Autor Thema: Film-Archive - "Wir haben das Problem der eklatanten Unterfinanzierung"  (Gelesen 642 mal)

Offline ChrisLPZ

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Deutschlandfunk, 08.07.2016

Film-Archive
"Wir haben das Problem der eklatanten Unterfinanzierung"
Thorolff Lipp im Gespräch mit Henning Hübert

Zitat
Vom Gesamtbudget für die Medienproduktion in Deutschland gehe weniger als ein Prozent an die Film- und Rundfunkarchive, sagte der Filmemacher Thorolf Lipp vom Deutschen Kulturrat im DLF. Darin zeige sich ein "eklatantes Ungleichgewicht". Aufgabe der Archive sei es, die Perspektiven der Vergangenheit zugänglich zu machen, besonders im Angesicht der gegenwärtigen Krise.

Henning Hübert: Wer auf YouTube nach alten Schwarz-Weiß-Filmen guckt oder zum Beispiel hören will, wie flott einst Richard Strauß in Bayreuth die Parsifal-Urinszenierung dirigierte, der wird schnell fündig. Digitalisiert und hochgeladen von irgendjemand. Gratis, doch, so scheint es – ohne System. Und am Ende fast immer mit Rechteproblemen. Am Beginn der Digitalisierung stehen ganz andere Probleme: Filmrollen altern und Abspielsysteme wie zum Beispiel UMATIC oder DAT sind nur noch was für Experten und Liebhaber.

Heute beraten sich Experten auf Einladung des Deutschen Kulturrats auf einem großen Symposium in Berlin, auf dem es um Sichtungs- und Rettungsstrategien geht. Für die Sektion Film, Rundfunk und audiovisuelle Medien spricht dort Thorolf Lipp. Er ist Dokumentarfilmer und Ethnologe. Der Titel des Kulturrrats-Symposiums lautet "Vergangenheit braucht Zukunft". Ich habe Thorolf Lipp gefragt, ob zurzeit die Devise in den Archiven lautet: Retten, was zu retten ist?
"Überall das Problem einer eklatanten Unterfinanzierung"

Thorolf Lipp: So alarmistisch, glaube ich, muss man es tatsächlich auch nicht betrachten. Wir haben Archive, wir haben das Bundesfilmarchiv, wir haben den Kinematheksverbund, wir haben eine ganze Reihe von kleineren Archiven, die im Prinzip alle eine fundierte und gute Arbeit machen. Aber - und das war heute der einhellige Tenor - wir haben einfach überall das Problem einer eklatanten Unterfinanzierung.[..]

Weiterlesen auf:
http://www.deutschlandfunk.de/film-archive-wir-haben-das-problem-der-eklatanten.691.de.html?dram:article_id=359597


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Offline Roggi

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Wenn seine Abteilung unterfinanziert ist, sollte er mal nachforschen, welche Abteilungen das Geld verschwenden/veruntreuen. Durch Zwangsbeiträge sollte es keinesfalls finanziert werden, dafür sind Steuern da.


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