Autor Thema: Beschwerde auf Beschluss des VG nur mit Anwalt? Wieso?  (Gelesen 659 mal)

Offline NotMe

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Beschwerde auf Beschluss des VG nur mit Anwalt? Wieso?
« am: 16. Oktober 2017, 12:37 »
Hallo zusammen,

Person A hat dem VG einen Eilantrag zukommen lassen, bzgl Abwehrung der Zwangsvollstreckung.
Daraufhin bekam A nach Wochen einen Beschluss zugestellt, der A nicht ganz glücklich gemacht hat.
A hat dagegen fristgemäß Beschwerde erhoben.

Diese Beschwerde wurde abgewiesen, da sie nicht von einem Anwalt erhoben wurde.

Möchte jemand Person A erklären, was plötzlich ein Anwalt dabei soll?! Warum? Ist das so vorgeschrieben?


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Offline maikl_nait

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Re: Beschwerde auf Beschluss des VG nur mit Anwalt? Wieso?
« Antwort #1 am: 16. Oktober 2017, 13:31 »
Hallo!

Das nennt sich Vertretungszwang (zB VwGO §67 (4) OVG, BVerwG), und ist damit verbunden, daß die Beschwerde bzw die Berufung gegen VG-Entscheidungen zwar am VG eingeht, aber von dort an die nächste Instanz weitergeleitet wird. Nächste Instanz bei fiktiver Person A wäre OVG mit Vertretungszwang gewesen.

MfG
Michael


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Offline NotMe

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Re: Beschwerde auf Beschluss des VG nur mit Anwalt? Wieso?
« Antwort #2 am: 16. Oktober 2017, 13:32 »
Aha? Was es nicht gibt...


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Offline Markus KA

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Re: Beschwerde auf Beschluss des VG nur mit Anwalt? Wieso?
« Antwort #3 am: 16. Oktober 2017, 14:57 »
Person M hat gehört, dass man auf eine Zwangsvollstreckung mit mehreren Schritten gleichzeitig und möglicherweise effizienter reagieren kann.

Hierzu auch:
OGV Amtsgericht Heidelberg - Zwangsvollstreckung
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,23156.msg153395.html#msg153395

Hinweis: Eine Beschwerde auf den Beschluss eines Amtsgerichtes (diese wird dann weitergeleitet zum Landgericht) erfordert keine "Anwaltspflicht", hierzu die Rechtsbehelfsbelehrung des Beschlusses beachten. Dies ist beim VG leider nicht der Fall.



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