Das FA hat jetzt auf den Einspruch von Person A geantwortet und nimmt wie folgt Stellung:
"Unter Hinweis auf Abschn. 22 Abs. 5 Vollstreckungsanweisung stellt die o. g. Zahlungsaufforderung als Ankündigung, dass demnächst Vollstreckungsmaßnahmen ergriffen werden, keinen Verwaltungsakt dar und ist demnach nicht mit dem Einspruch anfechtbar.
Ich bitte daher um Rücknahme des Einspruchs bis ... . Andernfalls wäre der Rechtsbehelf als unzulässig zu verwerfen."
Dann teilt man folgendes mit:
Zum Urteil des Landgerichts Tübingen vom 19.05.2014 zur Rechtswiedrigkeit eines Vollstreckungsersuchens meint man dass es durch Beschluss des Bundesgerichtshof vom 11.06.2016 aufgehoben wäre. usw.
Dann schreibt man dass für Einwände, die das Bestehen oder die Höhe der Rundfunkbeiträge betreffen, ausschließlich die ersuchende Stelle zuständig sei. Person A soll also seine Einwendungen beim rbb bzw ARD ZDF Deut... Rundfunkservice geltend machen.
Soweit Person A der Auffassung ist, die bekannt gegebenen Verwaltungsakte seien rechtswiedrig oder nichtig, stehe der Rechtsweg offen. Einwendungen gegen den zu vollstreckenden Verwaltungakt seien allerdings außerhalb des Vollstreckungsverfahrens mit den hierfür zugelassenen Rechtsbehelfen zu verfolgen.
usw, usw...
Da keine begründeten Zweifel auf die Rechtsmäßigkeit der Maßnahmen des Finanzamts bestehen, wird das Vollstreckungsverfahren fortgesetzt. Man bittet um Zahlung des rückständigen Betrages. Dann noch der Hinweis das künftige Schreiben unbeantwortet zu den Akten genommen werden.
Was macht man denn nun?
