Autor Thema: Presseförderung - VÖZ fordert Haushaltsabgabe für Medien  (Gelesen 1306 mal)

Offline Uwe

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Presseförderung
VÖZ fordert Haushaltsabgabe für Medien

Wien. In seinem aktuellen Jahresbericht hat der VÖZ (Verband Österreichischer Zeitungen) Details zu einer Reform der Presseförderung vorgelegt. Die "Presseförderung Neu" soll 35 Millionen Euro pro Jahr betragen, das wären um 26,5 Millionen mehr als im Moment. Den Mehraufwand soll eine Haushaltsabgabe für Medien finanzieren.

Das Modell der Haushaltsmedienabgabe soll das aktuelle System des Programmentgelts in Verbindung mit Rundfunkgebühren ersetzen. So würde es laut VÖZ sowohl keine Einbußen für den ORF als auch keine höhere Belastung für den einzelnen GIS-Zahler geben. Auch die Verteilung der Presseförderung soll geändert werden. Die Zeitungsverleger schlagen fünf verschiedene Töpfe vor: 13 Millionen Euro sollen einer sogenannten "Vielfaltsförderung" zuteil werden, 8 Millionen Euro einer Digitalpresseförderung, 6 Millionen Euro der Bildungsförderung, 4 Millionen der Lese- und Medienkompetenz und ebenfalls 4 Millionen Euro einer "Förderung qualitätsfördernder Maßnahmen".

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http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_digital/digital_news/761135_VOeZ-fordert-Haushaltsabgabe-fuer-Medien.html


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Offline pinguin

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Re: Presseförderung - VÖZ fordert Haushaltsabgabe für Medien
« Antwort #1 am: 02. Juli 2015, 22:18 »
Alles, was dem Wettbewerbsrecht zugeordnet ist, wird und darf EU-weit vom bzw. durch den Bürger nicht zwangsbezahlt werden; nur der Umweg über legale, allgemeine Steuermittel ist zulässig.


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