Autor Thema: SR-Intendant: „Bis 2020 sind keine beitragswirkenden Änderungen zu erreichen“  (Gelesen 924 mal)

Offline ChrisLPZ

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Medienpolitik, 14.09.2016

Interview mit Prof. Thomas Kleist, Intendant des Saarländischen Rundfunks
„Bis 2020 sind keine beitragswirkenden Änderungen zu erreichen“

Zitat
Der Rundfunkrat des Saarländischen Rundfunks hat den bisherigen Intendanten Professor Thomas Kleist für eine weitere Amtszeit gewählt. Kleist, der seit 2011 Intendant des SR ist, erhielt in geheimer Abstimmung alle Stimmen und ist damit für sechs weitere Jahre, beginnend ab 1. Juli 2017, wiedergewählt. Zu dem bisher Erreichten sagte Intendant Thomas Kleist in einem medienpolitik.net-Gespräch: „Der SR hat aufgrund seiner unzureichenden finanziellen Ausstattung in den vergangenen Jahren rund ein Drittel seines Personals abgebaut, sein Programmangebot konzentriert, ist zahlreiche Kooperationen mit anderen ARD-Anstalten eingegangen und hat seine internen Arbeitsabläufe optimiert. Das war unsere Überlebensstrategie, und die ist auch aufgegangen.“
Im Zusammenhang mit der Forderung, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk noch stärker sparen müsse, sieht Thomas Kleist auch die ARD in der Pflicht, sich so zu organisieren, dass sie effektiv und effizient ihren programmlichen Auftrag erfüllen kann. Allerdings könne nicht alles von heute auf morgen finanzwirksam umgesetzt werden. Hier müsse man ehrlicherweise mindestens über Zehn-Jahres-Zeiträume reden, wolle man Brüche und betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. „Deshalb warne ich vor der Hoffnung, bereits 2020 beitragswirksame Änderungen erreicht zu haben.“


[..]

Weiterlesen auf:
http://www.medienpolitik.net/2016/09/rundfunk-bis-2020-sind-keine-beitragswirkenden-aenderungen-zu-erreichen/


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Offline ellifh

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Zitat
"Deshalb warne ich vor der Hoffnung, bereits 2020 beitragswirksame Änderungen erreicht zu haben.“

Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen >:D

Ich kann das Gejammer über unzureichende finanzielle Ausstattung nicht mehr hören!

Zitat
"Hier müsse man ehrlicherweise mindestens über Zehn-Jahres-Zeiträume reden, wolle man Brüche und betriebsbedingte Kündigungen vermeiden."

Das sollen dann weitere achtzig MILLIARDEN an abgepressten Geldern sein?


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« Letzte Änderung: 17. September 2016, 14:39 von Bürger »
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                                                Curt Goetz

Offline tokiomotel

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Was hat denn der SR hier eigentlich mitzureden. Er sollte froh sein dass seine Exklave nach dem "Recht" des Rundfunkbeitrages überhaupt noch existiert und anormal planwirtschaftlich am Leben erhalten wird.


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Schrei nach Gerechtigkeit

Offline Tracker

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Ab 2020 sind doch Stand jetzt wieder Beitragserhöhungen auf knapp 20 Euro geplant, also nix mit sparen...  ;)


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Offline ChrisLPZ

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„Deshalb warne ich vor der Hoffnung, bereits 2020 beitragswirksame Änderungen erreicht zu haben.“

ÖRR-Neusprech: Hoffnung auf beitragswirkende Änderungen = Beitragserhöhungen
Eine Beitragserhöhung bis 2020 ist bereits ausgeschlossen worden.

Es stehen nur eine Beitragssenkung auf 17,20 Euro (mit anschliessender Erhöhung auf 19,40 Euro in 4 Jahren) oder die Beibehaltung von monatlich 17,50€ ("Beitragsstabilität" - mit anschliessender Erhöhung auf 19,10 Euro in 4 Jahren)) zur Debatte.

Die Entscheidung darüber wurde von den Ministerpräsidenten um mehrere Monate auf Herbst dieses Jahres (Wahlkampftaktik?) vertagt.

Also wieder eine schöne verbale Nebelgranate.

Allerdings könne nicht alles von heute auf morgen finanzwirksam umgesetzt werden. Hier müsse man ehrlicherweise mindestens über Zehn-Jahres-Zeiträume reden, wolle man Brüche und betriebsbedingte Kündigungen vermeiden.

Ein Zehnjahreszeitraum... zwei Zehnjahreszeiträume...?
"Mindestens Zehn-Jahres-Zeiträume" = ?


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« Letzte Änderung: 17. September 2016, 14:40 von Bürger »

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