Autor Thema: ARD gibt zweifelhafte Online-Studie heraus  (Gelesen 4402 mal)

Offline Uwe

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ARD gibt zweifelhafte Online-Studie heraus
« am: 15. Juli 2017, 22:17 »

Quelle Logo:http://www.die-zeitungen.de/fileadmin/_migrated/news/faz_feuilleton_01.JPG
ARD gibt zweifelhafte Online-Studie heraus

Quelle: FAZ 15.07.2017, von MICHAEL HANFELD


Zitat
Die Öffentlich-Rechtlichen machen der Presse online Konkurrenz. Eine Studie soll belegen, warum das sinnvoll ist – und verbiegt dafür die Realität.

Zu den Beratungen der deutschen Medienpolitik über den neuen Rundfunkstaatsvertrag und insbesondere die Frage, wie ARD und ZDF künftig ihre Online-Auftritte gestalten können, hat die ARD beim Institut „Goldmedia“ eine Studie in Auftrag gegeben, die zu einem Ergebnis kommt, das den Wünschen des Auftraggebers voll und ganz entspricht. Es lautet: Internetnutzer wollen, dass die ARD mehr Text anbietet. Es gebe „ein deutliches kommunikatives Bedürfnis der Nutzer von ARD-Angeboten, welches explizit einen Abruf journalistischer Texte beinhaltet“. Der „Anteil der öffentlich-rechtlichen Angebote am Online-Informationsmarkt“, heißt es weiter, sei „im Vergleich zu Presseangeboten gering. Eine verschärfte Wettbewerbssituation zwischen Pressemedien und den Online-Angeboten der ARD lässt sich nicht feststellen.“

weiterlesen auf:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/ard-gibt-zweifelhafte-online-studie-heraus-15106710.html



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« Letzte Änderung: 16. Juli 2017, 08:40 von Viktor7 »

Offline cook

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Re: ARD gibt zweifelhafte Online-Studie heraus
« Antwort #1 am: 15. Juli 2017, 23:26 »
Gehört es eigentlich zum öffentlich-rechtlichen Auftrag, Beitragsgelder für sinnfremde Studien rauszuschleudern? Manchmal bekomme ich den Eindruck, der ÖRR beschäftigt sich nur noch mit sich selbst und leitet die Zwangskohle direkt in zweifelhafte Marktforschungsinstitute und auf das Konto diverser Rechtsprofessoren um, damit die stete Ausweitung des Zwangsbeitrag gerechtfertigt werde, um schließlich noch mehr Studien finanzieren zu können.  Weia.  8)


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Offline samson_braun

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Re: ARD gibt zweifelhafte Online-Studie heraus
« Antwort #2 am: 16. Juli 2017, 13:55 »
Zitat
Veröffentlichungen (Auswahl)

    Formatradio in Deutschland. Berlin 1995
    Hörfunk und Werbung. Berlin 1998
    Die Internet-Ökonomie. Strategien für die digitale Wirtschaft. Berlin 1998
    Rundfunk online. Radio und Fernsehen im Internet. Berlin 1999
    Neue Formate für lokales Fernsehen in Sachsen. Berlin 2005
    Call-Media – Mehrwertdienste in TV und Hörfunk. Berlin 2005
    Produzentenstudie 2012 : Daten zur Film- und Fernsehwirtschaft. Berlin 2013
    Social TV Aktuelle Nutzung, Prognosen, Konsequenzen. Leipzig 2015

der hat noch ein paar andere interessante Sachen geschrieben. Stinkt aber auch nach ÖRR mief!


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Wer die Meinungsfreiheit erst dann verteidigt, wenn die eigene Meinung unter Feuer kommt, der wird sie wahrscheinlich verlieren.
(Paul Schreyer)

Offline befreie_dich

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Re: ARD gibt zweifelhafte Online-Studie heraus
« Antwort #3 am: 16. Juli 2017, 15:30 »
MedienMachtpolitik



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Wer sieht dich, selbst wenn du ihn nicht siehst?
 - Der ÖRR.

Offline Sloyment

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Re: ARD gibt zweifelhafte Online-Studie heraus
« Antwort #4 am: 16. Juli 2017, 20:20 »
Der *** FAZ-Artikel verlinkt natürlich nicht direkt zur Studie, er erwähnt nicht einmal den Namen der Studie.


***Edit "Bürger:
Wortwahl entfernt. Bitte auf die Wortwahl achten.
Gemäß den Forum-Regeln soll im Forum gepflegte Wortwahl herrschen, da das Forum auch auf seine Außenwirkung bedacht ist.
Danke für das Verständnis und die zukünftige Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 16. Juli 2017, 20:32 von Bürger »

Offline PersonX

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Re: ARD gibt zweifelhafte Online-Studie heraus
« Antwort #5 am: 16. Juli 2017, 21:47 »
Der Name Goldmedia tauchte im Zusammenhang mit Rundfunk und Auftragsgutachten bereits in der Vergangenheit auf.
Anfang also 02/2016 hatte eine Person Y bereits versucht Informationen über "Goldmedia" zu erhalten.
Vielleicht können mögliche Querverbindungen geprüft werden.

Soweit bekannt sollten das Information zur Gründung sein.
Zitat
[...]
Dr. F. Kerkau entwickelte das Verfahren an der FU Berlin und gründete gemeinsam mit Dr. K. Goldhammer die Goldmedia Custom Research.
http://www.begruendet-berlin.de/startups/goldmedia-custom-research-gmbh


Und hier wurde eine Übernahme durch eine andere Gruppe beschrieben.

Zitat
[...]„Durch die Übernahme von Goldmedia Analytics haben wir zusätzliche Expertinnen und Experten für multidimensionale Medienstudien gewonnen und sind zudem am neuen Berliner Standort von Beginn an gut aufgestellt und vernetzt“, sagt pressrelations-Geschäftsführer Joachim de Bruin. Die pressrelations GmbH, mit Standorten in Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Ulm, ist ein Dienstleister für digitale Medienbeobachtung und Medienanalyse. Pressrelations bietet Lösungen für das Management von Beiträgen aus allen Medienquellen (Print, Online, TV/Hörfunk, Social Media) über das Onlineportal NewsRadar® sowie für die Erstellung elektronischer Medienspiegel.
 

http://pr-journal.de/nachrichten/branche/15009-pressrelations-uebernimmt-goldmedia-analytics.html

wahrscheinlich müsste die Vergangenheit von pressrelations GmbH ausgewertet werden

wahrscheinlich müsste das mit betrachtet werden

https://dbs.cs.uni-duesseldorf.de/research/atom/

Zitat
Das Forschungsprojekt ATOM ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme und der pressrelations GmbH.

http://www.prmaximus.de/11032
Zitat
[...]Seit unserer Gründung im Jahr 2001 gehören Unternehmen aller Größenordnungen, PR-Agenturen, Universitäten, Parteien, Organisationen und verschiedene europäische Ausschnittdienste zu unseren zufriedenen Kunden. Sie profitieren von einem Leistungsangebot, das sich aus drei zentralen Bereichen zusammensetzt: [...]


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

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