Autor Thema: CARTA: "Das schwarze Loch"  (Gelesen 2037 mal)

Offline Uwe

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CARTA: "Das schwarze Loch"
« am: 17. November 2014, 06:22 »


CARTA:
Das schwarze Loch
Warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk ausreichend finanziert ist – und trotzdem kein Geld hat.


Die Mittel werden nicht von den Aufwendungen zur Altersvorsorge fest angestellter Mitarbeiter abgezogen, die sich allein in der ARD inzwischen auf 700 Millionen Euro im Jahr summieren. Auch die Freunde des Sports brauchen keine Angst zu haben – in einem „Sportjahr“ wie diesem halten ARD und ZDF weiterhin 900 Millionen Euro für solche Zwecke bereit. Und den ganzen Schwadronen amtierender und gewesener Intendanten, von denen jeder rund 300 000 Euro im Jahr nach Hause trägt, geht natürlich auch kein Cent verloren.

weiterlesen auf:

http://www.carta.info/75981/das-schwarze-loch/


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Offline Sophia.Orthoi

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Re: CARTA: "Das schwarze Loch"
« Antwort #1 am: 17. November 2014, 11:33 »
Zitat
In diesen Fällen zahlen die Fernsehsender nur noch einen Festpreis, der gerade einmal 80, 50, manchmal aber auch weniger als 20 Prozent der Herstellungskosten des Films deckt. Mit den tatsächlichen Kosten einer Fernsehproduktion hat das nicht mehr das Geringste zu tun. Die zur Fertigstellung eines solchen Films fehlenden Teile des Budgets muss der Produzent aus eigener Tasche aufbringen. Und fast immer schlägt die miserable Finanzausstattung auch auf die beteiligten Urheber durch. Dokumentarfilm-Regisseure sind ohnehin schon die am schlechtesten bezahlten Kreativen in der Medienbranche. Eigentlich ist es ein himmelschreiender Skandal: ARD und ZDF, die für das reichste öffentlich-rechtliche Fernsehsystem der Welt stehen, lassen sich einen großen Teil ihrer Programme von unabhängigen Filmschaffenden subventionieren. Kaum jemand weiß das. Und wer es weiß, kann nicht verstehen, wie so etwas möglich ist.

Und er hat es auch nicht erklärt. Wenn für jemanden etwas zu produzieren teurer ist als das, was das Produkt ihm als Ertrag bringt, dann soll er es nicht produzieren. Wie können sich diese angeblich schwachen "Kreativen" sich leisten, dem Rundfunk Substanz abzugeben, die sie wahrscheinlich nicht mal haben?



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faust

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Re: CARTA: "Das schwarze Loch"
« Antwort #2 am: 17. November 2014, 14:17 »
... jetzt kommt  ja "butter bei die fische" hier !!!


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Offline PersonX

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Re: CARTA: "Das schwarze Loch"
« Antwort #3 am: 17. November 2014, 15:06 »
Zitat
Wie können sich diese angeblich schwachen "Kreativen" sich leisten, dem Rundfunk Substanz abzugeben, die sie wahrscheinlich nicht mal haben?

Das Prinzip ist ähnlich wie beim Finanzamt, wenn Einkommensteuer vorausgezahlt werden soll, auf Einnahmen, welche noch nicht vorhanden sind, jedoch nicht gleich.
Auch vergleichbar bzw. das Gleiche wie bei den Banken, wo Geld aus dem Nichts entsteht und dann praktischer Weise verliehen werden kann, jedoch nicht gleich halt nur ähnlich.


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Offline Sophia.Orthoi

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Re: CARTA: "Das schwarze Loch"
« Antwort #4 am: 17. November 2014, 15:31 »
Das Prinzip ist ähnlich wie beim Finanzamt, wenn Einkommensteuer vorausgezahlt werden soll, auf Einnahmen, welche noch nicht vorhanden sind, jedoch nicht gleich.
Auch vergleichbar bzw. das Gleiche wie bei den Banken, wo Geld aus dem Nichts entsteht und dann praktischer Weise verliehen werden kann, jedoch nicht gleich halt nur ähnlich.

Keine der zwei Beispiele ist anwendbar. Diese "Kreativen" können nicht wie die Banken Geld schaffen.

Sie reden darüber, was sie bekommen, deckt nicht mal die Kosten. Das ist vergleichbar mit einem Händler, der für EUR 10 kauft und für EUR 5 verkauft, oder mit einem Bauer, der für ein Kilo Saatgut ein halbes Kilo erntet.

Zwar bin ich der Meinung, dass derjenige das Geld bekommen soll, wer produziert. So soll es bei Filmproduzenten sein. Aber diese Kreativen haben hier eine Geschichte erzählt, die ich nicht kaufe.


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Offline PersonX

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Re: CARTA: "Das schwarze Loch"
« Antwort #5 am: 17. November 2014, 16:08 »
Auch wenn es zu oft wird.

Natürlich ist sind diese Beispiele nicht direkt gleich anwendbar. Aber im Prinzip ist es ähnlich Geld aus Nichts, oder dunklen Quellen.

Der Freischaffende bei TV, verkauft etwas für 5€ an die ÖRF und ist der Meinung dass die Produktion 10€ gekostet hat. 10€ real Kosten oder 5€ Realkosten und 5€ Zuschlag, welche nötig wäre damit es sich lohnt (dann wäre die 5€ sozusagen der Zugewinn).
Wenn es aber nun real 10€ Kosten sind, dann muss es wie bei einer Bank eine unsichtbare Quelle geben, wenn es für nur 5€ weiter gegeben wird.
Im Unterschied zum Finanzamt, ein Selbstständiger wird auf Basis seiner Steuererklärung zur Vorausszahlung von Einkommensteuervorauszahlung verpflichtet, z.B. jedes Quartal im nächsten Jahr 1000,-€ vorauszuzahlen. Hat der Selbständige aber z.B. keine Einnahmen im ersten Quartal, so wird das trotzdem zunächst fällig, würde sich der Selbstständige jetzt so verhalten wie der Vogel Strauß wird das Finanzamt irgendwann das Konto dichtmachen bis der Betrag zunächst beglichen ist, unabhängig davon ob der Selbständige das Geld jetzt dafür besitzt oder nicht. Der Selbständige müsste das Geld jetzt quasi aus dem "Nichts" erschaffen, wie die Bank. Deshalb ist es bei Fragen und Problemen mit dem Finanzamt immer wichtig kein Vogel Strauß zu sein.

Wenn der Freischaffende regelmäßig weniger Einnahmen hat als Kosten entstehen macht er Verlust, das geht solange es eine Quelle gibt, welche den Verlust auffängt. Würde diese Quelle entfallen würde die Produktion eingestellt. Als Quelle kann dabei in Betracht kommen, Rücklagen, Querfinanzierung aus Projekten, welche Gewinn erzielen würden, Spenden, Fonds ... da gibt es sicherlich noch weitere. Auch möglich sind Beteiligungen an der eigenen Firma zu aufzuteilen und so Verlust und Gewinnströme zu verschleiern.


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« Letzte Änderung: 17. November 2014, 18:22 von Uwe »
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Offline Sophia.Orthoi

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Re: CARTA: "Das schwarze Loch"
« Antwort #6 am: 17. November 2014, 16:49 »
Der Freischafende bei TV, verkauft etwas für 5€ an die ÖRF und ist der Meindung dass die Produktion 10€ gekostet hat. [...]

Kosten sind Kosten, und dafür gibt es in der Regel belege. Vermeintliche Kosten, die mehr als die "Realkosten" sind, können nur dem Schwindel dienen.

Wenn der Freischafende regelmäßig weniger Einnahmen hat als Kosten entstehen macht er Verlust, das geht solange es eine Quelle gibt, welche den Verlust auffängt. [...]

Und da könnte man ein Verdacht auf Steuerhinterziehung oder Geldwäsche haben.


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faust

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Re: CARTA: "Das schwarze Loch"
« Antwort #7 am: 17. November 2014, 17:07 »
.. Kinder, laßt doch den Kleinkram - wichtig ist doch, dass diese Leute an derselben Fassade rütteln wie wir!

NUR  DAS  ZÄHLT !!!


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Offline Sophia.Orthoi

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Re: CARTA: "Das schwarze Loch"
« Antwort #8 am: 17. November 2014, 17:46 »
.. Kinder, laßt doch den Kleinkram - wichtig ist doch, dass diese Leute an derselben Fassade rütteln wie wir!

Ich zitiere aus dem Aufsatz:

Zitat
Die Beitragszahler verstehen es nicht. Die Ministerpräsidenten, die im Frühjahr 2014 eine Reduzierung des Rundfunkbeitrags beschlossen haben, um Überschüsse aus dieser sogenannten Haushaltsabgabe abzuschmelzen, verstehen es offenbar auch nicht.

Sie streiten sich mit den Anstalten um das Geld der Beiträge. Wenn sie mehr Geld bekommen würden, einige freie Mitarbeiter vielleicht fest angestellt wären, ihre Firmen als Tochterfirmen des Rundfunks vielleicht adoptiert wären, dann wäre für sie alles in Ordnung.


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faust

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Re: CARTA: "Das schwarze Loch"
« Antwort #9 am: 17. November 2014, 19:31 »
Wichtig ist doch, dass immer wieder fundiert klargestellt wird, dass die nicht mit Geld umgehen können  ;)
RAUSRÜCKEN werden die eh nix ...  >:D
... in diesem Zusammenhang ist der Verweis auf die >ofcom< richtig  -> es braucht DRUCK, DRUCK, DRUCK !


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