Autor Thema: Die örR bereichern sich auf Kosten finanziell schwacher Menschen  (Gelesen 2579 mal)

Offline Uwe

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Die Öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bereichern sich auf Kosten finanziell schwacher Menschen

Quelle: Huffingtonpost 31.10.2016

von RCDS, Ring Christlich-Demokratischer Studenten

Zitat
"Der Rundfunkbeitrag ist gerecht und für alle gleich zu erheben." Wirklich?
Ein Überblick über die Beitragsgerechtigkeit in diesem Land.

Wir haben genug GEZahlt


Sehr geehrte Damen und Herren Ministerpräsidenten,

unsere junge Generation ist die erste, die durch ihr Medienverhalten längst den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Leitmedium hinter sich gelassen hat. Doch mit der Einführung des einheitlichen Rundfunkbeitrags stieg die Belastung genau dieser, in der Ausbildung befindlichen, Generation. Mit 17,50 Euro zusätzlich belastet der Rundfunkbeitrag monatlich den Geldbeutel von Studenten und Auszubildenden. Es könnte so einfach sein, eine Entlastung für diese Haushalte zu schaffen. Deshalb fordern wir einen Beitrag von 5,00 Euro für Auszubildende und Studenten.

[...]

Fünf sind genug

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk trägt wesentlich zum öffentlichen Diskurs und zur öffentlichen Bildung junger Menschen bei. Deshalb stellen wir die Notwendigkeit des Rundfunkbeitrags nicht in Frage und fordern nicht, den Rundbeitrag abzuschaffen.

Stattdessen appelliere ich an Ihre Vernunft und fordere Sie auf, den Rundfunkbeitrag für Studenten und Auszubildende auf fünf Euro zu beschränken. Anstatt den Beitrag für alle um 30 Cent zu reduzieren können Sie ihn für Auszubildende und Studenten auf fünf Euro reduzieren, für mehr Beitragsgerechtigkeit und langfristig für eine breitere Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sorgen.

Im Namen aller Unterstützer
Jenovan Krishnan

Bundesvorsitzender des RCDS Deutschlands Bundesvorstandsmitglied der CDU Deutschlands

Weitere Unterstützer von „Genug GEZahlt":

Peter Tauber, Generalsekretär der CDU Deutschlands
Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands
Reiner Holznagel, Präsident des Bundes Deutscher Steuerzahler
Axel Wallrabenstein, Vorsitzender der MSL Group Germany
Karl-Josef Laumann, Bundesvorsitzender der CDA
Annette Widmann-Mauz, Bundesvorsitzende der Frauen Union Deutschlands
Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesmister der Finanzen
Armin Laschet, Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen
Steffen Bilger, Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

weiterlesen auf:
http://www.huffingtonpost.de/rcds/gez-rundfunkbeitrag-steuern-rcds_b_12727310.html


Hinweis:
Zur verkürzten, weil das Grundproblem verkennenden, Wahrnehmung des "RCDS" siehe tangierende Meldungen/ Diskussionen u.a. auch unter
Studentenverband fordert: Studenten sollen weniger Rundfunkgebühren zahlen (26.04.2016)
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,18581.0.html
PETITION FORDERT: 5 EURO - GEZ-Gebühren für Studenten sollen sinken (25.05.2016)
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,18926.0.html
CDU Hamburg fordert Rundfunkbeitragssenkung für Auszubildende und Studenten (04.09.2016)
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20108.0.html
Ovens (CDU): 5 Euro für Studenten und Auszubildende sind genug (27.09.2016)
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20346.0.html


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« Letzte Änderung: 31. Oktober 2016, 23:42 von Bürger »

Offline Bürger

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Re: Die örR bereichern sich auf Kosten finanziell schwacher Menschen
« Antwort #1 am: 31. Oktober 2016, 23:43 »
Immerhin eine interessante Liste an potenziellen Kritikern der jetzigen Ausgestaltung des sog. "Rundfunkbeitrags"... ;)

Zitat
[...]

Im Namen aller Unterstützer
Jenovan Krishnan
Bundesvorsitzender des RCDS Deutschlands Bundesvorstandsmitglied der CDU Deutschlands

Weitere Unterstützer von „Genug GEZahlt":

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Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands
Reiner Holznagel, Präsident des Bundes Deutscher Steuerzahler
Axel Wallrabenstein, Vorsitzender der MSL Group Germany
Karl-Josef Laumann, Bundesvorsitzender der CDA
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Armin Laschet, Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen
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weiterlesen auf:
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Offline Knax

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Re: Die örR bereichern sich auf Kosten finanziell schwacher Menschen
« Antwort #2 am: 01. November 2016, 07:46 »
Zitat
Mit 17,50 Euro zusätzlich belastet der Rundfunkbeitrag monatlich den Geldbeutel von Studenten und Auszubildenden. Es könnte so einfach sein, eine Entlastung für diese Haushalte zu schaffen. Deshalb fordern wir einen Beitrag von 5,00 Euro für Auszubildende und Studenten.

Hach, der RCDS mal wieder. Und morgen kommen dann die Grauen Panther und fordern eine Beitragsreduzierung für Rentner, weil doch die Rente bei vielen hinten und vorne nicht reicht. Übermorgen verkündet der Deutsche Frauenrat seine Forderung nach einer Beitragsreduzierung für Frauen mit der Begründung, dass Frauen ja viel weniger fernsehen würden als Männer und deshalb diskriminiert würden. Kommende Woche äußert sich der Zentralrat der Muslime, eine Reduzierung des Rundfunkbeitrags für Muslime sei alternativlos für die Integration der in Deutschland lebenden Muslime.

Zitat
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk trägt wesentlich zum öffentlichen Diskurs und zur öffentlichen Bildung junger Menschen bei. Deshalb stellen wir die Notwendigkeit des Rundfunkbeitrags nicht in Frage und fordern nicht, den Rundbeitrag abzuschaffen.

Und eingangs hieß es noch: "unsere junge Generation ist die erste, die durch ihr Medienverhalten längst den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Leitmedium hinter sich gelassen hat." Das ist eine WAHNSINNIG schlüssige Argumentation! (So ganz will man sich die Chance auf ein aussichtsreiches Parteipöstchen dann doch nicht verbauen, gell, Jenovan!?)

Zitat
Stattdessen appelliere ich an Ihre Vernunft und fordere Sie auf, den Rundfunkbeitrag für Studenten und Auszubildende auf fünf Euro zu beschränken. Anstatt den Beitrag für alle um 30 Cent zu reduzieren können Sie ihn für Auszubildende und Studenten auf fünf Euro reduzieren, für mehr Beitragsgerechtigkeit und langfristig für eine breitere Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sorgen.

Ja, was?! Wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Leitmedium "längst hinter sich gelassen" hat, macht in Bezug auf dessen Akzeptanz bereits ein klares Statement. Mit anderen Worten: "Uns gehen die Öffentlichen am A**** vorbei!" Nur eine Beitragsreduzierung für die Peergroup könnte da meine Popularität als Nachwuchspolitiker steigern ...ähem... ...Entschuldigung... Ich meinte natürlich, dass nur eine Beitragsreduzierung eine breitere Akzeptanz in meiner Peergroup erzeugen würde.


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Offline GEiZ ist geil

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Re: Die örR bereichern sich auf Kosten finanziell schwacher Menschen
« Antwort #3 am: 01. November 2016, 08:48 »
@Knax

Da hast Du vollkommen Recht, diese Forderung des RCDS ist an Schwachsinn kaum zu überbieten und letztendlich ein Bekenntnis zum verfassungswidrigen Rundfunkbeitrag.
Dem RCDS geht es nur um den Geldbetrag des Beitrags, weil den sich manche nicht leisten könen. Ich könnte mir diesen Schwachsinnsbeitrag problemlos leisten und bin trotzdem dagegen, weil er verfassungswidrig ist.


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Offline volkuhl

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Re: Die örR bereichern sich auf Kosten finanziell schwacher Menschen
« Antwort #4 am: 01. November 2016, 10:19 »
Immerhin eine interessante Liste an potenziellen Kritikern der jetzigen Ausgestaltung des sog. "Rundfunkbeitrags"... ;)
...

In meinen Augen sind das allenfalls "Pseudo-Kritiker".
Ein Grundrechtsverstoß bleibt ein Grundrechtsverstoß. Ob das nun 5,-€, oder 50,-€ oder einen Cent kostet. DAS interessiert diese angeblichen "Kritiker" nicht die Bohne.


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Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


Rundfunkbeitragsgegner = Grundrechtsverteidiger!

Einfach.
Für alle.
Einfach nicht zahlen.

faust

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Re: Die örR bereichern sich auf Kosten finanziell schwacher Menschen
« Antwort #5 am: 01. November 2016, 11:23 »
... ich denke, im  Augenblick ist jeder, der irgendwie mäkelt, eine Unterstützung !

Das Thema GEZ  muss  UNBEDINGT  weiter mit negativen Schlagzeilen in den Medien bleiben -> damit kriegen wir letztlich einen Teil der "Breitenwirkung" für unser Thema, die wir mit unseren beschränkten zeitlichen und finanziellen Ressourcen niemals erreichen würden.


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six2seven

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Re: Die örR bereichern sich auf Kosten finanziell schwacher Menschen
« Antwort #6 am: 01. November 2016, 12:34 »
Jenovan Krishnan
Bundesvorsitzender des RCDS Bundesvorstandsmitglied der CDU
Zitat:
 - Wir haben genug GEZahlt -


Hallo Herr Krishnan

…danke …endlich jemand der den Mund aufmacht,
leider nur so weit, wie es die eigenen Interessen erfordern.
Vorteile wohl, aber bitte nur für einen ausgewählten Personenkreis.

Kennen wir alles schon vom Ö.r.R.


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Offline gerechte Lösung

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Re: Die örR bereichern sich auf Kosten finanziell schwacher Menschen
« Antwort #7 am: 01. November 2016, 22:14 »
... ich denke, im  Augenblick ist jeder, der irgendwie mäkelt, eine Unterstützung !

Das Thema GEZ  muss  UNBEDINGT  weiter mit negativen Schlagzeilen in den Medien bleiben -> damit kriegen wir letztlich einen Teil der "Breitenwirkung" für unser Thema, die wir mit unseren beschränkten zeitlichen und finanziellen Ressourcen niemals erreichen würden.

Es ist Ansichtssache. Nicht Jeder sieht das so.

Nur so und nicht anders können wir etwas Bahnbrechendes erreichen. Daher stimme ich dir voll zu.
Erst dann, wenn alle vereint an einem Strang ziehen, haben die "Selbstbediener" keine Chance mehr.


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Offline jasonbourne

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Re: Die örR bereichern sich auf Kosten finanziell schwacher Menschen
« Antwort #8 am: 30. Dezember 2016, 14:25 »
Da hast Du vollkommen Recht, diese Forderung des RCDS ist an Schwachsinn kaum zu überbieten und letztendlich ein Bekenntnis zum verfassungswidrigen Rundfunkbeitrag.
Dem RCDS geht es nur um den Geldbetrag des Beitrags, weil den sich manche nicht leisten könen. Ich könnte mir diesen Schwachsinnsbeitrag problemlos leisten und bin trotzdem dagegen, weil er verfassungswidrig ist.

Ich gehe noch einen Schritt weiter:
Verfassung hin oder her - der Beitrag ist einfach Unsinn.

Die Fordern einen ermaessigten Beitrag fuer eine Personengruppe, die den OeRR garnicht nutzt.

Die logische Folgerung ist doch:
Die nutzen ihn nicht, also sollen sie auch nichts zahlen.


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« Letzte Änderung: 30. Dezember 2016, 23:34 von Bürger »

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