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"Beitragsservice" (vormals GEZ) => Runde Tische und Aktionen (nach Bundesländern sortiert) => Aktionen – Alternativen – Erlebnisse => Hamburg => Thema gestartet von: seppl am 23. Mai 2018, 23:26

Titel: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: seppl am 23. Mai 2018, 23:26
Wir stehen, wie die letzten Jahre auch, mit einem Infostand in Hamburg auf der
Altonale am
16. und 17.06.2018


Angeregte Unterhaltungen, Informationen und Diskussionen rund um das Thema Rundfunkbeitrag und Finanzierung des öffentlich rechtlichen Rundfunks werden garantiert. Es werden immer zuverlässige Mitstreiter gesucht, die die Standbesetzung, auch stundenweise, an diesen Tagen mit übernehmen möchten.
Titel: Re: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: Nichtgucker am 02. Juni 2018, 02:46
Wir hatten auf unserem letzten Runden Tisch am 31.05.18 über die Altonale gesprochen. Bitte direkt bei Seppl melden, damit die Besetzung des Standes organisiert werden kann.
Titel: Re: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: Nichtgucker am 13. Juni 2018, 14:49
Wir suchen noch Unterstützer für den Stand auf der Altonale am kommenden Wochenende.

Bitte eine PN senden, wann ihr dabei sein könnt !
Titel: Re: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: seppl am 16. Juni 2018, 08:03
Anhängend die Info zum diesjährigen Standplatz. Vielleicht kann jemand die Info auch in den geläufigen sozialen Medien verbreiten...
Gruss
seppl
Titel: Re: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: Nichtgucker am 17. Juni 2018, 04:08
Einige Bilder von unserem Stand auf der Altonale in Hamburg am 16.06.2018:

Titel: Re: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: karlsruhe am 17. Juni 2018, 22:05
Vielen Dank für Euer Engagement und die tollen Bilder.  :)

(Die Bilder kann man allerdings nur sehen, wenn man als Mitglied eingeloggt ist)
Titel: Re: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: seppl am 18. Juni 2018, 12:17
Hier ein nachträglicher Eindruck von der Altonale:

1) Der Platz war toll: wir standen an einer Strassenecke, hatten also 2 offene Seiten und waren nicht in eine Reihe eingezwängt. Dazu kam, dass wir zum Ein-und Ausladen beide Tage nur 5m bis zum Auto hatten, da die Absperrung des Festplatzes genau hinter uns begann und wie durch Zufall dort auch immer eine Parkmöglichkeit war. Das Wetter hat auch mitgespielt, und wenn unser Stand nicht hauptsächlich für Informationsgespräche da gewesen wäre, hätte die Hintergrundmusik, die aus einer Bar den Platz mitellstark ab 16 Uhr beschallte auch nur die Stimmung bereichert. So war ich dann am Sonntag etwas heiser geredet.

2) Ich empfand es als besonders schön, einen Passanten, der uns wutentbrannt für AfDler hielt und dann auch zu Anfang meinerseits (und Passantenseits!) Kontra erhielt, nach eingreifen eines Mit"kämpfers" vom Stand sich erstmal überreden ließ, sich über uns zu informieren, um dann am nächsten Tag, obwohl glühender ÖRR Anhänger, dazu zu bringen, seine Einstellung zu den Beitragsgegners zu revidieren. Mir wurde nochmal bewusst, dass die öffentlich rechtliche Meinungsmache es (wohl erfolgreich) darauf anlegt, die Beitragsgegner mit der AfD in einen Zusammenhang zu bringen.

3) Spruch des Tages einer vorbeigehenden Passantin war: "Bester Stand auf der Altonale"

4) Die Beteiligung von Gerda M. Kolf am Stand war eine grosse Bereicherung. Sie kommt eigentlich aus dem Gesundheitsbereich, hat aber aus einem inneren Gefühl heraus einen Zusammenhang zwischen Zwangsabgabe und Gesundheit entwickelt und dies in ihrem Buch "Stimmungsbarometer Rundfunkzwangsabgabe" niedergeschrieben. Die Gespräche, die sie mit den Passanten führte waren daher nicht auf juristischer Basis, sondern auf menschlichen Beweggründen aufgebaut. Was macht so eine Zwangsabgabe, die armen Menschen unter dem Vorwand "es sei gut für sie" Geld abzwingt, um damit dann einen im Geld schwimmendes Medienkonzern zu finanzieren mit uns? Solch eine Unterdrückung erzeugt Ängste und Ohnmachtsgefühle, die entweder zu Agression, zum Unterdrücken der eigenen Haltung oder zu konsequentem Widerstand führt. Alles das ist auf jeden Fall anstrengend und macht auf Dauer krank.

Ihre Idee, den Interessierten eine Möglichkeit zu geben, ihre Meinung auf Zettel zu schreiben und an eine Pinwand zu hängen, wurde gut angenommen.

5) Wie letztes Jahr auch, war jemand am Stand, der sich "anonym" und erstaunlicherweise genau gleich formuliert mit einem "Ich arbeite beim öffentlich rechtlichen Rundfunk, daher würde ich gerne ihre Argumente wissen" vorstellte und in feiner öffentlich rechtlicher Moderatorenart "mmh, ja" "das kann ich gut verstehen" und ähnliches von sich gab. Es war Herr Yared Dibaba (oder war es sein Bruder Benji??, öffentlich rechtliches Rätselraten!), Moderator der gewiss zwingend aus Rundfunkbeiträgen zu finanzierenden Nachmittagssendung "Mein Nachmittag".
Ein Mann, der wohl "Der hohe Norden und der tiefe Süden in einer Person" ist, wie auf der NDR Seite https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mein_nachmittag/wir_ueber_uns/Die-Mein-Nachmittag-Moderatoren,meinnachmittagmoderatoren101.html beschrieben, jedoch nach wikipedia wohl keinesfalls einer, der arm und reich in einer Person erlebt hat. https://de.wikipedia.org/wiki/Yared_Dibaba Das Vorzeigemodell des NDR für "gelungene Flüchtlingsintegration" (spricht fliessend Platt! Mehr geht nicht!!) Nun ja, etwas wirklichkeitsfern, aber macht einen guten Eindruck. Da er interessiert zu sein scheint, könnte man ihn mal an einen Runden Tisch einladen und IHN fragen, ob er sich wohl damit fühlt, von Zwangsgeldern ernährt zu werden.

Zum Ende der Altonale wurden wir dann noch mit leckerem Kuchen versorgt und konnten dann entspannt noch vor dem ersten Regenschauer die Zelte abbrechen.

Der Zuspruch aus der Bevölkerung ist gross. Ich erkenne aber auch die öffentlich rechtliche Filterblase, die doch noch viele, auch Kritiker beeinflusst.
Titel: Re: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: Adeline am 18. Juni 2018, 20:50
Noch ein nachträglicher Eindruck:

Unsere besondere Herausforderung an dem Wochenende musste am Sonntag ja einsehen, dass seine Einordnung eine grobe Fehleinschätzung war. Er gab dann den wohlgemeinten Rat, uns deutlich von der AfD abzugrenzen, denn die würden ja so laut schreien.

Eine andere Besucherin gab immer wieder zu bedenken:“ Wissen Sie, dass Sie mit Ihrer Haltung den Privaten zuspielen?“

Schade, dass mir der Gedanke, den ich vorher schon einmal formuliert hatte, in dem Moment nicht gerade zur Verfügung stand.

Da ruft einer: "Der Wald brennt!" Reaktion: "Wer sagt das? Ach, der will sich nur wichtig tun! Will nur für seine Partei werben! Lass es brennen, sonst unterstützt du die unerwünschte Partei."
Titel: Re: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: seppl am 19. Juni 2018, 11:22
... und nicht zu vergessen: Danke an 'fox' noch einmal für die Übernahme der Standgebühr!!
Altonale 16. und 17. Juni 2018 Anmeldung für Infostand jetzt möglich. Mitmachen?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,26180.msg165050.html#msg165050
Ich bin zwar weit entfernt von dieser Veranstaltung und kann deshalb nicht dabei sein, aber ich würde gerne dafür die Standgebühr von 35,-- €uro übernehmen.
Titel: Re: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: seppl am 20. Juni 2018, 10:47
@Adeline und die anderen Mitstreiter:

Ist es nicht verwunderlich, dass an den Ständen die Personen emotional am stärksten reagieren, die eigentlich zufrieden sein sollten, weil das System doch nach ihren (zumindest vorgebrachten) Wünschen funktioniert? Wirkt da das öffentlich rechtliche Feindbild-Paradigma, dass nach dem 2.WK nur von einer Feindsendermentalität in eine Feindstaatsformmentalität (inzwischen auch gegen nur vermutete Extremisten jeglicher Coleur) umgewandelt wurde? Gut und Böse wurde einfach ausgetauscht. Alles was nicht widerspruchslos für uns ist, ist gegen uns. Die Art, mit Sachfragen umzugehen wurde aber beibehalten, bzw. nach der Auflösung der bequemen Ost-West/Freund-Feind Schranke nach kurzer "Wiedervereinigungsfreude" angestrengt sogar verschärft.

Oder ist es das Stockholm- Syndrom, das hier wirkt? Steht der direkte Einfluss der seichten öffentlich rechtlichen Rundfunkwelt mit ihren verlässlichen Darstellungsweisen den Menschen näher (im intimen Bereich der Wohnung), als ein physisch anwesender Mensch, der sich mit eigenem und medial sehr kleinem Aufwand nur bemüht, eine andere Sichtweise nahezubringen? (Wir informieren nur, Überzeugungen kann nur jeder für sich selbst wechseln!) Warum wird dieser Mensch/ diese Einstellung als Gefahr (für die eigene Existenz!) gesehen, obwohl die für jeden offen erkennbare mediale Übermacht der öffentlich rechtlichen doch ein sanftes Ruhekissen sein könnte?
Titel: Re: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: Nichtgucker am 21. Juni 2018, 13:15
Wenn mich jemand am Stand anspricht, von welcher Partei wir sind, weise ich darauf hin, dass wir von keiner Partei kommen und kritische Anfragen in Zusammenhang mit dem Rundfunkbeitrag in den Landesparlamenten von AfD, FDP und Linken gestellt wurden. Das Spektrum derjenigen, die dem jetzigen Zustand kritisch gegenüberstehen, ist also sehr weit ! 
Titel: Re: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: Bürger am 21. Juni 2018, 13:23
Richtig.
[...] dass wir von keiner Partei kommen [...]
...oder anders ausgedrückt
Zitat
Wir sind
parteilos | staatsfern | bürgernah | gebührenfrei
Das hat schon manche Sympathie geschaffen ;)

Beispiel:

(https://gez-boykott.de/Forum/index.php?action=dlattach;topic=11083.0;attach=21363;image)   (https://gez-boykott.de/Forum/index.php?action=dlattach;topic=11083.0;attach=21364;image)
*Word-Vorlage für diese/n/s schlichte/n aber "schmissige/n" beidseitige/n Vcard/Flyer/Poster ;) unter
Runder Tisch - Dresden (fast) jeden Donnerstag, 20 Uhr
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,11083.0.html
Titel: Re: Infostand Stadtteilfest Altonale 16./17.06.2018
Beitrag von: ChrisLPZ am 21. Juni 2018, 14:12
parteilos | staatsfern | bürgernah | gebühren- & beitragsfrei
:laugh: