Autor Thema: DIE WELT: "Den Haag kürzt TV-Gelder - Regierung will Budget halbieren"  (Gelesen 5659 mal)

Offline Miklap

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.. aber wir kommen etwas vom Thema ab  :angel:


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Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, daß sie demokratische Rechte mißachtet.”
Dr. Gustav Heinemann, Bundespräsident (1969 –1974 )

Offline Konspirativ

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.. aber wir kommen etwas vom Thema ab  :angel:

Das glaube ich nicht. Das Thema wäre auch im Hinblick einer Klage mehr als aktuell. Nicht erst mit Beginn des 21. Jahrhundert ist bekannt, daß Fernsehen allgemein "dumm" macht und den Bildungsauftrag in keinster Weise zufriedenstellend erfüllt. Lies mal sämtliche Studien darüber. U.a. wird ja im Bericht des Focus berichtet, daß ein leichter IQ Anstieg unter Jugendlichen erkennbar ist.

Tatsache ist auch, daß Jugendliche Rundfunk und Fernsehen nicht in dem Maße nutzen als Ältere. Welche Altersgruppe schaut denn die ÖRF oder hört ÖRR?

Alles über 50 oder?

Wenn man nun die Kürzung von Fernsehgeldern in den Zusammenhang mit schwindenden Nutzern in Verbindung bringen kann, dann wäre das sehr wohl ein wichtiger Grund in einer Klage. ;)

0,48 Cent ist doch ne Lachplatte hoch 10!

Da ja allgemein die Wenigsten Links anklicken und Berichte lesen, aber sich nur von Schlagzeilen/Überschriften leiten lassen, hier nochmals der niederländische "Bildungsauftrag"!

Zitat
Die niederländische Regierung will die Hälfte des Budgets für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten streichen. Die Fernsehprogramme sollen sich ab 2016 vor allem um Information, Bildung und Kultur kümmern, sagte der Staatssekretär für Medien, Sander Dekker, gestern. Die andere Hälfte des Budgets werde an TV-Produzenten vergeben, die sich mit Projekten bewerben könnten. Im vergangenen Jahr hatten die öffentlich-rechtlichen Sender insgesamt 670 Millionen Euro für Radio- und Fernsehprogramme zur Verfügung.

Dekker will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit den vorgeschlagenen Maßnahmen konkurrenzfähiger und kreativer machen. Junge Fernsehmacher, aber auch kulturelle oder gesellschaftliche Einrichtungen bekämen künftig direkten Zugang zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sagte der Staatssekretär, der Mitglied der regierenden Volkspartei für Freiheit und Demokratie ist. Damit werde ein Monopol gebrochen. Die Pläne sollen spätestens ab 2016 gelten. Eine Mehrheit im Parlament gilt als wahrscheinlich.

Mit dem bleibenden Budget müssten die Sender Schwerpunkte setzen, sagte Dekker: "Sendungen, die nur Unterhaltung bieten, können gut von Privatsendern produziert werden." So sollten beispielsweise Formate wie "Bauer sucht Frau", das in den Niederlanden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen läuft, künftig von Privatsendern ausgestrahlt werden.


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« Letzte Änderung: 16. Oktober 2014, 19:35 von Bürger »

Offline Carina

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Der Punkt ist doch der, daß die Holländer uns vormachen wie günstig der ÖRR kann.
Selbst 670 Mio € /Jahr wird kurzerhand um 50% gekürzt. Hut ab!

Der Auftrag wird für eine westliche, demokratische Gesellschaft genügen.
Jedenfalls sehe ich Holland als eine Demokratie mit westl. Werten an, die nicht schlechter funktioniert als unsere!

Und das gesellschaftl. Leben leidet dort bestimmt nicht, weil der TV-Auftrag ein wirkliches Mindestangebot ist
und keine Überversorgung mit allen möglichen Sendungen.
Ein hervorragendes Beispiel um zu sehen, was für ein "Medienmonstrum" der ÖRR in Deutschland geworden ist.


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