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Allgemeines => Archiv => Pressemeldungen April 2016 => Thema gestartet von: ChrisLPZ am 09. April 2016, 19:03

Titel: Das Ende der Parteikratie im ZDF - Erst ging Brender, jetzt geht die Politik
Beitrag von: ChrisLPZ am 09. April 2016, 19:03
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Tagesspiegel, 09.04.2016

Das Ende der Parteikratie im ZDF
Erst ging Brender, jetzt geht die Politik

von Joachim Huber

Zitat
Am 8. Juli wird es so weit sein, da kommt der Prozess zu seinem vorläufigen Ende. In Mainz, in der Konferenzzone des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), trifft sich der bisherige Fernsehrat zu seiner letzten Sitzung. Daran anschließend tritt der neue Fernsehrat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Gravierende Unterschiede: Das nächste Gremium wird aus 60 Mitgliedern bestehen, wo das amtierende noch aus 77 besteht. Dazwischen liegt ein wegweisendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom März 2014. Entlang der Leitsätze wie „Gebot der Vielfaltssicherung“ oder „Konsequentere Beachtung des Gebots der Staatsferne für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ haben die Länder den ZDF-Staatsvertrag neu formuliert, danach wird der Fernsehrat um 17 Sitze reduziert, der Verwaltungsrat von 14 auf zwölf Mitglieder. Beiden Gremien ist die Maxime eingeschrieben, dass nur noch ein Drittel der Mitglieder aus „staatsnahen“ Institutionen und Organisationen kommen dürfen, Parteien sind von jeder Entsendung ausgeschlossen.[..]

[..]Wer gegen wen agierte und agitierte und warum, das ist jetzt in nuce nachzulesen. In der Dissertation von Inga Wagner: „Informelle politische Kommunikation: Eine Rekonstruktion des Falls Nikolaus Brender“, die dieser Tage im Springer Wissenschaftsverlag erschienen ist. [..]

[..]„Brender“, sagte ein Experte, „hat nicht zugelassen, dass Journalisten sich durch die Politik unmittelbar instrumentalisieren lassen. Er hat das journalistische Profil dadurch natürlich geschärft. Aber das war sein eigentlicher Verstoß gegen das Comment, und dafür musste er abgestraft werden.“[..]

Inga Wagner: Informelle politische Kommunikation. Eine Rekonstruktion des Falls Nikolaus Brender. Springer VS Verlag der Sozialwissenschaften. Wiesbaden 2016. 260 Seiten, 39,99 €, E-Book 29,99 €

Weiterlesen auf:
http://www.tagesspiegel.de/medien/das-ende-der-parteikratie-im-zdf-erst-ging-brender-jetzt-geht-die-politik/13425614.html
Titel: Re: Das Ende der Parteikratie im ZDF - Erst ging Brender, jetzt geht die Politik
Beitrag von: ChrisLPZ am 09. April 2016, 19:10
Zitat
Wer gegen wen agierte und agitierte und warum, das ist jetzt in nuce nachzulesen. In der Dissertation von Inga Wagner: „Informelle politische Kommunikation: Eine Rekonstruktion des Falls Nikolaus Brender“, die dieser Tage im Springer Wissenschaftsverlag erschienen ist.

Zitat
Dr. Inga Wagner arbeitet im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit als Persönliche Referentin der Ministerin (Anm. Barbara Hendricks).
https://www.springer.com/de/book/9783658132781#aboutAuthors
Titel: Re: Das Ende der Parteikratie im ZDF - Erst ging Brender, jetzt geht die Politik
Beitrag von: faust am 23. April 2016, 13:06
Telepolis/ heise.de, 22.04.2016
Nähe zwischen Politikern und Journalisten beim ZDF
von Marcus Klöckner
Doktorarbeit setzt sich mit dem Fall Nikolaus Brender auseinander

Gibt es ein System an gegenseitigen Gefälligkeiten zwischen Politikern und Journalisten beim ZDF?
Eine Doktorarbeit, die sich mit dem Fall des ehemaligen Chefredakteurs des ZDF, Nikolaus Brender , auseinandersetzt, legt das nahe.


weiterlesen unter
http://www.heise.de/tp/news/Naehe-zwischen-Politikern-und-Journalisten-beim-ZDF-3180906.html


... da trapst aber eine ganze Kompanie von Nachtigallen !
Titel: Re: Das Ende der Parteikratie im ZDF - Erst ging Brender, jetzt geht die Politik
Beitrag von: Zweifler am 23. April 2016, 14:13
hier noch einNachweis der "Staatsferne" und "Unabhängigkeit" anhand einer Liste über Mitglieder der Atlantikbrücke, der sog. Transatlantiker:

http://homment.com/atlantikbruecke
Titel: Re: Das Ende der Parteikratie im ZDF - Erst ging Brender, jetzt geht die Politik
Beitrag von: gerechte Lösung am 24. April 2016, 21:22
hier noch einNachweis der "Staatsferne" und "Unabhängigkeit" anhand einer Liste über Mitglieder der Atlantikbrücke, der sog. Transatlantiker:

http://homment.com/atlantikbruecke   
Ein wenig OT, wenn gestattet?
Ist es Zufall, dass sich im link, wo es um namhafte Vertreter der öffentlichen Meinungsmanipulation geht, sich ein user meldet, der einen Nachnamen hat, wie einer beim BS?
Derjenige veranlasst Kontenpfändungen im Namen des BS.

Mr.X glaubt eher  - nein, kein Zufall.
Es ist der zweite poster, der H. aus Köln. Er schreibt:  "Mein Bruder erzählte dazu,"  - verm. ist der beim BS sein Bruder? Scheint ein ganz hartgesottener zu sein?

Mr.X hat die Erfahrung gemacht, dass dort, wo es um ganz bestimmte Personen, Gruppierungen geht, auch immer einer von dieser Gruppe mitpostet. Das betrifft vor allem auch Anwälte, die sehr oft mitmischen, natürlich fein anonym. Man hat diese "Kammerjäger" überall.


Titel: Re: Das Ende der Parteikratie im ZDF - Erst ging Brender, jetzt geht die Politik
Beitrag von: Shran am 27. April 2016, 07:24
Klar ist, dass dieses Forum ebenfalls infiltriert ist oder wenigstens beobachtet wird.
Vermutlich auch alle die darin auffällig sind.
Ist halt so.
Sobald es gegen die Politik geht oder die Form des Staates wird spioniert.
Wir können das Forum gerne ins Darknet verschieben....

Fall einer den Jahresbericht der AB will...von 2014/2015
- http://www.atlantik-bruecke.org/w/files/dokumente/jahresbericht-webversion_neu.pdf
Titel: Re: Das Ende der Parteikratie im ZDF - Erst ging Brender, jetzt geht die Politik
Beitrag von: Roggi am 27. April 2016, 11:47
Falls einer den Jahresbericht der AB will...von 2014/2015
- http://www.atlantik-bruecke.org/w/files/dokumente/jahresbericht-webversion_neu.pdf
Da sieht man, wie sich die selbsternannte "politische Klasse" feiert. Wenn man die Bilder sieht, wird klar, dass sie das nicht abgeben wollen, die bleiben unter sich und sorgen dafür, dass der Bürger weiterhin ausgebeutet wird, damit deren Luxusleben finanziert wird. Man sollte meinen, dass dort intelligente Leute sind, die wissen, dass man den deutschen Bürger nicht zwingen kann, deren Luxus ohne Gegenleistung zu finanzieren. Aber wie man sieht, hat von denen keiner den Mumm, etwas gegen den Zwang zu unternehmen. Wer glaubt denn noch das Märchen, dass die für Deutschland oder den deutschen Bürger nützlich sind? Es sind einfach nur Parasiten, die giergetrieben alle nützlichen Ideen verdrängen. Dort wird doch alles beschlossen, was schlecht für Deutschland und vorteilhaft nur für die selber ist, z.B. TTIP und Grenzöffnung. Umso schlimmer bekommen sie es zu spüren, wenn sie auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.
Das Bundesverfassungsgericht hat schon einen vorsichtigen Versuch unternommen, den Rundfunk in vernünftige Bahnen zu lenken. Da die gierige politische Klasse das ignoriert, wird die Quittung sehr bald kommen. Entweder in Form von einem vernünftigen Urteil aus Karlsruhe oder in Form von bundesweiter Zahlungsverweigerung des Rundfunkbeitrags, denn die Bürger sehen bald keinen anderen Ausweg mehr.