Autor Thema: BR reagiert auf Mobbing-Vorwürfe von ehemaliger Moderatorin  (Gelesen 716 mal)

Offline ChrisLPZ

  • Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 5.915
  • ZahlungsVERWEIGERUNG! GrundrechtsVERTEIDIGUNG!

Bildquelle: http://meedia.de/wp-content/uploads/2014/05/meedia-logo-250x54.png

Meedia, 02.09.2016

„Bedauerlich, dass sich Frau Müller-Reinhardt erst fast zehn Jahre später meldet“:
BR reagiert auf Mobbing-Vorwürfe

Zitat
Dieses MEEDIA-Interview sorgt für Aufsehen. Im Gespräch mit Christopher Lesko erzählte Isabella Müller-Reinhardt, wie sie in ihrer Zeit als Moderatorin der BR-Sendung „Blickpunkt Sport“ gemobbt wurde („Der schlimmste Fehler meines Lebens“). In einer ersten Reaktion schaltet der Bayerische Rundfunk in den Defensiv-Modus. So erklärte Sportchef Klaus Kastan in der Bild München, dass er die Vorwürfe nicht nachvollziehen könne.

In dem Interview erzählte sie aus ihrer Zeit beim regionalen Sportmagazin. „Man holte mich, um den ‚Blickpunkt Sport‘ zu verändern. Letztlich wollte man nur, dass ich mich so verändere, dass ich zum Format passe.“

Weiter sagt Müller-Reinhardt:

"Sie wollten Junges, Freches und Frisches. Beim BR galt man noch mit 40 als jung und frisch. Diese Idee stieß im Haus besonders bei einer Person auf massiven Widerstand. Ich wurde erstmalig in meinem Leben derart gemobbt, dass ich an psychische Grenzen stieß. Ich wurde in Redaktionskonferenzen mit 30, 40 Redakteuren verbal niedergemacht: Ich musste mir anhören, ohne Trachtenjacke, in Jeans und Top zu moderieren schaute ich aus „wie eine Nutte, die aus einem Bordell kommt“, ich zöge „das Baby ‚Blickpunkt Sport‘ in den Dreck“, mein Hochdeutsch sei schlimm."
[..]

Weiterlesen auf:
http://meedia.de/2016/09/02/bedauerlich-dass-sich-frau-mueller-reinhardt-erst-fast-zehn-jahre-spaeter-meldet-br-reagiert-auf-mobbing-vorwuerfe/

Leserkommentar:
Zitat
Möglicherweise strebt Herr Kastan eine Zweit-Karriere als Real-Satiriker an. Anders kann man sich das Niveau von Differenzierung und Empathie der Antwort ebenso wenig erklären, wie das offensichtlich mangelnde Interesse an etwaigen Vorgängen damals.
Es gibt – zumindest im Rahmen der gedruckten Abfertigungs-Antwort – ja nicht einmal den leisesten Impuls, „verstehen zu wollen“: Für einen Verantwortlichen einer Organisation, deren Daseinsberechtigung aus der professionellen Gestaltung von „Kommunikation“ besteht, ein übrigens auch fachlich nachdenkenswertes Phänomen.


Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Rechtlicher Hinweis: Beiträge stellen keine Rechtsberatung in irgendeiner Form dar. Sie spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Verfassers wider. Weitere Infos: Regeln

« Letzte Änderung: 02. September 2016, 20:44 von ChrisLPZ »

Tags: