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Allgemeines => Archiv => Pressemeldungen Juli 2014 => Thema gestartet von: Uwe am 19. Juli 2014, 02:00

Titel: Handelsblatt: "ARD und ZDF brauchen Reformen"
Beitrag von: Uwe am 19. Juli 2014, 02:00
handelsblatt.com, 18.07.2014

"ARD und ZDF brauchen Reformen"

(http://www.handelsblatt.com/images/weimer_gross/7069358/5-format3.png)
Wolfram Weimer: Der Journalist war Chefredakteur der Tageszeitung Die Welt, des Politikmagazins Cicero und des Focus. Er bezeichnet sich selbst als wertkonservativ.

Zitat
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen steckt in der Krise. Der ZDF-Skandal ist wie beim ADAC nur ein Symptom für ein grundlegendes Problem. Die Sender gehören endlich reformiert, findet unser Kolumnist Wolfram Weimar.

Der ZDF-Skandal um gefälschte Rankings bei der Show „Deutschlands Beste!“ ist ein Duplikat der ADAC-Affäre. In beiden Fällen sind Millionen (hier Mitglieder, da Zuschauer) vorsätzlich betrogen worden. Die Häuser verstricken sich in peinliche „Aufklärungen“. Wie einst beim ADAC gibt es auch beim ZDF kleine Rücktritte und große Vorwürfe. Doch in beiden Fällen entlarvt der Skandal tiefer liegende Probleme und schwere kulturelle Deformationen.

mehr auf:
http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/whats-right-ard-und-zdf-brauchen-reformen-/10220574.html
https://web.archive.org/web/20140720002530/http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/whats-right-ard-und-zdf-brauchen-reformen-/10220574.html
Titel: Re: Handelsblatt:"ARD und ZDF brauchen Reformen"
Beitrag von: mickschecker am 19. Juli 2014, 07:18
Diesen Artikel kann man perfekt als Widerspruchsbegründung verwenden. ARD und ZDF werden hier wunderbar bloßgestellt. Sie haben Milliarden zur Verfügung , kommen aber ihrem eigentlichen Auftrag nur äußerst mangelhaft nach. Einfach ausdrucken und dem Widerspruch beifügen.
Folgenden Auszug des Artikels finde ich besonders erwähnenswert. Gerade in der Urlaubszeit ist er eine schmerzhafte Erinnerung , das für viele nur noch ein Urlaub auf Balkonien machbar ist , während die ÖRR-Edelrasse sicher Stammkunde in den Reisebüros ist :
..."Die ganze Nation wird gezwungen, ein Leben lang für die Eskapaden von ARD und ZDF zu zahlen. Im Durchschnitt kommt ein Deutscher auf mehr als 10.000 Euro in seinem Leben – nach Steuern, hart verdientes Geld. Wofür?...
Titel: Re: Handelsblatt:"ARD und ZDF brauchen Reformen"
Beitrag von: robbig am 19. Juli 2014, 21:56
Hab ihn schon abgeheftet, danke fürs posten !
Titel: Re: Handelsblatt:"ARD und ZDF brauchen Reformen"
Beitrag von: GezGirly am 21. Juli 2014, 08:37
Großartig! Danke dafür!
Titel: Re: Handelsblatt:"ARD und ZDF brauchen Reformen"
Beitrag von: robbig am 23. Juli 2014, 07:08
Ein weiterer Artikel, der sich mit Propaganda aus den Medien (von denen der ÖRR ja ein reichlicher Brocken ist) befasst aus der WELT:

welt.de, 22.07.2014

"Großteil der Medien berichtet voreingenommen"
Die überwiegend propalästinensische Berichterstattung in deutschen Medien gerät in die Kritik. Ein Sprachforscher macht sie mitverantwortlich für "antijüdische Aggressionen auf deutschen Straßen".

Zitat
Vor dem Hintergrund gewalttätiger Ausschreitung gegen proisraelische Demonstranten bei Protestaktionen zum Gaza-Konflikt wird zunehmend auch Kritik an der Berichterstattung in den deutschen Medien laut.

[...]

Besonders kritische Wahrnehmung fand auch ein Interview des ARD-„Morgenmagazins“ mit Jürgen Todenhöfer, der – praktisch ohne kritische Zwischenfrage durch die Moderation – sehr einseitig mit der israelischen Politik ins Gericht gegangen war.

[...]

Kritisiert werden auch Teile der Berichterstattung des ZDF, in dessen Sendungen immer wieder vor allem die israelische Seite in ihrem gewaltsamen Vorgehen gezeigt werde. Sätze wie „Die israelische Kriegsmaschinerie kommt in Fahrt“, von „Heute-Journal“-Moderator Klaus Kleber in der Halbzeitpause des WM-Spiels Deutschland–Brasilien, werden dafür als Beleg angeführt.

Demonstration gegen den WDR

In Köln wird für Donnerstag nun sogar zu einer Demonstration gegen den WDR vor dessen Hauptgebäude in Köln aufgerufen. Dabei geht es um „eine verzerrte Berichterstattung über den Gaza-Konflikt in den deutschen Medien“. Die Organisatoren empören sich besonders über „die Berichterstattung des WDR über die Konfrontation von proisraelischen und propalästinensischen Demonstranten in Essen am 18. Juli“.

[...]
http://www.welt.de/politik/deutschland/article130455769/Grossteil-der-Medien-berichtet-voreingenommen.html
Titel: Re: Handelsblatt:"ARD und ZDF brauchen Reformen"
Beitrag von: zorniger am 23. Juli 2014, 14:32
Ich finde ebenfalls, dass dies ein sehr guter Beitrag ist. Er zeigt wieder einmal, dass ARD und ZDF keine Grundversorgung und kein Allgemeingut sind. Dass man für so etwas zwangsweise zahlen soll, ist eine Unverschämtheit.