Autor Thema: Der GEZ-Meine-Meinung-Thread  (Gelesen 2160 mal)

Offline titus

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Der GEZ-Meine-Meinung-Thread
« am: 07. Mai 2010, 18:55 »
Für all die, die dort angemeldet sind und von Erfahrungen sprechen können oder möchten und für all die, die einfach nur mitlesen eröffne ich diesen Thread und ich hoffe im Richtigen Unterforum, denn ich wusste nicht so genau wohin damit.

Ich mache mal den Anfang …

Es geht um folgenden Beitrag: https://www.gez-meine-meinung.de/fileadmin/forum/index.php?page=Thread&threadID=878

Dort fragt ein Nutzer, warum er nie eine Antwort von der GEZ bekommt, wenn er über das Kontaktformular eine Anfrage stellt. Die Antwort von der „Angelika“ (Moderatorin) bekommt er bald:

Zitat
[…] Mir ist selber unverständlich, warum Sie keine Antwort erhalten haben. Anfragen werden von uns i.d.R. per Post beantwortet. Waren Ihre Angaben vollständig? Aktuelle Anschrift? Bitte jetzt nicht böse werden, ich will Ihnen nichts unterstellen ... aber so manches Mal erreichen uns Nachfragen ohne jede Angabe oder E-Mail Adresse.

Quelle: https://www.gez-meine-meinung.de/fileadmin/forum/index.php?page=Thread&postID=4150#post4150

Was lernen wir daraus? Nicht gerade wenig …

1. Die GEZ verschleudert unsere Gelder sinnlos. Anstatt einer ökonomischen und ökologischen elektronischen E-Mail, verschickt man hier die Antworten per Post! Das muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen! Daraus kann man wiederum schlussfolgern, dass die GEZ, die immer Wein predigt, nur Wasser säuft. Wie oft ist dort schon der technische Fortschritt genannt worden und wo bleibt er hier?

2. Man weiß nicht, was tatsächlich mit den eigenen Daten gemacht wird. Vermutlich verfährt man wie folgt: Kommt der Brief zurück, war die Adressangabe fiktiv. Kommt er nicht zurück, dann prüft man, ob der Teilnehmer bereits bei der GEZ eingetragen ist oder nicht. Ist er es nicht, so schickt man ungebetenen Besuch zu ihm. Das ist aber nur eine Vermutung. Warum sollte man sonst so verfahren? Die Briefe sind ohnehin unpersönlich, da nicht unterschrieben.

3. Wenn jeder von uns hin und wieder eine Anfrage an die GEZ schickt, passiert je nach Situation folgendes:
a) Die GEZ geht pleite.
b) Die Rundfunkgebühr wird erhöht, um die Kosten der Briefschleuder zu kompensieren.


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« Letzte Änderung: 07. Mai 2010, 19:40 von titus »

Offline GEZ noch?

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Re: Der GEZ-Meine-Meinung-Thread
« Antwort #1 am: 13. Mai 2010, 11:11 »
das Problem ist, daß ein Schreiben per Post als Datei in den Rechnersystemen der GEZ gespeichert ist und jederzeit als Nachweis dienen kann. Außerdem wird es nachweisbar verschickt. Jeder von uns weiß doch wie das mit der elektronischen Post mitunter läuft: Emails gehen verloren, landen im Spamordner und werden - je nach Einstellung durch den Nutzer - gelöscht, bleiben beim Provider im Filter hängen, werden oft erst nach Wochen gelesen, usw.

Wie oft hört man den Satz "ich hab deine Mail nie bekommen".
Auch Behörden oder die Arbeitsämter kommunizieren in wichtigen Fällen nicht per Email sondern schicken Post.


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"Philosophische oder Kommunikative Probleme kann nur verstehen oder auflösen, wer begreift, welche Fehlanwendung von Sprache sie erzeugten."

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Offline René

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Re: Der GEZ-Meine-Meinung-Thread
« Antwort #2 am: 13. Mai 2010, 11:41 »
Es dürfe jedoch möglich sein, den Gebührenzahlern einen Zugang bestehend aus Teilnehmernummer und Passwort einzurichten. Damit könnten Gebührenzahler sich jederzeit einen Überblick über die von ihnen gespeicherten Daten inkl. Korrespondenz verschaffen. So etwas kann heute der popligste Internetprovider in seiner Garage anbieten, die GEZ jedoch nicht. Somit ginge keine Post mehr verloren.

Allerdings wenn der Gebührenzahler nicht reinschaut, erfährt er auch nichts. Im vorliegenden Fall liegt jedoch die Sache anders gelagert – der Threadstarter hat von sich aus eine Frage online gestellt. Genau für solche Fälle wäre der geschützte Online-Zugang optimal. Stichwort: „Ticketsystem“

Viele Internetanwender kennen das Ticketsystem. Im Support wird dieses System seit langem erfolgreich eingesetzt und es dürfte für die GEZ ein Leichtes sein, so etwas einzuführen. Der Fragende füllt ein Formular aus und bekommt eine Ticketnummer angezeigt, welche auch per E-Mail bestätigt wird. Mit dieser Ticketnummer kommuniziert er fortan mit der GEZ entweder per E-Mail oder direkt online.

Ich vermute aber, dass die GEZ und die Öffentlich-Rechtlichen kein Interesse an solchen Kommunikationsmöglichkeiten haben. Da könnte sich auch der einfache Gebührenzahler fragen, warum man auch nicht dasselbe mit dem Zugang zu den Medien macht. Und schon wären wir bei der Verschlüsselung, die alle Probleme auf einmal lösen würde...


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« Letzte Änderung: 13. Mai 2010, 11:47 von René »

Offline titus

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Re: Der GEZ-Meine-Meinung-Thread
« Antwort #3 am: 13. Mai 2010, 12:03 »
Ich denke die Frage ist auch, was die alles per Post beantworten. Wenn das simple Anfragen sind, bei denen eine E-Mail ausgereicht hätte, dann ist das Verschwendung. Wenn die Antwort persönliche Angaben oder andere wichtige Angelegenheiten betrifft, dann sieht es schon anders aus. Allerdings meine ich, dass die GEZ ohnehin bei wichtigen Angelegenheiten elektronische Schreiben der Teilnehmer nicht akzeptiert, z.B. Abmeldungen.

Und wie René es schon wunderbar beschrieb, gibt es noch andere Möglichkeiten. Die GEZ predigt oft und gerne was von technischem Fortschritt, aber widerspricht sich was das angeht auch gerne selbst.


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