Autor Thema: Darum ließ die „Tagesschau“ die Freiburg-Meldung weg  (Gelesen 7709 mal)

Offline Maverick

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 194
  • Status: Klage am VG seit 5/2016
Re: Darum ließ die „Tagesschau“ die Freiburg-Meldung weg
« Antwort #15 am: 05. Dezember 2016, 19:13 »
Glaube ich ihm auf´s Wort: ist nämlich in der Tat nicht jeden Tag, sondern bestimmt "nur" jeden 2.Tag so.
Oder: nicht jeden Tag einen Anruf, sondern mindestens 2 Anrufe :D


Und dazu passt dann dann auch irgendwie die Performance der PR-Abteilung der Bundesregierung aka Regierungssprecher (wenn auch zu einem ganz anderen Thema):
Jung&Naiv, 05.12.2016 [Video ~8:30min]
Neue Fragen zur Rolle Ramsteins im US-Drohnenkrieg und die "Antworten" der Bundesregierung
https://www.youtube.com/watch?v=STqv600KN3k


Edit "Bürger":
Link-Infos ergänzt. Bitte immer die Forum-Regeln zur Verlinkung/ Link-Beschreibung beachten und nicht nur einen kryptischen Link verbreiten.
Danke für das Verständnis und die zukünftige Berücksichtigung.


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln

« Letzte Änderung: 06. Dezember 2016, 14:37 von Bürger »

Offline cecil

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 979
Re: Darum ließ die „Tagesschau“ die Freiburg-Meldung weg
« Antwort #16 am: 05. Dezember 2016, 19:20 »
Es kann als Rassismus verstanden werden, wenn über eine Tat nur deshalb berichtet wird, weil der Täter ein Flüchtling ist.


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln

Aktion (Kommunal-)Politik - aktiv gegen den Rundfunkbeitrag!
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,22747.msg145375.html#msg145375
Rundfunkkommission+KEF anschreiben! Neues "Gebühren"konzept beeinflussen!
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24635.msg156254.html#msg156254
Anträge bei "Beitragsservice" / GEZ...
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30694.msg191769.html#msg1917

Offline erc

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 34
Re: Darum ließ die „Tagesschau“ die Freiburg-Meldung weg
« Antwort #17 am: 05. Dezember 2016, 19:36 »
Es kann als Rassismus verstanden werden, wenn über eine Tat nur deshalb berichtet wird, weil der Täter ein Flüchtling ist.

Sehe ich ähnlich.

In Deutschland gibt es pro Jahr ca. 300 Mordopfer.
https://de.statista.com/themen/263/mord/

Wenn über jeden Fall 4 mal berichtet wird (Tat, Tätersuche, Täter finden, Prozess) sind die Nachrichten voll.

Einen Vorwurf ggü. ÖR würde ich daraus jetzt nicht stricken.

Wer "vollständige" Nachrichten haben möchte, sollte sowieso lesen, statt Tagesschau gucken


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln


Offline Nichtgucker

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 733
Re: Darum ließ die „Tagesschau“ die Freiburg-Meldung weg
« Antwort #18 am: 05. Dezember 2016, 23:43 »
Die Veränderung der Sicherheitslage in Deutschland infolge der Merkelschen Politik ist seit Monaten ein vieldiskutiertes politisches Thema. Besorgten Bürgern wurde sogar vorgehalten, dass sie sich in einem "postfaktischen" Zustand befänden, wenn sie sich durch die Vielzahl der Asylbewerber bedroht fühlen. Daher ist es die Pflicht des ÖRR über die Straftaten, die von diesen Personen ausgehen, zu berichten. Das gilt insbesondere für schwere Straftaten wie Mord und Vergewaltigung, aber auch für massenweise auftretenden Straftaten wie den sexuellen Übergriffen auf Frauen in Köln und Hamburg in der letzten Silversternacht. Der ÖRR hat hier versagt, wenn er - wie behauptet - der Information der Bevölkerung dienen soll. Er hat die Berichterstattung erst aufgenommen, als die politisch brisanten Vorfälle nicht mehr zu verschweigen waren, weil andere Medien sie publik gemacht hatten.


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln


Offline Shran

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 710
Re: Darum ließ die „Tagesschau“ die Freiburg-Meldung weg
« Antwort #19 am: 06. Dezember 2016, 00:50 »
Wenn über jeden Fall 4 mal berichtet wird (Tat, Tätersuche, Täter finden, Prozess) sind die Nachrichten voll.

Wie, ist es etwas so dass uns Nachrichten vorenthalten werden?
Die gute alte Frage eben, nach Selektion...alles bekommen wie NIE, das könnte man gar nicht verkraften und außerdem könnte man nicht so lange Fernsehen. ^^,


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln

« Letzte Änderung: 06. Dezember 2016, 14:39 von Bürger »
- Wie alles begann 2016 https://bit.ly/2POB90G
- Zweiter Bescheid während Klage 2018https://bit.ly/2OKfavL

Offline beat

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 237
  • Recht, das man nicht lebt + verteidigt, verwirkt.
Re: Darum ließ die „Tagesschau“ die Freiburg-Meldung weg
« Antwort #20 am: 06. Dezember 2016, 01:42 »
Kai Gniffke:
"Ich versichere Ihnen, dass ich nicht jeden Tag einen Anruf aus dem Bundeskanzleramt bekomme und gesagt bekomme, was ich tun oder lassen soll."

Sicher funktioniert die gesteuerte Berichterstattung im Sinne der Herrschenden nicht nach so einem billigen Prinzip.

Es gilt hier eher das Prinzip des vorauseilenden Gehorsams, bzw. des vorauseilenden Opportunismus der beim Rundfunk massgeblichen Persönlichkeiten. Diese wissen sehr genau, was die Herrschenden für sie im Drehbuch der Berichterstattung vorgesehen haben und warten nicht erst träge auf Anweisungen.
Honecker hat auch nicht bei Gericht angerufen, um dem Richter das Urteil gegen Dissidenten zu diktieren oder bei der Aktuellen Kamera, um den Text der Nachrichten durchzugeben.
Aber so wie die heutige ARD-Intendantin Karola Wille weiss, welche Berichterstattung von ihr heute erwartet wird, so wusste die damalige SED-Juristin Karola Wille, was die damals Herrschenden von ihr im Sinne des Regimes erwartet haben. Und die Kontinuität, die eben aus der grenzenlos opportunistischen Persönlichkeit dieser Leute wie Wille oder Gniffke erwächst, ist die Kontinuität des Opportunismus gegenüber den Herrschenden und Mächtigen und das vorauseilende Reden, Berichten und Handeln in deren Sinne und zu deren Vorteil, eben gerade ohne explizite Anweisung. Sie kennen und tun gewissermassen nur ihre Pflicht...

Für die DDR hat der dortige Sportjournalist und "Fernsehliebling" Heinz Florian Oertel das System vorauseilender Gehorsam so beschrieben: „Es gab in diesem Land eine Übereinkunft: Wir  wissen,  wo  wir  hier  Fernsehen  oder Radio machen, und wir wissen, wie weit wir dabei gehen können. An diese Übereinkunft hat sich jeder gehalten.“ (Hier nachzulesen: http://www.ifkw.uni-muenchen.de/lehrbereiche/meyen/grenze/horch_und_guck.pdf)

Gerade deshalb sind ehemalige SED-Mitglieder und DDR-Journalisten für den öffentlich rechtlichen Rundfunk der Bundesrepublik so wertvoll und werden diese Schlüsselpositionen eben mit diesen Leuten wie Karola Wille oder Maybritt Illner besetzt: Weil diese Menschen ihren hemmungslosen Opportunismus in einem noch abartigeren System als dem gegenwärtigen bereits nachhaltig unter Beweis gestellt haben und wissen, wie weit sie gehen sollen und was von ihnen erwartet wird. Dieser hemmungslose Opportunismus wird ihnen dann aus den erpressten Beitragsgeldern vergoldet.


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln

« Letzte Änderung: 06. Dezember 2016, 14:40 von Bürger »
Work in Progress:
2 Klagen am Verwaltungsgericht Berlin
1 abgewehrte Vollstreckung

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.

Offline sergal

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 106
Re: Darum ließ die „Tagesschau“ die Freiburg-Meldung weg
« Antwort #21 am: 06. Dezember 2016, 01:44 »
offtopic (trotz Tragik des Themas):
Wer sich ein realistisches Bild über die von Asylbewerbern ausgehende Bedrohung in Deutschland machen möchte und in der Lage ist bestimmte Zahlen miteinander ins Verhältnis zu setzen und zusätzlich den Kopf noch frei genug vom Rundfunk`beitrag` hat, dem empfehle ich einfach mal einen Blick auf die Webseite des Bundeskriminalamts.
Und sich in einem von Asylbewerbern unbedrohten Moment einfach mal die hier https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_node.html auch downloadbaren pdf-Statistiken zu Gemüte führen. :police:


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen, und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.
Antoine de Saint-Exupéry

Offline ChrisLPZ

  • Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 5.924
  • ZahlungsVERWEIGERUNG! GrundrechtsVERTEIDIGUNG!
Re: Darum ließ die „Tagesschau“ die Freiburg-Meldung weg
« Antwort #22 am: 06. Dezember 2016, 10:04 »

Bildquelle: http://up.picr.de/27041787ma.png

Welt, 05.12.2016

Tote Studentin in Freiburg
Innenausschuss-Vorsitzender kritisiert „Tagesschau“

Zitat
Die Entscheidung der ARD-„Tagesschau“, anfangs nicht über den Mordfall von Freiburg zu berichten, zieht weiterhin eine politische Debatte nach sich. Kritik kommt vom Vorsitzenden des Bundestagsinnenausschusses, Ansgar Heveling (CDU).Bundestagsinnenausschusses, Ansgar Heveling (CDU). [..]

Weiterlesen auf:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article160013525/Innenausschuss-Vorsitzender-kritisiert-Tagesschau.html


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln


six2seven

  • Gast
Re: Darum ließ die „Tagesschau“ die Freiburg-Meldung weg
« Antwort #23 am: 06. Dezember 2016, 12:17 »


Wenn die Auffindung eines Mörders der den qualvollen Tod
einer jungen Frau herbeigeführt hat, dem Staatssender aus Gründen
der vorgegebenen politischen Marschrichtung, keine Erwähnung
wert ist, MUSS  MAN , um sich persönlich schuldlos zu halten,
die Beitragszahlung sofort einstellen, so nicht schon erfolgt.

Im Tausendjährigen wurden die Menschen schon einmal geprüft,
sie sind leider mit wenigen Ausnahmen durchgefallen, wir können
diese Prüfung bestehen, indem wir eine einfache demokratisch
legitimierte Handlung vornehmen,
                                 … UNS  ZU  VERWEIGERN  !


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln


Offline ChrisLPZ

  • Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 5.924
  • ZahlungsVERWEIGERUNG! GrundrechtsVERTEIDIGUNG!
Re: Darum ließ die „Tagesschau“ die Freiburg-Meldung weg
« Antwort #24 am: 06. Dezember 2016, 13:35 »

Bildquelle: http://up.picr.de/27640088cm.png

BerlinLive, 06.12.2016

Mordfall in Freiburg – So vollzog die #ARD  die Kehrtwende
von Aaron Clamann

Zitat
Die „Tagesthemen“ hatten bisher nicht über den Mordfall in Freiburg berichtet. Nach Äußerungen aus der Politik lenkte die ARD ein.

Berlin.  Nach Kritik von Zuschauern und Politikern hat sich die „ARD-aktuell“-Redaktion entschieden, doch über den Mordfall an einer 20-jährigen Studentin in Freiburg zu berichten. Die Redaktion ist für die „Tagesschau“ und die „Tagesthemen“ verantwortlich, in denen der Fall am Montagabend schließlich dargestellt wurde. Die Festnahme eines 17-jährigen afghanischen Tatverdächtigen hatte die Polizei bereits am Samstag bekanntgegeben.

Die „Tagesthemen“ begründeten ihr Umschwenken damit, dass „der Fall eine politische Dimension bekommen hat“, wie Moderator Ingo Zamperoni während der Sendung sagte. Tatsächlich hat der Fall eine Dimension erreicht, die auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) während eines Interviews in den „Tagesthemen“ zu einem Statement bewegte. [..]

Weiterlesen auf:
http://live.morgenpost.de/welt/article208896861/Mordfall-in-Freiburg-So-vollzog-die-ARD-die-Kehrtwende.html


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln


Offline Nichtgucker

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 733
Re: Darum ließ die „Tagesschau“ die Freiburg-Meldung weg
« Antwort #25 am: 06. Dezember 2016, 15:14 »
Es scheint so, als würde jetzt bei der ARD-Berichterstattung mehr ans Licht kommen: 
 
Sexualdelikte in Bochum: 31-Jähriger festgenommen
...
Es handelt sich dabei um einen 31 Jahre alten Mann aus dem Irak. Er lebt seit Ende 2015 als Asylbewerber in Deutschland, ist verheiratet und hat zwei Kinder, so die Polizei. Der mutmaßliche Täter soll für die beiden Sexualdelikte auf junge Frauen in der Nähe der Ruhr-Universität verantwortlich sein.
...
Am Dienstag (06.12.2016) wurde Haftbefehl gegen ihn erlassen. Ihm wird versuchter Mord, Körperverletzung und Vergewaltigung sowie Freiheitsberaubung und Raub vorgeworfen. Nun wird überprüft, ob er über die zwei Fälle hinaus noch für weitere Taten verantwortlich gemacht werden kann.


http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/neue-details-nach-sexuellen-uebergriffen-in-bochum-100.html


Edit "Bürger":
Aus Kapazitätsgründen sowie aus Gründen der Übersicht bleibt dieser Thread mind. vorübergehend geschlossen. Vertiefende inhaltliche bis hin zu politischen Diskussionen dieser Art kann das Forum aufgrund der Vielzahl akuter Probleme mit dem sog. "Rundfunkbeitrag" nicht leisten. Derlei inhaltliche Diskussionen sind besser aufgehoben bei dem
Standige Publikumskonferenz e.V.
http://publikumskonferenz.de/forum/
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln

« Letzte Änderung: 06. Dezember 2016, 15:26 von Bürger »

Tags: