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Autor Thema: Deutsche Welle: Volkspädagogisches Erziehungsfernsehen unter Ausschluss der Öffe  (Gelesen 1256 mal)

L
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Deutsche Welle: Volkspädagogisches Erziehungsfernsehen unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Sehr aktiv ist auch der deutsche Staatssender Deutsche Welle. Deutsche Welle betreibt wie Radio Swoboda und BBC einen eigenen russischsprachigen Kanal. Um das zu ermöglichen, musste der Gesetzgeber sogar das Deutsche-Welle-Gesetz ändern. Ursprünglich diente der Sender nämlich nur der Information von im Ausland lebenden Deutschen über Vorgänge in Deutschland und der Unterstützung von Deutschlernenden. Er sendete daher auch ausschließlich auf Deutsch.


Auf diese Weise kann wird die Welt aber nie am deutschen Wesen genesen, und das hat sich auch in die politische Etage herumgesprochen. Inzwischen bedient die Deutsche Welle ihre Zuschauer auch auf Russisch.

Aktiv ist sie dabei besonders in der politischen Berichterstattung. Aktuell ist dem russischsprachigen Kanal der Deutschen Welle besonders die Berichterstattung über den Oppositionspolitiker Alexej Nawalny ein Herzensanliegen, der zur Präsidentenwahl 2018 antreten will.

Ganz unabhängig von der Zulassung zur Wahl, die wegen einer Verurteilung in Zweifel steht, hat Nawalny kaum Aussichten auf Erfolg. Sein Programm ist marktradikal und nationalistisch. Er fordert eine weitgehende wirtschaftliche Liberalisierung. Weiterhin fordert er die Einführung eines Visa-Regimes für die Bewohner des Nordkaukasus und die schnelle Ausweisung von Usbeken und Kasachen.

Nawalny lädt zu verbotenen Demonstrationen und generiert auf diese Weise dramatische Bilder und Nachrichten über sich und seine Kandidatur, ohne einen einzigen Rubel in Werbung investieren zu müssen. Da bleibt Geld übrig, das anderweitig ausgegeben werden kann. Angeblich werden Schüler für ihr Erscheinen bei den von Nawalny initiierten Protesten bezahlt. Unterstützung findet Nawalny unter anderem bei dem wegen Unterschlagung verurteilten Ex-Oligarchen Michail Chodorkowski.

Alles nicht so schön und nicht so sauber, inhaltlich sehr nah an Parteien, die deutsche Medien im eigenen Land wesentlich weniger freundlich behandeln - dessen ungeachtet widmet die Deutsche Welle der Berichterstattung über Nawalny aber breiten Raum und wird nicht müde, für diesen zu werben. Ein marktradikales Russland wie in den 1990er Jahren ist in deutschem Interesse.

Darüber hinaus hat die Deutsche Welle einen Hang zum Boulevard, informiert über das Sexleben der Deutschen oder über Gay Prides. Es ist ein schräges Deutschlandbild, das hier kolportiert wird. Eines, das sagt: "Deutschland geht es gut." Differenzierungen sucht man vergebens. Wenn man wissen möchte, wie eine Diktatur sich nach außen verkaufen sollte, sollte man Deutsche Welle schauen. Es ist ein Paradebeispiel für schlechten, einseitigen Staatsfunk: Hochglanzjournaille.

aus: https://deutsch.rt.com/international/59846-wer-betreibt-hier-wirklich-propaganda/


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f

faust

... jetzt mal ganz langsam, damit ich es auch verstehe:

Die "Deutsche Welle" sendet auf Russisch, speziell für den "russischen Markt" - das bedeutet doch, die Russen müssten jetzt alle Rundfunkbeitrag zahlen???

BONANZAAA !!!

Millionen neuer "Kunden" - hoffentlich schafft es der Betragsservice  :police: :police: :police: , die alle anzumelden !!!


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L
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nein, das ist nicht nötig, denn die Deutsche Welle ist ein ÖRR, der über Steuern finanziert wird.
Also, wieso nicht den gesamten ÖRR über Steuern finanzieren?


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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Der gemeine Deutsche soll natürlich...

nein, das ist nicht nötig, denn die Deutsche Welle ist ein ÖRR, der über Steuern finanziert wird.
Also, wieso nicht den gesamten ÖRR über Steuern finanzieren?

...auch weiterhin glauben, der deutsche ÖRR sei "staatsfern", liefere ihm also schon qua dessen neutrale Information (im Sinne des gesetzlichen Programmauftrags) über das, was auf der Welt so alles passiert (wo ja allerdings auch schon mal mit Hilfe deutscher Soldaten [oder - als nur einem Beispiel - auch der F.Naumann-Stiftung zum Putsch in Honduras 2009 :->>] nachgeholfen wird, dass *das* passiert, was  im außenpolitischen/ökonomischen Interesse der hiesigen [oder auch woanderwärts hausender] "Eliten" passieren soll).

Da käme angesichts der aktuellen, gewissen öffentlichen Unruhe im Augenblick die Umstellung auf Steuerfinanzierung sicher sehr ungelegen. DIe Herrschaften beim ÖRR (und interessierte Politiker ebenso) halten die Mehrheit nach wie vor für geistig so schlicht, dass diese sich von dessen rein formaler Trennung von i. w. S. staatlichen Akteuren (und natürlich auch Atlantikbrücke etc.) blenden - und an den ganzen intensiven Verflechtungen auf personeller / persönlicher Ebene vorbei - auch künftig für dumm verkaufen läßt & der Rest kritischen Potentials mit irgendwelchen Dumm-Quatsch-Shows etc. pp. ruhiggestellt werden kann.

Insofern muss der Staatsferne®-Popanz sogar unbedingt am Leben gehalten werden, denn *würde* der Rundfunk aus Steuermitteln bezahlt, *und dann* von den ÖRR-Fuzzis eine solche Propaganda- & Indoktrinations-Show abgezogen wie man das in der jüngeren Vergangenheit erleben durfte bzw. immer wieder darf, dann gäbe es nämlich richtig Ärger. Dann kämen gesetzliche Vorschriften ins Spiel, und das wie bisher übliche Im-Sande-Verlaufen-Lassen bzw. simple rituelle Abbügeln jedweder Programmbeschwerden durch die offensichtlich politik- bzw. anstaltshörigen Rundfunk-/Fernsehräte wäre dann nicht mehr das Ende der Fahnenstange, was die mittlerweile zahlreichen Bürgerbeschwerden über die ÖRR-Anstalten und deren "Berichterstattung" zu manchem Thema anlangt.

Aber natürlich soll im folgenden wieder das "Volkspädagogische Erziehungsfernsehen..." Thema sein


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 01. November 2017, 15:59 von Besucher«
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen." - v. Rochow

"Räsoniert, soviel ihr wollt und worüber ihr wollt, aber gehorcht!" - Dieser Wunsch Friedr. II. ist wohl der Masse immer noch (oder wieder) Musik in ihren Ohren...

"Macht zu haben, heißt, nicht lernen zu müssen" - Karl Werner Deutsch. Der muss unsere Anstalten & die dt. Verwaltungsgerichtsbarkeit gekannt haben.

T
  • Beiträge: 238
Dieser Artikel ist schon ein wenig älter (2014) , passt aber meiner Meinung auch zur aktuellen Diskussion:

Deutsche Welle soll Anti-Putin-Sender werden


http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/plaene-des-intendanten-deutsche-welle-soll-anti-putin-sender-werden/10749874.html


Zitat
Limbourg hatte der Wochenzeitung „Die Zeit“ gesagt, er wolle „Putins Propaganda endlich Paroli bieten“ und die Deutsche Welle dafür zu einem internationalen Informationssender ausbauen.

Putin versuche seit Jahren massiv die Weltöffentlichkeit mit „Russia Today“ zu beeinflussen und für sich zu gewinnen, sagte der Intendant. Es herrsche „eine Auseinandersetzung der Werte“ auf allen Ebenen.

Limbourg will deshalb die Deutsche Welle umbauen und einen englischsprachigen TV-Kanal als Flaggschiff etablieren. „Ich möchte, dass die Deutsche Welle erfolgreich für unsere Werte eintreten kann, und das kann sie nur, wenn sie möglichst weit verbreitet ist.“ Dabei hoffe er auf die Unterstützung der Regierung. „Unsere Werte in der Welt zu vertreten ist eine nationale Aufgabe“, hob Limbourg hervor.

Am deutschen Tresen soll die Welt genesen (oder so ähnlich... ;) )


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G
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  • „Er aber, sag’s ihm, er kann mich am A...."
Nun ja,

der WDR übt sich derweil in Un-Rechtsberatung auf Arabisch.

https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/glosse/keine-staatsfunker-sondern-brueckenbauer/

https://www.facebook.com/WDRforyou/videos/1337536763022375/

Ich hätte mal gerne ne Rechtsberatung in Sachen Zwangsbeitrag,
aber da werden wir wohl lange warten.   


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 04. November 2017, 14:48 von Götz von Berlichingen«

 
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