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Allgemeines => Archiv => Pressemeldungen Januar 2018 => Thema gestartet von: ChrisLPZ am 11. Januar 2018, 17:11

Titel: Wer mehr Geld fordert, muss erst mal Leistung bringen
Beitrag von: ChrisLPZ am 11. Januar 2018, 17:11
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Leipziger Internet Zeitung, 11.01.2018

Wer mehr Geld fordert, muss erst mal Leistung bringen
Auch CDU-Medienpolitikerin fordert vom MDR mehr gute Reportagen statt Krimis und Serien

Es geschehen Zeichen und Wunder. Die Kritik an den Öffentlich-Rechtlichen und dem MDR im Speziellen wird mittlerweile auch von Parteien geteilt, denen man das vor kurzer Zeit noch nicht zugetraut hat. In diesem Fall der sächsischen CDU.

Von Ralf Julke

Zitat
Die Medienpolitiker der CDU-Fraktion haben sich dazu am Dienstag, 10. Januar, extra auf den Weg gemacht zu einem Arbeitsgespräch mit MDR-Intendantin Prof. Dr. Karola Wille. Im Mittelpunkt standen Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im digitalen Zeitalter.

Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Aline Fiedler, nun: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk leistet einen unverzichtbaren Beitrag für den demokratischen Meinungsbildungsprozess in Deutschland, insbesondere durch unabhängige, frei verfügbare und wirtschaftlich unabhängige Informationen. Für mich sind das zentrale Bausteine für die weiterhin notwendige Akzeptanz in unserer Gesellschaft, die tagtäglich durch überzeugende Programmangebote geschaffen werden muss.“ […]

Weiterlesen auf:
https://www.l-iz.de/bildung/medien/2018/01/Auch-CDU-Medienpolitikerin-fordert-vom-MDR-mehr-gute-Reportagen-statt-Krimis-und-Serien-202715 (https://www.l-iz.de/bildung/medien/2018/01/Auch-CDU-Medienpolitikerin-fordert-vom-MDR-mehr-gute-Reportagen-statt-Krimis-und-Serien-202715)
Titel: Re: Wer mehr Geld fordert, muss erst mal Leistung bringen
Beitrag von: TVFranz am 11. Januar 2018, 17:59
Zitat

Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Aline Fiedler, nun: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk leistet einen unverzichtbaren Beitrag für den demokratischen Meinungsbildungsprozess in Deutschland, insbesondere durch unabhängige, frei verfügbare und wirtschaftlich unabhängige Informationen.  […]

Einfach nur Lachhaft.  Das Öffentlich Rechtliche Schmierentheater hat mit Demokratie so wenig zu tun, wie der ZDF - Fernsehgarten mit einem Biosphären-Reservat!

Man versucht sich in Schmusekritik, um dem Wähler zu suggerieren, wir tun was für Euch und gleichzeitig hält man sich die ÖRR- Sprachrohre warm.  So geht Politik.  ;)
Titel: Re: Wer mehr Geld fordert, muss erst mal Leistung bringen
Beitrag von: PersonX am 11. Januar 2018, 18:22
Ein Angebot, welches Personen unter 60 Jahren anspricht. Diese Spanne ist relativ groß, aber verstanden haben Sie es immer noch nicht, warum sollen Personen z.B. die Gruppe aktuelles Alter bis etwa 40, welche mit ÖRR Fernsehen oder Fernsehen insgesamt vielleicht nichts anfangen wollen oder können sich das plötzlich antun?

Es gibt eine Gruppe in der Gesellschaft, welche bewusst darauf verzichtet und damit vielleicht auch keine Erwartung an das Programm hat, der aktuelle Inhalt für diese Gruppe also völlig egal ist, der zukünftige ebenso.
Wenn der Politiker also davon spricht, dass "wir als Gesellschaft" das wollen oder fordern, dann sieht das ja so aus, als meinte er damit alle Bürger oder auch die Allgemeinheit. Das ist ganz schön vereinnahmend ohne zu wissen ob diese Aussage richtig ist, denn es könnte sein, dass das nicht der Fall ist.
Dabei wäre es für die Politiker doch relativ leicht einfach mal viele Bürger respektive die Allgemeinheit zu befragen, bevor solche Aussagen über die Gesellschaft verbreitet werden.
Am einfachsten könnte dazu eine Abstimmung abgehalten werden, damit eine solide Datenbasis über die Wünsche der Gesellschaft besteht.