Posten nehmen dabei die Rundfunkbeiträge ein.

Zitat
Fast 600 Millionen Euro betragen die Erträge, die der "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" dem MDR zukommen lässt. […]

Weiterlesen auf:
https://www.tag24.de/nachrichten/leipzig-wahnsinn-mdr-kassiert-fast-600-millionen-euro-rundfunkbeitraege-391738


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Offline drboe

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Re: Wahnsinn! MDR kassiert fast 600 Millionen Euro Rundfunkbeiträge
« Antwort #1 am: 04. Dezember 2017, 20:13 »
Nachdem klar ist, dass die ÖR-Anstalten ca. 8 Milliarden Euro kassieren, eine wahnsinnig hohe Summe, die auf die Anstalten entsprechend der Zahler im jeweiligen Sendegebiet verteilt wird, gibt es 9 Anlässe regionalen Wahnsinn festzustellen. Es bleibt dabei, dass je Wohnung 17,50 € monatlich verlangt werden. Das kann man Wahnsinn nennen, weil es sich auf die erwähnten 8 Milliarden summiert. Daraus jetzt je Anstalt eine Wahnsinns-Geschichte zu machen, Austausch der Zahl genügt, ist ungefähr so spannend wie der Wetterbericht von vorgestern.

M. Boettcher


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Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline Besucher

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Re: Wahnsinn! MDR kassiert fast 600 Millionen Euro Rundfunkbeiträge
« Antwort #2 am: 04. Dezember 2017, 21:13 »
Einerseits hast Du natürlich schon Recht...

Daraus jetzt je Anstalt eine Wahnsinns-Geschichte zu machen, Austausch der Zahl genügt, ist ungefähr so spannend wie der Wetterbericht von vorgestern.

...mit dem, was Du gegen diese Story vom (wie oben beschrieben) 600 Mio. € teuren MDR-Wahnsinn einwendest - auf dem Hintergrund des umfassenden Irrsinns des mit € 8000000000.-  p. a. weltweit teuersten ÖRR dieses (zumal vmtl. zu den 20 kleinsten Ländern dieser Welt zählenden) Piesel-Landes.

In gewisser Weise kann man eine solche Deatailbetrachtung auf der anderen Seite aber auch als durchaus sinnvoll ansehen. Denn für vllt. gar nicht so wenige, geistig eher schlichte bzw. kleinmasstäblich denkende, auch i. S. "Rundfukbeitrag" immer noch in Duldungsstarre verharrende Zeitgenossen müssen viele Zusammenhänge und Tatbestände von der obersten, systemischen Ebene erstmal etwas heruntergebrochen und anschaulich gemacht werden. ÖRR (Wasn' das?) /  8 Mrd. € geht in der "Darreichnungsform" vielen einfach am A.... vorbei - und das ändert sich im einen oder anderen Fall erst dann, wenn es um konkrete, der persönlichen Vorstellungskraft eher zugängliche "Entitäten" und Größenordnungen geht.

Das kann im einen Fall eben eine einzelne Anstalt (oder die einzelnen) mit deren Anteil an der jährlichen 8 Mrd. € - Beute sein, an anderer Stelle halt so ein Intendanten-Fuzzi (vgl. eben dieser Buhrow mit seinen 400.000 €, die dieser Typ (noch) jährlich einsackt (wofür denn bitte?) bzw. die Intendanten-Fuzzies in ihrer Gesamtheit mit ihren im Verhältnis zur real arbeitenden Bevölkerung obszön hohen Bezügen. Entsprechend eben auch so einer wie so ein JUSTITIAR mit seinen ebenfalls 6-stelligen Jahresbezügen oder halt auch so einer wie dieser Kleber. 

Für manche/n werden abartige Verhältnisse erst dann sichtbar / erfassbar, wenn sie diese irgendwie zu ihren persönlichen Verhältnissen (an konkreten Personen aufgehängt) oder zu Gebilden vergleichbar z. B. zu ihrer Firma oder Organisation, wo sie arbeiten, in Beziehung setzen, also vergleichen können.


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« Letzte Änderung: 05. Dezember 2017, 00:13 von Bürger »
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Vielleicht gilt der folgende altbekannte Satz auch schon lange für unsere Gerichtsbarkeit: "Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen - aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen."

"Räsoniert, soviel ihr wollt und worüber ihr wollt, aber gehorcht!" - Dieser Wunsch Friedr. II. ist wohl der Masse immer noch Befehl...

Offline lex

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Re: Wahnsinn! MDR kassiert fast 600 Millionen Euro Rundfunkbeiträge
« Antwort #3 am: 05. Dezember 2017, 22:08 »
Ist es nicht egal wieviel eine Anstalt X bekommt?
Eine Person A wohnt im Sendebereich von X und eine Person B wohnt im Sendebereich von Y. Beide bezahlen den gleichen Beitrag, nur wird dieser Beitrag unterschiedlich vergeben.
A finanziert ja sowohl X, als auch Y, so tut es auch B. Aber der große (ungerechte!) Unterschied: A mag eventuell mehr für sein Geld zu bekommen, weil X sagen wir 90% der Beiträge für sich beansprucht.

Das heißt, A zahlt seinen Beitrag und 90% werden für "seine" Anstalt verbraucht (für was auch immer.. Renten, Gehälter, Veruntreuung, Schmiergelder und wenn was übrig bleibt: ein wenig Programm). Und seine Anstalt bekommt nochmal 90% von B.
B zahlt den gleichen Beitrag, aber nur 10% wird für "seine" Anstalt verbraucht (plus die restlichen 10% von A). D.h. er bekommt deutlich weniger Programm, als Person A.

Sieht jemand die Ungerechtigkeit?

Was also macht es für einen Unterschied, ob der MDR 400, 600 oder 800 Millionen bekommt, wenn jemand gar nicht den Sender empfangen kann?


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Offline pinguin

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Re: Wahnsinn! MDR kassiert fast 600 Millionen Euro Rundfunkbeiträge
« Antwort #4 am: 05. Dezember 2017, 23:18 »
Ist es nicht egal wieviel eine Anstalt X bekommt?
Nö.

Wenn für einen Bürger eines Landes die LRA dieses Landes die für den Bürger zuständige LRA sein soll, sollte sich auch die Finanzierung dieser LRA an der Einwohnerzahl dieses Landes orientieren.

Ungünstig bei Flächenländern, bleibt doch der Aufwand der gleiche?
Aus diesem Grunde hat es den Länderfinanzausgleich; um für alle im Bunde weitestgehende gleiche Konditionen zu gewährleisten.

Wenn man hier im Bunde schon keine Klarheit darüber hat, wie das gestaltet werden soll, ohne daß sich jemand über den Tisch gezogen zu fühlen braucht, wie soll dann Europa gelingen?

@Besucher
Zitat
Für manche/n werden abartige Verhältnisse erst dann sichtbar / erfassbar, wenn sie diese irgendwie zu ihren persönlichen Verhältnissen (an konkreten Personen aufgehängt) oder zu Gebilden vergleichbar z. B. zu ihrer Firma oder Organisation, wo sie arbeiten, in Beziehung setzen, also vergleichen können.
Deswegen rechnen ja auch ganz viele Leute Preise noch in DM um, auch ich, und vergleichen 1 Produkt mit den jetzigen Preisen in Euro, der ja punktuell, nicht ohne Grund, auch Teuro genannt wird.

Wenn man aber vergleicht, müsste man alles in Relation zueinandersetzen und mit selbigem in anderen Ländern vergleichen.

Rundfunkfinanzierung Schweiz - Lebenshaltungskosten Schweiz zu Rundfunkfinanzierung Deutschland - Lebenshaltungskosten Deutschland zu Rundfunkfinanzierung Frankreich - Lebenshaltungskosten Frankreich zu ...


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« Letzte Änderung: 05. Dezember 2017, 23:27 von pinguin »
Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline NichtzahlerKa

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Re: Wahnsinn! MDR kassiert fast 600 Millionen Euro Rundfunkbeiträge
« Antwort #5 am: 06. Dezember 2017, 00:31 »
A zahlt seinen Beitrag und 90% werden für "seine" Anstalt verbraucht (für was auch immer.. Renten, Gehälter, Veruntreuung, Schmiergelder und wenn was übrig bleibt: ein wenig Programm). Und seine Anstalt bekommt nochmal 90% von B.
B zahlt den gleichen Beitrag, aber nur 10% wird für dessen Anstalt verbraucht (plus die restlichen 10% von A). D.h. er bekommt deutlich weniger Programm, als Person A.

Das ist ein gutes Argument, das mir bisher noch neu war. Danke.
In der Realität ist der "Vorteil" den man genießt bei allen rund Null (1-2%) und entweder 99% verschwendet (bei Anstalt A) oder 90% verschwendet (bei Anstalt B). Aber unter der vorgeblichen Annahme der Rundfunkanstalten, dass sie was sinnvolles tun, zieht das Argument sehr gut an!


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