Autor Thema: MDR-Intendantin und ARD-Chefin bereit zu mehr Sparsamkeit  (Gelesen 940 mal)

Offline ChrisLPZ

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Mitteldeutsche Zeitung, 16.11.2017

MDR-Intendantin und ARD-Chefin bereit zu mehr Sparsamkeit


Zitat
Halle (Saale) - Die Vorsitzende der ARD, MDR-Intendantin Karola Wille, stellt beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusätzliche Kostenersparnisse in Aussicht. Auf dem Weg zu einem integrierten Medienverbund würden bei der ARD „noch weitere Effizienzmaßnahmen zu entdecken sein“, sagte sie der Mitteldeutschen Zeitung.

Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrages nach 2020 schloss sie nicht aus, sagte jedoch: „Wir wissen, dass Beitragsakzeptanz wichtig ist und haben die Zeichen der Zeit verstanden.“ […]

Weiterlesen auf:
https://www.mz-web.de/panorama/fernsehen/karola-wille-mdr-intendantin-und-ard-chefin-bereit-zu-mehr-sparsamkeit-28862428


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« Letzte Änderung: 17. November 2017, 03:17 von Bürger »

Offline ChrisLPZ

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Re: MDR-Intendantin und ARD-Chefin bereit zu mehr Sparsamkeit
« Antwort #1 am: 16. November 2017, 20:55 »

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Berliner Zeitung, 16.11.2017

ARD-Chefin über Online-TV
„Auch für gekaufte Filme und Serien gibt es Restriktionen“

Von Kai Gauselmann und Hagen Eichler

Zitat
Frau Wille, Sie twittern ja gar nicht. Halten Sie nichts von diesem ganzen Internet-Gedöns?

Es muss nicht jeder bei Twitter und auf anderen Plattformen selbst aktiv sein. Aber ich bin natürlich im Internet unterwegs, schon früh am Morgen und ehrlich gesagt auch nachts. Ich habe alle wichtigen Nachrichten- und Branchen-Apps heruntergeladen.

Solche Apps bieten auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten. Warum müssen die eigentlich im Internet Zeitungstexte veröffentlichen?

Eine Zeitung im Netz werden Sie bei uns nicht finden. Im Internet entwickelt sich eine eigene Mediengattung: Audios, Videos, Textteile, Grafiken, interaktive Gestaltungsmittel wachsen in der konvergenten Welt zusammen. […]

Die Ministerpräsidenten sind sich einig, dass die Sparvorschläge der Anstalten nicht ausreichen. Legen Sie nach?

Ministerpräsidentin Dreyer als Vorsitzende der Rundfunkkommission hat davon gesprochen, dass sich der Beitrag auch in Zukunft in einem akzeptablen Rahmen halten muss. In den nächsten Schritten geht es darum, dass die KEF sich unser Papier über die größte Reform der ARD-Geschichte im Detail anschaut und bewertet. Der crossmediale Umbau der ARD wird viele Jahre in Anspruch nehmen. Auf dem Weg zu einem strukturell integrierten föderalen Medienverbund werden noch weitere Effizienzmaßnahmen zu entdecken sein. […]

Weiterlesen auf:
https://www.berliner-zeitung.de/kultur/medien/ard-chefin-ueber-online-tv---auch-fuer-gekaufte-filme-und-serien-gibt-es-restriktionen--28862734


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« Letzte Änderung: 17. November 2017, 03:15 von Bürger »

Offline Bürger

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Re: MDR-Intendantin und ARD-Chefin bereit zu mehr Sparsamkeit
« Antwort #2 am: 17. November 2017, 04:11 »
Richtig... ;)
"Es muss nicht jeder bei Twitter und auf anderen Plattformen selbst aktiv sein."

...und richtig auch ;)
"Internet" = "eigene Mediengattung" (also nix da von wegen "Rundfunk")

aber
"strukturell integrierter föderaler Medienverbund" ?!?

Hää?!?

Welche Neusprech-Nebelkerze soll damit jetzt schon wieder gezündet werden?

Wahrscheinlich soll gemeint sein
"strukturell invasives penetrierend-omnipräsentes Medien-Kartell"

Was für ein Geschwurbel... ::)


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Re: MDR-Intendantin und ARD-Chefin bereit zu mehr Sparsamkeit
« Antwort #3 am: 17. November 2017, 08:35 »
Wie kommt sie auf das schmale Brett, dass der Internetauftritt auch ihr Auftrag sei?

Darüber hat das Bundesverfassungsgericht sich nämlich noch nicht geäußert, wenn man immer daran erinnern muss, dass der "Auftrag" nie direkt von irgendwem erteilt wurde, sondern sich ausschließlich aus einer Interpretation der höchsten Rechtsprechung ergibt.

Und ich habe das Gefühl, dass die in der Ministerkonferenz berichteten und konkret beabsichtigten 1-2% weniger Ausgaben pro Jahr immer noch als "Sparbemühungen" bei denen gelten.

Die haben es immer noch nicht begriffen, ich fürchte, da muss man das Haus ÖRR mit der Brechstange einreißen, Umbaumaßnahmen bringen nichts mehr.


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« Letzte Änderung: 20. November 2017, 17:10 von Bürger »

Offline ChrisLPZ

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Re: MDR-Intendantin und ARD-Chefin bereit zu mehr Sparsamkeit
« Antwort #4 am: 17. November 2017, 17:37 »

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DWDL, 17.11.2017

ARD-Chefin über Sparmöglichkeiten
Wille: "Wir haben die Zeichen der Zeit verstanden"

  In einem Interview hat die ARD-Vorsitzende Karola Wille vorsichtig von weiteren Sparmöglichkeiten gesprochen. Diese würden auf dem weiteren Weg "zu entdecken sein", sagte sie. Auch mit Blick auf eine mögliche Erhöhung des Beitrags zeigte sie sich realistisch.

von Alexander Krei 

Zitat
[…]
Der crossmediale Umbau der ARD werde "viele Jahre" in Anspruch nehmen. "Auf dem Weg zu einem strukturell integrierten föderalen Medienverbund werden noch weitere Effizienzmaßnahmen zu entdecken sein." Konkret wurde Wille in diesem Punkt allerdings nicht. Dass sich nach internen Berechnungen der Rundfunkkommission ab 2021 eine Lücke von 2,1 Milliarden auftun wird, wollte die ARD-Chefin indes nicht bestätigen. "Das kann man jetzt seriös noch nicht sagen", betonte Karola Wille und verwies lieber darauf, dass der Rundfunkbeitrag "auf alle Fälle" bis Ende 2020 unverändert bei 17,50 Euro liegen werde.
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.dwdl.de/nachrichten/64339/wille_wir_haben_die_zeichen_der_zeit_verstanden/


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faust

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Re: MDR-Intendantin und ARD-Chefin bereit zu mehr Sparsamkeit
« Antwort #5 am: 17. November 2017, 17:46 »
... Effizienzmaßnahmen entdecken  :o 8) ::)

Lasst einfach die Hunde von McKinsey*** von der Leine, und  ALLES  >:D wird gut  :police: !


***Edit "Bürger": Zur Erklärung siehe u.a. unter
McKinsey liefert Fakten zum dualen Rundfunksystem (80-seitiges Kompendium)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24649.0.html


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Re: MDR-Intendantin und ARD-Chefin bereit zu mehr Sparsamkeit
« Antwort #6 am: 17. November 2017, 19:35 »

Bildquelle: http://up.picr.de/27721231uk.png

Digitalfernsehen.de, 17.11.2017

ARD-Chefin Wille will auch "online für alle da sein"

In der Debatte um den Sendeauftrag der Öffentlich-Rechtlichen hat die ARD-Chefin Karola Wille in der "Berliner Zeitung" ausführlich Stellung bezogen - zum Streit mit Zeitungsverlegern und Sparmöglichkeiten.

Weiterlesen auf:
http://www.digitalfernsehen.de/ARD-Chefin-Wille-will-auch-online-fuer-alle-da-sein.159011.0.html




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