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"Beitragsservice" (vormals GEZ) => Aktionen – Alternativen – Erlebnisse => Thema gestartet von: 503 am 24. Dezember 2013, 18:31
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Moin
Was würde passieren, wenn man alle GFK-Meter aus Protest gegen Rundfunkbeitrag einfach abschalten würde?
"In 5.640 repräsentativ ausgewählten Haushalten mit etwa 13.000 Personen wird das Sehverhalten aller Haushaltsmitglieder dokumentiert und auf 73,42 Millionen Personen in 34,83 Millionen deutschen Privathaushalten hochgerechnet. Neben Programmwechseln und spezifischen Zielgruppen erfasst das Verfahren auch die Nutzung von Teletext, Videos und Videospielen."
http://www.gfk.com/imperia/md/content/printproducts/image_and_product_brochures/fefo_image_broschuere-d.pdf
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein GFK-Meter-Besitzer sein Gerät abschaltet.
Was sind das nur für Menschen, die diese Geräte von GFK einfach annehmen?
(http://www.abload.de/img/testzuschauerhaushaltn9dis.png)
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das sind Pfennigfuchser die denken sie könnten ein paar Euro Sparen.
Ein ehemaliger Nachbar hat so ein doofes Ding.
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Diese GFK ist zum Selbstbeweihräuchern notwendig, und allenfalls für die Festlegung des Geldbetrags, der für eine Werbeminute gefordert werden kann.
Es ist nicht wirklich essential.
Das einzige was zählt, ist Geld. Haben die nicht genug, müssen sie einen Sender nach dem anderen einstellen!
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das sind Pfennigfuchser die denken sie könnten ein paar Euro Sparen.
Ein ehemaliger Nachbar hat so ein doofes Ding.
Solange es noch Idioten in Deutschland gibt, die Gesinnungsschnüfflern
nach Verlassen des Wahllokals erzählen, wohin sie ihr Kreuzchen gemacht
haben, damit Schönenborn die ersten Zahlen Sekunden nach 18.00 Uhr
breittreten kann, sehe ich keinen Funken Hoffnung.
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Solange es noch Idioten in Deutschland gibt, die Gesinnungsschnüfflern nach Verlassen des Wahllokals erzählen, wohin sie ihr Kreuzchen gemacht haben, damit Schönenborn die ersten Zahlen Sekunden nach 18.00 Uhr breittreten kann, sehe ich keinen Funken Hoffnung.
Ich bin mir nicht sicher, ob nicht die Einrichtung, sich nach außen jederzeit gesinnungslos präsentieren zu dürfen, mittlerweile schädlicher ist. Dient zwar dem Schutz Schwächerer, erzieht aber auch zum Warmduschertum. Wenns dann mal doch bloß kaltes Wasser gibt, sind sie alle weg.
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Seit 1985 ermittelt die GfK Fernsehforschung in einem repräsentativen Forschungspanel die Einschaltquoten. Dieses Panel – weltweit einzigartig in Größe, Genauigkeit und Verlässlichkeit – stellt ein verkleinertes Abbild der in Deutschland lebenden deutschen und EU-ausländischen Wohnbevölkerung in Privathaushalten mit mindestens einem Fernsehgerät dar.
http://www.gfk.com/imperia/md/content/printproducts/image_and_product_brochures/fefo_image_broschuere-d.pdf
das sind Pfennigfuchser die denken sie könnten ein paar Euro Sparen.
Ein ehemaliger Nachbar hat so ein doofes Ding.
Die Haushalte und Personen, deren Fernsehnutzungsverhalten die Gfk ermittelt, kann nicht als repräsentativ gelten, weil reiche oder intelligente Menschen das Ding nie annehmen werden.
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...kann nicht als repräsentativ gelten, weil reiche oder intelligente Menschen das Ding nie annehmen werden.
haha! Hab ich auch im Gefühl. Ich hab vor langer Zeit mal gelesen, dass ein ganzes Dorf mit diesen Apparaten versorgt wurde,
mit Angabe, dieses Dorf sei perfekt repräsentativ für Deutschland.
Also ich fühle mich durch irgendwelche Dörfler nicht repräsentiert...
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Die Haushalte und Personen, deren Fernsehnutzungsverhalten die Gfk ermittelt, kann nicht als repräsentativ gelten, weil reiche oder intelligente Menschen das Ding nie annehmen werden.
Da ist noch nicht einmal die Verteilung nach der Einwohnerzahl repräsentativ!
Laut der Karte im Startbeitrag hat die Stadt Bremen mehr Testhaushalte als der Freistaat Thüringen.
Unvorstellbar, dass werbeinteressierte Unternehmen diese Gfk-Daten wirklich ernst nehmen (?)
Markus
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Deutliche regionale Unterschiede wird es definitiv geben, die gibt es bei den Wahlen auch. Ich halte die Messungen für Augenwischerei.
Wie ermittelt die GfK Fernsehforschung bei Leuten, die kein Interesse an den Sendungen und der Verkabelung mit den GfK Geräten haben? Fallen die unter den Tisch? Wie werden diese Personen berücksichtigt? Wahrscheinlich läuft es, wie bei der manipulierten Umfrage zum neuen Zwangsbeitrag "Das Wahrheitsministerium ARD entlarvt sich selbst - Meinungsmanipulation pur" http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,4826.0.html ab. Also optimiert nach den Bedürfnissen der Auftraggeber.
Besuch bei der GfK - weitere Interview-Teile
http://www.youtube.com/watch?v=kN_asoAA-4o
http://www.zeit.de/1996/23/gfk.txt.19960531.xml/seite-2
Zu Beginn dieses Jahres wurde das GfK-Panel aufgestockt, um auch die neuen Ballungsraumsender in München, Hamburg und Berlin-Brandenburg abbilden zu können. Den Mehraufwand bezahlen derzeit noch die etablierten Sender. Denn mit Ausnahme des Berliner Puls TV beteiligt sich keiner der regionalen Minisender. Die Mitbewerber hätten kein Interesse daran, sich nachweisen zu lassen, daß ihnen kaum jemand zusehe, glaubt Dieter Müller,
http://www.stern.de/kultur/tv/juhshow/quoten-warum-tuerken-fuers-tv-nicht-zaehlen-1503480.html
Quoten sollten unabhängig von Staatsangehörigkeit sein
"Das ist paradox. Das versteht keiner", schimpft Seref Erkayhan, stellvertretender Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V. in Karlsruhe. "Auf der einen Seite unterstützt der Staat die Integration aller Einwanderer mit Millionenbeiträgen bei der Umsetzung des nationalen Integrationplans, auf der anderen Seite werden die Deutschland-Türken bei der Quotenmessung aus Kostengründen nicht erfasst."
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http://www.casting-network.de/Offener-Bereich/cn-klappe/lesen/56-Thema-Einschaltquoten.html
Kritik ist immer angemessen, und ich will mal so viel dazu sagen: Wir haben bei den Personengruppen in der Tat eine Beschränkung. Die hat etwas damit zu tun, dass wir erstens Auftraggeber haben, deren Kunden in wesentlichen Teilen Werbungtreibende und Agenturen sind, und dort besteht an Teilen unserer Bevölkerung einfach kein Interesse. Das ist also keine Willkür, sondern hat etwas mit wirtschaftlicher Verwertbarkeit zu tun.
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Da ist noch nicht einmal die Verteilung nach der Einwohnerzahl repräsentativ!
Laut der Karte im Startbeitrag hat die Stadt Bremen mehr Testhaushalte als der Freistaat Thüringen.
Die werden natürlich entsprechend gewichtet wie bei anderen Umfragen auch (ebenso nach anderen Merkmalen der Teilnehmer). Dient halt dazu, auch halbwegs aussagekräftige regionale Teilergebnisse liefern zu können (bei nur 220 Haushalten kann man das aber ziemlich vergessen).
Das eigentliche Problem ist wie gesagt, dass mehr oder weniger systematisch bestimmte Bevölkerungsschichten nicht dran teilnehmen werden (ebenfalls wie bei Umfragen). Sind aber normalerweise eher arme und "unintelligente" Leute, die sowas verweigern (weil sie Besseres zu tun haben). Wobei das in dem Fall anders sein könnte, weils was dafür gibt (offenbar keine echte Bezahlung, aber der Anreiz wird schon so gestaltet sein, dass es mutmaßlich möglichst wenig verzerrend ist, was aber schwer verifizierbar ist).
Solang es bloß um Einkommen und formale Bildung geht, lässt sich das auch per Gewichtung anpassen. Aber es gibt auch verzerrende Kriterien, die sich nicht so leicht ermitteln lassen. Wenn man in einer Umfrage fragt: "Sind Sie bereit, an Umfragen teilzunehmen, oder lehnen Sie das ab?" wird man das nie so gewichten können, dass das richtige Ergebnis rauskommt.
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...kann nicht als repräsentativ gelten, weil reiche oder intelligente Menschen das Ding nie annehmen werden.
haha! Hab ich auch im Gefühl. Ich hab vor langer Zeit mal gelesen, dass ein ganzes Dorf mit diesen Apparaten versorgt wurde,
mit Angabe, dieses Dorf sei perfekt repräsentativ für Deutschland.
Also ich fühle mich durch irgendwelche Dörfler nicht repräsentiert...
Es geht nicht darum, ob sich jemand repräsentiert fühlt, sondern wie das
Verhalten z.B. einer potenziellen Käufergruppe ist und wie das Produkt zu-
mindest in der Werbung angepasst werden muss.
Das ist zu einem grossen Teil Statistik und ist sehr gut entwickelt, wie die
Genauigkeit bei Wahlergebnissen zeigt. Die wissen sogar, welchen Anteil
die rausrechnen müssen, um bewusste Lügen auszugrenzen.
Das Dorf ist Hassloch in der Pfalz.
Die Erhebungen haben gezeigt, das die Leute dort genau dem bundes-
deutschen Durchschnitt entsprachen. Dies machte es interessant, dort
Waren zuerst zu testen, bevor die bundesweite Vermarktung begann.
Alles keine Hexerei. Wenn die Pappdeckelpizza dort floppt, floppt sie
auch im Rest der Republik.
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Zur Repräsentativität gehörte dann dazu, dass 5 % der Testhaushalte keinen Fernseher haben.
( Lt. https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingungen/AusstattungGebrauchsguetern/Tabellen/Unterhaltungselektronik_FBG.html )
Also fast 300 Testhaushalte, in denen diese Gfk-Meter ohne Anschlussmöglichkeit herumliegen müssten.
Markus
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Da ist noch nicht einmal die Verteilung nach der Einwohnerzahl repräsentativ!
Laut der Karte im Startbeitrag hat die Stadt Bremen mehr Testhaushalte als der Freistaat Thüringen.
Die werden natürlich entsprechend gewichtet wie bei anderen Umfragen auch (ebenso nach anderen Merkmalen der Teilnehmer).
Das einzige relevante Merkmal beim GFK-Meter ist doch der Haushalt.
Und in Thüringen gibt es sehr viel mehr Haushalte als in Bremen.
Wenn dies nicht zählt, könnten die 5.640 Testhaushalte auch komplett in Bremen ausgesucht werden (?)
Markus
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Das ist zu einem grossen Teil Statistik und ist sehr gut entwickelt, wie die Genauigkeit bei Wahlergebnissen zeigt.
Wahlprognosen sind vorallem deshalb halbwegs brauchbar, weil die Mehrheit ziemlich fest positioniert ist und das letzte Wahlergebnis bekannt. Wenn mal was Überraschendes passiert (z.B. massenhaft Nichtwähler doch mal wählen, wie z.B. 1998 in Sachsen-Anhalt) werden die Institute davon meistens auch kalt erwischt (im Übrigen zu einem guten Teil grad deshalb, weil sie solche Leute fälschlicherweise für Lügner halten; bei groben Fehlprognosen sind die unkorrigierten Zahlen oft besser).
Wobei man nicht leugnen kann, dass Statistiken schon bis zu einem gewissen Grad brauchbar sind, auch wenn sie im Detail falsch sein können. Insbesondere ist erstaunlich, dass sich die, die die Teilnahme an sowas verweigern (typischerweise 50–60 %), ansonsten nur relativ wenig vom Rest der Bevölkerung unterscheiden.
Das einzige relevante Merkmal beim GFK-Meter ist doch der Haushalt.
Und in Thüringen gibt es sehr viel mehr Haushalte als in Bremen.
Dann zählt halt jeder Haushalt in Thüringen 4fach oder so (und einer in Bayern noch mehr). Sowas auf grundlegende Repräsentativität umzurechnen, ist eine statistische Standardmethode. Das einzige Problem an dem Punkt ist, dass durch die absichtlich ungleiche Verteilung die effektive Stichprobengröße sinkt.
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Zitat:
In das örtliche Fernsehkabelnetz ( …Haßloch ) werden eigens gedrehte Werbefilme für diese Produkte eingeblendet, einzelne Zeitungen (wie zum Beispiel die Hörzu,Bunte) werden speziell für Haßloch mit Anzeigen für die neuen Produkte herausgegeben.
Hallo,
…wenn ein Dorf zum Versuchskaninchen freigegeben
ist, spricht das Bände.
GfK und ÖrR haben die perfekte Überwachung installiert
und lassen den Michel nach Ihrer Musik tanzen.
Politik, Justiz und Religion sind dankbar, dass der Mob so
gut an der Leine geführt wird und keine Schwierigkeiten macht.
Alles in Butter.
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Die Gerätschaften sind natürlich das Gegenteil von repräsentativ, weil alle Teilnehmer wegen des Geräts zur Selbstkontrolle neigen.
Wenn einen die Frau auffordert, du bringst mir nie Blumen mit und man bringt welche mit, weiß sie, Blumen kriegt man nur unter Zwang. Wahrscheinlich gucken viel mehr RTL, als unsere Vorstellung das zulassen will.