Autor Thema: Hessischer Rundfunk: Manfred Krupp geht auf Zeitungsverleger zu  (Gelesen 1116 mal)

Offline ChrisLPZ

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fr-online.de, 08.02.2016

Hessischer Rundfunk : Manfred Krupp geht auf Zeitungsverleger zu

von Pitt von Bebenburg

Zitat
Neuer HR-Intendant will Online-Angebot machen und sieht gesellschaftliche Verantwortung von Rundfunkanstalten und Presse.

Der neue Intendant des Hessischen Rundfunks, Manfred Krupp, will das Verhältnis zu den Zeitungsverlegern entspannen. Konkurrenten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks seien „auf Dauer die großen internationalen Plattformen, nicht die Zeitungsverleger“, sagte der 59-jährige Journalist nach seiner Wahl zum Nachfolger von Helmut Reitze in Frankfurt am Main.

Die Verleger wehren sich seit Jahren dagegen, dass die Rundfunkanstalten auf Kosten der Gebührenzahler Online-Angebote machen können, die mit den Internet-Aktivitäten der Zeitungen konkurrieren. Krupp bot den Verlegern „Kooperationsprojekte“ an. Er wisse, dass die Zeitungen verstärkt Videos in ihren Online-Portalen einstellen wollten. „Wir könnten eine Möglichkeit finden, unsere Videos auch bei den Zeitungen zu platzieren“, schlug Krupp vor.[..]

Weiterlesen auf:
http://www.fr-online.de/medien/hessischer-rundfunk--manfred-krupp-geht-auf-zeitungsverleger-zu,1473342,33733676.html



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« Letzte Änderung: 08. Februar 2016, 22:11 von Bürger »

Offline Bürger

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Re: Hessischer Rundfunk: Manfred Krupp geht auf Zeitungsverleger zu
« Antwort #1 am: 08. Februar 2016, 22:21 »
"Kooperationsprojekte" = "Abhängigkeitsprojekte"

Dies würde einer weiteren Medien-Konzentration Vorschub leisten und den medialen Pluralismus weiter untergraben.

Mit "Rundfunkbeiträgen" auch noch die Presse querzusubventionieren, um daraus dann eine "Unverzichtbarkeit" (und somit tendenziell eine absolute Unausweichlicheit) der Finanzierung herbeizukonstruieren?!?

DemokratieZwangsAbgabe2.0 ?!??!

NEIN DANKE!


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Offline MMichael

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Re: Hessischer Rundfunk: Manfred Krupp geht auf Zeitungsverleger zu
« Antwort #2 am: 09. Februar 2016, 10:31 »
Da passt ja das hier: Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung
https://www.newikis.com/de/wiki/Rechercheverbund_NDR,_WDR_und_S%C3%BCddeutsche_Zeitung
Lesenswert dazu "Politischer Einfluss auf die freie Presse" http://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/politischer-einfluss-auf-die-freie-presse-id5654406.html
Zitat daraus:
Zitat
"..Das alles klingt wie ein loser Verbund. Wer die Geschichte der ARD kennt, ahnt aber, dass es mehr sein könnte: „Die ARD war ein lockerer Zusammenschluss ohne eigene Rechtspersönlichkeit“, heißt es in einem Buch des Kommunikationswissenschaftlers Heinz-Werner Stuiber. Er beschrieb den Zustand des Jahres 1950, in dem die von den Alliierten in ihren Zonen aufgebauten autonomen Rundfunkanstalten nach Wegen der Kooperation suchten. Die ARD wurde schließlich der mächtigste Medienkonzern Deutschlands. Heute braucht die „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“ einen Programmdirektor, einen Generalsekretär, regelmäßige Sitzungen und eine Pressestelle und sie unterhält und bespielt den Fernsehkanal, den fast alle Deutschen auf der Taste mit der Nummer Eins auf Ihrer Fernbedienung gespeichert haben...."

Wer also ARD nicht will, sollte SZ nicht kaufen ... und/oder immer kritisch lesen und hören / sehen bei deren Töchter!
z.B. Frankenpost, Freies Wort, Neue Presse, Südthüringer Zeitung, Münchner Merkur, tz (Tageszeitung München), Bayerische Staatszeitung und der Bayerische Staatsanzeiger ... Radio Gong 96,3 (München), TOP FM, Antenne Bayern, Studio Gong, und Sat.1 Bayern ... (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCddeutscher_Verlag)


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« Letzte Änderung: 09. Februar 2016, 17:01 von Bürger »

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