Autor Thema: FDP-Parteitag: Junge Liberale wollen Radikalkur für ARD und ZDF durchdrücken  (Gelesen 2135 mal)

Offline Uwe

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Gewagter Plan auf FDP-Parteitag: Junge Liberale wollen Radikalkur für ARD und ZDF durchdrücken

Quelle: Meedia 21.04.2016

Drastischer Umbau des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks: Weg von den gebührenfinanzierten ARD-Anstalten, hin zu einem steuerfinanzierten Modell, bei dem das ZDF zudem privatisiert werden soll - das wollen die Jungen Liberalen auf dem Bundesparteitag der FDP an diesem Wochenende durchdrücken. Wird der Antrag angenommen, soll die Rundfunk-Reform Thema bei den kommenden Bundestagswahlen 2017 werden.

weiterlesen auf:

http://meedia.de/2016/04/21/gewagter-plan-auf-fdp-parteitag-junge-liberale-wollen-radikalkur-fuer-ard-und-zdf-durchdruecken/


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Offline pinguin

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Drastischer Umbau des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks: Weg von den gebührenfinanzierten ARD-Anstalten, hin zu einem steuerfinanzierten Modell, bei dem das ZDF zudem privatisiert werden soll - das wollen die Jungen Liberalen auf dem Bundesparteitag der FDP an diesem Wochenende durchdrücken.
Für die FDP der einzig beschreitbare Weg, auf Bundesebene zurückzukehren.

Wer, wenn nicht die FDP, sollte dafür in Frage kommen, echten Wettbewerb zwischen allen(!) Rundfunkunternehmen bei zwingend vollumfänglich freier Medienwahl durch den Bürger glaubwürdig durchzudrücken?


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Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline 907

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Zitat
Drastischer Umbau des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks: Weg von den gebührenfinanzierten ARD-Anstalten, hin zu einem steuerfinanzierten Modell, bei dem das ZDF zudem privatisiert werden soll

ZDF: 4,37 Euro von 17,98 Euro
1 Euro-Cent entspricht 4,15 Millionen Euro pro Jahr



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Die schlimmste aller Ungerechtigkeiten ist die vorgespielte Gerechtigkeit. ( Plato )
Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll.
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Offline Karlson

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Für die FDP der einzig beschreitbare Weg, auf Bundesebene zurückzukehren.
Wer, wenn nicht die FDP, sollte dafür in Frage kommen, echten Wettbewerb zwischen allen(!) Rundfunkunternehmen bei zwingend vollumfänglich freier Medienwahl durch den Bürger glaubwürdig durchzudrücken?

Ich lach mich schlapp. Falls ich mich nicht irre wurde damals der Rundfunkbeitrag in allen Bundesländern einstimmig beschlossen. Und die FDP war sicherlich auch von der Partie damals. Vor den Wahlen versprechen alle einem alles. Von daher Mülltonne.


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Offline Roggi

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Ich lach mich schlapp. Falls ich mich nicht irre wurde damals der Rundfunkbeitrag in allen Bundesländern einstimmig beschlossen. Und die FDP war sicherlich auch von der Partie damals. Vor den Wahlen versprechen alle einem alles. Von daher Mülltonne.
Dennoch muss dieses Thema heiß gehalten werden. Wenn die FDP irgendwo Infostände aufbaut um Werbematerial zu verteilen, sprecht sie an, damit sie merken, dass damit zu punkten ist.


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Offline Politikerlupe

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Mal abgesehen davon, dass die FDP an dem derzeitigen Rundfunkbeitrag auch nicht unschuldig ist, und damit auch an der aufgeblähten Struktur des ÖRR, scheint der Ansatz erst einmal in die richtige Richtung zu gehen.

Zitat zu diesem Leitantrag von der Homepage der Jungen Liberalen:
Pressemitteilungen
JuLis: Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk reformieren
Veröffentlicht am 13.04.2016 um 16:58 Uhr
http://www.julis.de/presse/archiv/pressemitteilungen.html?tx_news_pi1[news]=1902&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=75e88226daf6f0b7f160867bff352867
Zitat
"Wir wollen einen schlanken, modernen und informativen Rundfunk, der seine Mittel effizient einsetzt, um seinem Informationsauftrag nachzukommen. Dies wollen wir erreichen, indem der öffentliche Rundfunk künftig nur noch aus den Informationsangeboten von Phoenix, Deutschlandradio und Deutsche Welle sowie den zwischenstaatlichen Angeboten arte und 3sat besteht. Sie sollen unter dem Dach einer wesentlich schlankeren ARD gebündelt werden, die ihr Programm dann allein an Bildung und Information ausrichtet. Alle anderen Sender sind dem Wettbewerb mit privaten Anbietern gewachsen und sollten daher privatisiert werden"

Mal sehen ob sich hier die Jungen gegen die Alten beim FDP-Parteitag durchsetzen. Mit Sicherheit wird es nämlich unter den altgedienten Damen und Herren der FDP auch viele geben, die den ÖRR in seiner jetzigen Form super toll finden (weil sie mal von ihm profitiert haben, weil man noch irgendjemandem einen Gefallen schuldig ist oder weil er ja in Zukunft wieder nützlich sein könnte).


Edit "Bürger":
Zitat ausgewiesen mit der Zitier-Funktion des Forum-Editors.
Quell-Infos und Link ergänzt. Bitte zukünftig selbst aktiv darauf achten.
Link ist leider so kryptisch, dass dieser nicht korrekt als hyperlink angezeigt wird - daher nur als "code" eingefügt.
Danke für das Verständnis und die zukünftige Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 26. April 2016, 01:23 von Bürger »

Offline ViSa

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Dieser Wendehals-Partei traue ich nicht weiter als ich einen Kirschkern spucken kann.

Sie hatten schon früher das Thema mal auf dem Schirm und als sie in der Regierungs(mit)verantwortung waren wurde das ganz schnell wieder vergessen im Gegensatz z.B. zur Steuersenkung der Hotels ... sie hatten die Wahl gewonnen und das Thema wurde nie wieder in einer Debatte angesprochen.

Sorry, aber ganz speziell bei diesem GEZ-Thema halte ich die AfD da für deutlich glaubwürdiger als die FDP.


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Offline Uwe

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Kommentar von Nicole Houwer Joens
Nicole Houwer-Joens

Das ZDF ist eigentlich vom Personal her ganz schlank und rank gespart, so weit ich weiß. Und der Medienkonzern Bertelsmann ist ja auch ein fantastischer Arbeitgeber und macht z.B. RTL weltweit ganz gut. Bei den ARD-Anstalten wird ohnehin verschlankt, bei uns beim BR 450 Stellen weniger, beim RBB, etc... ebenfalls. da müsste man nur schauen, wo die Sender noch überall rein investieren. Die ARD-Anstalten haben viele Unterfirmen (oder Beteiligungen an Unterfirmen), die ebenfalls in die Privatwirtschaft übergehen sollten (sowieso). Dazu gehört die BAVARIA, etc..

Die Werbeeinnahmen betragen circa 500 Millionen jährlich, bisher ein 16tel des Jahresetats. Viele der Werbekunden könnte das ZDF sicherlich mitnehmen. Sie brauchen circa 2 Milliarden im Jahr an Grundausstattung. Bleibt unsere ARD mit den ARD-Anteilen an ARTE, Phönix, etc... Die Deutsche Welle wird bereits von Steuergeldern finanziert mit circa 360 Millionen jährlich.

Du siehst, es ist möglich, gar nicht so schwer eigentlich. Und anstatt, dass das ZDF ganz einfach in die Privatwirtschaft geht, gerät der gesamte ÖRR immer mehr in Verruf. Und was die Interessen der Politiker betrifft: Das ZDF ist CDU. Der Bertelsmann Konzern ist CDU - das passt ohnehin.
Stattdessen besteht das ZDF weiterhin darauf monatlich von Menschen ÖRR-Gebühren zu bekommen, die sich viel lieber ein Netflix-Abo oder vielleicht ein Buch kaufen würden. Und das halte ich wirklich für Unsinn. Mit ein wenig gutem Willen könnte man dieses gesamte Gebühren-Misere einfach abschaffen.

Mich persönlich würde ein offizielle Staatsfernsehen so gar nicht stören, denn das ist es ja ohnehin. Unsere ARD spielen zum Teil gesunde demokratische Strukturen in den Rundfunkräten wieder, jedoch ist es beim ZDF hoffnungslos. Das war schon länger und wird auch in Zukunft noch mehr zu einem Bertelsmann-Konzern-Laden. In der RTL-Gruppe könnte das ZDF sogar das Flaggschiff werden (einfach ein bisschen weniger doof).


Quelle:
https://www.facebook.com/nicole.houwer?fref=nf

Vollzitat mit freundlicher Genehmigung von Nicole Houwer Joens


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