Autor Thema: Krise in der Zeitungsbranche: "Staat und Stiftungen sollen helfen."  (Gelesen 1624 mal)

Offline René

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Bildquelle: heise.de

Krise in der Zeitungsbranche:
"Staat und Stiftungen sollen helfen."

Quelle: heise.de


Zitat
Sind deutsche Medien zu zögerlich bei der Suche nach Geldgebern? Ein Experte findet jedenfalls, dass auch Staatsgelder und Geld von Stiftungen die Medienbranche mitfinanzieren könnten. Zumindest unter bestimmten Bedingungen.

Um guten Journalismus in Deutschland bewahren zu können, muss sich die Branche nach neuen Geldgebern umschauen. Davon ist Medienwissenschaftler Horst Röper überzeugt. "Wir haben ein Problem mit der Finanzierung von Journalismus. Und das wird auch so bleiben", sagte der Leiter des Dortmunder Formatt-Instituts der Deutschen Presse-Agentur. (...)

Weiterlesen:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Krise-in-der-Zeitungsbranche-Staat-und-Stiftungen-sollen-helfen-3879439.html


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« Letzte Änderung: 05. November 2017, 16:48 von Bürger »

Offline fox

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Ist klar, daß die Zeitungsbranche eine Krise hat.
Wenn ich nur 20,-- € monatlich für Information ausgeben kann, und dann schon
17,50 € für die ÖRR zahlen muß, obwohl ich weder Radio noch Fernsehen habe,
kann ich mir eine Zeitung meiner Wahl nicht mehr leisten.


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Offline René

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@fox
Schaue dir das Erscheinungsdatum des hier verlinkten Artikels an:

Artikel 5 GG und das weinende Schaf
https://online-boykott.de/kommentare/105-artikel-5-gg-und-das-weinende-schaf


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« Letzte Änderung: 05. November 2017, 16:49 von Bürger »

Offline pinguin

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Die Frage ist, ob die Zeitungsverlage dieses wirklich schon bewusst erkannt haben?

Nur eine wirklich freie Medienwahl aller Bürger, bzw. Verbraucher wird die Zeitungsverlage in die Lage versetzen, mehr eigene Kunden zu generieren; vorrausgesetzt dabei freilich, daß nur bezahlt wird, was der Bürger, bzw. Verbraucher auch selbst individuell bestellt hat und die Printpublikation inhaltlich wie preislich derart interessant sind, daß der Bürger, bzw. Verbraucher diese auch haben will.

Gelingen kann dieses den Zeitungsverlagen auch durch aktive Einbindung ihrer Kunden, wissen die doch am besten, was sie lesen wollen.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline René

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Mit diesem Thema befasst sich auch folgender Artikel, der sehr ausführlich die eigenartige Interpretation des Artikels 5 unseres Grundgesetzes behandelt:

Rundfunkzwangsbeitrag – oder die betreute Informationsfreiheit
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25121.0.html

Ich selbst habe bereits einige Male meine Tageszeitung für einige Monate abbestellt, weil sie Themen, die eigentlich die zahlende Leserschaft interessiert, ignoriert – das auch nach mehreren "Erinnerungen" von Lesern wie mir. Sicher, ein einzelner Abonnent tut nicht ganz weh, aber ich kenne mehrere, die die Zeitung nicht mehr bestellen, weil diese durch den Rundfunkbeitrag zu teuer wurde. Sie bemängeln darüber hinaus, so wie ich es auch tue, dass diese zusehen, wie ihnen die Leserschaft zum Teil durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk entzogen wird und nichts dagegen unternehmen.

Bleiben die Abonnenten/Käufer weg, geht die Auflage nach unten. Geht die Auflage nach unten, sinken auch die Preise für Werbung und immer mehr Werbekunden bleiben einfach weg. Diese Abwärtsspirale können nur die Verleger selbst versuchen, sie zu stoppen – Hilfen durch Stiftungen oder gar den Staat lösen das Problem nicht.


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« Letzte Änderung: 05. November 2017, 16:50 von Bürger »

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