gez-boykott.de::Forum

Allgemeines => Archiv => Pressemeldungen Februar 2019 => Thema gestartet von: ticuta am 19. Februar 2019, 16:16

Titel: ARD bezahlt Studie, um Rundfunkbeitrag neues Image zu geben
Beitrag von: ticuta am 19. Februar 2019, 16:16
Hamburger Abendblatt, 19.02.2019 (Abo)
Rundfunkgebühr
ARD bezahlt Studie, um Rundfunkbeitrag neues Image zu geben
Die ARD hat eine Studie bezahlt, damit die Beitragszahler positiv über die monatliche Rundfunkgebühr denken – auch mit Gebührengeld...
von Kai-Hinrich Renner

weiterlesen unter (Abo)
https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article216473199/Rundfunkbeitrag-ARD-nutzte-Gebuehren-fuer-umstrittene-Framing-Studie-Kritik-am-Sender.html


alternativ (ohne Abo)
Westfälische Rundschau, 19.02.2019
Rundfunkgebühr
ARD bezahlt Studie, um Rundfunkbeitrag neues Image zu geben
Die ARD hat eine Studie bezahlt, damit die Beitragszahler positiv über die monatliche Rundfunkgebühr denken – auch mit Gebührengeld...
von Kai-Hinrich Renner

weiterlesen unter
https://www.wr.de/wirtschaft/rundfunkbeitrag-ard-nutzte-gebuehren-fuer-umstrittene-framing-studie-kritik-am-sender-id216473199.html
Oder per Google-Suche
https://www.google.com/search?q=ARD+bezahlt+Studie%2C+um+Rundfunkbeitrag+neues+Image+zu+geben
(Danke @GEZ_Total_Verweigerer)


:P
Selig die Gläubigen!!!!

Dazu bitte unbedingt die Umfrageergebnisse beobachten ggf mit ScreenShots dokumentieren.
Titel: Re: ARD bezahlt Studie, um Rundfunkbeitrag neues Image zu geben
Beitrag von: drboe am 19. Februar 2019, 17:03
Die ARD hat eine Studie bezahlt, damit die Beitragszahler positiv über die monatliche Rundfunkgebühr denken
Quelle: im Eintiegsbeitrag verlinkter Artikel

Da berichtet das Hamburger Abendblatt die Tatsachen falsch. Richtig ist: die ARD hat ein Handbuch anfertigen lassen, mit dessen Hilfe sie ihre Wortwahl bei öffentlichen Äußerungen anpassen will, um diejenigen, die sie zwangsweise alimentieren, zu manipulieren, auf dass sie positiver über den ÖR-Rundfunk denken und frohgemut zahlen, was auch immer seitens der Rundfunkmacher verlangt wird. Der Artikel ist kurz, ca. 50 Zeilen à 40 Zeichen, wenig spektakulär und gibt letztlich Bekanntes mit eigenen Worten wieder.

Zitat
Im Kern geht es beim Framing darum, bestimmte Ereignisse und Themen in ein vorgegebenes Deutungsraster einzubetten. Genau das hatte offenbar die ARD im Sinn. ... Wehling schlägt der ARD darin nicht etwa vor, argumentativ des Gegner des Rundfunkbeitrag Paroli zu bieten.  ... Wehling hält es offenbar für ganz normal dem Senderverbund zu empfehlen, Gesprächspartnern nicht zuerst mit "Faktenlisten und einzelnen Details" zu kommen.

Dann wird noch der Versuch von Frau Susanne Pfab berichtet, mit dem diese behauptet, es handle sich trotz der Beispiele und der direkten Aufforderungen im Text nicht um eine Kommunikationsstrategie oder eine Sprach- bzw. Handlungsanweisung.  Naja, was die ARD dazu von sich gibt, gleicht dem Versuch Zahnpasta in die Tube zurück zu drücken. Letztlich hat die Wortwahl bei der eigentlichen Zielgruppe, den Intendanten und Führungskräften ja schon gegriffen, wie man dem Titel eines Vortrags der MDR Intendantin des MDR unschwer entnehmen kann - siehe u.a. unter

Dresdner Reden 2019: u.a. Karola Wille "Wahl-/Medienfreiheit" So 17.2.19 11h
Es geht um Demokratie - unser gemeinsamer freier Rundfunk
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29490.0.html

M. Boettcher
Titel: Re: ARD bezahlt Studie, um Rundfunkbeitrag neues Image zu geben
Beitrag von: Spark am 19. Februar 2019, 17:49
Zitat
Die ARD hat eine Studie bezahlt, damit die Beitragszahler positiv über die monatliche Rundfunkgebühr denken...
Ich wollte es erst nicht glauben, aber das steht da wirklich.
Was ist in diesem Land los?

Einmal ausgehend davon, dass der Autor des Artikels höchstwahrscheinlich ein Kraftfahrzeug besitzt, wie viele Millionen andere auch, kommt er zwangsläufig mit 3 Abgabenarten in Verbindung: Kraftfahrzeugsteuern, Versicherungsbeiträgen und Parkgebühren.
Wie um alles in der Welt ist dann so eine Aussage wie die zitierte möglich?