Autor Thema: Das Fernsehen ist nicht tot - aber es muss sich ändern  (Gelesen 566 mal)

Offline Uwe

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Das Fernsehen ist nicht tot - aber es muss sich ändern

Quelle: Augsburger Allgemeine 26.08.2017 von Daniel Wirsching


Zitat
50 Jahre nach der Umstellung auf Farbe wandelt sich die TV-Welt in einem weitaus größeren Maße. Es liegt nun an den Sendern, was sie aus ihren Chancen machen.

Auf Jugendliche wirkt ein Fernseher so exotisch wie ein Festnetztelefon

Zudem drängen Mitbewerber auf den Markt. Diese Streamingdienste oder Pay-TV-Sender bieten ihren Kunden etwas, wofür diese zu zahlen bereit sind – seien es aufwendig produzierte Serien oder Sportereignisse, deren Übertragungsrechte sie für viel Geld erworben haben. Das herkömmliche, lineare Fernsehen, das Fernsehgerät, wirken da wie Auslaufmodelle und auf Jugendliche so exotisch wie ein Festnetztelefon.

weiterlesen auf:
http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Das-Fernsehen-ist-nicht-tot-aber-es-muss-sich-aendern-id42486061.html


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Re: Das Fernsehen ist nicht tot - aber es muss sich ändern
« Antwort #1 am: 26. August 2017, 10:56 »
Aber ob der Kollege der schreibenden Zunft...

...da wirklich auf dem aktuellen Stand ist mit seiner teils ausformulierten, teils zwischen den Zeilen hervorschimmernden Annahme, die Herrschaften beim bundesdt. ÖRR müssten im genannten Zusammenhang aktiv werden, täten also bislang nichts oder fast nichts, was den genannten them. Sachverhalt betrifft?

Der hiesige ÖRR ist doch voll dabei, etwas aus seinen »Chancen« zu machen :->. Und das unter verschiedenen Akzentuierungen:

1) Einmal in einem in besagtem Kommentar gar nicht angesprochenen spezifischen Kontext, nämlich dem, sich via Internet  - entgegen den klaren gesetzlichen Regelhaftigkeiten - das angestammte Terrain der Printpresse zum seinen zu machen (mag man vllt. auch als verspätete »Retourkutsche« betrachten können dafür, dass irgendwann ja u. a. auch einmal Zeitungsverleger auf die Idee gekommen waren, »Rundfunk & Fernsehen können wir auch.« (Einführung Lokal- / Privatfunk ab den 1980er Jahren)).

2) Unter dem Aspekt der zuletzt anhand der Statements dieses LRA-Fuzzys (aus NRW?) etwa im Frühjahr diesen Jahres am deutlichsten gewordenen Absichten, wie deren beispielhaft-konkreter Umsetzung im Fall Piet-S., sich die Strukturen des Internets generell selbst unter den Nagel zu reissen bzw. einzuverleiben (als Weiterentwicklung der i. S. Internet vorherigen alten Drücker-Strategie des ÖRR), indem dieser Verbreitungsweg von Informationen - zumal von interessierter Seite selbst - nun obendrein mal eben kurz willkürlich in Rundfunk® umzudefinieren versucht wird.

3) Drittens - hier etwas OT, natürlich - was die Rührigkeit bzgl. der versuchten Sicherung der Finanzquellen angeht. Beispielhaft etwa angesichts des ÖRR-Auftragswerkes namens »Kommentar zum Rundfunkrecht« (Hahn/Vesting), das dem Vernehmen nach von den hiesigen Verwaltungsgerichten (BGH auch?) ja mit größter Dankbarkeit bedacht wurde und wird, wie man an den bislang in Unzahlen »passenden« Urteilen ablesen kann, wenn es darum geht, die Herrschaften beim ÖRR vor dem Verlust auch nur eines einzigen Pfennigs zu bewahren...

Das sind insgesamt zwar wenig seriös - sondern eher an Bandengebaren (»Das Einzugsgebiet Bölterkamp für den Drogenabsatz, das übernehmen ab nächste Woche unsere Jungs - bzw. wer da weiter verkaufen will, darf das nur noch mit unserer »Erlaubnis«! Wir bestimmen, wo es langgeht!«) - anmutende Attitüden und Methoden, aber dass die Herrschaften aus dem Dunstkreis des ÖRR im angesprochenen Zusammenhang nun schliefen, kann man aktuell doch wirklich nicht behaupten.



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« Letzte Änderung: 26. August 2017, 18:01 von Bürger »
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Vielleicht gilt der folgende altbekannte Satz auch schon lange für unsere Gerichtsbarkeit: "Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen - aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen."

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