Autor Thema: Argumente zum Weiterdenken 21, EuropaUmfrage:Von Potsdam aus an den EuGH denken!  (Gelesen 7540 mal)

Offline gelddruckmaschine

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Nachricht aus Estland. Ein Richter des EuGH kommt aus Estland  ;)

Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage bei der Deutschen Botschaft in Tallinn. In Estland gibt es keine der GEZ entsprechenden Rundfunkgebühren.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag



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http://www.tagesspiegel.de/medien/gebuehren-kroesus-von-europa/7660358.html
Die Finanzierung in Estland erfolgt über indirekte Steuern.


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« Letzte Änderung: 17. Juni 2016, 09:08 von René »

Offline gelddruckmaschine

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Weil's zuu schön ist: Hier die Antwort aus Schweden, die mich soeben erreichte.

Ein Richter des EuGH ist übrigens aus Schweden.  ;)


Sehr geehrter Herr ,
 

das Oberverwaltungsgericht hat diesen Juni die Rundfunkgebühr für

internetfähige Computer und Smartphones gekippt.

Laut schwedischem Gesetz wird die Gebühr fällig, wenn Haushalte über

"ein Gerät" verfügen, das Fernsehprogramme empfangen kann, auch wenn es

"anderen Zwecken dient". Laut Gericht sei ein Computer mit

Internetzugang aber nicht in erster Linie dafür bestimmt,

Fernsehübertragungen zu empfangen.

Ohne den Besitz eines Fernsehers o.ä. fallen also keine Gebühren an.
 

links:

http://www.sueddeutsche.de/digital/rundfunkgebuehr-schwedische-smartphones-sind-keine-fernseher-1.1999764

http://www.n-tv.de/ticker/Keine-Gebuehren-fuer-internetfaehige-Geraete-article13016121.html
 


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« Letzte Änderung: 17. Juni 2016, 09:07 von René »

Offline gelddruckmaschine

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... und in Schweden sollen sogar nur
"453,- Kronen für 3 Monate (ca. € 16,46 pro Monat)"
zu zahlen gewesen sein.

http://www.rundfunkgebuehrenzahler.de/cms/rundfunkgebuhren-in-anderen-landern/


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Online rave

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Hallo zusammen,
habe zwar keine offizielle Stelle gefragt, aber Bekannte.

In PORTUGAL zahlt man auch etwas und zwar über die Stromrechnung.
Dort wird automatisch ein Posten namens "contribuicao audiovisual" ausgewisen.
Dieser "Beitrag" beträgt 2,39 € im Monat incl. Mehrwertsteuer (=2,25 € netto)

Unter einem Jahresverbrauch von 400 kwh Strom fällt diese Gebühr nicht an.

Interessant, dass dies noch mehrwertsteuerpflichtig ist!

Es wurde geplant, diesen Beitrag auf 2,81 € brutto (netto 2,65 €) anzuheben.

Infos finden sich auf:
http://www.deco.proteste.pt/casa/tarifarios-televisao-telefone-net/dicas/contribuicao-audiovisual-pagamento-e-obrigatorio
(auf portugiesisch)

VG rave


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« Letzte Änderung: 28. August 2014, 15:40 von Bürger »
'Where there is oppression the masses will rebel!'
Dazu sag ich nichts. Das wird man doch noch sagen dürfen!

Offline jedi_ritter

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Diese halte ich für sehr wichtige Informationen/Aufklärungen, denn das Ganze bedeutet, in Deutschland verlangt die ÖRR von jedem Haushalt einen satten Plus von 15,59 EUR. Und Deutschland hat ca. 82 Mio. während Portugal "nur" ca. 11 Mio. Einwohner. Erneut bewiesen, Proportionen stimmen beim Thema Rundfunkgebühren in keinster Weise.


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Möge die Macht des Grundgesetzes Zwangsbeitrags-Imperien stürzen.

Offline 20MillionenEuroTäglich

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Ich bin Europäer, warum soll ich mehr/anders zahlen als z.B. ein Schwede oder Portugiese?


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« Letzte Änderung: 28. August 2014, 15:40 von 20MillionenEuroTäglich »
21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

Offline gelddruckmaschine

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Na, weil hier die TV-/PolitikConnection mit deutscher Gründlichkeit geschmierter zu funktionieren scheint als anderswo - frei nach dem Motto: Gibst Du mir Wahlplattform und Wahlpropaganda, geb ich Dir Gesetze, Gerichte und damit die entsprechende Kohle
 (#)


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Offline gelddruckmaschine

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Öhm, nochmal eben nachgerechnet...
11 Mio Bürger in Portugal...
selbst wenn jeder 2,25 € zahlt, ob Baby oder scheintot, komme ich auf 24,75 Mio € monatlich.
Ein Betrag der hierzulande von gierigen Geiern TÄGLICH verballert wird.

Ich fass es nich
 >:(


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Offline Carina

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Ein Betrag der hierzulande von gierigen Geiern TÄGLICH verballert wird.
Ich fass es nich

Das wird nicht einfach nur verballert, ein großer Teil davon wird eingesackt.
In diesem Selbstbedienungsladen werden maßlose Gehälter, Pensionen und Rückstellungen abgezweigt.
Aber darüber redet der Buhrow-Clan nicht gerne. Die Mafia redet auch nicht über ihre Gewinne.   


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"Das Internet ist für uns alle Neuland": Angela Merkel, 19.06. 2013

Offline gelddruckmaschine

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Rumänien lässt grüßen:

Das Lamd stellt auch eine Richterin am EuGH:
Camelia Toader (* 1963)
seit: 12. Jan. 2007   bis: 6. Okt. 2015


Gesendet: Donnerstag, 28. August 2014 um 15:58 Uhr
Von: "M

Betreff: RE: Anfrage zu TV- und Radiogebühren in Rumänien
Sehr geehrter Herr     ,
in Rumänien werden Fernseh- und Radiogebühren gemeinsam mit der Stromrechnung abgerechnet. Sie betragen 6,5 Lei/Familie  (unabhängig von der Anzahl der Mitglieder)/Monat (4 Lei (0,91 €) für das öffentlich-rechtliche Fernsehen, 2,5 Lei (0,57 €) für das öffentlich-rechtliche Radio).
Um diese Gebühren nicht zu bezahlen, muss die betreffende Person eine Erklärung unterschreiben, dass sie über kein Radio- und TV-Gerät verfügt und diese beim Stromversorger einreichen. Die Gebühren werden auch dann bezahlt, wenn die betreffende Person über einen Vertrag mit einem Kabelfernsehanbieter verfügt.
 Mit freundlichen Grüßen
 
i.A.
M


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Tja, so einfach kann das sogar im Land des legändärsten Blutsaugers aller Zeiten 'Graf Dracula' sein. (Bitte um Nachsicht für die politische Unkorrektheit- kommt nicht wieder vor...  :-X passte hier aber gut
Leider scheinen wir es bei uns mit weitaus hartgesotteneren Exemplaren zu tun zu haben.

 :angel:


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« Letzte Änderung: 17. Juni 2016, 11:02 von Uwe »

Offline Helmut Enz

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    • Rundfunkbeitrag und Freiheit des Gewissens
Die Schweiz gehört zwar nicht zur EU, liegt aber offensichtlich  auch in Europa.

Gerade entdeckt:

Volksinitiative in der Schweiz: "No Billag": Schluss mit der staatlichen Medien-Zwangsgebühr

http://www.kla.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=941&id=3994&autoplay=true


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Friedrich Schiller:
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.

Offline gelddruckmaschine

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Danke Helmut... ein sehr interessanter Link.
Wie sich die Bilder gleichen...

Hab noch etwas Schriftliches gefunden. Die Argumente gegen das StaatsInkasso kommen mir sehr bekannt vor.
http://www.nobillag.ch/arguments.html

https://www.dropbox.com/s/9gz9l96io4vo28u/Argumentarium%20gegen%20Billag-Geb%C3%BChren%20V7.pdf

Eines fernen Tages, wenn es vor das EuGH gehen wird, können wir mit den kampferprobten Eidgenossen Seit an Seit schreiten.
Und die haben schließlich schon ganz andere verjagt - ob mit der Armbrust oder dem Volksentscheid.

 :angel:


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« Letzte Änderung: 28. August 2014, 20:38 von gelddruckmaschine »

Offline gelddruckmaschine

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Aus dem Königreich Dänemark:

Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre E-mail an die Königlich Dänische Botschaft in Berlin.

In Dänemark gilt, dass man Rundfunkgebühren ("Medielicens") bezahlen muss, wenn man entweder einen Fernseher oder ein Medium mit Internetverbindung (z.B. Computer, Handy, Tablet) besitzt. Weitere Informationen über die Regeln der dänischen Rundfunkgebühren können Sie hier finden (auf Englisch): http://www.dr.dk/Om_DR/licens/Sprog/LicenceInEnglish.htm

Ich hoffe, Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen / Med venlig hilsen

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Da heißt aber andrerseits auch: Keine Haushalts- oder Garagenabgabe. Wenn man die Glotze zum Fenster raus geschmissen hat und die Internetgeschichte irgendwie anders löst, WÄRE MAN RAUS AUS DER NUMMER !

EuGH-Richter aus DK ist übrigens Lars Bay Larsen (* 1953)   11. Jan. 2006   6. Okt. 2015

 :angel:


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« Letzte Änderung: 17. Juni 2016, 09:05 von René »

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