Autor Thema: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter  (Gelesen 4979 mal)

Offline Uwe

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Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter

Quelle: Digitalfernsehen 07.10.2016


Zitat
Ein Gutachten bescheinigt auch im digitalen Zeitalter mit Netflix, Amazon und Co. die Notwendigkeit eines unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Allerdings muss ARD und ZDF dafür mehr Spielraum in der Onlinewelt gewährt werden.

Allerdings forderten die Medienwissenschaftler von der Politik, die gesetzlichen Rahmenbedingungen an die veränderte Situation anzupassen, um ARD und ZDF in der Online-Welt mehr Spielraum zu gewähren. So müsse die Verweildauer der Sendungen in den öffentlich-rechtlichen Mediatheken verlängert werden. Ferner müsse es ARD und ZDF erlaubt werden, auch Angebote zu erstellen, die für das Netz angelegt seien. Dabei müssen die Möglichkeiten gestärkt werden, mit denen sich das Publikum an den Sendungen beteiligen könne.

weiterlesen auf:
http://www.digitalfernsehen.de/Gutachten-sieht-ARD-und-ZDF-auch-im-digitalen-Zeitalter.144775.0.html

mehr Info:
http://www.presseportal.de/pm/7840/3450227

http://www.podcast.de/episode/294252337/Gutachter+fordern+eigen+produziertes+Programm+f%C3%BCr+das+%C3%B6ffentlich-rechtliche+Fernsehen+der+Zukunft+(AUDIO)/


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« Letzte Änderung: 08. Oktober 2016, 01:09 von Uwe »

Offline PersonX

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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #1 am: 08. Oktober 2016, 00:32 »
Leider ist der Artikel scheinbar nicht vollständig, so werden wichtigste Informationen vorenthalten oder diese befinden sich erst gar nicht im Gutachten und deswegen keine Erwähnung. So bleiben Behauptungen offen stehen. Kritische Nachfragen fehlen.

Unabhängig von wem oder was? Und für wen oder was essentiell?


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azdb-opfer

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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #2 am: 08. Oktober 2016, 03:14 »
Unabhängig von wem oder was?
Unabhängig von den Interessen der Bürger

Leider ist der Artikel scheinbar nicht vollständig, so werden wichtigste Informationen vorenthalten oder diese befinden sich erst gar nicht im Gutachten und deswegen keine Erwähnung. So bleiben Behauptungen offen stehen. Kritische Nachfragen fehlen.

Wie beim Kirchhof-"Gutachten": Eine kritische Betrachtung würde die Behauptungen sofort als "heiße Luft" enttarnen.


Download: http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/45517114/5/data.pdf

Zitat
Das ZDF hat [...] Anfang 2015 eine eigene Strategiedebatte über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Zeiten der Medienkonvergenz angestoßen. In diese Überlegungen zu einer Neuausrichtung gehört auch das Gutachten „Legitimation und Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Zeiten der Cloud", das die Professoren Dieter Dörr, Bernd Holznagel und Arnold Picot im Auftrag des ZDF in fachlicher und sachlicher Unabhängigkeit erstellt haben. Ihre übergreifende Untersuchung liefert in der aktuellen Diskussion einen konstruktiven Beitrag zur Fortentwicklung des öffentlich-rechtlichen Telemedienauftrags im Rundfunkstaatsvertrag.

Das ZDF kauft sich das nächste Gefälligkeitsgutachten, um die Politik zu manipulieren. Das kennen wir ja vom ÖRR, beim Kirchhof-"Gutachten" war die Vorgehensweise ähnlich.

Zitat
Es bedarf keiner besonderen Betonung, dass die Ausarbeitung allein in unserer unabhängigen Verantwortung steht und nicht die Meinung des ZDF oder anderer öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten wiedergibt.

Wieso muss das trotzdem ausdrücklich betont werden? Wird das "Gutachten" damit glaubwürdiger?


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« Letzte Änderung: 08. Oktober 2016, 03:27 von azdb-opfer »

Offline ChrisLPZ

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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #3 am: 08. Oktober 2016, 09:09 »
[..] das die Professoren Dieter Dörr, Bernd Holznagel und Arnold Picot im Auftrag des ZDF in fachlicher und sachlicher Unabhängigkeit erstellt haben. [..]

Prof. Dieter Dörr
Direktor des Mainzer Medieninstituts
Zitat
Der Trägerverein Mainzer Medieninstitut wurde am 22. September 1999 als privatrechtlicher Verein gegründet.[1] Die Mitglieder des Vereins sind das Land Rheinland-Pfalz, das Zweite Deutsche Fernsehen, der Südwestrundfunk und die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mainzer_Medieninstitut

Prof. Bernd Holznagel
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Holznagel

Arnold Picot
https://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Picot


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« Letzte Änderung: 08. Oktober 2016, 09:35 von Hailender »

Offline ChrisLPZ

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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #4 am: 08. Oktober 2016, 09:12 »

Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/c/c0/Netzpolitik.org_Logo.svg/320px-Netzpolitik.org_Logo.svg.png

netzpolitik.org, 07.10.2016

Neues aus dem #Fernsehrat (3)
Öffentlich-Rechtlich in der Cloud?
von Leonhard Dobusch

Zitat
Nachdem am Donnerstag Ausschüsse und „Freundeskreise“ getagt hatten, stand heute die 2. Sitzung der XV. Amtsperiode des ZDF-Fernsehrats auf dem Programm (PDF der Tagesordnung). Aus netzpolitischer Perspektive war wohl der 7. Tagesordnungspunkt zur Studie „Legitimation und Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Zeiten der Cloud“ (PDF) der interessanteste Punkt. Die von den Professoren Dieter Dörr, Bernd Holznagel und Arnold Picot verfasste Studie wurde im Nachgang öffentlich zugänglich gemacht.
[..]
Viele Fragen werden aber auch nur aufgeworfen, ohne konkrete Antwortstrategien anzudenken. So wird vor der Herausbildung von „sog. Echokammern bzw. Filter Bubbles“ als Gefahr für „den rationalen übergreifenden Diskurs in der Gesellschaft“ gewarnt. Abgesehen von der Frage, ob dieser Diskurs vor dem Internet tatsächlich soviel „rationaler“ war, wird dessen Herstellung als klassisch öffentlich-rechtliche Aufgabe identifiziert und eingemahnt: „Der ÖRR muss darauf eine Antwort finden.“ (S. 27).

Nicht alle waren mit allen Aspekten der Studie glücklich, was zu Diskussionen führte, ob die Studie „zustimmend zur Kenntnis“ oder nur „zur Kenntnis“ genommen werden solle. Mit 8 Enthaltungen angenommene Kompromissformulierung: Die Studie wird „als wichtige Grundlage für weitere Diskussion zustimmend zur Kenntnis genommen“. [..]

Weiterlesen auf:
https://netzpolitik.org/2016/neues-aus-dem-fernsehrat-3-oeffentlich-rechtlich-in-der-cloud/


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Offline GEiZ ist geil

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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #5 am: 08. Oktober 2016, 09:20 »
Ich vertraue lieber einem glaubwürdigen, unabhängigen, wissenschaftlichen Gutachten des wissenschaftlichen Beirats des BMF:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2014-12-15-gutachten-medien.pdf?__blob=publicationFile&v=6


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Offline René

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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #6 am: 08. Oktober 2016, 10:16 »


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Offline René

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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #7 am: 08. Oktober 2016, 10:21 »
Zitat aus Wikipedia:

»Plagiatsvorwürfe
Wie das VroniPlag Wiki berichtet und dokumentiert, enthält das im Jahr 2012 erschienene Studienbuch Juristische Arbeitstechniken und Methoden, zu dessen Autoren Holznagel zählt, zahlreiche plagiatsverdächtige Passagen, unter anderem aus Artikeln der deutschsprachigen Wikipedia. Der Nomos Verlag hat daraufhin im Einvernehmen mit den Autoren das Buch am 19. Juni 2012 aus seinem Verlagsprogramm gestrichen. Zu den Vorwürfen hat Holznagel nach einer internen Prüfung öffentlich Stellung genommen. Bei zwei von Holznagel betreuten Dissertationen wurde der zuvor im Raum stehende Plagiatsverdacht mittlerweile bestätigt. Bei einer weiteren Dissertation sprach die Universität Münster eine Rüge aus. Hermann Horstkotte und Volker Rieble haben in den Medien kritisiert, dass die Universität Münster gegen Holznagel kein Disziplinarverfahren führte.«

Nachlesen unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Holznagel#Plagiatsvorw.C3.BCrfe


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Offline Knax

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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #8 am: 08. Oktober 2016, 11:01 »
Zitat
Ferner müsse es ARD und ZDF erlaubt werden, auch Angebote zu erstellen, die für das Netz angelegt seien.

Das ist dann allerdings kein Rundfunk mehr. "Rundfunkfreiheit" bedeutet nicht "Narrenfreiheit".

Die Forderung ist ungefähr genau so dreist wie die Forderungen:

"Ferner müsse es ARD und ZDF erlaubt werden, auch eine eigene Tageszeitung zu veröffentlichen."

"Ferner müsse es ARD und ZDF erlaubt werden, auch eigene Fernsehgeräte herzustellen."

"Ferner müsse es ARD und ZDF erlaubt werden, auch Tankstellen zu betreiben."

"Ferner müsse es ARD und ZDF erlaubt werden, auch eigene Antidepressiva in Apotheken zu vertreiben."

"Ferner müsse es ARD und ZDF erlaubt werden, auch Friedhöfe zu unterhalten, damit die Beitragszahler auch ja nicht auf die Idee kommen, sie könnten sich durch ihren eigenen Tod der Beitragspflicht entziehen."


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« Letzte Änderung: 08. Oktober 2016, 11:25 von Knax »

Offline Sophia.Orthoi

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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #9 am: 08. Oktober 2016, 11:43 »
Und sollen wir diese Gutachten mit der Zwangsabgabe zahlen?

Das Professorchen vergleicht die Zahlung für eine Leistung in den USA mit einer Zwangszahlung auch ohne die Leistung zu beziehen und beziehen zu wollen:

Zitat
In Deutschland hat man noch den Vorteil, dass die Kosten für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit den 17 Euro extrem günstig sind. Sie zahlen in den USA über 200 Dollar Kabelnutzungsgebühr. Also ein günstigeres System zur Verbreitung hochwertiger Videos werden sie weltweit kaum finden. (0:45)

Mit seinem Gehalt im höheren und höchsten Dienst mit zusätzlichen Geldspritzen aus erstellten Gefälligkeitsgutachten sind EUR 17 für nichts sicher kein Geld, ebenso wenig wie für die Richterchen, die dasselbe behaupten

Das ganze Gutachen sagt sicher viel mehr über die Professoren und den Zustand der Universitäten als über den angeblich analysierten Sachverhalt, ebenso wie die Urteile in Bezug auf Rundfunk eher etwas über den Zustand der Justiz als über Recht und Gesetz.

Und ja, die gekauften Gutachten, um bei der Politik durchzusetzen, was man will, ist dreist. Das es eine Wirkung hat, wie wir es mit Kirchhofs Gutachten erfuhren, sagt auch etwas über die Politik und Kompetenz unserer Politiker.

Wer stoppt diesen Wahnsinn?!


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« Letzte Änderung: 08. Oktober 2016, 11:50 von Sophia.Orthoi »

Offline 20MillionenEuroTäglich

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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #10 am: 08. Oktober 2016, 11:48 »
Zitat
Ferner müsse es ARD und ZDF erlaubt werden, auch Angebote zu erstellen, die für das Netz angelegt seien.

Da spricht nichts dagegen, wer das braucht kann dafür bezahlen, gerade im Internet ist das sehr einfach zu realisieren.


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21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #11 am: 08. Oktober 2016, 11:48 »
Und sollen wie diese Gutachten mit dem "Beitrag" zahlen?

Das Professorchen vergleicht die Zahlung für eine Leistung in den USA mit einer Zwangszahlung auch ohne die Leistung zu beziehen und beziehen zu wollen:

Zitat
In Deutschland hat man noch den Vorteil, dass die Kosten für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit den 17 Euro extrem günstig sind. Sie zahlen in den USA über 200 Dollar Kabelnutzungsgebühr. Also ein günstigeres System zur Verbreitung hochwertiger Videos werden sie weltweit kaum finden. (0:45)

Mit seinem Gehalt im höheren und höchsten Dienst mit zusätzlichen Geldspritzen aus erstellten Gefälligkeitsgutachten sind EUR 17 für nichts sicher kein Geld, ebenso wenig wie für die Richterchen, die dasselbe erzählen.

Das ganze Gutachen sagt sicher viel mehr über die Professoren und den Zustand der Universitäten als der angeblich analysierte Sachverhalte, ebenso wie die Urteile in Bezug auf Rundfunk eher etwas über den Zustand der Justiz als über Recht und Gesetz.

Der hat ja nicht alle Latten am Zaun. Eine Kabelnutzungsgebühr bezahlen die Kabelteilnehmer in Deutschland unabhängig von dem Rundfunkbeitrag an den Kabelnetzbetzreiber für das Bereitstellen der Kabelverbindung.


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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #12 am: 08. Oktober 2016, 11:49 »
Zitat
Also ein günstigeres System zur Verbreitung hochwertiger Videos werden sie weltweit kaum finden. (0:45)

Internet  ;)


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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #13 am: 08. Oktober 2016, 12:06 »
Gibt es eine Quellenangabe für die monatlichen 200 $ Kabelkosten?

Unter dem Link werden Zahlen aus 2014 genannt, welche bei etwas über 14 bis etwas unter 55 $ pro Monat liegen.

http://www.informatik.uni-jena.de/dbis/alumni/mueller/bay-area/kabel.htm


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Re: Gutachten sieht ARD und ZDF auch im digitalen Zeitalter
« Antwort #14 am: 08. Oktober 2016, 12:17 »
Plagiatsvorwürfe

Ich könnte mir vorstellen, wo der Herr Professor in diesem Fall plagiiert hat:
Die Abteilung "Beitragsmarketing" des BS hat sicher noch einige brisante Dokumente (z.B. Forderungen an die Politik) in der Schublade, die der Urheber (BS) aus strategischen Gründen nicht selbst veröffentlichen kann. Solche Dokumente kann man doch wunderbar zwielichtigen "Wissenschaftlern" unterjubeln, die die Dokumente dann als eigenes Werk veröffentlichen.

Das klingt zwar nach Verschwörungstheorie, aber ich würde den Rundfunkfunktionären sowas zutrauen.

Der hat ja nicht alle Latten am Zaun. Eine Kabelnutzungsgebühr bezahlen die Kabelteilnehmer in Deutschland unabhängig von dem Rundfunkbeitrag an den Kabelnetzbetzreiber für das Bereitstellen der Kabelverbindung.

200 US-Dollar sind aktuell 178.48 Euro. Ich glaube auch, dass der Herr nicht ganz dicht ist. Solchen "Fachkräften" sollte man sofort die Lehrerlaubnis entziehen.


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