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"Beitragsservice" (vormals GEZ) => Aktionen – Alternativen – Erlebnisse => Thema gestartet von: Stoffel am 25. März 2013, 11:11

Titel: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: Stoffel am 25. März 2013, 11:11
Es wird immer mal wieder im städtischen Raum für den Tator (z.B. Leipzig) oder irgendwelche Filme etc etwas gedreht. Wenn wir so in etwa ermitteln könnten wann wo und wie könnte man einfach versuchen sich mit einem schönen Protestplakat im allgemein zugänglichen Raum zu platzieren. "Sprüche wie: diesen Scheiß bezahlen wir alle." oder "widerwillig präsentiert vom Beitragszahler". Machen sich sehr schön in einem Krimi.

nur so ne Idee... (ursprünglich kamen in dieser Idee auch Obst und Eier vor, aber ich übe mich mal in Zurückhaltung)

Grüße
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: Taucherle am 25. März 2013, 11:32
Du weißt auch,dass Filmteams immer begleitet werden von Sicherheitsleuten und diese sowas sicher schnell sozusagen "im Keim ersticken" würden? Auf der andren Seite sind solche Dreharbeiten im öffentlich zugänglichen Raum meist alle genehmigt und -falls es extra dafür Straßensperrungen gibt- auch polizeilich abgesichert,und da laufert dann das 2. Problem

Anders sähe es z.b. aus,wenn man Anwohner eines solchen Bereiches wäre,denn dann wäre viel mehr machbar mit Plakaten , Abspielen von CDs o.ä.
Soeine Möglichkeit allerdings zu bekommen ist faktisch wie ein 6er im Lotto
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: schildzilla am 25. März 2013, 11:39
gute Idee

meine Kollegin meinte sie könnte evtl in Bremen für den Sommer etwas herausbekommen.

dann hängen wir ein DIN a4 Blatt mit sowas in ein Schaufenster, muss unauffällig sein:
Probleme beim entrümpeln? wir helfen ihnen gerne. GEZ entrümpelungsservice. wir räumen ihr Konto leer.
ihr Geld ist uns gerade gut genug

oder Ab-Riss-Demokratie. wir reissen die Demokratie ein

oder Zweiter Deutscher Führer

oder Allererste Rundfunk Diktatur

WestDeutsches Reichsfernsehen

Bayerischer Rundfunk @dolf (BR@)

und die mainzelmännchen stellt man als polnische Arbeiter dar

Nationalsozialistischer Deutscher Rundfunk

Monopolisierten Deutscher Rundfunk

da gibt's genug zum auf einem Plakat in a4 Format zu verstecken, wenn sogar Gottschalk seine schleichwerbung unterbringen kann.


je kürzer desto unscheinbarer
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: power-dodge am 25. März 2013, 11:47
Wenn man dort wohnt, Fenster auf und Anlage aufdrehen.
Also Ton aufnahmen stören. Auch nicht zu laut aber deutlich hörbar.
Dies kann doch keiner verbieten oder? Nur Mittagsruhe muss man einhalten oder?

Oder wenn die drehen aus dem Fenster schreien. Scheiß ARD oder ZDF.
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: Taucherle am 25. März 2013, 11:54
Ich war noch nicht in der Lage,dass bei mir vor dem Haus gedreht wurde,daher kann ich da nix zu sagen.
Ist ja auch gut möglich,dass die Anwohner in gewisser Form "bezahlt" werden,damit sie sich nicht an den Fenstern Blicken lassen oder störend eingreifen,gut möglich ist das ja.
Wenn ich allerdings in einer solchen Lage wäre,würde ich Plakate aufhängen,die deutlich und gut sichtbar sind,also mindestens DIN A3,kommt aber auf die Fensterbauart an.
Sicher gibt es Mittel und Wege,störend einzugreifen,wie auch immer man das tun kann bzw möchte.

Dinge,die mit der NS-Zeit zu tun haben,würde ich nicht unbedingt verwenden bei solchen AKtivitäten,das kann schnell nach hinten losgehen und für einen dann selbst negative Auswirkungen haben,wenn man plötzlich damit in den Medien erscheint. Wie will man sich dann rechtfertigen?
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: Stoffel am 25. März 2013, 12:07
Ich hab in Weimar ein paar Mal aus der Ferne so Dreharbeiten gesehen. Da wäre ich ohne Probleme hin gekommen Sicherheitsleute, wenn dann verdeckt. Aber ich will (naja -.-) die auch nicht angreifen, sondern denen den Hintergrund versauen. Rauszukriegen ist das deshalb vlt weil Dreharbeiten immer wieder angekündigt werden nur halt selten genau genug ...
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: Uwe am 25. März 2013, 12:23
Ich bin der Meinung so was bringt nichts.Das geht höchstens bei Live Sendungen.
Wenn das bei normalen Dreharbeiten gemacht wird,drehen die das so oft bis nichts
davon zu sehen ist oder die rufen die Polizei und lassen euch abführen.
Also wenn bei Live Sendungen wie Wetten dass oder Fernsehgarten.

Guckst du hier bei 2.01 min
http://www.youtube.com/watch?v=zR2B4xkEDnI
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: Stoffel am 04. April 2013, 16:48
hier mal dazu das von der Uni-Piazza Weimar:

http://www.uni-weimar.de/de/universitaet/aktuell/pinnwaende/beitrag/komparsen-fuer-tatort-weimar-gesucht/

 >:D

ich passe leider in keine der Kategorien. weder Asiat und noch so klein gebaut.

Gruß der Stoffel
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: GEZeterei am 04. April 2013, 17:00
Boah! Etwas habe ich gerade gelernt:

- asiatisch aussehende Männer und Frauen
- Männer bis max. 175, und Kleidergröße 46-48 (XS/S)
 
- aber auch normale Männer und Frauen

Merkt Ihr was? ;-)))

Na klar, asiatisch aussehende Männer und Frauen sind nicht normal. Was für ein Fauxpas ;-)))
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: power-dodge am 04. April 2013, 19:20
Diskriminierung halt  ;)
Titel: Telefon-Trojaner
Beitrag von: doe am 05. April 2013, 09:27
Das geht höchstens bei Live Sendungen.

Jeden Sonntagmittag läuft auf Phoenix eine Talksendung mit 15 min call in.
Wer es mit einer "vernünftigen" Frage bis ins Studio schafft,
kann live on Air sein eigentliches Anliegen vortragen.
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: osirisis am 05. April 2013, 19:58
hier mal dazu das von der Uni-Piazza Weimar: ...

Na, dann kannst Du ja auf der Pinnwand für unsere Aktionen werben!  ;)
Die Studenten müssen sowieso noch wachgerüttelt und organisiert werden.
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: GEZeterei am 06. April 2013, 10:37
Den meisten Studenten dürfte das ziemlich egal sein. Bafög = Befreiung.
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: Uwe am 09. April 2013, 16:40

Tatort Weimar Dreharbeiten zu neuem Thüringer Tatort begonnen

In einer Apoldaer Wurstfabrik haben die Dreharbeiten zum neuen Thüringer Tatort begonnen. Der Film, der am 2. Weihnachtsfeiertag in der ARD gesendet wird, soll "Die fette Hoppe" heißen. Das Duo Dorn und Lessing (Nora Tschirner und Christian Ulmen) ermittelt - es geht es um eine Entführung und die Thüringer Rostbratwurst.
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: Stoffel am 23. April 2013, 18:35
http://www.gmx.net/themen/tv/sender/98ac7ou-weimarer-tatort-statisten-mdr#.focus.Rettet%20den%20Weimarer%20%22Tatort%22!.845.1004

Ein Traum wird wahr... Schade dass das nur ein Werbegag ist, aber da ich in den letzten Tagen oft über diesen Platz gelaufen bin besteht zumindest die Möglichkeit Ihnen diese Zustimmung zu verweigern :-D

sollte man jetzt öfter machen...
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: abgezockter1984 am 21. November 2020, 02:08
Wenn wir so in etwa ermitteln könnten wann wo und wie könnte man einfach versuchen sich mit einem schönen Protestplakat im allgemein zugänglichen Raum zu platzieren.

Bei mir gab es vorgestern Dreharbeiten für eine Serie zum Film "Mein Freund, der Ekel". Soll ab März 2021 im ZDF ausgestrahlt werden. Da geht es in der Szene um eine junge blonde Frau in weißem Kapuzenpullover, die gerade ihren Müll in einem Wohnviertel wegbringt und von irgendeinem Typen angemacht wird. Im Hintergrund laufen drei Komparsen als Passanten - eine telefonierende farbige Frau im Hipster-Outfit, ein asozial und arbeitslos aussehender Mann sowie ein Rentner in heller altbackener Jacke mit Mütze und dunkelblauen Stoffbeutel.

Dafür war extra einige Tage zuvor ein Schreiben an unserer Haustüren, man solle doch diese Woche sämtliche Autos nicht mehr vor der Tür parken. Die Straße war nicht komplett leer, weil ich an allen Haustüren sofort die Zettel entfernt habe. Auf diese Weise haben es nicht alle Anwohner bemerkt. Dank Home Office habe ich es mitbekommen, wann wirklich der Dreh stattgefunden hat und habe mir erlaubt, während der Dreharbeiten mehrmals dort herumzulaufen. Komparsen und Regisseur brüllten mich nach mehrmaligem Spaziergang an und faselten was davon "Wir drehen hier, gehen Sie weg".

Ich habe natürlich nicht rumgepöbelt, sondern habe selbst erstmal meinen Müll weg gebracht. :D
- Einige Minuten später war ich dann mit Rucksack dort und habe so getan, als wenn ich auf halben weg prüfen würde, ob im Rucksack irgendwas fehlt. - Ich bin direkt gegenüber der Kamera stehen geblieben und habe ewig im Rucksack rumgekramt. Die haben mich versucht aus der Ferne anzusprechen, aber ich habe mich nicht angesprochen gefühlt, bin aber später wieder zurück gegangen in meinen Hauseingang.
- Wieder einige Minuten später bin ich erneut dort entlang gelaufen, selbstverständlich schön langsam, Richtung Haltestelle vom ÖPNV.
- Und nochmal einige Minuten später bin ich noch einmal telefonierend zurück gegangen. Das war es dann, als der Regisseur und die Komparsen wütend wurden. Dummerweise konnten die in gelb und organge gekleideten Männer mich nicht verscheuchen, weil ich ja Anwohner bin.

Und ich sage euch: Den Weg, den ich hin- und hergelaufen bin, war der unmittelbare Bereich, der gefilmt werden sollte. Grundsätzlich ist es aber wirklich mein Standardweg, den ich immer nutze. Wenn da Dreharbeiten sind, lasse ich mich davon nicht abbringen und schon gar nicht vom ZDF (Produktionsfirma war Rat Pack).

Das mit dem Plakat wäre natürlich eine super Idee gewesen. Aber die Dreharbeiten zu behindern hat mir persönlich bereits Spaß bereitet. Vor allem, wenn die Leute auch noch darauf anspringen und wütend wurden. Jedes "Abbruch" (Cut), hat mich gefreut.
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: Kurt am 21. November 2020, 12:59
Sorry.  >:(
Derlei Aktionen und Diejenigen die sie tätigen sind aus meiner Sicht dumm.

Just my 2 Cents.
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: GEiZ ist geil am 21. November 2020, 13:28
Das sind nunmal die Reaktionen, die bei manchen Abgezockten hervorgerufen werden. Jeder ballt seine Faust anders. Wenn es ihm hilft, seine tiefempfundene Abscheu für den Staatsfunk ein wenig zu vergessen, ist es doch in Ordnung. Ansonsten sollen die Staatsfunker sich eine abgesperrte Privatfläche mieten, da können sie dann tun was sie wollen.
Bei der Abschaffung der Zwangsgebühr hilft es leider nicht.
Titel: Re: Dreharbeiten "behindern"
Beitrag von: GEZupftGerupft am 22. November 2020, 13:17
Wenn wir so in etwa ermitteln könnten wann wo und wie könnte man einfach versuchen sich mit einem schönen Protestplakat im allgemein zugänglichen Raum zu platzieren.
Bei mir gab es vorgestern Dreharbeiten für eine Serie zum Film "Mein Freund, der Ekel". Soll ab März 2021 im ZDF ausgestrahlt werden. [...]

Ist doch nur eine angemessene Form der öffentlichen Meinungsäußerung, wenn ein Straßenzug eine gewisse Unzufriedenheit mit solchen Dreharbeiten sieht. Vermute mal, dass gut zu sehen war dass ZDF dreht?

Ich hoffe, der Rucksack-Aufkleber "No zu GEZ-Mafia. Keine Schutzgebühren!" :)  ist gut zur Geltung gekommen und wird vom Cutter auch mal übersehen, das wär der Lacher ;)
Wenn da 20 Leute mit vielen lustigen Aufklebern rumliefen wär's noch mehr der Lacher.
Und vielleicht explodiert der Regisseur wie Kinski, dann wär das schon dokumentierenswert :) :)