Autor Thema: The European > Die Gebührenverschwendungsmaschine  (Gelesen 3888 mal)

Offline Uwe

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Die Gebührenverschwendungsmaschine


Der Skandal um die Gottschalk-Bezahlung erinnert uns daran, wie sorglos die Öffentlich-Rechtlichen mit unserem Geld umgehen.

Diese handelt dann eigene Verträge mit dem jeweiligen Sender aus und verkauft der ARD oder dem ZDF eine Sendung, die beliebig viel kosten kann. Günther Jauchs ARD-Talk zum Beispiel (Firma: i&u TV) wird für schlappe 4600 Euro produziert – pro Sendeminute wohlgemerkt. Plasberg (Firma: Ansager & Schnipselmann) mit 2800 Euro, Will (Firma: Will Media GmbH) mit 2400 Euro oder Illner (Firma: Doc.station Medienproduktion) mit 1800 Euro sind nicht so weit davon entfernt.

weiterlesen auf:

http://www.theeuropean.de/thore-barfuss/10185-das-system-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk


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« Letzte Änderung: 30. Mai 2015, 00:28 von Bürger »

Offline Bürger

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Re: The European > Die Gebührenverschwendungsmaschine
« Antwort #1 am: 30. Mai 2015, 00:09 »
Ich zitiere den Artikel mit einer Passage, die auch in anderen Diskussionen im und außerhalb des Forums argumentative Unterstützung gibt:

Zitat
Dass für „Gottschalk Live“ keine Gebührengelder ausgegeben worden seien, wie ein WDR-Sprecher verlauten ließ, ist natürlich hanebüchener Unsinn. Der leicht zu durchblickende rhetorische Kniff, die Sendung sei „werbefinanziert“ gewesen sei, fällt ja allerspätestens da in sich zusammen, wo für die Hälfte der gezahlten Sendungen keine Werbung möglich war. Einfach, weil sie nicht ausgestrahlt wurden.


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« Letzte Änderung: 30. Mai 2015, 00:30 von Bürger »

Offline bluebluna

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Re: The European > Die Gebührenverschwendungsmaschine
« Antwort #2 am: 13. Juni 2015, 19:08 »


Gottschalk-Abbruchkosten:
Transparenzversprechen der Öffentlich-Rechtlichen verkümmert zur Farce


Zitat:
Zitat
[...] Mit "Gottschalk Live" wird sich der Rundfunkrat auf seiner Sitzung am 19. Juni beschäftigen. Einen eigenen Tagesordnungspunkt ist das Thema dem Gremium nicht wert, er wird im Bericht der Vorsitzenden als einer von vielen erwähnt werden.

Ein Sitz im Rundfunkrat ist bei Politikern und Verbandsvertretern ebenso begehrt wie lukrativ: 1035 Euro erhält ein normales Mitglied im Monat, arbeitet es noch in einem Ausschuss mit, sind es 1250 Euro. Hieronymi erhält als Vorsitzende 3015 Euro. Nicht schlecht für ein Ehrenamt, das die meisten den sie entsendenden Parteien zu verdanken haben.  [...]

weiterlesen auf:
http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/131799-gottschalk-abbruchkosten-transparenzversprechen-der-oeffentlich-rechtlichen-verkuemmert-zur-farce.html


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« Letzte Änderung: 13. Juni 2015, 19:27 von Uwe »

Offline Carina

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Re: The European > Die Gebührenverschwendungsmaschine
« Antwort #3 am: 13. Juni 2015, 21:03 »
Zitat
Dass für „Gottschalk Live“ keine Gebührengelder ausgegeben worden seien, wie ein WDR-Sprecher verlauten ließ, ist natürlich hanebüchener Unsinn. Der leicht zu durchblickende rhetorische Kniff, die Sendung sei „werbefinanziert“ gewesen sei, fällt ja allerspätestens da in sich zusammen, wo für die Hälfte der gezahlten Sendungen keine Werbung möglich war. Einfach, weil sie nicht ausgestrahlt wurden.

Dazu paßt die Aussage von Journalistik-Professor Hektor Haarkötter.
Zitat
"Es handelt sich um öffentliche Gelder. Das Argument, es seien nur Werbe- und keine Abgabengelder, trägt nicht. Alle Einnahmen fließen in den großen Haushalt des Senders. Das Geld fehlt dann bei investigativen Recherchen, den freien Journalisten und den Dokumentarfilmern."


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"Das Internet ist für uns alle Neuland": Angela Merkel, 19.06. 2013

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