Autor Thema: Nur wenige Stunden vor der Sendung lädt Lanz-Redaktion Kubicki aus  (Gelesen 890 mal)

Offline ChrisLPZ

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Focus, 10.05.2017

Aus Sorge vor Wahlbeeinflussung?
Nur wenige Stunden vor der Sendung lädt Lanz-Redaktion Kubicki aus



Zitat
„Ich bin ziemlich erstaunt. Nein, ich bin böse.“ FDP-Vize Wolfgang Kubicki klingt am Telefon maßlos verärgert. Heute Vormittag hat ihn die Redaktion von Markus Lanz ausgeladen.
Geplant war, dass der erfolgreiche Wahlkämpfer aus Schleswig-Holstein heute Abend im Stuhlkreis des Talk-Masters sitzt. Über aktuelle Politik sollte dabei nicht geredet werden, erzählt Kubicki. Es sollte um Persönliches gehen. „Aber irgendwo beim ZDF muss jemand sitzen, der Sorge hat, dass Frau Kraft am Sonntag verlieren könnte“, sagt er. „Die FDP war offensichtlich zu erfolgreich.“ [..]

Weiterlesen auf:
http://www.focus.de/politik/deutschland/aus-sorge-vor-wahlbeeinflussung-bin-boese-nur-wenige-stunden-vor-der-sendung-laedt-lanz-redaktion-kubicki-aus_id_7108310.html


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Offline René

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Es ist ein offenes Geheimnis, dass das gesamte System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit seiner Verflechtung mit Politik und Justiz seit Jahrzehnten nicht mehr frei ist, um es milde auszudrücken. Die vierte Staatsgewalt...

Ich schlage vor, wir laden heute noch Herrn Kubicki zu uns ein – wir laden ihn bestimmt nicht kurz vor Ultimo aus. Wir sollten die Verärgerung von Politikern zu unserem Nutzen lenken.

Was meint ihr?


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Offline mistersh

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@ René: Die Idee finde ich sehr gut.

Es war ja schon grenzwertig bei anderen TV Sendungen als die Partei mit dem blau roten Bildchen nicht eingeladen wurde, nur weil man diese nicht dabei haben will. Jetzt aber eine "alt eingesessene" Partei nicht einzuladen bzw. wieder auszuladen, die mit großer Wahrscheinlichkeit bei der Wahl entsprechend abschneiden wird, ist schon sehr dreist.


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« Letzte Änderung: 11. Mai 2017, 03:24 von Bürger »

Offline ellifh

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Zitat von: Focus
Allerdings haben wir bei Unterhaltungssendungen die Regel, dass sechs Wochen vor Landtagswahlen Politiker von bundespolitischer Bedeutung nicht mitwirken sollen.

Das steht mal wieder in den geheimen Regeln des Staatsfunkes, die keiner kennt, außer sie selbst und die sich nach Gutdünken ändern lassen, wie es in den Kram passt.

Als wir Kinder waren und gespielt haben, Mau Mau oder Mensch ärgere dich nicht, versuchte auch jeder, die Regeln für sich zurechtzubiegen, damit er einen Vorteil hat und besser dasteht.  Daran erinnert mich dieser Satz.


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« Letzte Änderung: 11. Mai 2017, 03:24 von Bürger »
Gattungen, die sich nicht anpassen, gehen zugrunde.

Paul Watzlawick

Offline faust

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... allein dass darüber gesprochen wird, worüber gesprochen werden darf, ist doch Manipulation, oder? Hat eine Demokratie das tatsächlich nötig?

Das stinkt bis sonstwohin - weg damit !


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Offline Besucher

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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Nun...

... allein dass darüber gesprochen wird, worüber gesprochen werden darf, ist doch Manipulation, oder? Hat eine Demokratie das tatsächlich nötig?
...

...eine »gelenkte« Demokratie (gelegentlich auch als postdemokratisch bezeichnet) wie etwa die hiesige kann das durchaus nötig haben. Eine entsprechende 'Qualitätsjustiz' im Dienste der Staatsraison allein - wie aktuell im Falle des sogenannten Rundfunkbeitrags mit bisher nur wenigen Ausnahmen - reicht nicht immer bzw. nur so lange, wie der Untertan im allgemeinen fein spurt. Sonst werden eben auch andere Massnahmen nötig... :->>.


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« Letzte Änderung: 10. Mai 2017, 10:27 von Besucher »
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Vielleicht gilt der folgende altbekannte Satz auch schon lange für unsere Gerichtsbarkeit: "Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen - aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen."

Offline Nevrion

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Das erinnert mich an einem Vorfall, aus dem Jahr 2002.

http://www.n-tv.de/politik/FDP-will-klagen-article126176.html

http://www.n-tv.de/politik/Westerwelle-aussen-vor-article124708.html

Damals hat man Guido Westerwelle, der von der FDP als Kanzlerkandidat aufgestellt war, nicht mit ins Kanzlerduell gelassen. Jetzt kann man ja von der FDP halten was man will, aber spätestens seit dem Tag war mir klar, dass die Meinungsbildung in diesem Land zu Gunsten der sogenannten Volksparteien gesteuert wird.


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