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Archiv => Archiv => Pressemeldungen Juni 2014 => Thema gestartet von: Uwe am 01. Juni 2014, 15:11
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BILD: "GEZ fordert TV-Gebühren von vermisster Peggy"
WIE GESCHMACKLOS IST DAS DENN?
(http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/qf-peggy-mutter_38409342_mbqf-1399307397-36214530/5,w=993,c=0.bild.jpg)
Foto: Jörg Völkerling, dpa Picture-Alliance
Geschmacklos und makaber:
13 Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter Peggy (9) erhält Mutter Susanne Knobloch (41) ein Schreiben des „Beitragsservice“ (früher GEZ) – adressiert direkt an „Frau Peggy Knobloch“. ?
(http://bilder.bild.de/fotos/bplogo-convpage-29315934/Bild/1.bild.png)
mehr auf:
http://www.bild.de/bild-plus/news/inland/kriminalfall-peggy/gez-fordert-gebuehren-von-vermisstem-maedchen-36214360,view=conversionToLogin.bild.html
und hier:
(http://p0.focus.de/fol/pics/focuslogos/fol_teaser_logo.png)
http://www.focus.de/panorama/welt/behoerden-post-schockt-mutter-vermisste-peggy-soll-gez-gebuehren-nachzahlen_id_3888036.html
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Für die, die kein Bild + haben auch hier for free:
(http://www.nordbayern.de/img/nb-logo-header.png)
http://www.nordbayern.de/region/pegnitz/vermisste-peggy-soll-rundfunkbeitrag-bezahlen-1.3681376?rssPage=bm9yZGJheWVybi5kZQ==
und hier:
(http://p0.focus.de/fol/pics/focuslogos/fol_teaser_logo.png)
http://www.focus.de/panorama/welt/behoerden-post-schockt-mutter-vermisste-peggy-soll-gez-gebuehren-nachzahlen_id_3888036.html
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Absurdistan at it's best
tststs...da fehlen mir die Worte
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Wo sind die Datenschützer? Was ist eigentlich deren Aufgabe? Wozu gibt es eigentlich ein Datenschutzgesetz, wenn es von jedem Gesetz (oder Vertrag) umgehen werden kann, wenn dies dort ausdrücklich drin steht?
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Der ruf nach Datenschützer erscheint mir in diesem Fall nicht zielführend.
Wir wissen:
- laut Meldegesetzen sind die Gemeinden (Einwohnermeldeämter) verpflichtet, bestimmten Institutionen bestimmte Datensätze aus dem Einwohnermelderegister zu überlassen. d.h. in diesem Fall darf der Beitragsservice per online die Daten abrufen.
Da (vermutlich) das vermisste Mädchen noch nicht für tot erklärt wurde (unterstelle ich mal, ich weis es nicht), sind die Daten nach wie vor existent. Also ist das vorgehen durchaus <legitim>.
Der Artikel bringt aber das eigentliche <Problem> gut an die Öffentlichkeit, vielleicht wird ja durch diesen und auch andere Artikel die bisher etwas schläfrige Gemeinschaft etwas wachgerüttelt.
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Der ruf nach Datenschützer erscheint mir in diesem Fall nicht zielführend.
Wir wissen:
- laut Meldegesetzen sind die Gemeinden (Einwohnermeldeämter) verpflichtet, bestimmten Institutionen bestimmte Datensätze aus dem Einwohnermelderegister zu überlassen. d.h. in diesem Fall darf der Beitragsservice per online die Daten abrufen.
Das ist aber genau das was ich meine: Im Meldegesetz heißt es, dass man auf Daten zugreifen darf. Wozu dann ein Datenschutzgesetz, wenn die Daten im Melderegister eh nicht geschützt sind?
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mmhh - geschützt sind die daten schon, nur nicht vor allen. Das ist eine politische frage bzw. antwort, was wie und vor allen dingen wie weit geändert oder zugelassen werden soll(te).
In anderen erdteilen stelle ich fest, dass eine überbordende bevölkerungsentwicklung einhergeht mit, na sagen wir mal - <ungeordneten> lebensbedingungen. Wer schriftsätze (oder auch: geistige ergüsse) hochrangiger <führungspersönlichkeiten> einer führungsschicht von vor ca. 70-80jahren kennt kann unbekümmert paralellen zu heutigem <polit-willen> herstellen. Oberste maxime der derzeitigen politik muss sein, keine unruhen im land (wie brasilien, türkei, ukraine etc.) aufkeimen zu lassen - es würde alles kollabieren. Deshalb muss der <normale bürger> soweit geknechtet werden, dass er funktioniert und nicht ausbricht, er muss gezüchtigt werden. Unseriöse versuche, einer breiten öffentlichkeit mißstände aufzuzeigen und aus diesem <züchtigungsmuster> auszubrechen (baader-meinhof, RAF), sind ob ihrer zu hohen <kriminalität> gescheitert. Deswegen hoffe ich, dass es möglich ist, auf friedlichem wege mißstände (und dazu gehören nicht nur GEZ bzw. die nachfolgeorganisation) aufzuzeigen und auszumerzen.
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Was ich hier nicht verstehe, mal abgesehen davon, daß diese ganze Geschichte natürlich völlig geschmacklos ist, ist folgendes:
Beitragspflichtig ist ein Inhaber einer Wohnung. Da nun Peggy aller Wahrscheinlichkeit nach weiterhin bei ihrer Mutter gemeldet ist und die Mutter vermutlich zahlt, ist es eine doppelte Frechheit, von Peggy Beiträge zu verlangen, da die Wohnungsgebühr ja durch die Mutter schon abgedeckt ist.
Es stellt sich an dieser Stelle mal wieder die Frage: Wissen die Mitarbeiter des Beitragsservices eigentlich, was sie tun?
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Alle erwachsenen Büger mir einem Wohnsitz erhalten diese Aufforderung, mitzuteilen, ob schon jemand Beiträge zahlt oder dass man sich anmelden muss. Wer nicht antwortet, wird Zwangsangemeldet. Es ist klar, dass niemand vom BS prüfen kann, an wen sich diese Anfrage richtet, damit ist aber auch klar, dass die daraus resultierende Zwangsanmeldung für den BS wertlos ist, denn zuviele müssen sich nicht anmelden.
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Stellt Euch mal vor: Wenn das Mädchen wirklich noch lebt und evtl entführt + in ein Kellerloch eingesperrt wurde,
und sollte sie diesen Monat gefunden werden...
...dann hat sie ja inzwischen mit Beitragsnachzahlungen im 350-Euro-Bereich für die
"Bewohnung" dieses Kellerlochs zu rechnen. >:D
Warum? Sie hätte in dem Fall bewiesen, daß so ein Loch als "Wohnung" nutzbar ist,
weil sie doch recht lange darin überlebt hat.
(Und wie wir den BeitragsService inzwischen kennen, wären die sich auch nicht zu
dumm, den Beitrag per Inkasso"unternehmen" von ihr einzufordern...)
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Wir sollten über diesen Fall nicht weiter diskutieren, er ist traurig genug. :(
LG. und trotzdem frohe Pfingsten an Alle!
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Ne, hast recht, wir sollten lieber was tun! Sonst gewinnen die perversen
Schreibtischtäter...