Autor Thema: Die Farce – Ein weiteres Kapitel oder "Für wen der Rundfunkbeitrag sinkt"  (Gelesen 4116 mal)

Offline René

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Die Farce – Ein weiteres Kapitel oder "Für wen der Rundfunkbeitrag sinkt"
Quelle: rp-online.de


Zitat:
»Zwei Jahre nach der Einführung des Rundfunkbeitrags (früher GEZ-Beitrag) geht es an die "Feinjustierung". Kitas und Unternehmen könnten ab 2017 entlastet werden. Das sieht ein neuer Entwurf vor.«

Kurzkommentar:
»Das ist nichts anderes, als ein erneuter Versuch, dem angeblichen dummen und alles schluckenden Fußvolk eine billige Beruhigungspille zu verabreichen. Diese Maßnahmen tun im Anbetracht der "unverhofften" Mehreinnahmen im Milliardenbereich, die durch das rabiate Vorgehen der Beitragseintreiber mit Hilfe der Gesetzgebung noch weiter steigen werden, kein bisschen weh. Nach der Senkung um wenige Cents sollen ab 2017 Unternehmen nicht mehr stur pro Kopf zahlen, sondern jetzt umgerechnet auf Vollzeitstellen. Die Kitas wiederum dürfen "nur" noch einen Drittel zahlen. An dieser Stelle seien ein paar Fragen erlaubt:

Abgesehen davon, dass mit wenigen Ausnahmen die Arbeitsstelle kein Ort des "Fernsehguckens" ist, zahlen die Leute bereits privat "ihren" Zwangsbeitrag. Nun sollen sie ein bisschen verschont werden – wer soll beim Einsatz von Teilzeitarbeitskräften monatlich ausrechnen, wie viele Vollzeitarbeitskräfte diese ausmachen? Was für ein Unsinn! Diesen geistigen Sondermüll können nur Politiker absondern, die vom Schaffen keine Ahnung haben.

Nun zu den Kitas: Ich wüsste nicht, dass Kleinkinder in diesen Einrichtungen Radio hören oder vor dem Fernseher sitzen, um die Darbietungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks genüsslich über sich ergehen zu lassen. Bildungsauftrag?

Solche Versuche zeigen die hässliche Fratze dieser nationalen Farce am eigenen Volk immer deutlicher. Dabei merkt diese abgehobene Kaste nicht, dass gerade diese Volksverdummungsversuche sie weiter in die Ungunst des Volkes zehrt, bis irgendwann der Volkszorn so groß ist, dass dieser wie ein unter Überdruck kochender Kessel in tausend Stücke zerbirst.

Unsere Gemeinde, die stetig weiter wächst, fällt auf solche plumpe Versuche nicht herein. Auch die stillen Mitleser wissen Bescheid. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber schon bald. Der Tag rückt näher, an dem dieses moderne Fürstenturm von uns allen zu Fall gebracht wird. Wir haben die Macht, denn wir sind das Volk. Wir sind Millionen. Wir müssen es nur wollen! Wir müssen uns nur trauen!«

Bericht lesen:
http://www.rp-online.de/panorama/fernsehen/rundfunkbeitrag-sinkt-ab-2017-fuer-kitas-und-unternehmen-aid-1.5239777


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Offline René

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rp-online sperrt meine Kommentare. Könnt Ihr bitte meinen Kurzkommentar inkl. Links auf der Facebook-Seite von rp-online posten? Hier die Adresse:

https://www.facebook.com/rponline/posts/10153511789379367

Danke!

René


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Offline novoderm

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Buuuummmm und schon wieder ein Vorschlag, welcher absolut untragbar ist! Allein den Gedanken zu haben, eine Selektion in Voll- und Teilzeitstellen vornehmen zu wollen, bedarf schon einem kranken Verstand, oder?

Ist dies jetzt ein Ergebnis, klagender Unternehmen (Rossmann &Co), mit welchem man eine Einigung herbeiführen will?
Wenn ja, dann HUT AB! (Wenn Klagen nicht hilft, dann schafft es auf jeden Fall der Lobbyismus, oder wie?)
Das würde ja bedeuten, dass der BS, etc. zukünftig eine zusätzliche Registrierungsstelle, des Arbeitsmarktes und seine Beschäftigungsverhältnisse, wird! (Das hat langsam irgendwie Etwas von einem Protektorat!)

Kommt dann noch die Unterteilung in Menschen mit Behinderungen, Menschen in Ausbildungs-/Umschulungsverhältnissen, Menschen mit Migrationshintergrund und, oder eingeschränkten Sprachkenntnissen, Menschen mit unzureichender Qualifikation, usw.?
(Oh, auch ich habe kranke Gedanken! :o)

Wie siehts denn dann bei den "Autovermietern" aus? Dürfen die ihre "mobilen Wohneinheiten" dann in Voll-/ und Teilzeitvermietung unterteilen?

Okay, letztlich ist es den Unternehmen doch größtenteils absolut egal, denn die Mehraufwendungen, für ÖR-Beiträge, werden auf den Endverbraucher umgelegt.
Beim nächsten Einkauf, etc. sollte sich dessen jeder bewusst sein, wenn er auf den Kassenzettel schaut. Auch wenn es nicht explizit auf dem Bon ausgewiesen ist, hat man doch zum x-ten Mal den Rundfunkbeitrag mitfinanziert! (Auch wenn es nur Centbeträge sind!)


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« Letzte Änderung: 17. Juli 2015, 09:37 von novoderm »

Offline Rochus

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...

Okay, letztlich ist es den Unternehmen doch größtenteils absolut egal, denn die Mehraufwendungen, für ÖR-Beiträge, werden auf den Endverbraucher umgelegt.
Beim nächsten Einkauf, etc. sollte sich dessen jeder bewusst sein, wenn er auf den Kassenzettel schaut. Auch wenn es nicht explizit auf dem Bon ausgewiesen ist, hat man doch zum x-ten Mal den Rundfunkbeitrag mitfinanziert! (Auch wenn es nur Centbeträge sind!)

Zustimmung!

Egal kann es aber auf keinen Fall sein, dass Behörden wie Stadtverwaltungen, Landkreisverwaltungen und auch Justizbehörden weiterhin den Beitrag berappen sollen. Abstrus wird es, wenn man berücksichtig, dass für die Mitarbeiter einer JVA der Beitrag erhoben wird, die Dauergäste aber völlig für lau vor der Glotze sitzen dürfen. Selbst solche, die noch das eine oder andere Milliönchen auf dem Konto haben. Dabei denke ich besonders an den  Wurstverkäufer aus München.


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"Verfassungsrechtlich bedenklich ist schließlich die Reformvariante einer geräteunabhängigen Haushalts- und Betriebsstättenabgabe. Insofern ist fraglich, ob eine solche Abgabe den vom BVerfG entwickelten Anforderungen an eine Sonderabgabe genügt und eine Inanspruchnahme auch derjenigen, die kein Empfangsgerät bereithalten, vor Art. 3 I GG Bestand hätte." Dr. Hermann Eicher, SWR-Justitiar in "Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 12/2009"

Offline novoderm

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Zitat
Abstrus wird es, wenn man berücksichtig, dass für die Mitarbeiter einer JVA der Beitrag erhoben wird

Echt? Du meinst damit sicherlich die Staffelregelung, nach § 5 RBStV Abs.1, oder?
Ich dachte bisher, dass die auch unter § 5 Abs. 3 fallen. (Ich weiß! Auch diese Beitragsforderung, ist noch zu viel!  ;))

Ich weiß nur, welche Probleme es in Kasernen gab -und in aller Regelmäßigkeit wiederkehren, weil der BS ständig auf die "Dummfangmethode" setzt und Sodaten zur regelmäßigen Zahlung auffordert. (Egal, welche Regularien hier greifen.) Darüber könnte ich komplette und amüsante "Kurzgeschichten" verfassen. ;D

Ich sag nur soviel.:"Vom Zugführer, über den Kompaniefeldwebel, dem Chef, teilweise dem Kommandeur, dem Bundeswehrverband, bishin zum Wehrbeauftragten, wurden alle beschäftigt!"


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