Autor Thema: Help-Kiosk - Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen  (Gelesen 2604 mal)

Offline ChrisLPZ

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derwesten.de, 12.04.2016

Help-Kiosk
Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen

von Susanne Schild

Zitat
Witten.   Mitarbeiter des Wittener Help-Kiosks sind empört über eine automatisiert geschickte Zahlungsaufforderung für die Rundfunkgebühr.

Muss ein Verein Rundfunkbeitragsgebühr bezahlen – auch wenn er Gutes für die Allgemeinheit tut? Die Mitarbeiter des Help-Kiosks, die sich ehrenamtlich um die Wittener Flüchtlinge kümmern, sind empört. Kürzlich erhielten sie eine Zahlungsaufforderung des Beitragsservices – so nennt sich die Nachfolge der GEZ.

„Wofür sollen wir einen Beitrag zahlen“, fragt sich die Vereinsvorsitzende Lilo Dannert: Der Verein finanziert sich aus Spendengeldern, alle arbeiten dort ehrenamtlich. Er hat keine Angestellten, besitzt kein Auto, lediglich einen Computer für Büroarbeiten. Wenn während der Öffnungszeiten bis zu 60 Menschen um Hilfe bitten, habe niemand Zeit, fern zu sehen. „Durch den Rundfunkbeitrag gingen uns wertvolle Spendengelder verloren, die für die Belange der Flüchtlinge gebraucht werden.“[..]

Weiterlesen auf:
https://www.derwesten.de/staedte/witten/fluechtlingshelfer-wollen-nicht-fuers-radio-zahlen-id11728925.html


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Offline Spark

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Re: Help-Kiosk - Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen
« Antwort #1 am: 12. April 2016, 21:08 »
Also das Wort "Rundfunkbeitragsgebühr" ist doch mal eine sehr kreative Formulierung ;D

Aber mal abgesehen davon, daß im Artikel (auch in der Info) immer noch munter von einer Gebühr die Rede ist, dürfte die Erhebung des Beitragsservice zu einer Behörde (und das gleich zweimal) nicht passieren.
Gibt es denn in diesem Land überhaupt keine Medien mehr, die noch halbwegs in der Lage sind sachlich korrekt zu berichten?


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Offline ellifh

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Re: Help-Kiosk - Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen
« Antwort #2 am: 12. April 2016, 21:14 »
Also das Wort "Rundfunkbeitragsgebühr" ist doch mal eine sehr kreative Formulierung ;D

Aber mal abgesehen davon, daß im Artikel (auch in der Info) immer noch munter von einer Gebühr die Rede ist, dürfte die Erhebung des Beitragsservice zu einer Behörde (und das gleich zweimal) nicht passieren.
Gibt es denn in diesem Land überhaupt keine Medien mehr, die noch halbwegs in der Lage sind sachlich korrekt zu berichten?

Nö! Alles schon den Bach runter... 8)


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                                                Curt Goetz

Offline cook

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Re: Help-Kiosk - Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen
« Antwort #3 am: 12. April 2016, 21:16 »
Ich find's gut. Je mehr mitkriegen, was für ein bürokratisches Monster hier geschaffen wurde, desto besser.


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Offline ohmanoman

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Re: Help-Kiosk - Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen
« Antwort #4 am: 12. April 2016, 21:56 »
Gibt es denn in diesem Land überhaupt keine Medien mehr, die noch halbwegs in der Lage sind sachlich korrekt zu berichten?

Was erwartest du denn, wenn die sich (Journalisten) alle nur ARD & ZDF reinziehen, weil sie (glauben) ohne Werbung sind! Alle die schon immer zahlen, habe ja noch nicht rausgefunden, das es keine Gebühr mehr ist, woher auch, aus den öffentlichen?? Feehhllanzeige! Die sind nur dazu da uns für dumm zuverkaufen.


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« Letzte Änderung: 12. April 2016, 23:37 von Bürger »
ARD: „Bei uns sitzen Sie in der Ersten Reihe“ //// Bei uns reihern Sie in die Ersten Sitze!     ZDF: „Mit dem Zweiten sehen Sie Besser“ //// Ein blinder Mensch nicht! Ich sag halt nix und das werde ich wohl noch sagen dürfen! GEZ = Ganoven-Erpresser- Zyniker // ARD = Anstalt-rechtsloser-Diktatur // ZDF = Zentrum der Finsternis

Offline boykott2015

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Re: Help-Kiosk - Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen
« Antwort #5 am: 12. April 2016, 22:15 »
Zitat
Dannert ärgert besonders, dass man auf den mitgeschickten Standardformularen und Mahnschreiben keine Möglichkeit habe, sich zu erklären. So ignorierte sie die ersten Briefe. Im letzten Schreiben wurde ein Bußgeld bis zu 1000 Euro bei Nichtzahlung angedroht. Dannert konterte ganz dick: Das wütende Antwortschreiben schickte sie in Kopie an ARD, ZDF und Deutschlandradio, an Landtagsabgeordnete, Fraktionen, selbst an Hannelore Kraft.

Die Überschrift ist geil: "Help-Kiosk. Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen".

Und es kommt noch eine "Behörde" zum Vorschein: "Beitragskommunikation von ARD, ZDF und Deutschlandradio".
Zitat
May-Britt Moennig von der Beitragskommunikation von ARD, ZDF und Deutschlandradio erklärt, dass in einem automatisierten Verfahren unter anderem auch Vereine angeschrieben werden, um zu klären, ob eine Beitragspflicht besteht. ... Die inhaltliche Aufgabe des Vereins ist der Behörde egal.


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« Letzte Änderung: 12. April 2016, 22:25 von boykott2015 »

Offline Roggi

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Re: Help-Kiosk - Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen
« Antwort #6 am: 12. April 2016, 23:56 »
Gibt es denn in diesem Land überhaupt keine Medien mehr, die noch halbwegs in der Lage sind sachlich korrekt zu berichten?
Die WAZ gehört mit zu der "Lügenpresse". Auf meine Anfrage vor einigen Wochen, warum in der WAZ immer noch das Wort "Schwarzseher" verwendet wird, bekam ich keine Antwort. Ich habe einige aufklärende Worte dazu geschrieben, aber die WAZ macht wohl den Bückling und hält nicht viel von einer Berichterstattung, die objektiv ist. Sie verbreiten wissentlich Unwahrheiten. Macht zwar jede Zeitung, aber nicht über mich. Die WAZ hat mich fälschlicherweise als Schwarzseher bezeichnet, eine Stellungnahme blieb aus, also dürfte die WAZ zur "Lügenpresse" gehören. Und hat nun einige Leser weniger.


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« Letzte Änderung: 13. April 2016, 01:23 von Bürger »
Widerspruch und Klage 2019 https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=30197.0
Hilfstexte und Musterbriefe: http://volxweb.org/node/166/

Offline Spray.

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Re: Help-Kiosk - Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen
« Antwort #7 am: 13. April 2016, 01:03 »
Ich muss Roggi zustimmen. Imo ist die WAZ kein ernstzunehmendes Blatt.
Ob das Geld nun an die Wirtschaftsmigranten oder den Abzockern geht kann mir auch Wurscht sein.


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ZusatzrenteHaetteIchAuchG

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Re: Help-Kiosk - Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen
« Antwort #8 am: 13. April 2016, 08:57 »
Wenn jemand solche Begriffe (Zeitung oder Inkaso-Service oder...) benutzt/verwendet, dann handelt er entweder bewusst oder ahnungslos:
"Rundfunkbeitragsgebühr???
"Bußgeld???
"Beitragskommunikation von ARD, ZDF und Deutschlandradio???
"Neben Privatpersonen beteiligen sich auch Unternehmen und Institutionen sowie Einrichtungen des Gemeinwohls an der Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender" Hää? Eine Beteiligung? Was hat jemand von seiner Beteiligung? Gibt es echt noch Menschen, die sich freiwillig beteiligen?  ???
"Behörde??? - Wurde sogar zwei mal erwähnt. Soll wohl den Wahrheitsgehalt  :P des Begriffes verdeutlichen.
"Und: der Verein teilt sich den Raum mit der Vhs, die bereits brav Gebühren zahlt. Damit ist der Verein doppelt befreit.??? - Hää? Sinnlich und mathematisch völliger Schwachsinn. Setzen 6!

Ich bin von so viel Fachkenntniss, die im Bericht enthalten sind, völlig überwältigt.  ;D  ;D  ;D



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Offline boykott2015

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Re: Help-Kiosk - Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen
« Antwort #9 am: 13. April 2016, 12:12 »
Beitragskommunikation von ARD, ZDF und Deutschlandradio gibts es wirklich.

Keine Rundfunkbeitragspflicht für Asylbewerberinnen und Asylbewerber
Zitat
„Angesichts der zunehmenden Anzahl von Flüchtlingen haben wir mit den Städten und Kommunen eine unbürokratische Lösung vereinbart, damit Flüchtlinge – auch wegen der Sprachbarriere – nicht selbst in Kontakt mit dem Beitragsservice treten müssen“, erklärt Eva-Maria Michel, Justiziarin beim WDR und Leiterin der Beitragskommunikation von ARD, ZDF und Deutschlandradio.

Außerdem ist diese Stelle/Unternehmen als Aussteller bei Medientage München genannt.


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ZusatzrenteHaetteIchAuchG

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Re: Help-Kiosk - Flüchtlingshelfer wollen nicht fürs Radio zahlen
« Antwort #10 am: 13. April 2016, 12:28 »
Beitragskommunikation von ARD, ZDF und Deutschlandradio gibts es wirklich.

Keine Rundfunkbeitragspflicht für Asylbewerberinnen und Asylbewerber
Zitat
„Angesichts der zunehmenden Anzahl von Flüchtlingen haben wir mit den Städten und Kommunen eine unbürokratische Lösung vereinbart, damit Flüchtlinge – auch wegen der Sprachbarriere – nicht selbst in Kontakt mit dem Beitragsservice treten müssen“, erklärt Eva-Maria Michel, Justiziarin beim WDR und Leiterin der Beitragskommunikation von ARD, ZDF und Deutschlandradio.

Außerdem ist diese Stelle/Unternehmen als Aussteller bei Medientage München genannt.

Ja, der Wahnsinn. Was es nicht alles gibt.
Wenn ich mir nur die ganzen Namen und deren Funktionen im Bereich "Kongress" --> "Referenten" anschaue, dann wird mir echt übel.
Die Sponsorenliste unter "Partner" ---> "Sponsoren" ist absolut sehenswert. Da wird auch klar, wo das Geld noch alles hinfließt.


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« Letzte Änderung: 13. April 2016, 12:45 von ZusatzrenteHaetteIchAuchG »

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