Autor Thema: "Frontal 21"-Reporterin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung  (Gelesen 1716 mal)

Offline Uwe

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"Frontal 21"-Reporterin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung

Quelle: Digitalfernsehen 08.12.2016


Zitat
Dem ZDF steht gerade Ärger ins Haus. Eine "Frontal 21"-Reporterin verklagt die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt wegen ungleicher Bezahlung von Mann und Frau. Sie verdient beim ZDF deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen.

weiterlesen auf:
http://www.digitalfernsehen.de/Frontal-21-Reporterin-verklagt-ZDF-wegen-ungleicher-Bezahlung.147230.0.html


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Offline pinguin

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Re: "Frontal 21"-Reporterin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung
« Antwort #1 am: 08. Dezember 2016, 18:15 »
Zitat
Eine "Frontal 21"-Reporterin verklagt die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt wegen ungleicher Bezahlung von Mann und Frau. Sie verdient beim ZDF deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen.
Und kann sich damit auch auf europäisches Recht stützen:
Zitat
Artikel 23
Gleichheit von Frauen und Männern
Die Gleichheit von Frauen und Männern ist in allen Bereichen, einschließlich der Beschäftigung, der Arbeit und des Arbeitsentgelts, sicherzustellen.
http://www.eu-info.de/static/common/download.php/save/2549/Charta%20der%20Grundrechte%20der%20Europ%C3%A4ischen%20Union%20%282007-C_303-01%29.pdf


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Offline cook

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Re: "Frontal 21"-Reporterin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung
« Antwort #2 am: 08. Dezember 2016, 19:43 »
AGG? Schon mal gehört? Gilt nicht für's ZDF, denn: die öffentlich-"rechtlichen" müssen sich nicht an Recht und Gesetz halten. Sie stehen quasi drüber. GG, EU-Recht, sämtliche Rechtsprinzipien, die in den vergangenen 60 Jahren erkämpft wurden: nicht anwendbar, sorry.


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« Letzte Änderung: 09. Dezember 2016, 19:44 von Bürger »

Offline muuhhhlli

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Re: "Frontal 21"-Reporterin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung
« Antwort #3 am: 09. Dezember 2016, 09:11 »
Und kann sich damit auch auf europäisches Recht stützen:
Zitat
Artikel 23
Gleichheit von Frauen und Männern
Die Gleichheit von Frauen und Männern ist in allen Bereichen, einschließlich der Beschäftigung, der Arbeit und des Arbeitsentgelts, sicherzustellen.
http://www.eu-info.de/static/common/download.php/save/2549/Charta%20der%20Grundrechte%20der%20Europ%C3%A4ischen%20Union%20%282007-C_303-01%29.pdf

Hört mir nur mit dem EU-Mist und den Gesetzen auf. Papier ist geduldig. Ein Arbeitsvertrag ist eine freie Vereinbarung zwischen zwei Vertragspartnern.
Warum hat diese Frau sich nicht zu den Vertragsbesprechungen mit Ihrem Chef am Tisch auf gleiche Bezahlung geeinigt?

Dann hätte Sie nicht den Job bekommen. Also akzeptiert man die Arbeitsvereinbarung und dann hinterher will man vor Gericht ziehen und die gleiche Bezahlung einfordern,
weil es ein EU-Recht gibt. Dümmer gehts nimmer. So ein Schwachsinn, welcher Chef macht denn sowas mit, hat er nix anderes zu tun?

Bei den vielen Arbeitslosen bekommen solche Personen auch beim ZDF die Frischluft in der freien Natur ohne beheiztes Büro zu spüren.
Die bekommen die Kündigung vor die Nase gesetzt und eine Abfindung und der Fall ist gelöst und der Chef holt den nächsten.
Aus den Uni's warten Sie zu Tausenden auf Arbeitsangebote. Agentur für Arbeit und Jobcenter ärgert Ihr euch doch mit solchen Querulanten herum.
So läuft der Hase.

Die Pinguine in Grönland kennen diese kalte Umgebung. Aber unsere Pinguine im warmen die haben EU-Ideen.
EU ... wer ist denn die EU ... das sind doch die größsten Abzocker. Die EU lässt Ihre Büros auch von Zeitarbeitsfirmen mit Hungerlohn reinigen.

Soll mir ja keiner daher kommen und erklären der Chef darf so nicht mit seinen Mitarbeitern umgehen.

Was machen die LRA und der Beitragservice und seine Gehilfen der Zwangsvollstreckung GV, Inkassofirmen und wie sie alle heißen mit uns Bürgern um an das Geld für den Rundfunkbeitrags zu kommen. Die machen das einfach! Die stecken dich in den Knast,  die Pfänden die Kontos usw. obwohl noch laufende Rechtsverfahren anhängig sind. Da stellt doch niemand die Frage nach Gesetzen, die basteln sich ihre Gesetze selbst und machen das! Basta!

Ganz einfach, die machen das und die interessieren EU-Gesetze nicht die Bohne. In China ist gerade in Sack Reis umgefallen. Im Gegenteil kein Gericht und keinen Richter in allen Verfahren hat bisher in den Klagen die EU interessiert. Jetzt wurde die ZPO der EU angepasst, die 500 € Grenze gibt es nicht mehr, ab jetzt kann jeder einzelne Cent mit 20 Euro Gebühren vom GV belegt werden. Die machen das einfach. Danke EU.


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« Letzte Änderung: 09. Dezember 2016, 09:37 von muuhhhlli »

Offline Mupfel

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Re: "Frontal 21"-Reporterin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung
« Antwort #4 am: 09. Dezember 2016, 15:37 »
@muuhhhlli

Ich würde das nicht so pessimistisch sehen. Jede Negativ-Meldung zum ÖR schürt ja die Unzufriedenheit der Menschen mit dem Gebahren dieser Anstalten. Und irgendwann ist (hoffentlich) die kritische Masse erreicht und das System wird zu Fall gebracht.
Das Thema "Ungleiche Bezahlung" könnte man z.B. in einem Widerspruch verwenden, da EU-Gesetze verletzt werden.

P.S.: In Grönland (=Nordpol) gibt es keine Pinguine :-)


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Offline gerechte Lösung

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Re: "Frontal 21"-Reporterin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung
« Antwort #5 am: 09. Dezember 2016, 16:00 »
... Da stellt doch niemand die Frage nach Gesetzen, die basteln sich ihre Gesetze selbst und machen das! Basta!

Ganz einfach, die machen das und die interessieren EU-Gesetze nicht die Bohne. ...

Ich sehe das ähnlich und verspüre es ja am eigenen Leib, wie das mit einer nicht rechtsfähigen GEZ gehandhabt wird.
Eine nicht rechtsfähige GEZ hat immer Recht und die Helfershelfer ebenfalls.
Und die, denen die Fetzen in Leipzig am BuVerwG um die Ohren geflogen sind, wissen das auch.
Das ist eben der feine Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Gerade beim ZDF, wo mehrere Journalisten keine Aufträge mehr bekommen, weil sie nicht systemkonform berichteten, sehe ich schwarz.


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« Letzte Änderung: 09. Dezember 2016, 19:46 von Bürger »

Offline pinguin

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Re: "Frontal 21"-Reporterin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung
« Antwort #6 am: 09. Dezember 2016, 19:38 »
P.S.: In Grönland (=Nordpol) gibt es keine Pinguine :-)
Richtig; Pinguine leben auf der Südhalbkugel. Allerdings hat es auf der Nordhalbkugel den Galapgos-Pinguin und freilich Pinguine in Tiergärten und Co.; insofern sind Pinguine auch auf der Nordhalbkugel reichlich vertreten.


Edit "Bürger" @alle:
Genug der Richtigstellung. Bitte beim Kern-Thema dieses Threads bleiben, welches da lautet
"Frontal 21"-Reporterin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 09. Dezember 2016, 19:47 von Bürger »
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Offline Nichtgucker

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Re: "Frontal 21"-Reporterin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung
« Antwort #7 am: 23. Dezember 2016, 12:29 »


Journalistin verklagt ZDF wegen Diskriminierung
22.12.16

Birte Meier ist Redakteurin des ZDF-Fernsehmagazins Frontal21. Sie hat ihren Arbeitgeber nun auf Entschädigung in Höhe von 70.000 Euro verklagt, weil sie weniger verdient als ihre männlichen Kollegen. ... Die für ihre Beiträge mehrfach mit Filmpreisen ausgezeichnete Meier hatte nur zufällig bei einem Gespräch mit einem inzwischen pensionierten Kollegen erfahren, dass sie brutto weniger verdiente als er netto ...

weiterlesen:  http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/klage-zdf-journalistin-frontal21-gehalt-gender-pay-gap-diskriminierung-ungleichbehandlung/

Das Urteil soll Anfang nächsten Jahres fallen - mal schauen, was dabei herauskommt...


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Offline 20MillionenEuroTäglich

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Re: "Frontal 21"-Reporterin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung
« Antwort #8 am: 23. Dezember 2016, 13:14 »
Diskriminierung trifft die arme Intendantin Karola Wille noch härter: Sie wird mit mageren 23.000 Euro im Monat abgespeist, während ihr dem Vornahmen nach wahrscheinlich männlicher Kollege Tom Buhrow sich über 30.000 Euro Monatsgehalt freuen darf.

Noch schlimmer wird die Frau bei der Rente benachteiligt: Dann muss mit gerade mal gut 17.000 Euro im Monat über die Runden kommen, während Tom Buhrow mit 22.500 Euro Rente rechnen darf. Monat für Monat.

Also liebe ARD/ZDF&Co Nichtnutzer: Habt Mitleid, 24 Millionen Mahnmaßnahmen auch wegen euch sind genug, akzeptiert eure verletzten Grundrechte und die immer sonderbarer anmutende "Recht"sprechung der teilweise selbst im Rundfunkverwaltungsrat sitzenden Richter, hört auf zu klagen und wehrt euch nicht mehr gegen das 2013 eingeführte ARD/ZDF/&Co Zwangsabo für alle. Es kostet doch nur 13.000 Euro in lebenslänglichen Raten a (momentan noch) 17,50. Darüber kann Buhrow und Co zwar nur lachen, aber das Geld wird doch so dringend gebraucht.


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« Letzte Änderung: 23. Dezember 2016, 18:41 von Bürger »
21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

Offline Nichtgucker

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Re: "Frontal 21"-Reporterin verklagt ZDF wegen ungleicher Bezahlung
« Antwort #9 am: 23. Dezember 2016, 14:16 »
Ich finde den Vorgang beim ZDF besonders bemerkenswert, da der ÖRR Wirtschaftsunternehmen in Reportagen wegen ungleicher Bezahlung bei gleicher Arbeit anprangert.
Das ist Heuchlerisch, wenn man im eigenen Haus genauso verfährt.


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