Autor Thema: Endlich Widerspruchsbescheid, und nun?  (Gelesen 1256 mal)

Offline kawe

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Endlich Widerspruchsbescheid, und nun?
« am: 29. Juli 2015, 13:01 »
Hallo,

ich bin Mitte vierzig, lebe im Saarland und habe e n d l i c h meinen Widerspruchsbescheid in der Hand.
Mein Problem ist: ich habe nun aus privaten Gründen weder Kopf noch Zeit für "Unsinniges".
Deshalb kann ich mich und meine Begründung hier z. Zt. auch nicht ausgedehnt vorstellen, sorry.
Und vielleicht bin ich ja auch im falschen Forum gelandet? Dann entschuldigt bitte.

Mein Begründung baut, neben den anderen oft genannten Gründen, darauf auf, dass ARD/ZDF/DLF ihrem Auftrag zur Bildung und Unterhaltung nicht nachkommen und den Beitrag nicht anhand ihres Auftrags bemessen und begründen (Es ist also so, als ob ich meinen Lohn aus Mietkosten, Unterhaltsverpflichtungen, Spritkosten usw. berechnete und einforderte, statt aus meinen arbeitsvertraglich festggelegten Aufgaben). Insbesondere "Qualität" ist nirgends auch nur als Berechnungsgrundlage erwähnt, geschweige denn, wie diese sichergestellt und gemessen wird.

Wir ihr wisst, hat sich das ganze bis jetzt hingezogen und nun habe ich eigentlich einfach den Kopf mit anderen Dingen voll.
Deshalb frage ich nach Eurer Meinung:

1) Was kommt bei einer Klage (außer Begründungsschrift und ggf. Anwaltskosten) auf mich an finanziellen (und anderen) Belastungen zu?
2) Macht es heute überhaupt noch Sinn, einzeln weiter zu klagen oder soll ich lieber z. B. einfach mein "Zeug" (z. B. hier) zur Verfügung stellen "und gut is"?

lG
 

P.S.: Im Widerspruchsbescheid steht ausdrücklich "Zahlen unter Vorbehalt" ginge ja sowieso nicht!? Stimmt das?










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Offline Kurt

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Re: Endlich Widerspruchsbescheid, und nun?
« Antwort #1 am: 29. Juli 2015, 13:26 »
Hallo kawe,

Saarland - endlich: da fehlen noch Widerspruchsbescheide/Unterschriften  >:D

Bitte scanne/fotografiere Seite1 und die Seite mit den Unterschriften und sende dies an Mitglied "Kurt" unter bs_unterschrift@web.de

Gründe siehe hier: http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,12892.0.html]Widerspruchsbescheide von ein und denselbem GEZ-Mitarbeiter

Ziel: Strafantrag gegen BS

Viele Grüße aus Rheinland-Pfalz
Kurt


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"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 5 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

Offline Roggi

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Re: Endlich Widerspruchsbescheid, und nun?
« Antwort #2 am: 29. Juli 2015, 14:46 »
@kawe: bitte nur fiktive Fragen zu fiktiven Fällen stellen. Da Rechtsberatung hier natürlich verboten ist, kann man nur allgemeine Fragen allgemein beantworten. Nach derzeitiger Erkenntnis kosten die Klagen 105 Euro, Anwalt nicht erforderlich, Widerstand aber sinnvoll, weil man Zeit gewinnt und der Druck auf die Politik sich erhöht. Ansonsten kann man hier kein Zeug lassen, man muss sich selbst eine Klage schreiben. Dazu findet man hier im Forum einige Beispiele, damit man die Argumente und Formulierungen nicht neu erfinden muss.
Siehe hier mit ähnlichem Thema :
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,14916.msg99999.html#msg99999


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Widerspruch und Klage 2019 https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=30197.0
Hilfstexte und Musterbriefe: http://volxweb.org/node/166/

Offline kawe

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Re: Endlich Widerspruchsbescheid, und nun?
« Antwort #3 am: 29. Juli 2015, 15:04 »
@kawe: bitte nur fiktive Fragen zu fiktiven Fällen stellen. Da Rechtsberatung hier natürlich verboten ist, kann man nur allgemeine Fragen allgemein beantworten.

Wollte auch nur allgemeine Antworten. Was da prinzipiell auf mich zukäme und ob es überhaupt sinnvoll ist:
In anderen (Nicht-GEZ-)Lagern wird oft diskutiert, dass zuviele ("dumme") Klagen nur zu vielen "abgewiesenen" führt, was unter dem Strich nur schädlich für höhere Instanzen ist ... Hundert mal dasselbe zu sagen nutzt jedenfalls *juristisch* nichts, auch wenn es denn Druck erhöht.
105 EUR sind kein Thema. Vorladungen, Anhörungen, und was weiß der Teufel aber schon. Ich bin wirklich absoluter Nicht-Jurist.
Und ein Anwalt suchte ich bereits, jetzt aber sicher nicht mehr:
Ich jedenfalls habe zu diesem Thema keinen gefunden, der *das* für Privatpersonen nur halbwegs überzeugt machen würde, selbst wenn man ein paar Euros fließen lässt. Aussichtslos, hirnrissig oder völlig abgedreht für viele, die den ganzen Tag im juristischen Hamsterrad des Alltags sind.
Na ja, *meine* Argumentation aus meiner *Seele* ist über die Jahre soweit fertig.
So wie sie ist, kann ich sie schon vorbringen. 


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