Autor Thema: Ab 10% ÖRR Nichtnutzer Gleichheitsgrundsatz verletzt unabhängig von "Gerät"  (Gelesen 2861 mal)

Offline 20MillionenEuroTäglich

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Niemand (außer dem ÖRR und vom ÖRR gekaufte/abhängige Institutionen) wird bestreiten, das heute mehr als 10% den ÖRR nicht mehr nutzen/brauchen. (unabhängig von vorhandenen Geräten/Internet, zumal insbesondere Internet nicht mit ÖRR Konsum gleichgesetzt werden kann/darf. Das Internet muss frei bleiben, insbesondere von kostenpflichtigen Seiten, die man nicht vermeiden kann).

Somit IST der Gleichheitsgrundsatz verletzt, somit VERSTÖßT der Zwangsbeitrag für alle gegen das Grundgesetz!

Es geht also darum, den Gerichten die 10% Nichtnutzer nachzuweisen.

Macht euch Gedanken.


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« Letzte Änderung: 07. März 2016, 21:17 von Bürger »
21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

Offline vmp

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Man muss nicht 10% Nichtnutzer nachweisen, sondern 10% Haushalte die es nicht nutzen oder? Zweiteres dürfte nämlich deutlich schwieriger sein.


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« Letzte Änderung: 16. September 2014, 08:50 von vmp »

Offline 20MillionenEuroTäglich

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Man muss nicht 10% Nichtnutzer nachweisen, sondern 10% Haushalte die es nicht nutzen oder? Zweiteres dürfte nämlich deutlich schwieriger sein.

"Nur wenn weniger als 10% zahlen, ohne zu nutzen, darf man diesen Personenkreis unter den Tisch fallen lassen"


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21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

Offline ss32

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Niemand (außer dem ÖRR und vom ÖRR gekaufte/abhängige Institutionen) wird bestreiten, das heute mehr als 10% den ÖRR nicht mehr nutzen/brauchen. (unabhängig von vorhandenen Geräten/Internet, zumal insbesondere Internet nicht mit ÖRR Konsum gleichgesetzt werden kann/darf. Das Internet muss frei bleiben, insbesondere von kostenpflichtigen Seiten, die man nicht vermeiden kann).

Somit IST der Gleichheitsgrundsatz verletzt, somit VERSTÖßT der Zwangsbeitrag für alle gegen das Grundgesetz!

Bitte mal das Logikmodul überprüfen.


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Offline zorniger

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Niemand (außer dem ÖRR und vom ÖRR gekaufte/abhängige Institutionen) wird bestreiten, das heute mehr als 10% den ÖRR nicht mehr nutzen/brauchen. (unabhängig von vorhandenen Geräten/Internet, zumal insbesondere Internet nicht mit ÖRR Konsum gleichgesetzt werden kann/darf. Das Internet muss frei bleiben, insbesondere von kostenpflichtigen Seiten, die man nicht vermeiden kann).

Somit IST der Gleichheitsgrundsatz verletzt, somit VERSTÖßT der Zwangsbeitrag für alle gegen das Grundgesetz!

Es geht also darum, den Gerichten die 10% Nichtnutzer nachzuweisen.

Macht euch Gedanken.

In Anbetracht der jetzt anstehenden Verhandlungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (16. und 17. März 2016) möchte ich dieses Argument nochmal in Errinnerung rufen! Die Sache mit den 10 Prozent kann sich nämlich nicht auf den Besitz eines Empfangsgerätes beziehen. Denn man kann damit ja auch Privatsende anschauen, ohne ARD/ZDF zu nutzen. Es kann nur darum gehen, ob mehr als 10 Prozent aller Bürger ARDZDF nicht nutzen. Meines Wissens ist der Zuschaueranteil von ARDZDF zusammen doch noch nicht mal 50 Prozent. Also ist der Gleichheitsgrundsatz verletzt. Also ist der Zwangs-Rundfunkbeitrag verfassungswidrig!

"20MillionenEuroTäglich"  hat ganz eindeutig Recht!


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Offline boykott2015

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Zitat
Media Perspektiven

ist eine seit 1970 monatlich erscheinende Fachzeitschrift. Herausgeber ist der Intendant des Hessischen Rundfunks. Media Perspektiven ist bei der ARD-Werbung SALES&SERVICES in Frankfurt am Main angesiedelt.

Die Zeitschrift behandelt medienwissenschaftliche und medienpolitische Themen, sie beobachtet und analysiert die Lage und Entwicklung der Massenmedien in Deutschland und in anderen Ländern einschließlich ihrer Rolle als Werbeträger.

Neben der Zeitschrift werden die jährlich erscheinende Datensammlung Media Perspektiven Basisdaten und die unregelmäßig erscheinenden Media Perspektiven Dokumentationen publiziert. Ferner wird die Schriftenreihe Media Perspektiven betreut, in der vorwiegend Studien im Auftrag der ARD/ZDF-Medienkommission erscheinen.

Zielgruppe von Media Perspektiven sind Entscheider und Multiplikatoren in Politik und Recht, Wirtschaft, Werbung, Medien/Journalismus, Markt-/Medienforschung und Wissenschaft.

Zeitschrift "Media Perspektiven 1/2016 S. 36-47"
Fernsehnutzung der MedienNutzerTypen. Ein Blick in die Lebenswelt der Fernsehzuschauer.
S. 38-39 Marktanteile. Tabelle 2,3.
Zitat
ARD/Das Erste 11,9%
ZDF 13,0%
ARD-Dritte 13,0% (Tab. 3)
  • NDR Fernsehen 2,6%
  • WDR Fernsehen 2,3%
  • MDR Fernsehen 2,0%
  • SWR Fernsehen 1,9%
  • Bayerisches Fernsehen 1,8%
  • hr fernsehen 1,2%
  • RBB Fernsehen 1,1%
  • Summe: 12,90%. In der Tabelle 3 steht aber 13%
3sat 1,2%
Arte 1,0%
Phoenix 1,2%
ZDFinfo 1,0%
ZDFneo 1,6%
ZDFkultur 0,4%
Tagesschau24 0,2%
Einsfestival 0,4%
EinsPlus 0,2%

Zählt man alles zusammen: 45,1%. Wahrscheinlich habe ich nicht alle aufgezählt. Bitte überprüfen. Die Zahl 45,7% wird im Diagramm auf Seite 40 erwähnt.

Alles nach Gruppen sortiert. So kann man lesen, dass z.B. ÖR bei Gruppe "Spaßorientierte" 11,9% ausmacht, und bei der Gruppe "Zielstrebige" nur 17,8%.

S. 36-37
Zitat
Die geringste tägliche Sehdauer weist mit durchschnittlich 143 Minuten der jüngste MedienNutzerTyp, die Spaßorientierten (Durchschnittsalter: 25 Jahre), auf. Hier hat die Onlinenutzung deutlichen Vorrang, wobei die Kommunikation mit Freunden und Familie im Vordergrund steht. Nur ca. die Hälfte dieser Gruppe schaltet täglich den Fernseher ein. Die intensive Hinwendung dieses MedienNutzerTypen zum Internet lässt die Vermutung zu, dass auch ein Teil der Fernsehnutzung online stattfindet.

Über die niedrigste Verweildauer verfügen die Modernen Etablierten mit 263 Minuten, bei einer Sehdauer von etwas über zweieinhalb Stunden. Das hohe Aktivitätspotenzial zusätzlich zum beruflichen Engagement dieses MedienNutzerTypen lässt auf ein geringeres Zeitbudget für die Fernsehnutzung schließen.

Deutlich höher sind Sehdauer und Verweildauer bei den Zielstrebigen. Auch hier spielt die Internetnutzung im Alltag eine sehr große Rolle, dennoch sehen rund 60 Prozent dieser Zielgruppe täglich fern. Familienorientierte liegen, ebenso wie die Zielstrebigen, mit 199 Minuten Sehdauer unter dem Durchschnitt von 236 Minuten. Der organisatorische Aufwand, den die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bedingt, sowie der Wunsch, auch eigenen Interessen nachzugehen – sei es im Hobby oder aber auch in Zeit für Kontemplation – nehmen einen großen Anteil des Zeitbudgets dieses Typs ein. Das Zuschauerpotenzial dieses Typs liegt bei 13 Prozent und ist damit das höchste unter den MedienNutzerTypen.

Von den MedienNutzerTypen in der Altersmitte der Gesellschaft sind die Eskapisten (Durchschnittsalter: 47 Jahre) diejenigen, die über eine überdurchschnittliche Sehdauer (285 Min.) und Verweildauer (376 Min.) verfügen. Der Rückzug in das Private, trotz der Tatsache, dass ca. 70 Prozent berufstätig sind, macht das Fernsehen bei diesem Typ offensichtlich zum Mitgestalter des Alltags.

Eine deutlich überdurchschnittliche Sehdauer von fast sechs Stunden erreichen die Häuslichen (345 Minuten) und die Zurückgezogenen (352 Minuten). Hier schalten täglich jeweils über 80 Prozent den Fernseher im Haushalt ein, und auch die Verweildauer mit ca. sieben Stunden belegt bei diesen stark in das häusliche Umfeld eingebundenen MedienNutzerTypen einen deutlich überdurchschnittlichen Fernsehkonsum.

Zu den Wenigsehern gehören mit einem Durchschnittsalter von über 50 Jahren die Hochkulturorientierten (Durchschnittsalter: 60 Jahre), von denen etwa drei Viertel täglich den Fernseher einschalten. Die Sehdauer beträgt jedoch im Schnitt nur 216 Minuten. Hochkulturorientierte verfügen über eine hohe Affinität zu Kultursendern und nutzen in ihrer Freizeit Kulturangebote. Neben ihrer Kulturvorliebe zeichnet die Hochkulturorientierten auch ein aktiver Lebensstil aus. Oft in größeren Städten lebend, nutzen Sie neben den kulturellen Angeboten auch die Möglichkeit, abends auszugehen, Freunde zu treffen oder Sport zu treiben.

Einen hohen Anteil am Zuschauerpotenzial unter den älteren MedienNutzerTypen halten die Traditionellen mit 12 Prozent. Auch hier liegen Sehdauer und Verweildauer über dem Durchschnitt. Bei den Traditionellen, mit einem Durchschnittsalter von 70 Jahren, findet der Alltag hauptsächlich in den eigenen vier Wänden statt und weist eine starke Ritualisierung auf, in der die Fernsehnutzung einen großen Raum einnimmt.

Die Engagierten, die ihre Freizeit aktiv gestalten, liegen mit ihrer Sehdauer im Durchschnitt. Sie verfügen über ein breites Interessenspektrum, welches sich auch in den unterschiedlichen Genrevorlieben in der Fernsehnutzung widerspiegelt (siehe mehr dazu unten).

S. 37-38
Zitat
Insgesamt korreliert das für das Fernsehen verwendete Zeitbudget zum einen mit der Berufstätigkeit, zum anderen aber auch mit den finanziellen und potenziellen Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten (z.B. Kulturangebot vor Ort). MedienNutzerTypen mit einem vielfältigen Interessenspektrum und hohem Aktivitätsgrad wenden sich in geringerem Maße dem Fernsehen zu als häuslich gebundene Typen.

Fazit: der häuslich gebundene hat keine andere Wahl, als Fernsehen zu nutzen. Und nutzt den ÖR nur zu 48,7%.


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« Letzte Änderung: 07. März 2016, 22:45 von boykott2015 »

Offline boykott2015

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Media Perspektiven 1/2016. MedienNutzerTypologie: Sehgewohnheiten mit regionalen Unterschieden.
S. 48-62
Zitat
Der vorliegende Beitrag analysiert die Fernsehnutzung nach MedienNutzerTypen und differenziert dabei zwischen Fernsehnutzern in östlichen und westlichen Flächenländern sowie in den Stadtstaaten.

Die Analyse der Tagesreichweite des Fernsehens bei den einzelnen MedienNutzerTypen und in den Teilregionen zeigt, dass Spaßorientierte, die in Stadtstaaten leben, den geringsten Kontakt mit dem Fernsehen aufweisen (45,6 %) (vgl. Tabelle 1). Weniger als die Hälfte der Vertreter dieses Typs schaut täglich fern – der Abstand zum Durchschnitt der MedienNutzerTypen (70,8 %) ist hier am größten.

Die Tagesreichweite des Fernsehens ist im Osten generell höher als im Westen oder in den Stadtstaaten, was sich bei fast allen MedienNutzerTypen zeigt.

Nur Eskapisten im Westen (75,8 %) liegen knapp vor ihren Typ-Genossen in den anderen Teilregionen, und es zeigt sich, dass die bereits als intensive Fernsehnutzer charakterisierten Häuslichen (87,0 %) und Traditionellen (85,5 %) in Stadtstaaten noch häufiger fernsehen als in den Flächenstaaten. Dies lässt den Schluss zu, dass sich weniger mobile und auf das eigene Umfeld und Zuhause beschränkte Zuschauertypen in einer anregungsreicheren Umgebung noch stärker auf das Fernsehen konzentrieren, sich anderen Aktivitäten verweigern und sich zurückziehen.

Bei den Spaßorientierten dominieren die Privatsender mit ProSieben an der Spitze (17,5 % Marktanteil, im Osten 19,4 %), während im Westen RTL vorne liegt (18,6 %).

Zielstrebige nutzen ebenfalls eher Privatsender als öffentlich-rechtliche.

Bei den Modernen Etablierten mischen sich die Vorlieben für öffentlich-rechtliche und kommerzielle Programme...

Familienorientierte im Osten präferieren Dritte Programme (11,9 %) und RTL (11,8 %), das in den anderen Regionen auf Platz 1 liegt.

Wie die jüngeren MedienNutzerTypen sind Eskapisten eher Nutzer der Privatsender, in den Teilregionen gibt es einige Unterschiede: In den Stadtstaaten liegt Sat.1 vorn (12,1 %), in den westlichen Flächenländern kommt das Erste auf Position 3.

Bei den Engagierten dominiert das Erste deutlich in den Stadtstaaten (19,0 %), im Osten die Dritten (18,0 %) sowie das ZDF in den westlichen Flächenländern
(18,9 %).

Häusliche schauen bundesweit und in allen Teilregionen bevorzugt öffentlich-rechtliche Programme.

Hochkulturorientierte präferieren ebenfalls die öffentlich-rechtlichen Sender.

Auch Zurückgezogene schauen hauptsächlich öffentlich-rechtliches Fernsehen, wobei ihr Programmmenü anders zusammengesetzt ist als das der anderen Typen.

Traditionelle haben eine überaus deutliche Präferenz für die Dritten Programme der ARD mit Werten von jeweils über 20 Prozent Marktanteil in allen Teilregionen. Auch das ZDF bewegt sich an der 20-Prozent-Marke. Das Erste folgt mit geringem Abstand, sodass sich für alle anderen Programme nur noch einstellige Werte ergeben und nennenswerte regionale Unterschiede nicht auftreten.

Charakteristisch für die strukturellen Unterschiede in den Siedlungsformen, die sich in der Verteilung der MedienNutzerTypen niederschlägt, sind folgende: In Stadtstaaten sind die Zielstrebigen, Hochkulturorientierten und Modernen Etablierten stärker vertreten; in den Flächenländern die Eskapisten, Engagierten und Traditionalisten; in den östlichen Flächenländern leben außerdem viele Familienorientierte. Stadtstaaten sind also durch einen höheren Anteil an jüngeren urbanen Milieus und MedienNutzerTypen gekennzeichnet, die in dieser Umgebung weniger fernsehen als ihre Typ-Genossen in den anderen Regionen.


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Offline boykott2015

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Antwort auf das Thema: Ab 10% ÖRR Nichtnutzer Gleichheitsgrundsatz verletzt unabhängig von "Gerät"

Media Perspektiven 7-8/2015
S. 310-322, Massenkommunikation 2015: Mediennutzung im Intermediavergleich. Ergebnisse der ARD/ZDF-Langzeitstudie.
S. 321
Zitat
Für unverzichtbar halten auch in Zukunft 83 Prozent der Bevölkerung die öffentlich-rechtlichen Fernseh und Radioprogramme. Etwas unterdurchschnittlich ist diese Meinung bei den täglichen Nutzern des Internets verbreitet bzw. bei denjenigen, die eine hohe Bindung an das Internet haben, überdurchschnittlich dagegen bei zeitungs- wie auch bei radio- und TV-affinen Menschen.

Persönlicher Besitz von Hardware spielt für die Nutzung von Video, Audio oder Text nur eine untergeordnete Rolle.
Also 17% halten für verzichtbar. Das ist eine ofizielle Zahl von  ARD/ZDF-Langzeitstudie. Und 17 ist mehr als 10  :laugh:


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Offline zorniger

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@boykott2015:  Ich stimme dem zu. Da 17 Prozent den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für verzichtbar halten, haben sie keine ausreichende Gegenleistung für den Zwangsbeitrag. Also ist der Zwangsbeitrag verfassungswidrig.


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Offline boykott2015

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Noch eine Zahl aus oberen Quellen.

Zeitschrift "Media Perspektiven 1/2016 S. 36-47"
Fernsehnutzung der MedienNutzerTypen. Ein Blick in die Lebenswelt der Fernsehzuschauer.
Abb. 1 MedienNutzerTypen: Nutzung öffentlich-rechtlicher und privater Sender. Mo-So, 3.00-3.00, Marktanteile in %, S. 40


Durchschnitt MedienNutzerTypen-gesamt:
45,7% - öffentlich-rechtliche Sender
42,7% - private Sender
100 - (45,7+42,7) = 11,6% - weder Nutzung der öffentlich-rechtlichen Sender, noch Nutzung der privaten Sender. Somit repräsentiert diese Zahl die Nutzer der Restsender (z.B. ausländische Sender).


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« Letzte Änderung: 10. März 2016, 17:57 von boykott2015 »

Offline boykott2015

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Gesetzentwurf der Landesregierung. Gesetz zur Änderung des WDR-Gesetzes und des Landesmediengesetzes Nordrhein-Westfalen (15. Rundfunkänderungsgesetz) 10.09.2015
S. 2
Zitat
In die fortlaufende Beobachtung der Medien und die Weiterentwicklung der Programmangebote sind auch die Nutzerinnen und Nutzer einzubinden. Dafür bedarf es größtmöglicher Transparenz des Handelns des WDR und seiner Aufsichtsgremien. Erst Transparenz ermöglicht Kontrolle und Partizipation. Als ganz überwiegend beitragsfinanzierter Sender ist der WDR hier den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber in einer Bringschuld.
S. 64
Zitat
Maßgeblich für die künftige Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks allgemein ist schließlich ein möglichst hoher Grad an Transparenz, der zugleich die Voraussetzung für die Einbindung partizipativer Elemente bildet. Nutzerinnen und Nutzer müssen und sollen stärker als bisher in den Diskurs über die Gestaltung des WDR und seines Programms eingebunden werden. Die grundsätzliche Öffentlichkeit der Sitzungen des Rundfunkrats und die Veröffentlichung von wesentlichen Dokumenten und Entscheidungen sind Instrumente, Mediennutzerinnen und Mediennutzer stärker als bisher in den Diskurs über die Gestaltung des WDR und seines Angebots einzubinden. Der WDR soll ausdrücklich dazu ermutigt sein, untergesetzlich weitere Instrumente der Partizipation zu schaffen.


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