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Allgemeines => Archiv => Pressemeldungen September 2016 => Thema gestartet von: Bürger am 18. September 2016, 05:34

Titel: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: Bürger am 18. September 2016, 05:34
(http://www.die-zeitungen.de/fileadmin/_migrated/news/faz_feuilleton_01.JPG)
http://www.die-zeitungen.de/fileadmin/_migrated/news/faz_feuilleton_01.JPG

MDR-Intendantin
Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen
Die Intendatin des MDR wird wohl eine ähnlich hohe Pension erhalten wie Alt-Bundespräsidenten. Gegenüber der „BIld am Sonntag“ nennt sie als erste Intendantin der Öffentlich-Rechtlichen Zahlen.

Quelle: FAZ, 18.09.2016

Zitat
[...] „Je nachdem, wie lange ich den Job mache, steigt der Anspruch auf maximal 75 Prozent des letzten Grundgehalts“, sagte sie der „Bild am Sonntag„ in einem Interview. Bei ihrem jetzigen Jahresgehalt, das 275.000 Euro betrage, wären das mehr als 17.000 Euro im Monat, so der Bericht.
[...]
Die Ruhegehälter der Alt-Kanzler fallen da schon geringer aus: Helmut Kohl erhält beispielsweise 12.800 Euro im Monat.

weiterlesen unter
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/mdr-intendantin-wille-legt-ihre-pensionsansprueche-offen-14440594.html


Hinweis "Bürger":
Ein kleines "Rechenspiel"...
275.000€/a derzeitiges Gehalt x 0,75 ~200.000€/a "Pensionsansprüche"
= 12x 17.000€/mtl, das sind (geteilt durch ~30 Tage)
täglich(!!!!!) 565 €
Wohlgemerkt: Als "Rente".

"Offenlegung" ist das eine.
Eine tatsächliche "Legitimation" für solche "Ansprüche" etwas anderes.
Die Zwangsfinanzierung dessen mittels unausweichlicher, pauschaler und somit asozialer Existanzabgabe auf das Wohnen, ja notfalls das Zwangsvollstrecken sogar von gering- und geringstverdienenden NICHTnutzern schlägt dem Fass aber den Boden aus.
Und die (wenn auch nicht ganz "beabsichtigte") Inhaftierung von Sieglinde Baumert wegen ihrer Verweigerung der Vermögensabgabe lässt einen angesichts dessen dann vollends sprachlos werden...
Internationale Presseschau zur Erzwingungshaft von Sieglinde Baumert 02-04/2016
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,18364.0.html
Die damaligen (und auch noch heutigen) "Rechtfertigungen" der Gegenseite, namentlich des MDR, lesen sich unter diesen Gesichtspunkten schäbigst:
NDR Zapp > Baumert: "Ein Angebot mitfinanzieren, das ich ablehne?"
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,18755.0.html
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: Knax am 18. September 2016, 08:17
Zitat
[...] „Je nachdem, wie lange ich den Job mache, steigt der Anspruch auf maximal 75 Prozent des letzten Grundgehalts“, sagte sie der „Bild am Sonntag„ in einem Interview. Bei ihrem jetzigen Jahresgehalt, das 275.000 Euro betrage, wären das mehr als 17.000 Euro im Monat, so der Bericht.

Dazu fallen mir nur drei Worte ein:

SCHAMLOS
GELDSAUGENDE
ZECKE
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: fox am 18. September 2016, 08:44
Zitat
[...] „Je nachdem, wie lange ich den Job mache, steigt der Anspruch auf maximal 75 Prozent des letzten Grundgehalts“, sagte sie der „Bild am Sonntag„ in einem Interview. Bei ihrem jetzigen Jahresgehalt, das 275.000 Euro betrage, wären das mehr als 17.000 Euro im Monat, so der Bericht.
Da passt ja der Artikel vom VDK
http://www.vdk.de/ov-schopfheim/ID126800
ganz gut dazu >:D
Zitat
Bis 2030 Absenkung des Rentenniveaus auf 43 % - seit 2004 in § 154 Abs. 3 SGB VI festgeschrieben.
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: 20MillionenEuroTäglich am 18. September 2016, 09:19
Zitat
[...] „Je nachdem, wie lange ich den Job mache, steigt der Anspruch auf maximal 75 Prozent des letzten Grundgehalts“, sagte sie der „Bild am Sonntag„ in einem Interview. Bei ihrem jetzigen Jahresgehalt, das 275.000 Euro betrage, wären das mehr als 17.000 Euro im Monat, so der Bericht.

Dazu fallen mir nur drei Worte ein:

SCHAMLOS
GELDSAUGENDE
ZECKE

Und das geht noch besser, örR-Kollegen von ihr freuen sich über eine Rente von über 22000 Euro (nein, nicht jährlich, sondern Monat für Monat)  :o
Langsam verstehe ich, warum diese milliardenschwere Zwangsabzocke für ein heute (zumindest von Millionen Menschen) nicht mehr benötigtes örR-"Angebot" von diversen Personengruppen dermaßen vehement verteidigt wird.
Zahlst Du noch brav oder gehörst Du zu den 24 Millionen Mahnmaßnahmen?
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: cook am 18. September 2016, 11:04
Gut für Wille, dass sie in der SED war. Linientreue zahlt sich halt immer aus.
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: Blitzbirne am 18. September 2016, 11:23
Wer sind nun die wahren Parasiten der Gesellschaft?

Mir wurde vom Richter des AG L... im Beschluss vorgeworfen, ich würde zum Personenkreis gehören, die sich Leistungen erschleichen, die durch andere mitfinanziert werden müssten... siehe
Klage abgewiesen/ Vollstr./ Erinn. 766ZPO/ Ablehnungsbeschl. AG > rüder Ton
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20051.0.html
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: faust am 18. September 2016, 11:30
17.000 im Monat fürs Nixtun - ist das nicht ä bissl viel? Wieviel Flüchtlinge könnte man davon integrieren?

Naja, aber ich bin noch in der Schule vor der "Klassengesellschaft" gewarnt worden, und nun muss ich leider mal sagen: meine bösenbösen Staatsbürgerkunde - Lehrer hatten recht!
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: Markus KA am 18. September 2016, 12:02
und Frau Wille wird immer noch an der Universität Leipzig als Mitarbeiterin, wie ich hoffe ohne Gehalt, geführt, wenn es mal nicht mehr klappt mit dem MDR...aber warum sollte die Universität eine Person als "Mitarbeiterin" führen, wenn kein Gehalt bezahlt wird?

Live-Ticker Leipzig, Mi. 15.06.16
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,19190.msg124975.html#msg124975

ABSTIMMUNG MIT KLAGEN >:D
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: GEiZ ist geil am 18. September 2016, 12:02
Naja, aber ich bin noch in der Schule vor der "Klassengesellschaft" gewarnt worden, und nun muss ich leider mal sagen: meine bösenbösen Staatsbürgerkunde - Lehrer hatten recht!

Unsere Lehrer im Westen haben uns nicht vor dem "Klassenfeind" gewarnt, dafür hat mich meine Oma vor diesen "Carola Willes" in der DDR gewarnt, sie hatte auch Recht. Warum hat man Frau Wille nicht richtig "ent***fiziert"? Warum lassen wir Deutsche es zu, dass diese Menschen wieder öffentliche Pöstchen bekleiden dürfen?


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Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: Markus KA am 18. September 2016, 12:24
bis 1987 besuchte ich den Leistungskurs Geschichte und machte Abitur. Damals hat unser Geschichtslehrer Herr Scherle den Zusammenbruch der DDR prophezeit, aber niemand hielte damals ein so großes Ereignis für möglich. Wir wissen alle was 1989 geschah und möglich ist, wenn sich ein Volk erhebt und Widerstand leistet.

Angenommen es passiert ein unvorstellbares Ereignis in der deutschen Rundfunkgeschichte, gibt es dann einen Solizuschlag für Pensionen ehemaliger Mitarbeiter des ÖRR?

ABSTIMMUNG MIT KLAGEN >:D
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: ChrisLPZ am 18. September 2016, 12:35
Zitat von: Focus.de 23.05.2016
Rund 500 Millionen Euro – so viel kostet die Gebührenzahler jedes Jahr die betriebliche Altersversorgung bei den öffentlich-rechtlichen Sendern.
http://www.focus.de/kultur/kino_tv/pensionsbremse-weniger-rente-bei-oeffentlich-rechtlichen-sendern_id_5555148.html

Horrende Rentenausgaben Öffentlich-rechtliche Rentneranstalt vom 02.02.2016
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/horrende-rentenausgaben-oeffentlich-rechtliche-rentneranstalt-14043338.html

60 Prozent ihres letzten Jahresgehaltes: 12.000 Euro Rente für RBB-Chefin Dagmar Reim vom 22.05.2016
http://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=18882.0

Kleine Auflistung einiger der ÖRR-Intendanten-Gehälter:

Karola Wille (MDR) 275.000 Euro/Jahr (s. Artikel)

Tom Buhrow (WDR) 367.232 Euro/Jahr

Monika Piel (ehemalige Intendantin WDR) 308.000 Euro/Jahr

Thomas Kleist (SR) 210.000 Euro/Jahr

Helmut Reitze (ehemliger Intendant hr) 220.000 Euro/Jahr

Dagmar Reim (RBB) 228.000 Euro/Jahr

Peter Boudgoust (SWR) 273.000 Euro/Jahr

Lutz Ma***or (NDR) 286.000 Euro/Jahr

Jan Metzger (Radio Bremen) 246.000 Euro/Jahr

Ulrich Wilhelm (BR) 309.720 Euro/Jahr - "Auf seine Bezüge bei den Tochterfirmen Europool, Telepool und Bavaria Filmkunst verzichtet der Senderchef freiwillig." - Danke Herr Wilhelm

Thomas Bellut (ZDF) 276.173 Euro/Jahr (+ Nebeneinkünfte 33.291 Euro!!)

Markus Schächter (ZDF, bis 2012) 290.000 Euro/Jahr

Bei annähernd allen Intendanten kommen noch Nebeneinkünfte von 6.000 bis 33.000 Euro/Jahr hinzu!

Quelle: wiwo 04/2014 (http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gehaelter-und-nebeneinkuenfte-so-viel-verdienen-die-chefs-von-ard-und-zdf/7437564.html?p=14&a=false&slp=true#image)

Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: ellifh am 18. September 2016, 12:45
Unsere Lehrer im Westen haben uns nicht vor dem "Klassenfeind" gewarnt, dafür hat mich meine Oma vor diesen "Carola Willes" in der DDR gewarnt, sie hatte auch Recht. Warum hat man Frau Wille nicht richtig "ent***fiziert"? Warum lassen wir Deutsche es zu, dass diese Menschen wieder öffentliche Pöstchen bekleiden dürfen?

...weil sie ins gewünschte Manipulatiossystem passen, weil sie linientreu ihr Fähnchen in den Wind hängen und darüberhinaus, ganz wichtig, keine, aber wirklich gar KEINE Skrupel haben, um das Staatsziel der "Lenker" zu unterstützen. So einfach ist das. Gäbe es keine Willes mehr, würde das System nicht funktionieren.
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: ohmanoman am 18. September 2016, 12:50
Nehmen wir als Beispiel Herrn Jan Metzger (Radio Bremen) 246.000 Euro/Jahr.

1% seines Gehaltes als Rundfunkabgabe im Monat, wären 205,00 € im Monat.
Der arme Mann!

Unglaublich
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: KnutK am 18. September 2016, 13:00
Es geht um sehr viel Geld und deshalb wird dieses Zwangssystem auch so vehement verteidigt.
Da auch Ex-Politiker ihre Händchen drin haben, haben sie auch gute Connections zur Politik.
Und die derzeitigen Politiker haben nach der Politikerkarierre Aussichten auf eine gut bezahlte Stelle bei den örR.
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: faust am 18. September 2016, 13:02
... ich glaube, es gibt da ein sehr passendes Wort für diese für einen normal sozialisierten Mitteleuropäer eigentlich unfassbare Diskrepanz zwischen Leistung und Bezahlung:

MONSTRÖS !!!
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: pjotre am 18. September 2016, 18:29
Aus dem Anhang eines gerade entstehenden Schriftsatzes zum Beleg der gegenwärtigen Missstände:
---------------------------------------------------------------
Karola Wille hat (k)eine Vergangenheit. .

2016-09 der Lebenslauf nach Stand 2016-09: mdr.de/unternehmen/organisation/struktur/artikel75358.html

Wir hätten da gerne auch folgende Information über ihre frühere Spezialisierung: Die Dissertation:

"Der Rechtsverkehr in Strafsachen zwischen der DDR und anderen sozialistischen Staaten unter besonderer Berücksichtigung der Übernahme der Strafverfolgung, Jena, Diss. 1986"

oder auch: "Die Regelungen der Strafgesetzbücher der europäischen sozialistischen Staaten zum räumlichen und personellen Geltungsbereich der Strafgesetze : sowie ausgewählte normative strafrechtliche und strafprozessuale Bestimmungen der Rechtsverkehrsverträge der ersten sowie zweiten Generation zwischen der DDR und den anderen sozialistischen Staaten. Synopt. Vergleich, Jena 1984"

Es gelte das Prinzip: Keine Verwandten-Verantwortung. Also zähle nicht, dass sie mit einem Militärstaatsanwalt verheiratet war (von ihm geschieden), zumal hier keine Information vorliegt, wie unrechts-ablehnend oder konform dieser war.

Die Senderchefin und werdende Multi-Millionären - nicht zuletzt dank der weg vollstreckten letzten Euros der 5 Millionen "finanziell Armen" in Deutschland:
1985 in ihre Doktorarbeit zu Ausländerkriminalität im sozialistischen Staat: „Die Vorzüge des Sozialismus sind auch im internationalen Rahmen umfassend zur Geltung zu bringen.“ Es gebe „eine historische Mission der Arbeiterklasse.“

Einverstanden. Dann gibt es eine "historische Mission der 5 Millionen der Arbeit-nehm/er-klasse und finanziell Ärmsten in Deutschland, nicht mehr Frau Karola Willes Multi-Millionen mit finanzieren zu müssen."

Befreit sind zur Zeit in großem Umfang diejenigen, die laut Statistik der Bundesanstalt für Arbeit arbeiten könnten, aber nicht wollen. Nach dem DDR-Strafrecht wären diese alle als Straftäter einzustufen gewesen?
Bestraft mit über 200 Euro pro Jahr werden nun ausgerechnet diejenigen, die in der DDR gerade nicht diese seinerzeitige ?-Straftat_? verübten, sondern "Helden"-Status verdienten. Und wer ist mit unter den Nutznießern dieser Massen-Straftat der falschen "Strafverfolgung" durch den Staat?

Nach den beiden Diktaturen in Deutschland war das übereinstimmende Problem, wie system-konforme Träger von Qualifikation später damit fertig wurden. Hier soll nur interessieren, dass die Jugendideale der werdenden Multi-Millionärin doch bitte nicht völlig beiseite geschoben werden sollten - siehe oben: "Die Vorzüge des Sozialismus... historische Mission der Arbeiterklasse".
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: Viktor7 am 18. September 2016, 21:30
"Offenlegung" ist das eine. Eine tatsächliche "Legitimation" für dermaßen hohes Gehalt und Pension etwas anderes.

Wenn wir schon über die Legitimation sprechen. Wieso holt sich die ARD / das ZDF die Legitimation für Rundfunkbeiträge nicht direkt beim Bürger ab? Wieso ignoriert ARD/ZDF permanent seinen Willen?

Wieso treten die öffentlich-rechtlichen Anstalten mit ihrem Rundfunkbeitrag die finanziell ungehinderte Unterrichtung nach Art. 5 Grundgesetz mit Füssen?

Wieso hebeln die öffentlich-rechtlichen Anstalten mit ihrem Rundfunkbeitrag die Belastungsgleichheit nach Art. 3 (I) Grundgesetz aus?
Es heißt immer "Beitragsgerechtigkeit" von der Seite der ÖRR statt Verstoß gegen die Belastungsgleichheit nach Artikel 3. (I) Grundgesetz. Nur Nutzer der ö.-r. Eventualität (ö.-r. Programme) haben einen möglichen Vorteil, die Nichtnutzer und die aus Sorge vor Repressalien zahlenden Nichtnutzer haben nur finanziellen Schaden und werden gegen den Willen genötigt. Beiträge können nur für besonderen Sondervorteil erhoben werden, nicht für einen finanziellen Schaden.

Ihr Gehalt und die Pension Frau Wille sind nur möglich, weil Ihr Arbeitgeber das Grundgesetz mit Hilfe der für Verfassungsfragen nicht zuständigen Verwaltungsgerichte missachtet.
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: beat am 18. September 2016, 22:34
17.000 Euro Pension monatlich, lebenslang, aus zwangsvollstreckten Beiträgen, das ist einfach abartig.

Wieviel müssten es sein, damit irgendwas passiert? 30.000 Euro, 50.000 Euro, 100.000 Euro oder 500.000 Euro?

Dass sie als SED-Mitglied und DDR-Juristin eine Schreibtischtäterin des Sozialismus war und ihre Opfer jetzt unter der Erde liegen, kommt noch hinzu. *** lohnt sich halt.


***Edit "Bürger":
Wortwahl entfernt - auch aus rechtlichen Gründen. Bitte auf die Wortwahl achten.
Das Forum ist auch auf seine Außenwirkung bedacht.
Das Forum ist dabei auch auf die Mitwirkung und Unterstützung aller seiner Mitglieder angewiesen.
Danke für das Verständnis und die zukünftige konsequente Berücksichtigung.
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: 20MillionenEuroTäglich am 18. September 2016, 23:05
Nicht nur aufgrund solch fassungslos machender Renten und Gehälter würde ich mich schämen in einem Laden tätig zu sein, der heute nur mit Zwang existieren kann. Der nur mit Hilfe augenscheinlich alles andere als unabhängiger Richter/Politiker Millionen Menschen lebenslang Geld (13000 Euro in monatlichen Raten) aus der Tasche zieht, die dieses örR-"Angebot" gar nicht mehr brauchen. Das gilt auch für die "kleinen" Profiteure dieser skandalösen, milliardenschweren Zwangsabzocke wie z.B. Moderatoren, Beitrags"service"- Mitarbeiter, Kameramänner,...wacht auf, örR braucht im Gegensatz zu früher heute kein Mensch mehr, außer ihr selbst.
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: Viktor7 am 19. September 2016, 17:17
Ausgehend von diesem Thema "MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)" entstand die Idee der Beschwerden an Ministerpräsidenten/Landtage/Intendanten als Urheber der Grundrechtsverletzungen und unverschämter Gehälter und Pensionen ohne jegliche "Legitimation" von uns Bürgern.

Die Diskussionen und Taten zum Thema werden zeigen, was wir zusammen erreichen können.


Die Aktion ist hiermit eröffnet:

1.000 Beschwerden an Ministerpräsidenten/Landtage/Intendanten pro Monat
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20262.0.html
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: Viktor7 am 20. September 2016, 11:02
Beitrag von pjotre wurde verschoben unter:

1.000 Beschwerden an Ministerpräsidenten/Landtage/Intendanten pro Monat
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20262.msg130902.html#msg130902
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: Nichtgucker am 21. September 2016, 04:32
Aus einem Artikel von Focus zu diesem Thema:

Im Durchschnitt wendet die ARD 353,8 Millionen Euro pro Jahr für die betriebliche Altersvorsorge auf. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten hervor.

Quelle: http://www.focus.de/finanzen/videos/altersvorsorge-so-viel-rente-erwartet-mdr-chefin-karola-wille_id_5954387.html (http://www.focus.de/finanzen/videos/altersvorsorge-so-viel-rente-erwartet-mdr-chefin-karola-wille_id_5954387.html)
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: Knax am 21. September 2016, 09:54
Das gilt auch für die "kleinen" Profiteure dieser skandalösen, milliardenschweren Zwangsabzocke wie z.B. Moderatoren, Beitrags"service"- Mitarbeiter, Kameramänner,...wacht auf, örR braucht im Gegensatz zu früher heute kein Mensch mehr, außer ihr selbst.

Ja, richtig. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk braucht den Bürger. Aber der Bürger braucht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht. Er wird dem Bürger aufgezwungen, indem einfach gesagt wird, dass es davon eine Grundversorgung geben muss.

Irgendwann wird das kapitalistische Schuldensystem derart verzweifelt sein, dass es auch eine Grundversorgung mit Krediten geben wird. Dann bekommt jeder Bürger einen Zwangskredit auferlegt, weil ohne neue Verschuldung das Finanzsystem nicht mehr funktionieren wird.
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: Markus KA am 21. September 2016, 10:11
Zitat
Der „Bild am Sonntag“ sagte die 57-Jährige: „Je nachdem, wie lange ich den Job mache, steigt der Anspruch auf maximal 75 Prozent des letzten Grundgehalts.“

Dann würde die Dame den Job noch 8 Jahre machen. In diesen 8 Jahren könnte sich noch das ein oder andere ändern.
Wer weiss wie lange der Rundfunkzwangsbeitrag noch aufrechterhalten werden kann. 8)
Titel: Re: MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Beitrag von: PersonX am 21. September 2016, 10:42
--Offtopic
Zitat
Irgendwann wird das kapitalistische Schuldensystem derart verzweifelt sein, dass es auch eine Grundversorgung mit Krediten geben wird. Dann bekommt jeder Bürger einen Zwangskredit auferlegt, weil ohne neue Verschuldung das Finanzsystem nicht mehr funktionieren wird.

Das ist könnte jetzt bereits der Fall sein, wenn eine Person A z.B. eine Geldbuße nach OWIG nicht zahlen kann und eine Ratenzahlung z.B. auch nicht möglich ist, dann sind einige Rechtsgelehrte der Meinung, dass die Person A ja einen Kredit dazu aufnehmen könne.


Edit "Bürger":
Im Sinne der Übersicht und zielgerichteten Diskussion bitte wieder zurück zum Kern-Thema dieses Threads, welches da lautet
MDR-Intendantin Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen (17.000€/mtl)
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.