Autor Thema: Berlin: Aktionstag/Demo 29.04.2017 > Fakten, Erkenntnisse, Kritiken  (Gelesen 4258 mal)

Offline Kurt

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Hallo zusammen,

bitte hier sachlich Fakten, Erkenntnisse, Kritiken zur Berliner Veranstaltung am 29.04.2017 zusammentragen.

Danke und Gruß
Kurt


Hinweis: Linksammlung zum Thema nunmehr unter
Aktionstag/ Demo 29.04.2017 - Berlin [Sammelthread]
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,23154.0.html


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« Letzte Änderung: 21. Mai 2017, 16:22 von Bürger »
"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2019. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 6 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

Offline Jade

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Die persönliche Präsenz ist unbedingt notwendig wenn es darum geht eine Botschaft zu platzieren, die eine bestimmte Aufmerksamkeit und Interesse benötigt, um wahrgenommen zu werden. Wie sonst könnten man uns wahrnehmen?

Wenn von der Entscheidung viel abhängt, besonders dann, sollten wir zahlreich erscheinen.Uns muss einiges klar werden:gemeinsam und nicht vereinzeln nehmen wir zunehmenden Einfluss auf die Regierung und Rundfunkelite.


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Offline Roggi

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Der Protestmarsch war in Berlin von beachtlicher Größe. Es hätte etwas lauter sein müssen, damit die Protestgesänge durch die verrammelten Fenster der Verantwortlichen hätte dringen können. Es waren sicherlich weit über 500 wütende Bürger, die sich am Protestmarsch beteiligten. Auch am Neptunbrunnen waren ständig über 500 Leute. Da gewiss nicht jeder den ganzen Tag blieb, dürfte die Zahl der Besucher bei weit über 1000 protestierenden Demonstranten gelegen haben.

Die Bühne war zusammen mit dem Stromgenerator sehr professionell. Der brennende Kamin verlieh dem ganzen einen Charme, der typisch für Berlin ist.

Die Organisation war gut durchdacht und seriös, die Polizei konnte sich auf die Sicherung des Verkehrs konzentrieren und die Demonstranten konnten ohne Ablenkung ihre Meinungen verkünden.

Es waren viele kreative Plakate und Kunstwerke gegen den Zwangsbeitrag zu sehen, auch das machte den Charme der Demonstration aus.

Die Vorträge der Rechtsanwälte Bölck und Koblenzer und die anschließende Diskussion mit den Demonstranten trug wesentlich zum besseren Erfassen der Ungerechtigkeiten des Zwangsbeitrags bei. Diese kompetente Darstellung der "Rechtsbrüche durch örR, Gerichte und Politik" wird in Berlin sicherlich für weitere Diskussionen sorgen.

Die Ansprachen unserer vier Heldinnen waren herzlich und mitreißend, die Sympathien waren ihnen gewiss.

Die Livestreams waren sehr eindrucksvoll, die Geschehnisse wurden gut rübergebracht. Alles live, nichts geprobt!

Kritik:
Es waren zu wenige Infostände präsent. Sollte Zeitmangel der Grund gewesen sein, muss versucht werden, für die nächste Demo einen Termin mit allen Infostandleuten zu finden, der es zulässt, dass mehr Infostände teilnehmen. Oder es muß so frühzeitig geplant werden, damit sich Termine nicht überschneiden.
Für alle, denen es zu weit war: die nächste Demo wird im Ruhrpott geplant, so dass die Entfernung dann ein geringeres Problem sein dürfte.

Es gab mehrere gleichzeitige Versuche am Abend vor der Demo, Treffen zu organisieren. Da es kurzfristig in der Hektik der Organisation viele gleichzeitige Anfragen und Angebote für Treffen gab, konnten nicht alle Möglichkeiten genutzt werden. Die nächste Demo sollte rechtzeitig einen festen Treffpunkt für alle bekommen.


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« Letzte Änderung: 01. Mai 2017, 11:31 von Roggi »
Widerspruch und Klage 2019 https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=30197.0
Hilfstexte und Musterbriefe: http://volxweb.org/node/166/

Offline Spark

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Leider konnte ich die Demo nur über den Livestream verfolgen so gut es eben ging. Da ich sehr viele Aussetzer mit stehendem Bild und ohne Ton hatte, waren die Reden für mich nur sehr lückenhaft und nicht wirklich zu verstehen.

Aber der Gesamteindruck war schon beachtlich. Gerne hätte ich es selber erlebt. Früher wäre das überhaupt kein Problem gewesen, aber heute ist so eine Entfernung wie Berlin schon fast unerreichbar für mich geworden, da ich nicht mehr mobil bin und auch die Gesundheit nicht mehr so ist, wie sie mal war.

Ich konnte es dem Livestream jetzt nicht entnehmen ob es das gab, aber könnte man für die Vorträge, die ja doch einiges an Zeit dauern, vielleicht ein paar Klappstühle organisieren für z.B. auch ältere Interessenten, welche nicht mehr so lange stehen können? Wenn ich dort gewesen wäre, hätte ich bestimmt nach einiger Zeit Probleme bekommen.

Was die Protestrufe angeht muß ich mich Roggi anschließen. Ein bisschen mehr Emotion und Lautstärke hätte sicher nicht geschadet. Teilweise wirkte es etwas zu seicht. Nur bei diesem ARD Dingsbums, da kam ein bisschen Leben rein. Das ist aber jetzt nicht böse gemeint, es fiel mir nur auf.

Das Datum fand ich nicht sehr vorteilhaft gewählt. Durch den 1. Mai ist dieses ein verlängertes Wochenende und sehr viele nutzen das eher für Familienausflüge, als zu einer Demo zu fahren. Persönlich hätte ich den 17. Juni als besser empfunden. Dieses Jahr fällt er auf einen Samstag, ist ein bedeutender geschichtlicher Gedenktag und es dürften an dem Tag auch sehr viele Menschen in Berlin sein.
Zitat
Für alle, denen es zu weit war: die nächste Demo wird im Ruhrpott geplant, so dass die Entfernung dann ein geringeres Problem sein dürfte.
Das wäre schon super, da bei einer solchen Entfernung meine Möglichkeiten nicht ganz so eingeschränkt sind.

Alles in allem fand ich die Veranstaltung aber echt klasse und ein riesen Lob gebührt allen Beteiligten und Organisatoren, welche sie ermöglicht haben.


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"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
(II. Flugblatt der Weißen Rose)

"Fear. It's the oldest tool of power. If you're distracted by fear of those around you, it keeps you from seeing the actions of those above."
(Mulder)

Offline Bodi

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Ich war auch in Karlsruhe dabei, der Aktionstag war schon ein guter Anfang.  Nun in Berlin war es merklich besser, zum einen deutlich mehr Teilnehmer - auch gerade was den Demonstrationszug betrifft - und zum anderen hat das Wetter, wenn auch etwas kühl, bis auf einen kurzen Schauer mitgespielt.

Teilnehmerzahl:
Das Potential an Teilnehmern war gleichwohl nur gering ausgeschöpft; die Hemmschwelle, mehrere hundert Kilometer Anreise auf sich zu nehmen, ist groß. Sicher gibt es in den lokalen Medien Möglichkeiten, vorab auf den Aktionstag hinzuweisen. Ich weiss nicht, inwieweit diese Möglichkeit genutzt wurde. Allein in Berlin dürfte es Hunderttausende geben, welchen den Rundfunkbeitrag am liebsten abgeschafft sähen. Wenn davon nur 1% auf die Strasse geht, wäre das schon eine Vervielfachung der Teilnehmerzahlen.

Zum Vortrag der 4 Beitragsverweigerinnen:
Beeindruckend, mit welcher Konsequenz sie verweigern und mit welcher Härte -aber trotzdem letztlich hilflos - die LRA bzw. der Beitragsservice reagieren.

Vortrag der Rechtsanwälte: Gut, wie diese gezielt den Finger in die rechtlichen Wunden legen. Eigentlich kann das Bundesverfassungsgericht die Fakten nicht ignorieren.
Die anschliessende Fragerunde war teilweise zu langatmig, z.B. ob die LRA "Firmen" sind.
M.E. macht es Sinn, vorab die wichtigsten Fragen zu sammeln - vielleicht teilweise auch schon hier im Forum, nicht alle Fragen lassen sich hier klären - und den Rechtsanwälten vorab vorzulegen, damit sich diese vorbereiten können. Auch ein Rechtsanwalt kann nicht sofort alles wissen.

Auch der Demonstrationszug war positiv. Große Teile der Berliner Bevölkerung haben erkennbar mit Sympathie auf unsere Ziele reagiert, einige haben sich sich direkt dem Zug angeschlossen.





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« Letzte Änderung: 01. Mai 2017, 16:06 von Bodi »

Offline Jade

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Zitat
Ich konnte es dem Livestream jetzt nicht entnehmen ob es das gab, aber könnte man für die Vorträge, die ja doch einiges an Zeit dauern, vielleicht ein paar Klappstühle organisieren für z.B. auch ältere Interessenten, welche nicht mehr so lange stehen können? Wenn ich dort gewesen wäre, hätte ich bestimmt nach einiger Zeit Probleme bekommen.

In der unmittelbaren Nähe war Sitzmöglichkeiten vorhanden.Angebot für kostenlose Übernachtung auch, leider nicht wahrgenommen :(


Zitat
Auch der Demonstrationszug war positiv. Große Teile der Berliner Bevölkerung haben erkennbar mit Sympathie auf unsere Ziele reagiert, einige haben sich sich direkt dem Zug angeschlossen.

Auch ausländische Gäste wollten wissen um was es ginge :laugh:


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« Letzte Änderung: 01. Mai 2017, 16:59 von Bürger »

Offline Domspitze

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Der Protestmarsch war in Berlin von beachtlicher Größe. Es hätte etwas lauter sein müssen, damit die Protestgesänge durch die verrammelten Fenster der Verantwortlichen hätte dringen können.

Naja was die stimmgewaltigkeit anbelangt gebe ich dir recht Roggi, allerdings wurde ich während des Protestzugs doof angemacht, weil ich meine Trillerpfeife trällern lies.

Vllt. würde es helfen in der Planung, sich kurze,knackige Protestparolen auszudenken, die mit "flugblätter" an den Demonstranten verteilt werden. Somit wäre die Hemmschwelle sich da stimmlich zu beteiligen, kleiner.

Ich wäre auch für, lauter und bunter.

Angebot für kostenlose Übernachtung auch, leider nicht wahrgenommen :(

Wo wurden denn die ausgeschrieben?


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« Letzte Änderung: 01. Mai 2017, 18:51 von Bürger »

Offline Jade

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Zitat
Wo wurden denn die ausgeschrieben?
Ausgeschrieben direkt nicht. Es war vereinbart mit der Arbeitsgruppe, die Daten wegen Koordination von Unterkünfte vom 28.4 bis 30.4. Berlin bekannt zu gegeben per E-Mail. Also tat ich es.


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« Letzte Änderung: 01. Mai 2017, 20:26 von Bürger »

Offline sommerflieder

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Der Aktionstag war ein Erfolg! Die beiden Rechtsanwälte waren perfekt und haben wichtige Botschaften gesendet, welche wir hier genauer betrachten müssen. Für mich war die wichtigste Botschaft: wir müssen politisch etwas bewirken, da das ganze öR-System intelligent genug aufgebaut ist, den Widerstand zu brechen. Herr Bölck und Koblenzer haben fast im Chor geäußert, dass das Tübinger Urtel wohl keine Überlebenschance hat. Ebenso, dass Zahlungen unter Vorbehalt sinnlos sind und dass die Vollstreckungen bei Nichtzahlung sehr gut vom eigentlichen Protest (gegen die Rundfunkanstalten) abgekoppelt sind.

Wir müssen den politischen Druck verstärken! Nicht locker lassen; die Abgeordneten INFORMIEREN, denn sie kennen nicht die Hintergründe und nicken nur ab.

Der neue Song von den Söhnen Mannheims nimmt dieses Thema perfekt auf. Im Song "Marionetten" heißt es u.a.:

Zitat
„Mit dem zweiten sieht man …“

Wir steigen euch auf´s Dach und verändern Radiowellen
Wenn ihr die Tür nicht aufmacht, öffnet sich plötzlich ein Warndreiecks-Fenster
Vom Stadium zum Zentrum eine Wahrheitsbewegung


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« Letzte Änderung: 01. Mai 2017, 20:27 von Bürger »

Offline TVFranz

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Hallo,

zuerst möchte ich mich bei den Organisatoren und Mitstreitern bedanken, daß diese Demo möglich wurde.
Schade fand ich die schwache zahlenmäßige Beteiligung zu Beginn. Ich zählte keine 100 Personen. Ok, es war schwierig abzugrenzen, wer zur demo gehört und wer nur Besucher des Neptunbrunnens war. Erfreulich, daß die Zahl der Mitstreiter beim Marsch durch die Straßen auf ca. 500, meiner Schätzung nach, angewachsen war.
Warum liessen sich nicht mehr Leute mobilisieren?
Ich glaube da liegt noch viel Potenzial verborgen.
Wie schaffen es andere Organisatoren Busse und Sonderzüge zu Demos zu füllen?
An der mangelnden Anzahl der GEZ-Beitrags-Gegner kann es nicht liegen.   
Lag es daran, daß die Organisatoren zuviel hinter verschlossenen Türen organisierten und Synergie-Effekte des Forums nicht aktivierten?
Was spricht dagegen, andere Plattformen (campact, Lobby Control.....) miteinzubeziehen, um mehr Menschen für unsere Sache zu erreichen und damit eine durchschlagendere Wirkung zu haben? 
Der Zug durch die Stadt, war gewaltfrei , diszipliniert aber auch sehr brav und leise. Hier fehlten Trillerpfeifen, Sambatrommeln ;)  mehr Transparente, im Vorfeld ausgeknobelte knackige, lautstarke Sprechchöre. Sicher hätten hier im Forum, Leute mit Demoerfahrung einiges beisteuern können.
Ich hoffe meine Kritik wird nicht als vernichtend aufgefaßt, sondern als Lernphase, als Denkanstoß. Nichts für ungut. Die nächste Demo kommt bestimmt.  ;)


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Haben Sie zum Erhalt Ihrer Freiheit schon den Zwangsbeitrag entrichtet ?

Je lauter Demokratie beschworen wird, desto weiter haben wir uns von ihr entfernt! Freie, selbstbestimmte Kulturen kennen das Wort garnicht. Sie leben es!

Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe - ob Sie wollen oder nicht!

Offline Bürger

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Ich hoffe meine Kritik wird nicht als vernichtend aufgefaßt, sondern als Lernphase, als Denkanstoß. Nichts für ungut. Die nächste Demo kommt bestimmt.  ;)
Nein, ich denke nicht, dass die Kritik als "vernichtend" aufgefasst wird.
Auch die weiter oben geäußerten Kritiken sind - wie auch hier - sachlich formuliert und haben auch nichts "Besserwisserisches" an sich.
Insofern: Bitte weiter so konstruktiv.

Was spricht dagegen, andere Plattformen (campact, Lobby Control.....) miteinzubeziehen, um mehr Menschen für unsere Sache zu erreichen und damit eine durchschlagendere Wirkung zu haben? 
Dagegen spricht prinzipiell gar nichts. Mehrere solche Organisationen sind bereits angedacht.
Jedoch bedarf es hierfür ebenfalls der Abstimmung/ Kontakteknüpfen und Koordination.
Allein: Die Kapazitäten fehl(t)en bisher.

Der Zug durch die Stadt, war gewaltfrei , diszipliniert aber auch sehr brav und leise. Hier fehlten Trillerpfeifen, Sambatrommeln ;)  mehr Transparente, im Vorfeld ausgeknobelte knackige, lautstarke Sprechchöre. Sicher hätten hier im Forum, Leute mit Demoerfahrung einiges beisteuern können.
Die Leute im Forum mit Demoerfahrung mögen sich bitte zu erkennen geben (ggf. auch nur intern per PM), so dass ggf. eine Art Demo-Orga-Berater-und-Ideenfindungs-Gruppe entsteht, welche sich dann speziell und konzentriert diesem Thema widmen kann.

Soviel als Vorschläge meinerseits.

Danke auch von mir an alle an der Organisation und Durchführung Beteiligten, die all dies neben ihren beruflichen und privaten Verpflichtungen und Freuden geleistet haben!!!


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Offline Jade

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Lag es daran, daß die Organisatoren zuviel hinter verschlossenen Türen organisierten und Synergie-Effekte des Forums nicht aktivierten?

Eindeutig nein.

Natürlich kann man auch aus mehreren Einzelkämpfern ein Team formen.
Das Vorhaben, welches gestartet würde ist eine ambitionierte Aufgabe.
Es stand schon jemand mit Demo Erfahrung zur Verfügung Ohne mithilfe wäre nicht möglich, das ganze, so wie geschehen ist, aufs Beine zu bringen.

Es ist sinnvoll und wünschenswert, neben dem erwünschten Synergiepotential auch deren unerwünschte Nebenwirkungen im Vorfeld zu beachten und besprechen. Erfahrung lehrt uns.

Es hat sich nur gezeigt, dass die erwünschten Synergieeffekte anders ausfiel.


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Offline Nevrion

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Insgesamt kann man wohl von einer gelungenen Veranstaltung sprechen, auch wenn das Wetter recht wechselhaft war. Allerdings gab es eine Kleinigkeit, die ich ein wenig schade fand. Das betraf die Vorgaben zum Sprechchor während des Laufs. Ich denke schon es ist wichtig ist eine aufklärende Wirkung zu haben. Gegen die GEZ oder den Beitragsservice zu skandieren, mag zwar griffig sein, aber gerade, wenn man sich anderen Menschen mitteilen will, doch vielleicht etwas zu knapp gefasst.
Gegen Ende der Strecke wurde zwar vereinzelt angefangen aus dem Wagen heraus ein paar Fakten zu präsentieren, warum wir gegen den Beitragsservice demonstrieren, aber abgesehen von den fleißigen Flyer-Verteilern, kam dahingehend relativ wenig aus dem Wagen heraus. Aufklärung ist wichtig, denn sonst wirkt man ja unter Umständen eher wie ein Haufen, die aus unlauteren Gründen keinen Beitrag zahlen wollen.

Vielleicht noch eine allgemeine Anmerkung zum Gesamtevent. Meines Erachtens reduziert man das Thema (nach außen hin) zu oft auf auf das Medium Fernsehen, anstatt auf die Radiosendeanstalten oder Internetformate. Also sind Sprüche wie "Glotze aus, Hirn an" zwar nicht verkehrt, es sollte aber möglichst versucht werden das ganze Spektrum abzudecken.


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Offline karlsruhe

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  • Nichtnutzer: ich werde niemals freiwillig zahlen
Zitat
Wo wurden denn die ausgeschrieben?
Ausgeschrieben direkt nicht. Es war vereinbart mit der Arbeitsgruppe, die Daten wegen Koordination von Unterkünfte vom 28.4 bis 30.4. Berlin bekannt zu gegeben per E-Mail. Also tat ich es.
Ich war mit der Koordination betraut und habe diese Übernachtungsmöglichkeiten nur an mir persönlich bekannte Mitstreiter vergeben, damit die Gastgeber auch ein sicheres Gefühl haben.

@Jade
Deine Übernachtungsmöglichkeit wurde nicht in Anspruch genommen, da sich eben aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig ein "Storno" ergab. Danke für Dein Angebot, aber soooo kurzfristig konnte ich niemanden mehr finden. :)


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« Letzte Änderung: 02. Mai 2017, 14:25 von Bürger »
Statement nach der Verhandlung, 16.05.18 BVerfG:
Wegen der zunehmenden schwindenden Akzeptanz, wurde  über mehrere Jahre nun das bestehende Modell ausgedacht, und dabei wortlos hingenommen, dass es dabei zu immensen Kollateralschäden kam/kommt!!!!!!!!

Ich will einfach als ehrlicher Nichtnutzer erkannt, akzeptiert, toleriert und in Ruhe gelassen werden, ohne irgendeine Art von "Schutzgeld" zahlen zu müssen, um nicht in den Knast zu wandern, danke!!!

Offline Domspitze

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Zitat
Ausgeschrieben direkt nicht. Es war vereinbart mit der Arbeitsgruppe, die Daten wegen Koordination von Unterkünfte vom 28.4 bis 30.4. Berlin bekannt zu gegeben per E-Mail. Also tat ich es.

Ich war mit der Koordination betraut und habe diese Übernachtungsmöglichkeiten nur an mir persönlich bekannte Mitstreiter vergeben, damit die Gastgeber auch ein sicheres Gefühl haben.

Entschuldigung, aber genau das finde ich sehr schade, wenn dies nur im internen Kreis gehandhabt wird. Denn die Menschen, wie ich, haben händeringend mitfahrgelegenheiten gesucht, da kam nichts...eine Übernachtungs Gelegenheit hätte ich sehr begrüßt. Denn innerhalb von 36 Std. Mit dem Bus hin und her zu reisen ist kein Zucker schlecken.
Auch da könnte für die Zukunft eine extra Gruppe genau dies koordinieren, damit das breiter ankommt. Und ich denke, was das " sichere Gefühl" der Gastgeber angeht, könnten auch im Vorfeld diese Menschen sich untereinander austauschen. Und somit wäre da auch ein behagliches Gefühl garantiert. Dies könnte anhand Listen bewerkstelligt werden, ala cloud. Z.b.


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« Letzte Änderung: 02. Mai 2017, 14:26 von Bürger »

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