Autor Thema: Die Westdeutsche Zeitung legt nach – Wie der Rundfunkbeitrag eingetrieben wird  (Gelesen 14985 mal)

Offline PersonX

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Irgendwie ist nicht nach zu vollziehen, warum 10% der Haushalte kriminalisiert werden.

Sollte das so weiter gehen, wird die Stimmung dazu sicherlich deutlich umschlagen. Es wird sicherlich nicht bei der einfachen Ich zahle nicht Einstellung bleiben, sondern möglich wird sein, dass gegen solche Verwaltungen auch mit Mitteln vorgegangen wird, welche normal nicht zum Guten Umgangston gehören. Aber sicherlich wird es Personen geben, welche denken, dass Verwaltungen es nicht anders verstehen werden. Die Bürger sind keine kleinen Kinder mehr, welche Bevormundung durch eine Verwaltung in diesem Sinne benötigen.
Sollte es also so weiter gehen, das im großen Umfang solche Maßnahmen Überhand nehmen, dann braucht es bloß eine Person, welche so gesehen Rot bei so einer Aktion sieht, und das Drama würde einen Lauf nehmen, welches durch eine städtische "Verwaltung" sicherlich nicht gewollt sein wird.


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline nexus77

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Solche "Dramen" gab es doch schon bei Jobcenter und Finanzamt... jedenfalls lt. Berichten (weche erstmal anzuzweifeln sind, wenn sie aus Lügenpresse kommen). Wenn man sich zB. mit Jobcenter beschäftigen muss, da kann man durchaus auch mal ausfippen. Es gibt aber auch dort erhebliche Unterschiede bei den Bearbeitern und einzelnen Jobcentern. Als ich mit diesen zu tun hatte ging es zB. bei mir noch, da die halbwegs vernünftig sind hier. Auch das FA macht bisher kaum Probleme. Im Gegensatz dazu neige ich bei GEZ durchaus auch mal dazu micht unnötig aufzuregen, die sind am schlimmsten von allen og. Organisationen.

Nun aber will JC irgendwelche Kontoauszüge aus 2013 von mir haben (die sie natürlich schon haben, denn die muss man ja zusammen mit Antrag abgeben - ohne die Auszüge kein Geld!). Denn die haben durch Datenabgleich erfahren, dass ich ein paar 1,50 als Zinsen in dem Jahr hatte. Was sie natürlich auch vorher schon wussten, da ich das ja angegeben und per Kto. Auszug nachgewiesen hatte LOL. (OT OFF).


Edit "Bürger":
Vollzitat des Vorkommentars aus Gründen der Übersicht gelöscht. Bei direkten Antworten bitte keine ungekürzten Vollzitate des Vorkommentars.
Zudem bitte nicht vom Kern des Themas abschweifen, welches da lautet
Die Westdeutsche Zeitung legt nach – Wie der Rundfunkbeitrag eingetrieben wird
Danke für die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 13. Oktober 2015, 13:44 von Bürger »

Offline Renault16

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Hier wird das Thema ebenfalls aufgegriffen:

http://www.welt.de/vermischtes/article147458993/Rundfunkgebuehr-nicht-bezahlt-Platter-Reifen-droht.html

Zitat
Die Ventilwächter sind eine handlichere Alternative zu den bekannten Parkkrallen. Dass sie in Zukunft verstärkt auch wegen nicht gezahlter Rundfunkbeiträge zum Einsatz kommen könnten, liegt schlicht an der gestiegenen Zahl der Zahlungsverweigerer.

Im vergangenen Jahr baten die Rundfunkanstalten fast 891.000 Mal um Amtshilfe der zuständigen Vollstreckungsbehörden – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent. 2013 waren es noch knapp 701.000 solcher Ersuchen.

Wir können uns also demnach verstärkt darauf einstellen, wieder häufiger mit dem Rad oder mit Bus oder Bahn zu fahren...

Zitat
Das hänge mit der Umstellung der von der Gerätegebühr auf den Haushaltsbeitrag zusammen. "Statt 42 Millionen Beitragskonten haben wir jetzt 44,5 Millionen", sagt Christian Greuel, Sprecher des Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Der Anteil derer, die das gesamte Mahnverfahren durchlaufen haben, ohne eine Zahlung zu leisten, liege im unteren einstelligen Prozentbereich. Wichtig und ratsam sei es, sich auf Schreiben des Beitragsservice zu melden und die Briefe nicht zu ignorieren.

Mit welchen Mitteln die Vollstreckungsbehörden die ausstehenden Gebühren eintreiben, ist ihnen überlassen. Die Rundfunkanstalten haben darauf keinen Einfluss. Manche Kommunen verzichten auf Ventilwächter und setzen auf Lohn- und Kontopfändungen. Die Ventilaufsätze seien das letzte Mittel, heißt es in Willich. In den allermeisten Fällen zahlen die Schuldner vorher.

Eindeutige Einschüchterung der Leser, die ebenfalls mit solchen Plänen der Zahlungsverweigerung liebäugeln. Nur ein "unterer einstelliger Prozentbereich" durchläuft das Mahnverfahren komplett und zahlt nicht. Worauf bezieht sich dieser Prozentsatz? Auf alle 44,5 Millionen Beitragskonten? Das sind dann immer noch ziemlich viele Nichtzahler. Ermutigend.
Oder auf die Anzahl der Mahnverfahren? Das hieße, die meisten lenken vorher ein und zahlen dann doch irgendwann brav wieder ihre Beiträge. Alles andere als ermutigend.

Solche Presseartikel schüchtern aber nicht nur ein, sie verunsichern auch. Wenn man nach dem Verfahren vorgeht, wie es hier auf gez-boykott.de empfohlen wird, sollte doch nichts passieren, also weder Kontopfändung noch Ventilaufsätze. Oder vielleicht doch?


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« Letzte Änderung: 21. Oktober 2015, 19:34 von Bürger »

Offline gerechte Lösung

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Solche Presseartikel schüchtern aber nicht nur ein, sie verunsichern auch. Wenn man nach dem Verfahren vorgeht, wie es hier auf gez-boykott.de empfohlen wird, sollte doch nichts passieren, also weder Kontopfändung noch Ventilaufsätze.
 
Oder vielleicht doch?   

Derzeit ist das der einzigste Fall, der Mr. X bekannt ist und das noch dazu aus dem Jahre 2010.

Gibt es weitere gegenwärtige Fälle ?   NEIN, es ist nichts bekannt. Na, also, nichts Greifbares, nur Panikmache.


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