Autor Thema: Pressemitteilung: PIRATEN wollen Rundfunkrat vom Parteibuch trennen  (Gelesen 1222 mal)

Offline ChrisLPZ

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Pressemitteilung der Piratenpartei, 04.02.2016


PIRATEN wollen Rundfunkrat vom Parteibuch trennen


Zitat
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, ein politikgesteuertes, nicht unabhängig und überparteilich berichtendes Medium? Das behauptet zumindest der Journalist und Publizist Wolfgang Herles, der jahrelang in der Führungsetage des ZDF tätig war. Er kritisiert, dass die Themen, über die berichtet wird, von der Regierung vorgegeben werden, obwohl es viele Themen gäbe, die viel wichtiger wären…

...Stattdessen müssen Rundfunkgremien mit tatsächlich unabhängigen Fachleuten besetzt werden, die sowohl Fachkenntnisse haben als auch verantwortungsvoll mit den Gebühreneinnahmen umgehen. Die Gremienmitglieder müssen zudem zur unabhängigen Amtsführung, sowie zur transparenten Veröffentlichung ihrer Tätigkeiten etwaiger Parteimitgliedschaft und politischem Engagement im erweiterten Sinne verpflichtet werden. Ein erster Schritt wäre es hier, vakante Positionen öffentlich und transparent auszuschreiben [...]

Weiterlesen auf:
https://www.piratenpartei.de/2016/02/04/piraten-wollen-rundfunkrat-vom-parteibuch-trennen/


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« Letzte Änderung: 06. Februar 2016, 15:01 von Bürger »

Offline LeckGEZ

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Die Piraten tun mir ein bisschen Leid. Ein weitgehend loser Zusammenschluss an vielfältigsten Interessen und Meinungen leidet fast zwangsläufig an Anarchie. Umso erfreulicher ist die Meinungsäußerung des (wievielten?) Geschäftsführers der Piratenpartei zum Thema örR, womit er den Weg der örR beschreibt sich zu reformieren, wieder staatsferner werden zu wollen:

Auszug aus dem Link von oben:
Zitat
...
Gerade die öffentlich-rechtlichen Rundfunk-, und Fernsehanstalten sind zur politischen Neutralität, Überparteilichkeit und Unabhängigkeit verpflichtet. Es ist Augenwischerei, Poltiker durch Pseudoregelungen aus den Gremien zu entfernen, um sie dann doch wieder durch die Hintertür als Repräsentanten der sogenannten gesellschaftlich relevanten Gruppen in die Gremien einzuschleusen.
...

Abwickeln, ich sage es immer wieder abwickeln! Was nicht reformierbar ist muss konsequent entsorgt werden!


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*Nickname ist von meinem ZufallsgeneratorTM über einen langen Zeitraum ermittelt worden und erhebt keine Ansprüche auf Sinn- oder Vollständigkeit. Wäre jedoch bereit, diesen auch für die Politik arbeiten lassen zu wollen. (Tantiemen bitte per PM. Bitte nix unterhalb Intendanten-Gage, Politiker-Nebenjob oder Filz-Beraterhonorar

Offline beat

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Abwickeln, ich sage es immer wieder abwickeln! Was nicht reformierbar ist muss konsequent entsorgt werden!

Ich stimme 100% zu!

Die Idee, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu reformieren, ist genau so absurd, wie die Idee, den real existierenden Sozialismus zu verbessern. Und in beiden Fällen wird / wurde dieses absurde Ansinnen jeweils von denjenigen vertreten, die von diesen gescheiterten und überkommenenen Systemen profitieren, indem sie in diesen Systemen vom Geld anderer Leute Funktionärs- und Funktionspositionen bekleiden.

Die alte Leier, das alles sei jeweils alternativlos, weil schon 40 Jahre alt und sonst die Barbarei drohe, wird schon durch die Existenz traditionsreicher Informationsmedien wie Printmedien, die aktuell auch online verfügbar sind, z.B. FAZ, NZZ, Guardian oder jüngere Medien wie Spiegel, Stern, taz und x andere widerlegt. Und jetzt erzähle mir hier keiner, dass die Information durch die Tagesschau umfassender, unabhängiger oder objektiver sei, als die Information durch die vorgenannten, z.T. deutsprachigen, z.T. internationalen, sie ist durch den ÖRR nur um ein paar Millarden teurer und bei den genannten Printmedien kann die deutsche Parteiokratie nicht den Ton angeben und auch keine Parteibuchinhaber auf Beitragszahlers Kosten versorgen.

Der Kampf gegen Meyeor und Dramor wird aber genauso nervig wie der gegen Krenz und Margot...

Die Parallelen werden auch dadurch unterstrichen, dass Unterstützer des SED-Regimes, wie die SED-Parteibuchinhaberin Maybritt Illner, die seinerzeit durch aktive Parteimitgliedschaft die DDR unterstützt haben und schon im DDR-Fernsehen mitmischten, jetzt ein lohnendes Zuhause im ÖRR haben, wo sie durch systemkonforme Politpropaganda die Politik von Dreyer, Steinbrück und Merkel unterstützen.
In der DDR gabs dafür ein "Journalismusstudium" für die Maybritt und Anerkennung durch das herrschende System, heute gibts dazu noch Kohle bar Kralle satt.
Die muss man natürlich erstmal den Nichtguckern abzocken.


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« Letzte Änderung: 06. Februar 2016, 17:25 von beat »
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2 Klagen am Verwaltungsgericht Berlin
1 abgewehrte Vollstreckung

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.

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