Autor Thema: Tatort: Der rote Schatten - "Das ist RAF-Propaganda"  (Gelesen 1969 mal)

Offline ChrisLPZ

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Tatort: Der rote Schatten - "Das ist RAF-Propaganda"
« am: 16. Oktober 2017, 07:54 »

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Focus, 15.10.2017

"Tatort: Der rote Schatten"
"Das ist RAF-Propaganda" - Stefan Aust zum neuen SWR-Krimi

Der "Tatort: Der rote Schatten" widmete sich am Sonntagabend auch der Todesnacht von Stammheim. Am 18. Oktober 1977 nahmen sich im Hochsicherheitsgefängnis in Stuttgart-Stammheim die führenden RAF-Terroristen Andreas Baader, Jan-Carl Raspe und Gudrun Ensslin das Leben.

Zitat
[..] Im Zuge der Ermittlungen wird dann auch die Todesnacht von Stammheim nochmal aufgerollt – und einer sich hartnäckig haltenden Verschwörungstheorie viel Raum gegeben. Hat am Ende die Bundesrepublik die drei Terroristen umbringen lassen? Oder zumindest die Waffen für den Suizid bereitgestellt? Durch die in einem Pseudodoku-Stil gedrehten Szenen wird im Tatort dieser Eindruck erweckt. Sie stehen unhinterfragt neben den Szenen, die den offiziellen Hergang der Ereignisse am 18. Oktober 1977 zeigen.[..]

In der „Bild“-Zeitung hat sich der RAF-Spezialist und Autor des Buches „Der Baader-Meinhof-Komplex“, Stefan Aust, zum neuen Tatort geäußert. Und ein vernichtendes Urteil gefällt: „Das ist RAF-Propaganda. Ich kann nicht verstehen, dass zur Hauptsendezeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen so ein gefährlicher Unsinn verbreitet werden kann“, sagte der 71-Jährige dem Blatt. [..]

Weiterlesen auf:
http://www.focus.de/kultur/kino_tv/tatort-der-rote-schatten-das-ist-raf-propaganda-stefan-aust-zum-neuen-swr-krimi_id_7718166.html


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Re: Tatort: Der rote Schatten - "Das ist RAF-Propaganda"
« Antwort #1 am: 16. Oktober 2017, 19:33 »
Zitat
[..] ... Hat am Ende die Bundesrepublik die drei Terroristen umbringen lassen? Oder zumindest die Waffen für den Suizid bereitgestellt? Durch die in einem Pseudodoku-Stil gedrehten Szenen wird im Tatort dieser Eindruck erweckt. ...[..]
Im wilden Westen hieß es immer: Er wusste zu viel.

Beim NSU hieß es immer "Selbstmord", "Doppelselbstmord". (Und dann nochmal die Pumpgun durchgeladen).
Die Beiden und die Zeugen, V-Männer wussten auch zu viel und
wollten z.T. am nächsten Tag aussagen. Alles Zufälle?

P.s.: Es gibt neuerdings gewisse Vermutungen, dass in beiden Fällen seitens derer, die das eigentlich verhindern sollen, bestens Bescheid gewusst wurde und vermutlich sogar "mitgemischt" worden sein soll?
Mehr oder weniger sogar von dort aus gesteuert.
Das Ziel bzw. das Ergebnis ist dann immer, dass man verschärfte Terrorgesetze erlassen darf.


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« Letzte Änderung: 16. Oktober 2017, 22:41 von Bürger »

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