Autor Thema: FAZ > Wie privatisiert man ARD und ZDF?  (Gelesen 2792 mal)

Offline marga

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FAZ > Wie privatisiert man ARD und ZDF?
« am: 22. Mai 2015, 12:04 »


Hier berichtet gerade die FAZ.....................

„Liberale Rundfunkordnung“
Wie privatisiert man ARD und ZDF?
Drei Gutachter legen einen Plan zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor: Kosten runter, Politiker raus und dann ab in den Wettbewerb – fertig ist die „liberale Rundfunkordnung“.

Zitat
[...]
Aktive Verdrängung privater Inhalte

„Deutschland hat den größten und teuersten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt.“ Mit dieser kaum zu bestreitenden Feststellung setzt die Studie an und stellt die Frage, ob dieser Rundfunk noch angemessen und zeitgemäß ist, vor allem angesichts der technologischen Entwicklung, welche die frühere Frequenzknappheit vergessen macht, die Kosten für den Zugang zum Markt der Medien – vor allem im Internet – reduziert und zu einer medialen Vielfalt führt, zu der viele beitragen, denen dies zuvor nicht möglich war. Mehr als vierhundert Fernsehsender seien in Deutschland zu empfangen, Video-on-Demand-Angebote kämen hinzu.

Die Theorien eines „Marktversagens“, die immer noch herangezogen werden, um die Ansprüche des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu begründen, seien allesamt „nicht mehr anwendbar“. Umso verwunderlicher sei, dass dies „zu einer noch weiteren Expansion und aktiven Verdrängung privater Inhalte, insbesondere im Internet“, geführt habe.

[...] Die Gutachter wissen, dass ihr Vorschlag angesichts der hiesigen Verhältnisse utopisch ist. Sie verstehen ihre Ausarbeitung als Denkanstoß. Den hat die deutsche Rundfunkpolitik nötig. [...]

weiterlesen unter
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/gutachter-wollen-oeffentlich-rechtliche-reformieren-13605469.html


LG, marga +++


Edit "Bürger":
Danke für den Fund. Titel- und Inhaltsangaben ergänzt.


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« Letzte Änderung: 22. Mai 2015, 22:58 von Uwe »
Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der ÖR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858

Offline Radio_Libertas

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Re: FAZ > Wie privatisiert man ARD und ZDF?
« Antwort #1 am: 22. Mai 2015, 13:57 »
Die Studie wurde von der FDP-nahen Denkfabrik Promtheus, Das Freiheitsinstitut initiiert:

http://prometheusinstitut.de/rundfunkbeitrag-2-monatsstunden-mindestlohn-fuer-die-demokratie/

Dahinter steckt meiner Meinung nach der Versuch der FDP, sich als freiheitliche Partei zu rehabilitieren. An sich finde ich auch die beigefügte Petition unterstützenswert, man sollte die FDP in Sachen Rundfunkbeitrag allerdings durchaus mit Vorsicht genießen. Auch im vorletzten Bundeswahlkampf wurde von Seiten der FDP ausführlich mit einer Liberalisierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geworben. Ergebnis war dann der von der FDP mitinitiierte neue Rundfunkbeitrag...


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Offline Bürger

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Re: FAZ > Wie privatisiert man ARD und ZDF?
« Antwort #2 am: 22. Mai 2015, 19:18 »
...ebenfalls unter

Tagesspiegel, 22.05.2015
Öffentlich-Rechtliche
Gutachter fordern Privatisierung von ARD und ZDF
Aus für die Gebührenfinanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender? Gutachter des "Freiheitsinstituts" fordern eine radikale Reform bei ARD und ZDF - ohne Verluste für die Programm- und Meinungsvielfalt.

http://www.tagesspiegel.de/medien/oeffentlich-rechtliche-gutachter-fordern-privatisierung-von-ard-und-zdf/11816008.html


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