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Internet verdrängt bei jungen Leuten Fernsehen und Radio

Begonnen von Daniel61, 10. September 2015, 19:35

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Daniel61

Langzeitstudie von ARD und ZDF zur Mediennutzung

"Das Internet hat beim jungen Publikum das Fernsehen als meist genutztes elektronisches Medium abgelöst und weit hinter sich gelassen. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen verbringen die Mediennutzer 187 Minuten täglich mit dem Internet, 144 Minuten mit dem Fernsehen und 137 Minuten mit dem Radio. Das ergeben die von ARD und ZDF veröffentlichten neuen Ergebnisse der seit fünfzig Jahren betriebenen Langzeitstudie zur Massenkommunikation."

https://de.nachrichten.yahoo.com/internet-verdr%C3%A4ngt-jungen-leuten-fernsehen-radio-132154794--finance.html


Langzeit-Studie des ÖRR?  Na, dann müsste man eigentlich "Langzeit-Lügen-Studie" davorsetzen.  Oder glaubt hier auch nur ein einziger User diesen Daseins-Rechtfertigungsversuch?  "Studie"?  Dass ich nicht lache!...

D61
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jacques Rousseau)

Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit.   Freiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden.
(Rosa Luxemburg)

Haunted

Zitat von: Daniel61 am 10. September 2015, 19:35
Langzeitstudie von ARD und ZDF zur Mediennutzung

Langzeit-Studie des ÖRR?  Na, dann müsste man eigentlich "Langzeit-Lügen-Studie" davorsetzen. D61

"Langzeit-Lügen-Studie" das ist in der Tat die richtigere Aussage.

Ich habe in der vergangenen Zeit mit vielen Leuten über die ÖRR und deren Propaganda Methoden gesprochen und muss sagen, dass der größte Teil diese Lügen und Märchen, die von denen verbreitet werden, nicht mehr glauben aber auch kein Interesse mehr besteht, diese Sendungen anzuschauen.

Es wird höchste Zeit diesen Halunken den Garaus zu machen, denn sonst nimmt der Spuk kein Ende!

motte

Zitat von: Daniel61 am 10. September 2015, 19:35
... verbringen die Mediennutzer 187 Minuten täglich mit dem Internet, 144 Minuten mit dem Fernsehen und 137 Minuten mit dem Radio.

Gute Güte, 3 Stunden am Tag sind 1/8 des Tages, des Monats, des Jahres, des Lebens. Bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren verglotzen die Leute 10 Jahre ihres Lebens. Das ist bitter.

Bei der Internetnutzung wäre natürlich interessant zu wissen, was da gemacht wird. Das geht aus dieser Pippi-Studie natürlich nicht hervor. Solch halbgaren Schwachsinn liest man immer wieder.


Greyhound

Zitat von: motteBei der Internetnutzung wäre natürlich interessant zu wissen, was da gemacht wird.
Es gibt noch die JIM-Studie, für 2014: http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf14/JIM-Studie_2014.pdf. Dort werden ab Seite 26 des Dokumentes die Schwerpunkte der Tätigkeiten von Jugendlichen im Internet/am Computer aufgeführt: Kommunikation, Spiele, Informationssuche, Unterhaltung (z. B. Musik, Videos, Bilder).
"Weil es der kommerziellen Konkurrenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland so gut wie nie geht (...), müssen wir mit ,,Sky" leiden." (Zitat Dr. Hermann Eicher, Justitiar des Südwestrundfunks, Gastbeitrag "Der Rundfunkbeitrag ist ein Korrektiv für Marktversagen", Handelsblatt 30.09.2012, http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastbeitrag-der-rundfunkbeitrag-ist-ein-korrektiv-fuer-marktversagen/7199338.html, Abruf: 21.08.2014)

motte

"Ein Viertel umfasst die Beschäftigung mit ,,unterhaltenden" Inhalten, 18 Prozent werden für Spiele"

Ah ja, Spiele zählen demnach nicht zur Unterhaltung, oder wie?

Werd das nicht komplett lesen, aber ein hoher Anteil nutzt das Netz zum spassigen Zeitvertreib. Was ist am Daddeln besser als am Glotzen?
Anyway, für mich sind solche Infos nicht wirklich wichtig...

N8


Hailender

#5
Zitat von: motte am 10. September 2015, 22:52
Zitat von: Daniel61 am 10. September 2015, 19:35
... verbringen die Mediennutzer 187 Minuten täglich mit dem Internet, 144 Minuten mit dem Fernsehen und 137 Minuten mit dem Radio.

Gute Güte, 3 Stunden am Tag sind 1/8 des Tages, des Monats, des Jahres, des Lebens. Bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren verglotzen die Leute 10 Jahre ihres Lebens. Das ist bitter.

Bei der Internetnutzung wäre natürlich interessant zu wissen, was da gemacht wird. Das geht aus dieser Pippi-Studie natürlich nicht hervor. Solch halbgaren Schwachsinn liest man immer wieder.

Da werden natürlich nur die Mediatheken von ARD und ZDF durchstöbert und dafür müssen die User zahlen 
So zB. dieses tolle Angebot aus der Abteilung Bildungsfernsehen --> Screenshot (Quelle: http://www.mdr.de/mediathek/index.html)
Man beachte vor allem die Nummer der Folge.
Es ist besser, für den gehasst zu werden, der man ist, als für die Person geliebt zu werden, die man nicht ist.
(Kurt Cobain)

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jacques Rousseau)

Zivi­ler Unge­hor­sam wird zur hei­li­gen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts ver­las­sen hat.
(Mahatma Gandhi)

Die größte Angst des Systems sind "wissende Menschen" ohne Angst.

motte

Gestern Abend war ich schon recht müde und mein Kommentar etwas schnodderig.
Der ganze Zahlenwust der JIM liefert nicht die Aussagen, die mich interessieren würden.

Ich fände eine grundsätzliche Unterteilung in Unterhaltung, Information und Arbeit spannend.
Wer z.B. das Netz zu Arbeitszwecken verwendet, der sitzt deutlich mehr als 3 Stunden am Rechner. Auf der anderen Seite gibt's Leute ohne PC und Internet, die sitzen null Stunden am Rechner. Wieder andere Nutzen das Netz nur in der Freizeit z.B. Fabrikarbeiter.
Die von mir  erwähnten 3 Stunden beziehen sich auf eine Umfrage, wonach der TV-Konsument im Schnitt 3,25h vor der Glotze sitzt. Ob man statt vor der Glotze zu sitzen alternativ 3 Stunden sich auf Youtube lustige Videos oder einer Mediathek irgendwelche Schmonzetten reinzieht, ist latte.

Nun kann die Informationsbeschaffung aus gelesenen Nachrichten bestehen oder aus informativen Videos aus Youtube bestehen, so ist auch hier eine Unterscheidung zwischen TV und Internet irrelevant.


Wichtig bei allen Umfragen sind die Fragen:
- wer finanziert die Studie/Umfrage?
- welcher Zweck wird damit verfolgt, bzw. welche Botschaft soll damit unters Volk gebracht werden?

Simples Beispiel Steuererhöhungen:
,,Sind Sie der Meinung, dass unser Staat sich ausreichend um bedürftige Menschen kümmert und sollte für die Ärmsten der Armen mehr Geld zur Verfügung gestellt werden?" liefert ein anderes Ergebnis als ,,Sind die der Meinung, dass für die Bezieher von Transferleistungen die Mittel aufgestockt werden sollten?

Buddy16

Kann mir schon vorstellen das mittlerweile das Internet weitaus Beliebter ist als die anderen medien. Man findet ja auch fast alles innerhalb von Sekunden mit nur wenigen Klicks und das zu jeder Zeit.

Shuzi

Für Person S ist noch nicht ersichtlich worauf das Thema hier hinauslaufen soll.

Zitat von: Buddy16 am 27. September 2015, 20:38
Kann mir schon vorstellen das mittlerweile das Internet weitaus Beliebter ist als die anderen medien. Man findet ja auch fast alles innerhalb von Sekunden mit nur wenigen Klicks und das zu jeder Zeit.

Person S nutzt das Internet insbesondere zur Informationsbeschaffung und würde bei Bedarf hinsichtlich einer Klage dies auch vorbringen und auch sämtliche Beteiligten auf dieser Grundlage auffordern, ihr eigenes Vorgehen diesbezüglich zu hinterfragen.

Z.B. in folgender Form:
Die Informationsbeschaffung über Rundfunkbeiträge (Sendungen) ist nicht mehr zeitgemäß, da die an einer bestimmten Information interessierte Person nicht gezielt nach der gewünschten Information suchen kann. Hierzu wird sich die interessierte Person des Internets bedienen, da dies dort möglich ist und sie sich nicht von für sie irrelevanten Rundfunkbeiträgen berieseln lassen muss, in der Hoffnung die für sie relevante Information durch Zufall zu erhalten.

Bei einigen Beteiligten hinsichtlich einer Klage mag noch der Irrglaube bestehen, dass es sich beim Internet um ein Medium handelt, bei dem sich aufgrund durch bloße Nutzung in Form vom Einstellen von unbestellten Inhalten, ein Anspruch zur Erhebung von Zwangsbeiträgen (auf Bundeslandsebene) bestehen würde.

Da bedarf es evtl. noch weiterer Aufklärung ...
Vielleicht wären wir zusammen in der Lage,
uns von diesen alten Zwängen zu befreien.
Oder ist die Welt für jetzt und alle Tage,
viel zu wahr, viel zu wahr um schön zu sein?

Hailender

Zitat von: Shuzi am 28. September 2015, 00:36
Die Informationsbeschaffung über Rundfunkbeiträge (Sendungen) ist nicht mehr zeitgemäß, da die an einer bestimmten Information interessierte Person nicht gezielt nach der gewünschten Information suchen kann. Hierzu wird sich die interessierte Person des Internets bedienen, da dies dort möglich ist und sie sich nicht von für sie irrelevanten Rundfunkbeiträgen berieseln lassen muss, in der Hoffnung die für sie relevante Information durch Zufall zu erhalten.

Diese Aussage ist falsch, da der örR ebenfalls Internetseiten zur Verfügung stellt die ständig erreichbar sind. Ob dort die gewünschten Informationen zur Verfügung stehen ist eine andere Frage. Es werden aber durch innehaben einer Wohnung Rundfunkbeiträge fällig, denn das Angebot der örR im Internet kann ja genutzt werden.
Es ist besser, für den gehasst zu werden, der man ist, als für die Person geliebt zu werden, die man nicht ist.
(Kurt Cobain)

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jacques Rousseau)

Zivi­ler Unge­hor­sam wird zur hei­li­gen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts ver­las­sen hat.
(Mahatma Gandhi)

Die größte Angst des Systems sind "wissende Menschen" ohne Angst.

Shuzi

Zitat von: Hailender am 28. September 2015, 00:48
Zitat von: Shuzi am 28. September 2015, 00:36
Die Informationsbeschaffung über Rundfunkbeiträge (Sendungen) ist nicht mehr zeitgemäß, da die an einer bestimmten Information interessierte Person nicht gezielt nach der gewünschten Information suchen kann. Hierzu wird sich die interessierte Person des Internets bedienen, da dies dort möglich ist und sie sich nicht von für sie irrelevanten Rundfunkbeiträgen berieseln lassen muss, in der Hoffnung die für sie relevante Information durch Zufall zu erhalten.

Diese Aussage ist falsch, da der örR ebenfalls Internetseiten zur Verfügung stellt die ständig erreichbar sind. Ob dort die gewünschten Informationen zur Verfügung stehen ist eine andere Frage. Es werden aber durch innehaben einer Wohnung Rundfunkbeiträge fällig, denn das Angebot der örR im Internet kann ja genutzt werden.

Falsch ist relativ ...

Innehaben einer Wohnung im Einzugsgebiet einer LRA -> Bundesland-> Landesrecht
Internet = International -> Zur Zeit rechtsfreier Raum -> Wenn überhaupt Internationales Recht


Vielleicht wären wir zusammen in der Lage,
uns von diesen alten Zwängen zu befreien.
Oder ist die Welt für jetzt und alle Tage,
viel zu wahr, viel zu wahr um schön zu sein?

Hailender

Zitat von: Shuzi am 28. September 2015, 01:18
Zitat von: Hailender am 28. September 2015, 00:48
Zitat von: Shuzi am 28. September 2015, 00:36
Die Informationsbeschaffung über Rundfunkbeiträge (Sendungen) ist nicht mehr zeitgemäß, da die an einer bestimmten Information interessierte Person nicht gezielt nach der gewünschten Information suchen kann. Hierzu wird sich die interessierte Person des Internets bedienen, da dies dort möglich ist und sie sich nicht von für sie irrelevanten Rundfunkbeiträgen berieseln lassen muss, in der Hoffnung die für sie relevante Information durch Zufall zu erhalten.

Diese Aussage ist falsch, da der örR ebenfalls Internetseiten zur Verfügung stellt die ständig erreichbar sind. Ob dort die gewünschten Informationen zur Verfügung stehen ist eine andere Frage. Es werden aber durch innehaben einer Wohnung Rundfunkbeiträge fällig, denn das Angebot der örR im Internet kann ja genutzt werden.

Falsch ist relativ ...

Innehaben einer Wohnung im Einzugsgebiet einer LRA -> Bundesland-> Landesrecht
Internet = International -> Zur Zeit rechtsfreier Raum -> Wenn überhaupt Internationales Recht

Auch diese Aussage ist falsch!
Es ist besser, für den gehasst zu werden, der man ist, als für die Person geliebt zu werden, die man nicht ist.
(Kurt Cobain)

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jacques Rousseau)

Zivi­ler Unge­hor­sam wird zur hei­li­gen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts ver­las­sen hat.
(Mahatma Gandhi)

Die größte Angst des Systems sind "wissende Menschen" ohne Angst.

Shuzi

#12
O.K. denn nehme ich den rechtsfreien Raum zurück. Aber bleibe dabei, dass dort kein Landesrecht eines Deutschen Bundeslandes anwendung finden kann. Hier enden die Hoheitsrechte einer LRA. Eine LRA ist dort ein Nutzer wie jeder andere auch, denn Inhalte publizieren kann da jeder Nutzer.
Vielleicht wären wir zusammen in der Lage,
uns von diesen alten Zwängen zu befreien.
Oder ist die Welt für jetzt und alle Tage,
viel zu wahr, viel zu wahr um schön zu sein?

Hailender

#13
Das ist richtig. Nur für die Inhalte die die LRA zur Verfügung stellen muss man 17,50 € / Monat bezahlen.
Ob man sie nutzt/konsumiert oder nicht. Und das nur weil man eine Wohnung sein eigen nennt oder mietet.
Es ist besser, für den gehasst zu werden, der man ist, als für die Person geliebt zu werden, die man nicht ist.
(Kurt Cobain)

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jacques Rousseau)

Zivi­ler Unge­hor­sam wird zur hei­li­gen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts ver­las­sen hat.
(Mahatma Gandhi)

Die größte Angst des Systems sind "wissende Menschen" ohne Angst.

Shuzi

Zitat von: Hailender am 28. September 2015, 21:16
Das ist richtig. Nur für die Inhalte die die LRA zur Verfügung stellen *muss* man 17,50 € / Monat bezahlen.
Ob man sie nutzt/konsumiert oder nicht. Und das nur weil man eine Wohnung sein eigen nennt oder mietet.
So sieht das zumindest die LRA und evtl. auch das eine oder andere VG. Das die äußerst absurde Meinungen bzw. Argumentationen haben ist ja bekannt. Die Anknüpfung von Zwangsbeiträgen an das Innehaben einer Wohnung ist schon absurd genug. Doch das die auch noch der Meinung sind, dass sie eine Berechtigung zur Erhebung von Zwangsbeiträgen haben, weil sie Inhalte in ein Medium einstellen, bei dem ihre Hoheitsrechte nicht existent sind, setzt dem noch die Krone auf. Hoffentlich sieht das irgendwann auch mal eine juristisch relvante Instanz ein.
Vielleicht wären wir zusammen in der Lage,
uns von diesen alten Zwängen zu befreien.
Oder ist die Welt für jetzt und alle Tage,
viel zu wahr, viel zu wahr um schön zu sein?