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Allgemeines => Archiv => Pressemeldungen Dezember 2017 => Thema gestartet von: Uwe am 27. Dezember 2017, 10:45

Titel: „Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz von Wille
Beitrag von: Uwe am 27. Dezember 2017, 10:45
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„Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: die düstere Amtsbilanz von ARD-Chefin Karola Wille

Quelle: Meedia 27.12.2017

Zitat
Zwei Jahre lang war Karola Wille ARD-Vorsitzende. Am Jahresende ist Schluss. Die MDR-Intendantin macht keinen Hehl daraus, dass manches schwieriger war als erwartet. Und dass sie an manchen Stellen gerne noch weiter gekommen wäre, im Streit mit den Verlegern etwa. Die Bilanz ihrer Amtszeit klingt eher düster. So beklagt Wille die "Staatsrundfunk"-Debatte sowie eine "Ignoranz gegenüber Fakten".

weiterlesen auf:
http://meedia.de/2017/12/27/werteschwund-tabubrueche-und-grenzverschiebungen-die-duestere-bilanz-von-ard-chefin-karola-wille/ (http://meedia.de/2017/12/27/werteschwund-tabubrueche-und-grenzverschiebungen-die-duestere-bilanz-von-ard-chefin-karola-wille/)
Titel: Re: „Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz von Wille
Beitrag von: Zeitungsbezahler am 27. Dezember 2017, 15:42
Zitat im Artikel:
Zitat
Wir haben uns in der ARD kritisch hinterfragt: Trennen wir immer sauber zwischen Nachricht und Kommentar, zwischen Fakten und Meinung?

Es fehlt noch die Trennung von verbreiteten Fake-News, z.B. der Rundfunkbeitrag sei seit 2009 stabil (der bisher Nur-Radio-Nutzer weiß es besser, diverse Menschen mit Einschränkungen auch, vom Nichtbesitzer von Geräten mag ich noch gar nicht sprechen), die Finanzierung der Zusatzpensionen über die Beitragszahler sein eine "Demokratieabgabe" (aber nur in dem Sinne, daß die Demokratie damit abgegeben wird...).
Titel: Re: „Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz von Wille
Beitrag von: pinguin am 27. Dezember 2017, 17:16
Zitat
"Ignoranz gegenüber Fakten"
Korrekt, wenn sie ÖRR und städtische Mitarbeiter meint, die sich um Grundgesetz, EMRK, Charta eine Eule* scheren.

* = In Realübersetzung ein Begriff mit "S" am Anfang und einem "k" am Schluß des 11 Buchstaben umfassenden Begriffes
Titel: Re: „Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz von Wille
Beitrag von: Peli am 27. Dezember 2017, 23:32
"Ignoranz gegenüber Fakten" trifft es ziemlich gut. Leider ist Selbstreflektion in diesem gigantischen Selbstbedienungsladen einfach nicht drin. Die Kosequenz, dass man sich eingestehen müsste, auf Kosten der Beitragszahler über Jahrzehnte sich die Konten und Bäuche wie im Schlaraffenland gefüllt zu haben. Dies würde dann einen so intensiven "ERROR" im eigenen Denkorgan produzieren, dass dies keiner(e) lange aushalten könnte. Deshalb sind ausschließlich die anderen die Bösen und selber hat man nur das Beste gewollt.
Erinnert mich irgendwie an „Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setze mich doch dafür ein.“ (Erich Mielke)

Lieben Gruß Peli
Titel: Re: „Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz von Wille
Beitrag von: Markus KA am 28. Dezember 2017, 05:44
Zitat
"Ich habe damals auch gesagt "Die See ist rau geworden." Aber sie wurde dann noch rauer, als ich gedacht hatte.“

Um in der bildlichen Sprache zu bleiben:
Zitat
"Wer Wind sät wird Sturm ernten"

Wenn Unternehmen wie z.B. verzichtbare Radiosender, unter dem scheinheiligen Deckmantel gesellschaftlicher Solidarität und fragwürdiger Bezeichnungen wie "Qualitätsjournalismus" oder "Demokratie-Abgabe" eine Zwangsabgabe fordert und diese von unschuldigen Bürgerinnen und Bürgern mit Zwangsvollstreckung und Zwangshaft erpressen, muss es und seine Unterstützer sich nicht nur auf eine raue See, sondern möglicherweise auf einen Sturm ungeahnten Ausmaßes gefasst machen.
Titel: Re: „Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz von Wille
Beitrag von: Uwe am 28. Dezember 2017, 10:38
Sie will Fakten, Ok, kann sie haben!

MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)

Ein kleines "Rechenspiel"...
275.000€/a derzeitiges Gehalt x 0,75 ~200.000€/a
"Pensionsansprüche"
= 12x 17.000€/mtl, das sind (geteilt durch ~30 Tage)
täglich(!!!!!) 565 € Wohlgemerkt: Als "Rente".
Quelle:
MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20248.msg130746.html#msg130746
Titel: Re: „Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz von Wille
Beitrag von: Cali am 28. Dezember 2017, 11:27
Zitat
Ein kleines "Rechenspiel"...
275.000€/a derzeitiges Gehalt x 0,75 ~200.000€/a
"Pensionsansprüche"
= 12x 17.000€/mtl, das sind (geteilt durch ~30 Tage)
täglich(!!!!!) 565 € Wohlgemerkt: Als "Rente".

Ist die Ausgerechnete "Rente" nur die Zusatzrente der ÖR oder schon mit "normaler" Rente zusammen?
Titel: Re: „Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz von Wille
Beitrag von: Blitzbirne am 28. Dezember 2017, 16:34
Zitat
Die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum 3. Oktober habe sie persönlich berührt: „Er hat einen entscheidenden Satz gesagt: Dass die Geschichten aus dem Osten Deutschlands zu unserem Wir gehören sollten.

Das hat Wille schon mehr als nötig beherzigt: Mit SED Methoden wurden unbescholtene Bürger in Haft genommen, um eigene Interessen und Zwangszahlungen durchzusetzen. Jetzt haben auch WIR einen kleinen Geschmack von den Geschichten aus dem Osten Deutschlands. Danke Frau Wille!
Titel: Re: „Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz von Wille
Beitrag von: Bürger am 28. Dezember 2017, 20:16
Zitat
Ein kleines "Rechenspiel"...
[...]
täglich(!!!!!) 565 € Wohlgemerkt: Als "Rente".
Ist die ausgerechnete "Rente" nur die Zusatzrente der ÖR oder schon mit "normaler" Rente zusammen?
Da es sich um die "Pensionsansprüche" handelt, steht zu befürchten, dass es zusätzlich zur gesetzlichen Rente ist.

Die Höhe der gesetzlichen Rente für Frau Wille und Konsorten zu erfragen/ zu recherchieren und zu dokumentieren, wäre jedoch eine Aufgabe, die eigenständig in gesondertem Thread erfolgen sollte, da dies auch nicht Kern-Thema dieses Threads ist.
FreiWILLige vor ;)
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.
Titel: Re: „Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz von Wille
Beitrag von: Uwe am 28. Dezember 2017, 20:32

Zitat
Auf die Entgeltpunkte kommt es an

Die Entgeltpunkte haben eine Höchstgrenze. Teilt man die diesjährige Beitragsbemessungsgrenze von 72.600 Euro im Jahr (im Westen) durch das Durchschnittsentgelt von 34.020 Euro, ergibt dies für 2015 eine Höchstpunktzahl von 2,13 Entgeltpunkten.

Angenommen, man erreicht in jedem seiner 45 Arbeitsjahre 2,13 Entgeltpunkte. Die Summe von 95,85 Entgeltpunkten multipliziert mit dem derzeitigen Rentenwert von 28,61 Euro ergäbe eine rechnerische Höchstrente von 2.742 Euro im Monat.

Quelle:
https://www.vermoegenszentrum.de/ratgeber/wissensbeitraege/ruhestand-planen/wie-hoch-ist-die-gesetzliche-hochstrente.html
Titel: Re: „Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz von Wille
Beitrag von: Roggi am 28. Dezember 2017, 22:41
Frau Wille hat in ihrer Amtszeit mehr Wert darauf gelegt, die Politiker davon zu überzeugen, dass mehr Geld für den örR dem Bürger abgepresst werden muss, als den Bürger durch gutes Programm davon zu überzeugen, freiwillig zu zahlen. Da sind keine Bürger mehr, die hinter dem örR stehen. Es wird zwar gerne mitgenommen, was an Programmen kommt, aber niemand würde dem örR eine Träne hinterherheulen, wenn es ihn nicht mehr so umfangreich gäbe.
Titel: Re:„Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz Wille
Beitrag von: tokiomotel am 29. Dezember 2017, 17:19
, aber niemand würde dem örR eine Träne hinterherheulen, wenn es ihn nicht mehr so umfangreich gäbe.

Inwiefern wäre denn diese Abwandlung des Satzes ein realistisches Abbild der Gesellschaft ?

Wieviel % würden dann in Freudentränen ausbrechen ?
Wieviel % würden sich eher nicht davon trennen wollen ?
Wieviel % würden den aktuellen Beitrag auch freiwillig zahlen ?
Welcher Beitragssatz würde mit welch abgespecktem Programmumfang am ehesten unter Zwang akzeptiert ?

Usw.
Titel: Re:„Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen“: düstere Amtsbilanz Wille
Beitrag von: pinguin am 29. Dezember 2017, 18:22
Wieviel % würden dann in Freudentränen ausbrechen ?
Ich bin neutral;
Zitat
Wieviel % würden sich eher nicht davon trennen wollen ?
Da bin ich auch neutral; was mich nicht interessiert, muß noch lange nicht für andere gelten;
Zitat
Wieviel % würden den aktuellen Beitrag auch freiwillig zahlen ?
Wenn überhaupt, dann höchstens jene, die es nutzen, sofern sie das auch von der Steuer absetzen können; da seien wir doch mal ganz realistisch;
Zitat
Welcher Beitragssatz würde mit welch abgespecktem Programmumfang am ehesten unter Zwang akzeptiert ?
Im Falle der Nichtnutzung von Rundfunk -> gar keiner, da grundsätzliche Beeinträchtigung der individuellen Handlungsfreiheit.

In Folge wäre das BVerfG wohl überlastet.