Autor Thema: ÖFFENTLICH-RECHTLICHE MEDIEN ALS DIGITALES PARADIES – EINE HALLUZINATION!  (Gelesen 1739 mal)

Offline Uwe

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ÖFFENTLICH-RECHTLICHE MEDIEN ALS DIGITALES PARADIES
– EINE HALLUZINATION!


Kurzthese:

Wir berichten live und in Echtzeit aus dem Jahr 2020. Der Journalismus ist verschwunden. Facebook hat Netz und Medien komplett kolonialisiert. Und jetzt? Nur die öffentlich-rechtlichen Medien bleiben über. Sie sind sogar cool. Das geht nicht? Klar geht das! Hier lang! Seit zehn Jahren arbeiten Lydia Meyer und Markus Heidmeier für öffentlich-rechtliche Medien – als Redakteur_in, Autor_in, Strategieberater_in. Sie performen ihre 10 Thesen aus der Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien, diskutieren sie mit dem Publikum diskutieren, sammeln neue Thesen ein und verabschieden sie dann als Ad-Hoc Manifest von der rp15.

Beschreibung:
THESEN:

1    Verfügbarkeit der Inhalte: Alle öffentlich-rechtlich produzierten Inhalte gibt es in einem digitalen und onlinebasierten sogenannten D-Player. Öffentlich-rechtliche Inhalte sind überall und zeitlich unbegrenzt verfügbar. Rechtliche Fragen wie Autoren- und Mitwirkendenverträge müssen gelöst werden. Archive sind zudem öffentlich.

weiterlesen auf:

http://re-publica.de/session/oeffentlich-rechtliche-medien-digitales-paradies-halluzination


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Offline Bürger

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...also ich halte ja viele der Thesen für etwas "spröde" und unausgegoren.
Ist natürlich angesichts der Komplexität wiederum auch nicht so einfach - zugegebenermaßen.

Die wichtigste Grundsatzfrage, "ob" und "warum" eigentlich überhaupt, wird aber (wiedermal?) komplett ausgeblendet. Es wird einfach als "sacrosanct" angenommen, vorausgesetzt - ohne jegliche Hinterfragung :-\

Die Initiatoren arbeiten seit "zehn Jahren [...] für öffentlich-rechtliche Medien – als Redakteur_in, Autor_in, Strategieberater_in"
...naja  :-\

Aber vielleicht könnte man ein paar weitere Thesen beisteuern...?
Oder die vorhandenen Thesen etwas "reformieren"?

Allein die These 4, die "linearen Angebote der Rundfunkanstalten für Radio und Fernsehen [werden] um ca. 50 % reduziert", ist so nicht recht vermittelbar...
...bei gefühlten 90% verzichtbaren Programminhalten und gefühlten ebenfalls 90% Mittelzweckentfremdung :(

Verstehen wir es als "Debattenpapier"...
...das ja zwingend nötig ist.

Insofern durchaus auch mal Anerkennung für das Unterfangen... ;)


PS: "Economy Ticket" incl. re:publica and MEDIA CONVENTION - für schlappe 195€...
...da weiß man ja schon, welches Klientel da unter sich bleiben wird.
Dieses Faktum hätte man ja auch gleich mal zu einer Reform-These erheben können ;) Aber naja...
http://re-publica.de/tickets


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« Letzte Änderung: 02. Mai 2015, 23:41 von Bürger »

Offline Totalverweigerer

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Aus meiner Sicht fehlt der Grundsatz:

Der diktatorische Eingriff in die Handlungsfreiheit mittels des RBStV muß fallen!


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