Autor Thema: TV-Moderatoren sind nicht die Erzieher ihrer Zuschauer  (Gelesen 459 mal)

Offline Uwe

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TV-Moderatoren sind nicht die Erzieher ihrer Zuschauer
« am: 13. Oktober 2017, 19:12 »

Quelle Logo:https://zeitungsarchiv.nzz.ch/skin/frontend/nzz/archiv/images/logo/overlay_neuezuercherzeitung.png
TV-Moderatoren sind nicht die Erzieher ihrer Zuschauer

Quelle: Neue Züricher Zeitung 13.10.2017 von Jörg Thadeusz


Zitat
Nach dem Wahlerfolg der AfD steht der öffentlichrechtliche Rundfunk in Deutschland in der Kritik. Mitunter zu Recht. Viele Moderatoren behandelten die Zuschauer nicht wie mündige Bürger, sondern wie Schutzbefohlene.

Wir haben Kritik nötig

Fast jeder, der für ARD oder ZDF arbeitet, kann die Vorwürfe mitsprechen: Wir verschleudern wahnsinnig viel Geld, es gibt zu viel Fussball, zu viel Quiz-Quatsch, und die Klauen der politischen Akteure haben uns fest im Griff. Und die Abrechnung mit ARD und ZDF, die ohne eine Beschimpfung der Krankenhausserie «In aller Freundschaft» auskommt, muss erst noch geschrieben werden. Trotzdem haben wir es verdient, kritisiert zu werden. Wir haben es nötig.

In Amerika sieht man, dass und wie es anders geht. Die Kollegen dort sind noch besser geworden, seit sie sich den obszönen «Fake Media»-Vorwürfen von Präsident Donald Trump und seinen digitalen Brülltruppen ausgesetzt sehen. Ihre Interviews sind präziser, überlegter und souveräner. Trumps Unterstützer kommen in den Beiträgen zu Wort und nicht reflexhaft in den Häme-Kübel.

weiterlesen auf:
https://www.nzz.ch/international/tv-moderatoren-sind-nicht-die-erzieher-ihrer-zuschauer-ld.1321743


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Offline volkuhl

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Re: TV-Moderatoren sind nicht die Erzieher ihrer Zuschauer
« Antwort #1 am: 13. Oktober 2017, 19:40 »
Dazu passend:



Silke Burmester und die Berufs­auffassung der Mainstreamjournaille


Zitat
Dass vor allem die „Journalisten“ der über­regio­na­len Medien sich selbst als Teil einer gesell­schaft­lichen Macht­elite betrachten, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein. Silke Burmester ist sicherlich eine jener „Journalistinnen“ die sich selbst als Alpha-Journalisten sehen und in dieser staatstragenden Funktion regelmäßig in den öffentlich-unrechtlichen Anstalten zu Wort kommt, um Meinung zu machen.

In einem aktuellen Beitrag für den Deutschlandfunk fordert Burmester mehr Geld „für den freien Journalismus“ und macht dabei gar keinen Hehl aus ihrer eigenen Berufsauffassung, die als typisch für die Vertreter des staatsnahen Mainstreams angesehen werden kann.

"Es geht darum, dass viele von uns mit ihrer Arbeit versuchen, diese Gesellschaft zusammen- und die Demokratie zu erhalten."

Diese Einstellung ist unfreiwillig entlarvend. Schon auf den ersten Blick wird klar, dass es Burmester und Konsorten nicht um die objektive, umfassende und unparteiliche Information der Öffentlichkeit über relevante gesellschaftliche Ereignisse geht, damit die Bürger sich sodann unvoreingenommen und gut informiert selbst eine Meinung bilden können, sondern es geht ihr ganz schamlos um die Durchsetzung einer politischen Agenda auf der Metaebene: Die „Gesellschaft zusammen-„ und das Herrschaftssystem, das sie als „Demokratie“ bezeichnet, aufrechtzuerhalten.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! „Journalismus“ als Mittel zum Zweck der gesellschaftlichen Stabilisierung im Sinne der Herrschaft. Genauso beschreibt Noam Chomsky die Funktion des Mainstreams und nennt es beim richtigen Namen: Propaganda.
...

https://propagandaschau.wordpress.com/2017/10/13/silke-burmester-und-die-berufsauffassung-der-mainstreamjournaille/


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Offline cook

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Re: TV-Moderatoren sind nicht die Erzieher ihrer Zuschauer
« Antwort #2 am: 13. Oktober 2017, 20:12 »
Quelle Logo:https://zeitungsarchiv.nzz.ch/skin/frontend/nzz/archiv/images/logo/overlay_neuezuercherzeitung.png
TV-Moderatoren sind nicht die Erzieher ihrer Zuschauer

Quelle: Neue Züricher Zeitung 13.10.2017 von Jörg Thadeusz


Aufschlussreich:

Zitat
An solchen Vorfällen zeigt sich, dass unsere Kritiker recht haben, wenn sie Unabhängigkeit anmahnen. Allerdings müssen wir uns nicht aus politischer Bevormundung befreien. Die kommt in der Praxis kaum vor.

Was soll das heißen, die politische Bevormundung kommt kaum vor? Nur ab und zu? Einmal pro Woche? Nur bei jeder 10. Tagesschau-Meldung?

Lieber Jörg, auch nur ein Versuch der politischen Bevormundung oder Einflussnahme sollte bereits bei den Redaktionen zu einem deutlichen, öffentlich ausgetragenen Protest führen. Stattdessen hat man sich in Euren Redaktionen offenbar bereits daran gewöhnt, hin und wieder der Politik nach dem Mund zu reden oder die Nachrichten anzupassen, wenn's halt dringend verlangt wird.

Ich finde es ansonsten schon mal beachtenswert, wenn jetzt der ein oder andere Journalist mal anfängt darüber nachzudenken, ob sie was falsch machen.

Wenn gerade nachgedacht wird: es ist nicht nur die wahnsinnig überhebliche und blasierte Einstellung der Journalisten im ÖRR, sie seien was besseres und hätten immer recht, weil sie ja bei ARD und ZDF angestellt sind. Die Objektivität sowie notwendige Distanz zu Parteien und Staat fehlen gerade auch deshalb, weil es die Zwangsabgabe gibt.

Man muss sich mal fragen: wenn die Zwangsabgabe helfen würde, einen guten unabhängigen Journalismus zu machen, warum hat es bislang nicht geklappt? Wie lange will man das Experiment noch fortführen, bevor man zugibt, totalen Mist gebaut zu haben?


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Tereza

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Re: TV-Moderatoren sind nicht die Erzieher ihrer Zuschauer
« Antwort #3 am: 13. Oktober 2017, 20:38 »
Kann es sein, dass dieser Gastkommentar in der NZZ eines beim ÖR "freien Mitarbeiters wie Thadeusz" vom 13. Oktober 2017 die Retourkutsche für die Missbilligung seiner CDU-Wahlkampf-Moderation durch den ÖR (hier: rbb) im September 2017 ist?!
Link: http://uebermedien.de/19992/rbb-missbilligt-einsatz-von-joerg-thadeusz-im-cdu-wahlkampf/

Zitat
Übermedien

Stefan Niggemeier   Verstoß gegen Geschäftsordnung
rbb missbilligt Einsatz von Jörg Thadeusz im CDU-Wahlkampf
11. September 2017

Mit der Moderation einer CDU-Wahlkampfveranstaltung hat sich Moderator Jörg Thadeusz den Unmut des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) zugezogen. Dadurch, dass er im Gespräch mit der Spitzenkandidatin der Union ausdrücklich auf seine Tätigkeit für den Sender verwies, habe er gegen die Geschäftsordnung verstoßen. ...
...
Zitat
Für den Sender ist es sicher nicht ideal, wenn ein programmprägendes Gesicht, das im Wahlkampf für den rbb politische Interviews mit Politikern führt, sich gleichzeitig von einer Partei dafür bezahlen lässt, bei Wahlkampf-Veranstaltungen aufzutreten.
Nur getroffene Hunde bellen ...


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« Letzte Änderung: 14. Oktober 2017, 10:11 von DumbTV »

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