Autor Thema: Recherchenetzwerke liegen im Trend -Zusammenschluss WDR/NDR und SZ in der Kritik  (Gelesen 405 mal)

Offline ChrisLPZ

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Mitteldeutsche Zeitung, 07.04.2016

Journalismus
Recherchenetzwerke liegen im Trend


Zitat
[..]Doch der Zusammenschluss der öffentlich-rechtlichen Sender und der „SZ“ steht seit Beginn in der Kritik. Zwar betonen die Beteiligten, es gebe keinen gemeinsamen Etat, keine förmliche Vereinbarung und Mascolo sei gegenüber seinen Kollegen nicht weisungsbefugt. Doch das überzeugt viele nicht. Die Kritiker, darunter der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), sagen, der Verbund verzerrte den privaten Wettbewerb zugunsten der „SZ“. Denn auch wenn diese kein Geld von ihren durch Rundfunkbeiträge finanzierten Partnern erhält, ist etwa der Zugriff auf das große Korrespondentennetz ein wertvoller Vorteil, und die prominenten Nennung in ARD-Sendungen wie der „Tagesschau“ ist kostenlose Werbung. Wie groß die Marktmacht dieses Zusammenschlusses ist, zeigen aktuell die „Panama Papers“. Da wurde parallel zur Veröffentlichung durch die „SZ“ bei Anne Will zum Thema getalkt und auch die entsprechende Doku war schon vorbereitet.

In dem im Februar vom NRW-Landtag verabschiedeten WDR-Gesetz wird nun erstmals auch die Kooperationen des WDR mit „Dritten“ geregelt. Darin heißt es, der WDR müsse bei solchen Kooperationen den Zielen der Meinungsvielfalt Rechnung tragen und diskriminierungsfrei vorgehen. Der WDR muss dazu Richtlinien erlassen. Kritiker sagen, durch die Aufnahme ins WDR-Gesetz seien solche Zusammenschlüsse nun endgültig legitimiert.[..]

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