gez-boykott.de::Forum
Aktuelles => Aktuelles => Thema gestartet von: René am 01. Dezember 2013, 16:05
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DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
https://twitter.com/GEZ_Boykott/status/407115438985084928
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Rundfunkrat ist das kleinere Übel.
8% der Gesamteinnahmen für Altersvorsorge(Sonderrenten) ist eine Nummer größer.
Die entscheidende Frage lautet: Wenn der Rundfunkbeitrag nach Ansicht von ÖRR keine Steuer ist und man ÖRR aus Gewissensgründen ablehnt, darf man dann eine Person zu einer ÖRR-Finanzierung zwingen?
Ebenso werden meine weltanschaulichen Bekenntnisse durch den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk missachtet, ich kann deren politische Meinung weder teilen noch vertreten und will nicht gezwungen werden, die Verbreitung dieser politischen Meinung zu finanzieren. Ich sehe meine Freiheit nach Art.4(1) GG. und Artikel 136(4) Grundgesetz verletzt.
Im derzeitig gültigen 15. Rundfunkbeitragsstaatsvertrag ist kein Paragraph enthalten, um diese Grundrechte außer Kraft zu setzen.
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dwdl.de verteidigt also sogar noch mithilfe von platten Beleidigungen(!) Hoffs "Kolumnen" für den Zwangsbeitrag.
Und wenn dieser Hans Hoff wirklich das Beste ist, was dwdl.de zu bieten hat, dann weiß ich doch, was für ein "Niveau" dann
der Rest der dwdl-"Autoren" hat.
Sollen sie doch den Zwangsbeitrag verteidigen.
Im Vergleich zu ARDZDFDR+Landesparlamente sind die doch für die Auseinandersetzung völlig uninteressant.
Markus
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Hier der Stand der Dinge als Bilddatei (bis zum Ende scrollen!):
(http://online-boykott.de/ablage/20131201-dwdl-twitter/dwdl03.png)
Die Antwort, die sie erwarten, war bereits im 3. Twitter-Beitrag von @gez-boykott.de:
https://twitter.com/GEZ_Boykott/status/407151103844048896
Wo ist deren Problem?
Gute Nacht!
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"DWDL @GEZ_Boykott Sie sperren also Andersdenkende aus (siehe FB)? Und haben kein Interesse an Argumenten?
Was für ein fieses Verhalten."
"DWDL @GEZ_Boykott Wir verstehen schon: Sie mögne keine Argumente und beantworten Fragen nicht.
Stattdessen pöbeln und sperren sie. Schon klar."
Sehr interessant... ;)
...und unerhört dummdreist, denn:
DWDL haben vor einer Woche unter
Das Hoff zum Sonntag
Hans Hoff bekennt: Rundfunkbeitrag? Ich zahle gern!
http://www.dwdl.de/hoffzumsonntag/43517/hans_hoff_bekennt_rundfunkbeitrag_ich_zahle_gern/
*alle* meine Kommentare für nichtregistrierte FB-Nutzer und nicht mit mir "befreundete" FB-Nutzer *gelöscht*/ *ausgeblendet*/ *zensiert*...
Ohne Vorwarnung.
Ohne Begründung.
"Nutzungsbedingungen" oder eine "Netiquette", gegen die hätte verstoßen werden können, gibt es nicht.
Die Kommentare waren weder beleidigend noch "spammend" o.ä. - nicht mehr, als all die anderen Kommentare auch.
DWDL.de sollte seine Zunge zügeln, bevor anderen solche Vorwürfe gemacht werden!
Hier die Chronologie der Löschung/ Zensur:
131126 DWDL-Hoff_41x Anton Bürger zu 259
http://www.loaditup.de/files/796308_5my3vfqkrt.pdf
131128 DWDL-Hoff_14+1x Anton Bürger zu 335 - angemeldet
http://www.loaditup.de/files/796309_g3f46rukmp.pdf
131130 DWDL-Hoff_0x Anton Bürger zu 336 - abgemeldet
http://www.loaditup.de/files/796311_nma9cytge8.pdf
*rot hervorgehoben die gelöschten und vor der Öffentlichkeit verborgenen Kommentare
davon
*dunkelrot markiert:
vollständig gelöschte/ zensierte Kommentare
*hellrot markiert:
für mich und meine fb-Freunde noch sichtbare, dennoch vor der Öffentlichkeit verborgene Kommentare
Mittlerweile bin ich auf der Plattform offensichtlich komplett gesperrt, d.h. Kommentare von mir werden prinzipiell zensiert/ nicht mehr veröffentlicht - sondern allenfalls für mich und meine fb-Freunde sichtbar gelassen.
Soviel zur "Glaubwürdigkeit" von DWDL.de
Das ist unterste Kiste!
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Es mag für manchen hier sehr schwierig sein, aber bleiben wir doch mal bei den Fakten:
Ich habe auf der Facebook-Seite von gez-boykott.de mehrfach eine einfache, sachliche Frage gestellt. Diese ist immer noch unbeantwortet. Auch wenn mancher etwas anderes fantasiert. Meine Frage war, ist und bleibt:
Wenn wir ARD und ZDF von heut auf morgen abschaffen, also die größte Entlassungswelle der Geschichte der Bundesrepublik auslösen. Wie sieht das Konzept für die dann gut 40.000 Arbeitslosen aus? Und auf welcher Grundlage will man bitte bestehende Verträge einfach so außer Kraft setzen?
Auf diese nun wirklich nachvollziehbare Frage bekomme ich jedoch nichts anderes als Beleidigungen zu hören. Schade, wo bleiben die Argumente? Wo bleibt das Konzept? Das ist jetzt DIE Gelegenheit. Sagen Sie es doch. Vor lauter Wut und Schaum vor dem Mund merken sie doch gar nicht, dass ich längst versuche, sie zu verstehen und zuhöre. Aber statt inhaltlich zu antworten, wird nur beleidigt.
Und an "Bürger": Ich habe Ihnen eben schon per eMail geantwortet. Sie haben massiv gespamt. Übrigens etwas, was Sie auch hier im Forum - weil es eben allgemein bekannte Netiquette ist - nicht dürfen. Also warum wundern Sie sich, wenn Sie woanders rumspamen, dass sie dann von einer Diskussion ausgeschlossen werden, weil andere gar nicht mehr zu Wort kommen. Aber ich verstehe das: Es ist einfacher die Schuld bei anderen zu suchen.
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Es mag für manchen hier sehr schwierig sein, aber bleiben wir doch mal bei den Fakten:
Ich habe auf der Facebook-Seite von gez-boykott.de mehrfach eine einfache, sachliche Frage gestellt. Diese ist immer noch unbeantwortet. Auch wenn mancher etwas anderes fantasiert. Meine Frage war, ist und bleibt:
Wenn wir ARD und ZDF von heut auf morgen abschaffen, also die größte Entlassungswelle der Geschichte der Bundesrepublik auslösen. Wie sieht das Konzept für die dann gut 40.000 Arbeitslosen aus? Und auf welcher Grundlage will man bitte bestehende Verträge einfach so außer Kraft setzen?
Auf diese nun wirklich nachvollziehbare Frage bekomme ich jedoch nichts anderes als Beleidigungen zu hören. Schade, wo bleiben die Argumente? Wo bleibt das Konzept? Das ist jetzt DIE Gelegenheit. Sagen Sie es doch. Vor lauter Wut und Schaum vor dem Mund merken sie doch gar nicht, dass ich längst versuche, sie zu verstehen und zuhöre. Aber statt inhaltlich zu antworten, wird nur beleidigt.
Und an "Bürger": Ich habe Ihnen eben schon per eMail geantwortet. Sie haben massiv gespamt. Übrigens etwas, was Sie auch hier im Forum - weil es eben allgemein bekannte Netiquette ist - nicht dürfen. Also warum wundern Sie sich, wenn Sie woanders rumspamen, dass sie dann von einer Diskussion ausgeschlossen werden, weil andere gar nicht mehr zu Wort kommen. Aber ich verstehe das: Es ist einfacher die Schuld bei anderen zu suchen.
Besten Dank @lückerath für die prompte Reaktion.
Es mag auch für Sie und die Befürworter schwierig sein, "mal bei den Fakten" zu bleiben.
Das haben auch der Hoff'sche Artikel, die Kommentare und die Antworten auf meine und andere kritische Kommentare unter dem Hoff'schen Artikel gezeigt.
Vorab sei angemerkt, dass der Artikel von Herrn Hoff und die Kommentare der Befürworter - vorsichtig ausgedrückt - nicht gerade geeignet waren, die Wogen der Kritik zu glätten.
Im Gegenteil: Sie haben diese Kritik beflügelt und in großen Teilen bestätigt.
Es geht - soviel nur auf die Schnelle - (auch das scheinen die Kritiker der Kritiker vor lauter Benommenheit nicht wahrnehmen zu wollen oder zu können) nicht primär um eine "Abschaffung", sondern um eine grundlegende *Reform* des ausgeuferten Systems.
Weshalb beschwören Sie also eine "Entlassungswelle" von 40.000 ör-Mitarbeitern herauf - noch dazu "von heute auf morgen"?
Und selbst wenn:
Das ist eines der Totschlagargumente, die aber keine Rechtfertigung für *irgendetwas* sind.
Mit der gleichen Argumentation könnte man auch Arbeitsplätze in anderen, noch suspekteren Sektoren "schützen"...
Das Argument der Arbeitsplätze führt also an der *inhaltlichen* Debatte über
- Legitimation
- Inhalt
- Umfang
- Strukturen und
- Finanzierung
des sogenannten "Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks" vorbei.
Es besteht und bestand - entgegen den Verlautbarungen von ARD-ZDF-GEZ und der Politik - *keine* Notwendigkeit einer Änderung des Finanzierungssystems - insbesondere *keine* Notwendigkeit, für diese Finanzierung *ungerechterweise* plötzlich (nach *JAHRZEHNTEN*, in denen dies *nie* nötig war) NICHTnutzer heranzuziehen und noch dazu den Schutz persönlicher Meldedaten auf solch eklatante Weise zu umgehen, absolute TABUs zu brechen - wohlgemerkt seitens einer "Institution", die von Vertrauen, Akzeptanz und Glaubwürdigkeit lebt.
Die "Medienkonvergenz" ist nur ein vorgeschobener Grund.
Denn *zeitgemäß* wäre in der Tat eine Finanzierung nach Nutzung.
Dass nun *endlich* und *längst überfällig* - eine Debatte angestoßen wird, die seit Jahrzehnten ausgeblendet wird, ist nur gut.
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Sie fragen:
"Wo bleiben die Argumente?"
Sie finden sie hier und überall - und in all den Gutachten
Gutachten zum Rundfunkbeitrag/ Rundfunkbeitragsstaatsvertrag [gesammelte Werke]
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,5817.0.html
Wenn Sie diese Argumente immer noch nicht kennen, dann weiß ich nicht...
Und wenn man diese dann ständig vortragen muss, wird es als "Spam" abgestempelt... :(
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Sie fragen außerdem:
"Wo bleibt das Konzept?"
Auch Konzepte gibt es vielerart - meines Wissens nach u.a. auch seitens FDP und seitens Die Linke.
Gern können Sie uns bzgl. Ihnen bekannte Konzepte in Kenntnis setzen und uns behilflich sein, diese hier zusammenzutragen.
Neben der Gutachtensammlung sicher ein weiterer wichtiger Baustein zur längst überfälligen Debatte.
Die Forderung von online-boykott.de ist nachzulesen unter
http://online-boykott.de/de/unterschriftenaktion/ und begründet unter
http://online-boykott.de/de/unterschriftenaktion/19-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk/unterschriftenaktion/begruendung/49-unterschriftenaktion-begruendung
1. Die Abschaffung der Zwangsgebühren bzw. des Zwangsbeitrags ab 2013 zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
2. Ein bundesweit kostenlos empfangbares Fernseh- und Radioprogramm für die Übermittlung von Nachrichten und Informationen und für die Koordinierung im Katastrophenfall, Finanzierung aus Steuermitteln.
3. Deren Kontrolle sollte durch einen demokratisch gewählten Bürgerrundfunkrat erfolgen.
4. Die Finanzierung der anderen öffentlich-rechtlichen Sender sollte ausschließlich durch Verschlüsselung, Werbung oder eine Mischung von beiden erfolgen.
Sie sehen:
Von einer "Abschaffung" der ÖRR ist keine Rede :)
Die Forderungen der Petition
"Für ein demokratischeres Rundfunksystem"
https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-ein-demokratischeres-rundfunksystem
der Initiative
"Mediennutzung ohne Zwangsgebühren"
http://www.mediennutzung-ohne-zwangsgebuehren.de/
lauten
1) Freie Wählbarkeit an der Teilnahme & Finanzierung des ÖRR
2) Mitspracherecht durch Bürgervertreter im Rundfunkrat
3) Keine Anknüpfung der Beitragspflicht an Internetnutzung
4) Transparenz & sorgsamer Umgang bei der Mittelverwendung,
konsequente Ahndung diesbezüglicher Vergehen
5) Bürger-Beteiligung am Reformprozess
Auch hier:
Von einer "Abschaffung" der ÖRR ist keine Rede :)
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Es sollte mich und uns freuen, wenn nach anfänglichen "Hahnenkämpfen" nun auf seriöser Ebene die Debatte fortgeführt werden kann und Sie mit helfen, Ihr Scherflein dazu beizutragen - vielleicht sogar in absehbarer Zeit mit einem objektiven und unvoreingenommenen Artikel auf DWDL.de über die zahlreichen renommierten Kritiken und den legitimen Widerstand. Wir stehen mit Material und Hintergrundinfos gern zur Verfügung - und können durchaus sachlicher sein als der Artikel von Herrn Hoff ;)
Ihre Sichtweise bzgl. meiner angeblich "massiv spammenden" Kommentierweise und Ihre in den Raum gestellte Behauptung, dass "andere gar nicht mehr zu Wort kommen" wird sich nach meiner Mail, die ich in diesen Tagen etwas ausgeruhter verfassen möchte, dann hoffentlich relativieren.
Mit zuversichtlichen Grüßen
Bürger :)
PS:
Und erlauben Sie mir bitte auch noch den Hinweis, dass "Wut und Schaum vor dem Mund" angesichts dieser staatlichen Willkür und Machtdemonstration nicht nur verständlich und legitim sein dürfte, sondern noch das Geringste an Widerstand darstellt...
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Eine einfache Frage ist vollkommen OK und ich würde mich über eine Diskussion freuen. Was aber nicht OK ist, sind beleidigende Äußerungen ohne jeglichen Inhalt. Wenn man trotz Warnungen und Hinweise auf die Regeln diese weiterhin missachtet, muss gehandelt werden. Das wurde auch getan – gelöscht wurde aber nichts und die Sperrung ist zeit limitiert. Auch das ist nachzulesen. Also keine unangekündigten permanenten Löschungen oder Sperrungen und kein hinterhältiges "Ausblenden", wie "Bürger" bereits beschrieb.
Im Übrigen war die Frage bereits mit der Veröffentlichung des Artikels beantwortet:
»Ne mein lieber Hans Hoff, so geht das natürlich nicht! Nicht alle Ihre Leser sind so du dumm, um auf Ihr durchsichtiges Wortspielchen hereinzufallen. Zunächst berechtigte Kritik, um dann die Lösung in einem noch teureren Apparat zu suchen, der für mehr Geld – Sie spielen hier durchschaubar mit Prozenten – von noch teureren Leuten kontrolliert werden soll. Also doch keine Lösung, sondern status quo mit dem Vorwand einer besseren Kontrolle. – Sie beleidigen den Intellekt Ihrer Leser zutiefst, meinen jedoch nicht (mehr), seitdem ich mich über Sie und Ihre Netzwerke informiert habe. – Die Lösung des Problems ist einfach: Abschaffung«
Oder gab es in den vielen Beiträgen von Ihnen, die leider nur für eine gewisse Stimmung sorgten, doch noch eine Frage versteckt? Dann muss man sich nicht wundern, wenn man sie übersieht.
Sie sind gerne eingeladen, sich am Thema zu beteiligen und Ihre Sicht der Dinge vorzutragen. Das aber bitte respektvoll, denn hier sind weder Schwarzhörer, noch Schwarzseher, sondern Leute, die sich kritisch mit dem System auseinandersetzen.
Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!
Es mag für manchen hier sehr schwierig sein, aber bleiben wir doch mal bei den Fakten:
Ich habe auf der Facebook-Seite von gez-boykott.de mehrfach eine einfache, sachliche Frage gestellt. Diese ist immer noch unbeantwortet. Auch wenn mancher etwas anderes fantasiert. Meine Frage war, ist und bleibt:
Wenn wir ARD und ZDF von heut auf morgen abschaffen, also die größte Entlassungswelle der Geschichte der Bundesrepublik auslösen. Wie sieht das Konzept für die dann gut 40.000 Arbeitslosen aus? Und auf welcher Grundlage will man bitte bestehende Verträge einfach so außer Kraft setzen?
Auf diese nun wirklich nachvollziehbare Frage bekomme ich jedoch nichts anderes als Beleidigungen zu hören. Schade, wo bleiben die Argumente? Wo bleibt das Konzept? Das ist jetzt DIE Gelegenheit. Sagen Sie es doch. Vor lauter Wut und Schaum vor dem Mund merken sie doch gar nicht, dass ich längst versuche, sie zu verstehen und zuhöre. Aber statt inhaltlich zu antworten, wird nur beleidigt.
Und an "Bürger": Ich habe Ihnen eben schon per eMail geantwortet. Sie haben massiv gespamt. Übrigens etwas, was Sie auch hier im Forum - weil es eben allgemein bekannte Netiquette ist - nicht dürfen. Also warum wundern Sie sich, wenn Sie woanders rumspamen, dass sie dann von einer Diskussion ausgeschlossen werden, weil andere gar nicht mehr zu Wort kommen. Aber ich verstehe das: Es ist einfacher die Schuld bei anderen zu suchen.
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Die Antwort von lückerath erinnert mich an Verdis Seite:
www.rundfunkfreiheit.de (http://www.rundfunkfreiheit.de)
Auf Grund der Rundfunkfreiheit müssen wir tausende Mitarbeiter des Rundfunks alimentieren, immer mehr Mitarbeiter, und danach Rentenansprüche für sie zahlen. Das auch, wenn wir unter dem Existenzminimum leben und keine sichere Rente haben, oder arme Rentner sind. Im Namen der Rundfunkfreiheit wird dabei gegen unsere Handlungs-, Informations- und Meinungsfreiheit verstoßen.
Geht es um Rundfunkfreiheit oder um eine Konjunkturmaßnahme/Arbeitsbeschaffungsmaßnahme?
Die Frage ist wichtig, weil das BVerfG den aufgeblasenen Rundfunk immer mit der Rundfunkfreiheit in Schutz nahm.
Entschuldigung, ich konsumiere kein Rundfunk. Das finanzielle Problem der Rundfunkanstalten ist nicht mein Problem, wurde aber zu meinem Problem gemacht. Mit einer miserablen Begründung.
Meine finanzielle Probleme löse ich selbst. Das Problem von 40.000 Mitarbeitern des Rundfunks ist nicht mein Problem. 40.000 Mitarbeiter auf die Straße? Kein Problem! Sozialhilfe ist günstiger als die Alimentierung mit Rundfunkbeitrag.
lückerath argumentiert ad misericordiam, um die tollen Stellen der Mitarbeiter des Rundfunks sogar bei Leuten zu verteidigen, die um ihr überleben kämpfen. Er sollte sich schämen!
40.000 auf die Straße! Ja! Wenn es nötig ist, um unbeteiligte nicht zu belasten, sollte das der Fall sein. Die Rundfunkanstalten verlangen, dass Menschen Sozialhilfe beantragen, damit sie vom Rundfunkbeitrag befreit werden. Tut mir Leid: die Mitarbeiter des Rundfunks sollen selbst Sozialhilfe beantragen!
Misericordiam? Wenn ich sie als Penner auf der Straße mal sehe, gebe ich ihnen mal 60 Cent Almosen. 60 Cent gebe ich den Rundfunkanstalten täglich nicht!
Auf welcher Grundlage will man bitte bestehende Verträge einfach so außer Kraft setzen? Das System ist pleite, weil es so aufgebläht wurde, weil so viel Kuchen verteilt wurde. Auf dieser Grundlage!
Und wenn sie eine bessere Lösung für die 40.000 Mitarbeiter, dann toll, aber nicht auf meine Kosten!
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Wenn meine Firma pleite geht oder nicht unterstützt wird, weil keiner die Produkte will, bekomme ich auch nur das, was jeder in dieser Situation bekommen würde. Wer in einem Unternehmen wie örR beschäftigt ist, hat eine lange Zeit Annehmlichkeiten genossen, die es woanders nicht gibt. Jeder Mitarbeiter muss damit rechnen, dass es so nicht immer weitergehen kann, das ist der Preis für diese Luxusjobs. Meine Firma hat eine Pensionsausfallversicherung, sowas sollte es überall geben. Wenn die örR-Mitarbeiter später leer ausgehen, sollten sie diejenigen verklagen, die das verbockt haben: Intendanten, Politiker und ähnliche geld- und machtgierige Eliten. Und die Mitarbeiter, die gut sind, bekommen auch woanders einen Job. Der Mist, den die produziert haben, wird dann von anderen Sendeanstalten verbreitet.
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Danke für Eure erhellenden Beiträge.
Die Frage die sich ARD, ZDF & Co. gefallen lassen muss, ist:
Wieso fehlt in dem von der ARD, dem ZDF und D-Radio in Auftrag gegebenen Kirchhof-Gutachten zu der neuer Rechtsgrundlage, die Auseinandersetzung mit Frage der Neugestaltung und Verkleinerung des ÖRR, im Hinblick auf die geänderte mediale Situation und auf Grund des geänderten Informationsverhaltens der Bürger?
Kretschmann - http://rundfunkbeitrag.blogspot.de/2012/12/offener-brief-die-intendantin-des.html
Wie ist es sonst zu erklären, dass das Gutachten, das von den Rundfunkgebühren bezahlt wurde, nicht zu dem Schluss kommt, andere Finanzierungsquellen zu erschließen bzw. den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu reformieren bzw. diesen als nicht demokratisch institutionalisiert einzustufen (die Erläuterung hierzu folgt weiter unten), damit Gebühren entfallen, sinken oder freiwillig gezahlt werden könnten. Das Gutachten und die neuen Gesetze bestätigen mich in meiner Vermutung, dass es vorrangig darum geht, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seiner jetzigen Form und die damit verbundenen monopolartigen Strukturen sowie Möglichkeiten unverändert zu erhalten.
Wenn sich ARD, ZDF & Co auf ihre Rundfunkfreiheit berufen, um Gelder zu kassieren, dann muss auch der Bürger die Möglichkeit haben, bei der Ablehnung der 90 öffentlich-rechtlichen Programme, die 21 Mio. EURO täglich aufbrauchen, sich auf seine Rundfunk- und Handlungsfreiheit zu berufen und keine Zwangs-Kopfsteuer zu zahlen. Das dürfe in einem Rechtstaat möglich sein.
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lückerath hat nicht verstanden, dass jede finanzielle Verpflichtung, die über eine Steuer hinausgeht, in diesem unserem Lande begründet werden und auch notwendig sein muss.
Mag ja sein, dass lückerath sich um die 40 000 Angestellten der ÖRR Sorgen macht. Aber wirklich sozial ist ja der Rundfunkbeitrag nun auch gerade nicht. Gerade für die Schwächeren in unserer Gesellschaft sind die gut 200 Euro pro Jahr eine Menge Geld.
Und lückerath übersieht auch, dass die Misere nun wirklich hausgemacht ist. Niemand hat danach verlangt, dass der Rundfunkbeitrag eingeführt wird. Hätte man alles so gelassen wie es war, hätte man die ganzen Diskussionen jetzt nicht.
Und um seine Frage nach den 40 000 Angestellten zu beantworten: Übergangsweise über Steuergelder finazieren und das was nicht wirklich notwendig ist, nach und nach privatisieren. Wenn der ÖRR wirklich so toll ist, wie immer behauptet wird, dann wird er sich sicher auch im Wettbewerb behaupten können. Bei den Printmedien klappt es ja auch.
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Ist ja ein feiner Zug sich um die 40.000 Mitarbeiter der örR zu sorgen. Aber wer sorgt sich um unser eins? Für viele (mich eingeschlossen) ist der Rundfunkbeitrag eine sehr hohe finanzielle Belastung. Aber sind ja nur 17,98€ im Monat... bis dieser Beitrag dann in den kommenden Jahren angehoben werden muss und/oder neue zwangsfinanzierte System aus dem Boden schießen. Schließlich hat es ja beim Rundfunkbeitrag so schön geklappt.
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Herr Hoff und andere Befürworter des Rundfunkbeitrags berufen sich nur darauf, welcher Vorteil durch den Beitrag finanziert wird. Solche Leute sind offensichtlich völlig blind gegenüber sachlichen Argumenten, weil sie von den negativen Folgen dieser Zwangsfinanzierung nicht wirklich betroffen sind. Aber um es mal klar auszudrücken: durch den Zwangsbeitrag werden nicht nur positive Sachen finanziert, sondern auch negative. Nicht nur Anton Bürger macht sich eine Riesenmühe, diese Missstände aufzuzeigen, aber die Befürworter wie Hoff wollen nicht diskutieren, sondern bestimmen, genau so wie uns dieser RBStV aufgezwungen wird.
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Herr Hoff und andere Befürworter des Rundfunkbeitrags berufen sich nur darauf, welcher Vorteil durch den Beitrag finanziert wird. ...
Richtig!
Darüber hinaus versuchen sie ausschließlich die Belange der 90 öffentlich-rechtlichen Programme für 21 Mio. EURO täglich in den Fokus zu drücken. Sie wollen keine Diskussion über die Rundfunk- und Handlungsfreiheit der Bürger zum Thema machen. Das Thema wird widerrechtlich totgeschwiegen.
Die öffentlich-rechtlichen Sender verhindern das Bekanntwerden unserer Unterschriftenaktion (http://online-boykott.de/de/unterschriftenaktion). Nicht nur das, sie zensieren und manipulieren die Umfrage zum neuen Zwangsbeitrag und kommen ihrem festgeschriebenen Auftrag, der objektiven und unparteilichen Berichterstattung und der Wahrung der Meinungsvielfalt nicht nach:
Das Wahrheitsministerium ARD entlarvt sich selbst - Meinungsmanipulation pur
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,4826.0.html
Zensur beim "WDR Check "
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7196.msg52992.html#msg52992
oder
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7196.msg53187.html#msg53187
Briefe/Facebookposts an den WDR Intendanten Buhrow:
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7196.msg53194.html#msg53194
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7196.msg53251.html#msg53251
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7196.msg53275.html#msg53275
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7196.msg53970.html#msg53970
Die ö.-r. Sender blenden die Informationen über die laufenden Klagen aus, verzögern Widerspruchsbescheide um Klagen zu verhindern und schüchtern Bürger ein, um Geld abzupressen. Sie informieren nicht über die 7 renommierten, vernichtenden Gutachten zu der Verfassungswidrigkeit des Rundfunkbeitrags/ Rundfunkbeitragsstaatsvertrages:
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,5817.0.html
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Wenn wir ARD und ZDF von heut auf morgen abschaffen, also die größte Entlassungswelle der Geschichte der Bundesrepublik auslösen. Wie sieht das Konzept für die dann gut 40.000 Arbeitslosen aus? Und auf welcher Grundlage will man bitte bestehende Verträge einfach so außer Kraft setzen?
Hier geht es nicht direkt um einen Sturz! (Woher diese Gedanken auch immer kommen mögen.)
Wie der Forumname schon nahelegt: Es geht um den Boykott des Zwangsbeitrages.
Einen groben Überblick über mögliche Ziele einiger Mitglieder gibt es z. Bsp. hier: http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,6944.0.html
Die 40000 Mitarbeiter können sich gerne weriterbezahlen lassen. Aber von denen, die das bezahlen wollen.
Der 15. Rästv. müsste aufgrund von Verfassungswidrigkeit gekippt werden.
Markus
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Ist ja ein feiner Zug sich um die 40.000 Mitarbeiter der örR zu sorgen. Aber wer sorgt sich um unser eins?
Die Antwort der Rundfunkanstalten: Du sollst Sozialhilfe beantragen, und wenn sie nicht kriegst, dann pech. Aber Mitleid mit den 40.000 gut verdienenden Angestellten der Anstalten musst Du haben, es ist ja ein Solidarmodell.
Es sollte ganz anders sein: Die Firma ist pleite, gibt es nicht mehr, 40.000 Mitarbeiter auf die Straße, wer keine Arbeit kriegt, soll Sozialhilfe beantragen.
Nur, diese Firmen werden nie pleite, denn sie erfinden immer neuere Schuldner und immer höhere Schulden der anderen an sie. Und dafür berufen sie sich immer wieder auf den hehre Rundfunkfreiheit. Das ist das perfide.
Wie gesagt: Leute wie lueckenrath sollten sich schämen.
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Von den Befürwortern des Rundfunkbeitrages schämt sich keiner. Ich gehe auch ganz stark davon aus, dass jeder Befürworter irgendwo mit dem örR verbunden ist. Anders lässt sich die Verteidigung eines solchen Systems einfach nicht erklären.
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Wenn wir ARD und ZDF von heut auf morgen abschaffen, also die größte Entlassungswelle der Geschichte der Bundesrepublik auslösen. Wie sieht das Konzept für die dann gut 40.000 Arbeitslosen aus?
Ohne das es bösartig oder beleidigend gemeint ist, aber Sie müssen sich vermutlich einen neuen Job suchen.
Was sollen die Mitarbeiter von beispielsweise Schlecker, Praktiker & Bahr, Quelle, Philip Holtzmann, Opel, Telekom, Thyssen-Krupp und noch viele andere mehr denn sagen ?
Heutzutage ist kein Job mehr sicher und grade in Zeiten wo alle sparen, wird der ÖR immer fetter und kriegt den Hals nicht voll. Das Schicksal der Arbeitslosigkeit kann jeden immer und überall treffen !
40.000 ... und genau das ist der Knackpunkt. Brauchen die so viele ? Das könnte man sicher auch effizienter gestalten, in der freien Wirtschaft ist es so. Es gibt IMMER alternative Lösungen, und das sollte auch für die ÖR's gelten.
Die ÖR's haben zu viele Sender, zu viele Wiederholungen, zu viel Personal, zu viel Programm für die Generation 60+, zu teure Eigenproduktionen und sind allgemein einfach zu teuer.
WENN denn mal was gutes läuft dann zu absolut unmöglichen Zeiten wo normal Beschäftigte längst schlafen.
Ein DEUTLICHES Gesundschrumpfen ist bei den ÖR's (mit 75 - 90%igem Cost-Cut) schon längst überfällig.
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Wenn wir ARD und ZDF von heut auf morgen abschaffen, also die größte Entlassungswelle der Geschichte der Bundesrepublik auslösen. Wie sieht das Konzept für die dann gut 40.000 Arbeitslosen aus?
Ohne das es bösartig oder beleidigend gemeint ist, aber Sie müssen sich vermutlich einen neuen Job suchen.
Anna Terschüren tat es schon. Die schlauesten reagieren zuerst und finden sicher einen neuen Job. Diejenigen, die sich Hoffnung auf Unsinn und Unrecht machen, bleiben im sinken Boot bis zum ertrinken. Zum Glück gibt es eine Sozialhilfe!
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Jetzt sind wir alle gespannt, ob es, nachdem die Eingangsfrage ja nun beantwortet wurde, eine Reaktion gibt. Ich hoffe nicht, dass vom Fragesteller ein ausgearbeiteter Sozialplan erwartet wird und die Antwort entsprechend ausfällt ;)
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Jetzt sind wir alle gespannt, ob es, nachdem die Eingangsfrage ja nun beantwortet wurde, eine Reaktion gibt. Ich hoffe nicht, dass vom Fragesteller ein ausgearbeiteter Sozialplan erwartet wird und die Antwort entsprechend ausfällt ;)
Der "Beitragsservice" schickt jeden, der eine Befreiung vom Beitragszwang beantragt, zum Sozialamt. Die kennen sich bestens mit Sozialplänen aus, die Rundfunkanstalten können also ihren eigenen Mitarbeitern ihren "Service" anbieten.
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Jetzt sind wir alle gespannt, ob es, nachdem die Eingangsfrage ja nun beantwortet wurde, eine Reaktion gibt.
Nachdem sie zuerst so emsig waren, sind jetzt wieder ziemlich ruhig.
So wie es aussieht, sind den dwdl.de-Leuten wohl die Beleidigungen ausgegangen.
Das Thema hier könnten wir aber jetzt immer jeden Sonntag nutzen, um uns über Hans Hoffs
verzweifelte Pro-Zwangsbeitrags-"Kolumnen" (Hoff zum Sonntag) zu amüsieren >:D
Markus
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Jetzt sind wir alle gespannt, ob es, nachdem die Eingangsfrage ja nun beantwortet wurde, eine Reaktion gibt.
Nachdem sie zuerst so emsig waren, sind jetzt wieder ziemlich ruhig.
So wie es aussieht, sind den dwdl.de-Leuten wohl die Beleidigungen ausgegangen.
Das Thema hier könnten wir aber jetzt immer jeden Sonntag nutzen, um uns über Hans Hoffs
verzweifelte Pro-Zwangsbeitrags-"Kolumnen" (Hoff zum Sonntag) zu amüsieren >:D
Markus
Es geht, wie zu oft, nicht darum, sich auf demselben Niveau zu unterhalten, sondern um den Gegner mit billiger Polemik und Demagogie in die Ecke zu treiben. Zunächst wird man als Schmarotzer abgestempelt, der unsolidarisch auf Kosten anderer – hier der braven Rundfunkgebührenzahler – gratis TV konsumieren will. Dann soll man sauer sein, weil das aufgrund des neuen, einfacheren und vor allem gerechteren Systems nicht mehr geht – eine Wohnung, ein Beitrag... Anschließend wird die Verschwörungskeule herausholt und wenn das auch nicht greift, dann steht man einer extremistischen Randgruppe – in der Regel rechts – nahe. Das haben wir schon einige Male erlebt, ganz krass war das am 23. März bei den bundesweiten Demos.
Neu an dieser Stelle ist die Frage des Verbleibs der Rundfunkmitarbeiter im öffentlich-rechtlichen Bereich nach einer möglichen Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Zunächst hat keiner die komplette Abschaffung gefordert, sondern eine andere Form der Finanzierung mit der Möglichkeit, am öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht zwangsweise teilnehmen zu müssen – das ist etwas ganz anderes.
Darüber hinaus kann der Verbleib der Rundfunkmitarbeiter im öffentlich-rechtlichen Bereich keine Basis sein, um die Existenzgrundlage des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu rechtfertigen. Ganz extrem ausgedrückt, könnte man so auch die Cosa Nostra (sizilianische Verbrecherorganisation, Mafia) rechtfertigen; also wir lassen sie weiter existieren, damit die Mafiosos nicht arbeitslos werden! – Was für eine billige Argumentation ist das denn?
Ne, liebe Leute, da dürfen sich die geistigen Schöpfer dieser mentalen Absonderungen nicht wundern, wenn die Leute nicht mehr mitziehen und sich zur Wehr setzen.
Warten wir gespannt auf die nächste allsonntagliche mentale Ausscheidung gewisser Leuchten auf dieser unserer medialen und informationellen Landschaft.
In diesem Sinne einen erfolgreichen Tag!
René
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Wenn die Argumente (falls es jemals welche gab) ausgehen (#)
https://twitter.com/DWDL/status/408169080936755200
Es ist genau so, wie viele hier vermutet hatten.
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Medienmagazin DWDL
@GEZ_Boykott Es ist reine Zeitverschwendung. Sie beleidigen, wir argumentieren. Das klappt nicht und auf Ihr Niveau kommen wir nicht runter
Sind sie beleidigt, weil ihnen gesagt wurde, sie sollen Sozialhilfe beantragen, wie uns der "Beitragsservice" ständig sagt? Dürfen wir also den Beitragsservice wegen Beleidigung anzeigen? Oder die haben auch ein Beleidigungsprivileg und ein Sich-Beleidigt-Fühlen-Privileg?
Sie kommen nicht [von alleine] runter. Sie werden fallen. In Mitte des Sozialamtes fallen.
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Es mag für manchen hier sehr schwierig sein, aber bleiben wir doch mal bei den Fakten:
Ich habe auf der Facebook-Seite von gez-boykott.de mehrfach eine einfache, sachliche Frage gestellt. Diese ist immer noch unbeantwortet. Auch wenn mancher etwas anderes fantasiert. Meine Frage war, ist und bleibt:
Wenn wir ARD und ZDF von heut auf morgen abschaffen, also die größte Entlassungswelle der Geschichte der Bundesrepublik auslösen. Wie sieht das Konzept für die dann gut 40.000 Arbeitslosen aus? Und auf welcher Grundlage will man bitte bestehende Verträge einfach so außer Kraft setzen?
Nun, die Frage wurde umfassend und sachlich beantwortet, aber nun kommt nichts mehr zurück. Also doch nur heiße Luft von Herrn Lückerath. Mal kurz ein wenig Staub aufwirbeln, Beleidigungen und Polemik verbreiten, aber sachlich diskutieren ist nicht möglich. Schade eigentlich.
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Neues von DWDL:
https://twitter.com/DWDL/status/408222366184275968
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"Billiger Populismus"? Geht es denen noch ganz gut? Genau so sieht doch die Realität aus. Als Geringverdiener muss man nun Abstriche (wenn man schon an allen Luxusgütern sparen muss, bleibt einem ja nur noch am Essen zu sparen) machen, nur um diesen Haufen von Verbrechern zu alimentieren.
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Dann hier nochmal ein paar konkrete, sachliche Fragen. Weil beantwortet da bislang nichts. Alles andere ist gelogen. Wie gesagt: Ich versuche ja, Ihren Standpunkt zu verstehen und daraus ergeben sich nun einmal zwingend die folgenden Fragen. Dieses Posting beinhaltet keine Beleidigungen, keine Polemik. Pure Sachfragen. Also bin ich sehr auf sachliche, nicht beleidigende Antworten gespannt. Denn ich hoffe doch, dass hinter den sehr einfach formulierten Forderungen auch Konzepte und Antworten stecken.
Also:
- Wie sieht das Konzept für die Abschaffung von ARD und ZDF aus? Wie soll das konkret funktionieren, angenommen es würde heute noch beschlossen. Was passiert morgen?
- Wollen Sie von heut auf morgen alle Mitarbeiter kündigen? Wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage soll das bitte passieren? Würden Sie nicht selbst am lautesten aufschreien, wenn man Ihren Job ohne rechtliche Grundlage einfach wegnehmen würde?
- Was ist mit den immerhin erarbeiteten Rentenansprüchen von Menschen die ihr Leben lang bei ARD und ZDF gearbeitet haben? Wollen Sie da Familien ihre Existenz rauben? Und auf welcher rechtlichen Grundlage?
- Was passiert mit der Regulierung des Privatfernsehens? Die Landesmedienanstalten, die Verstöße gegen Jugendschutz, Werbebegrenzung und andere Dinge kontrollieren, würden schließlich wegfallen, weil sie auch vom Rundfunkbeitrag finanziert werden.
- Wollen Sie wirklich allein von Privatsendern Nachrichten beziehen? Ernsthaft? Politische und kritische Berichterstattung würde weitgehend verschwinden
- Ihnen ist auch klar, dass dann automatisch DVB-T abgeschaltet würde, oder? Das kostenlose Antennenfernsehen gerade für einkommensschwache Familien sicher wichtig, gäbe es nicht mehr.
- Was passiert mit den gemeinschaftlich getragenen Journalistenschulen, Ausbildungsgängen und Studienangeboten? Wer ersetzt die? Oder verzichten wir auf die Ausbildung von journalistischem Nachwuchs?
- Was passiert mit den Kulturangeboten, die bislang allein durch ARD und ZDF getragen wurden, darunter diverse Klangkörper?
Das sind legitime, sachliche Fragen. Bin auf Ihre Antworten und Konzepte gespannt. Lassen Sie uns das sachlich erörtern. Ich war von Anfang an bereit dazu. Ich habe nicht beleidigt, nicht bepöbelt, nicht polemisiert. Ich möchte Sie verstehen. Also bitte ich um Ihre Antworten auf die naheliegenden Fragen. Und sehen Sie mir nach, dass ich mich nicht weiter beleidigen und bepöbeln lassen werde. Denn so funktioniert das nicht: Sie können nicht sachliche Fragen und Argumente verlangen und dann gleich wieder über denjenigen herfallen, der sie stellt.
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Herr lueckerath,
genau wie die Aufblähung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf mittlerweile 90 Programme (TV+Radio) für 21 Millionen EURO täglich stattgefunden hat, kann eine Anpassung auf die heutigen Bedürfnisse der Bürger vonstatten gehen.
Die ARD, das ZDF und D-Radio haben ein Gutachten bei dem ehem. Verfassungsrichter Kirchhof in Auftrag gegeben. Dort hatten die ö.-r. Anstalten die große Möglichkeit gehabt, sich mit der Frage der Neugestaltung und Verkleinerung des ÖRR, im Hinblick auf die geänderte mediale Situation und auf Grund des geänderten Informationsverhaltens der Bürger, zu befassen. Leider haben sich die Anstalten nur auf das Geld der Bürger konzentriert.
Kretschmann - http://rundfunkbeitrag.blogspot.de/2012/12/offener-brief-die-intendantin-des.html
Wie ist es sonst zu erklären, dass das Gutachten, das von den Rundfunkgebühren bezahlt wurde, nicht zu dem Schluss kommt, andere Finanzierungsquellen zu erschließen bzw. den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu reformieren bzw. diesen als nicht demokratisch institutionalisiert einzustufen (die Erläuterung hierzu folgt weiter unten), damit Gebühren entfallen, sinken oder freiwillig gezahlt werden könnten. Das Gutachten und die neuen Gesetze bestätigen mich in meiner Vermutung, dass es vorrangig darum geht, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seiner jetzigen Form und die damit verbundenen monopolartigen Strukturen sowie Möglichkeiten unverändert zu erhalten.
Wenn sich ARD, ZDF & Co auf ihre Rundfunkfreiheit berufen, um Gelder zu kassieren, dann muss auch der Bürger die Möglichkeit haben, bei der Ablehnung der 90 öffentlich-rechtlichen Programme, die 21 Mio. EURO täglich verpulvern, sich auf seine Rundfunk- und Handlungsfreiheit zu berufen und keine Zwangs-Kopfsteuer zu zahlen. Das dürfe in einem Rechtstaat möglich sein.
Es ist nicht die Aufgabe des Forums das hausgemachte Problem von ARD - ZDF - "GEZ" & Co. zu lösen.
Darüber hinaus versuchen die Sender ausschließlich die Belange der 90 öffentlich-rechtlichen Programme, die täglich 21 Mio. EURO verpulvern, in den Fokus zu drücken. Sie wollen keine Diskussion über die Rundfunk- und Handlungsfreiheit der Bürger. Das Thema wird widerrechtlich totgeschwiegen.
Die öffentlich-rechtlichen Sender verhindern das Bekanntwerden unserer Unterschriftenaktion (http://online-boykott.de/de/unterschriftenaktion). Nicht nur das, sie zensieren und manipulieren die Umfrage zum neuen Zwangsbeitrag und kommen ihrem festgeschriebenen Auftrag, der objektiven und unparteilichen Berichterstattung und der Wahrung der Meinungsvielfalt nicht nach:
Das Wahrheitsministerium ARD entlarvt sich selbst - Meinungsmanipulation pur
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,4826.0.html
Zensur beim "WDR Check "
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7196.msg52992.html#msg52992
oder
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7196.msg53187.html#msg53187
Briefe/Facebookposts an den WDR Intendanten Buhrow:
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7196.msg53194.html#msg53194
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7196.msg53251.html#msg53251
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7196.msg53275.html#msg53275
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7196.msg53970.html#msg53970
Die ö.-r. Sender blenden die Informationen über die laufenden Klagen aus, verzögern Widerspruchsbescheide um Klagen zu verhindern und schüchtern Bürger ein, um Geld abzupressen. Sie informieren nicht über die 7 renommierten, vernichtenden Gutachten zu der Verfassungswidrigkeit des Rundfunkbeitrags/ Rundfunkbeitragsstaatsvertrages:
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,5817.0.html
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Hier geht es nicht um eine Abschaffung von ARD und ZDF, sondern um eine einigermaßen gerechte Finanzierung.
In der Dissertation von Frau Terschüren, nachzulesen unter http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=22199,
sind alle Argumente zum Thema "Reform der Rundfunkfinanzierung in Deutschland : Analyse der Neuordnung und Entwicklung eines idealtypischen Modells" genannt.
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Das sind alles sehr interessante und diskussionswürdige Punkte. Stimme ich zu. Ich würde nur bei der Rhetorik nicht so martialisch sein. Also "verpulvern" tun ARD und ZDF das Geld nicht. Es wird dafür viel geboten. Sehr viel geboten. Natürlich gibt es dann bei so einer Masse an Programm auch einzelne fragwürdige Sendungen. Ich warne nur davor, fragwürdige Berichterstattung von einzelnen Magazinen oder Sendungen gleich zu verallgemeinern. Das wird dann unsachlich. Was ARD und ZDF inhaltlich bieten sucht im internationalen Vergleich seinesgleichen. Gerade einmal die BBC ist in der angebotenen Programmqualität auf gleicher Höhe.
Ich teile aber die scharfe Kritik daran, dass es einfach viel zu viel geworden ist. Da bin ich ganz allen Kritikern von ARD und ZDF. Übrigens kritisiert auch mein Kollege Hans Hoff diese Gebührenverschwendung regelmäßig. ARD und ZDF müssen sparen, mehr noch: Deutlich verkleinert werden. Ich persönlich bin seit Jahren mit DWDL.de ein scharfer Kritiker des Senders 3sat, der in Zeiten des Internets seine Funktion als Tor zu anderen deutschsprachigen Ländern verloren hat. Einzelne, sehr gute Sendungen, können auf anderen ÖR-Sendern laufen. Das Hörfunknetz der ARD ist viel zu groß. Und die Hälfte der "Digitalsender" von ARD und ZDF ist unnötig. Noch dazu arbeiten ARD und ZDF mit immer noch maßlosen Überkapazitäten bei Redaktion und Produktion. Von so einer Ausstattung - personell gesehen - können Privatsender und -produktionfirmen nur träumen. Und warum müssen ARD und ZDF eigentlich eigene Produktionsfirmen und Studios unterhalten? Sie mussten das vor 60 Jahren bei der Gründung aufbauen, weil es das damals nicht gab. Aber inzwischen gibt es genügend private Studiobetreiber und Produktionsfirmen.
Sie sehen - konkrete, spürbare Sparmaßnehmen sind findbar. Und die müssen auch angesprochen werden. Das tun wir bei DWDL.de regelmäßig. Aber bei der Kritik an ARD und ZDF darf man bitte nicht gute Leistungen einfach übergehen, weil man pauschal alles so furchtbar findet.
Und danke Lefty für den Link zu der Dissertation von Frau Terschüren. Die ist mir bekannt und sehr interessant. In der Tat wurd das deutlich zu wenig diskutiert. Leider bewegt sich die Medienpolitik aber zu träge. Und es ist die Medienpolitik, die etwas ändern muss. Das ist nicht Aufgabe von ARD und ZDF. Die teilweise unbändige Wut, die man hier im Forum lesen kann, müsste sich dann schon an die Medienpolitik richten. Die und nur die kann etwas ändern. Aber solange ARD und ZDF die einzigen Sender sind, in denen Politik noch stattfindet, werden Medienpolitiker natürlich nicht den Ast absägen auf dem sie sitzen. Das ist tragisch. Meine Konsequenz daraus: Realistische, kleinere Schritte hin zu einem schlankeren öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zu einem günstigeren.
Ein Punkt in dem ich bitte um Respekt vor meiner Meinung bitte: Ich habe nichts gegen den Rundfunkbeitrag. Ich teile aber den Unmut darüber, was man damit inzwischen alles finanziert. Ich hoffe ich konnte damit mal meine Haltung deutlich machen. Und auch verdeutlichen, dass es von meiner Seite aus um Argumente und Austausch geht. Mir liegt es fern jemanden zu beleidigen. So macht die Diskussion ja auch schon wesentlich mehr Spaß.
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Ich finde es sehr interessant, dass das Fernsehen ansich als lebensnotwendige Grundlage dargestellt wird. Nicht jeder, der gegen den Rundfunkbeitrag ist, bezieht seine Informationen automatisch aus dem Privatfernsehen. Wie kommen Sie da nur drauf?
Ich schaue keinerlei öffentlich-rechtliches Programm und auf den Privaten gönne ich mir ab und an mal eine nette Serie zur Unterhaltung. Für wichtige Informationen gibt es weitaus bessere Quellen als das Fernsehen. Zumal ich dem örR einfach keine unabhängige Berichterstattung zutraue. Man muss nur einmal schauen, wer da so in den Aufsichtsräten sitzt.
Ebenfalls bin auch ich nicht für eine komplette Abschaffung des Systems, ledglich für eine andere Form der Finanzierung. Zum Beispiel durch Steuergelder, Teilprivatisierung oder freiwilliges PayTV. Eine pauschalisierte Wohnungsgebühr ist einfach ungerecht!
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- Wie sieht das Konzept für die Abschaffung von ARD und ZDF aus? Wie soll das konkret funktionieren, angenommen es würde heute noch beschlossen. Was passiert morgen?
Niemand ist für Abschaffung, so weit ich weiß. Darauf wurden Sie schon darauf hingewiesen, zum Beispiel hier:
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7512.msg55074.html#msg55074 (http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7512.msg55074.html#msg55074)
Warum machen Sie so, als wären alle hier für die Abschaffung und stellen immer wieder dieselbe Frage, die es voraussetzt?
Mir ist gleichgültig, ob er abgeschafft wird oder weiter aufgeblasen wird, solange ich in diese Sache, die mir als Nicht-Rundfunkteilnehmer nicht angeht, nicht verwickelt werde. Tun Sie mit Ihrem Rundfunk was sie wollen, absolute Handlungsfreiheit und Rundfunkfreihet, aber bitte: OHNE MICH!
- Wollen Sie von heut auf morgen alle Mitarbeiter kündigen? Wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage soll das bitte passieren? Würden Sie nicht selbst am lautesten aufschreien, wenn man Ihren Job ohne rechtliche Grundlage einfach wegnehmen würde?
Diese Frage wurde schon beantwortet. Das sind Probleme, die jedes Unternehmen haben kann. Ich habe mit Ihrem Unternehmen nichts zu tun. Ihre Mitarbeiter sind Ihre Probleme, nicht meine. Und wenn Sie es zu meinem Problem machen, können Sie doch erwarten, dass ich mich wehre.
- Was ist mit den immerhin erarbeiteten Rentenansprüchen von Menschen die ihr Leben lang bei ARD und ZDF gearbeitet haben? Wollen Sie da Familien ihre Existenz rauben? Und auf welcher rechtlichen Grundlage?
Auch nicht mein Problem.
Ich will die Existenz von niemandem Rauben, ich will nur nicht geraubt werden!
Übrigens, wir haben einen Sozialstaat. Ihr "Beitragsservice" verweist uns ständig auf das Sozialamt, wenn wir uns wehren. Ich habe es Ihnen tausendmal geschrieben: Suchen Sie sich eine andere, ehrliche Arbeit oder Gehen Sie zum Sozialamt!
- Was passiert mit der Regulierung des Privatfernsehens? Die Landesmedienanstalten, die Verstöße gegen Jugendschutz, Werbebegrenzung und andere Dinge kontrollieren, würden schließlich wegfallen, weil sie auch vom Rundfunkbeitrag finanziert werden.
Es ist nicht mein Problem. Ich konsumiere weder privaten noch öffentlich rechtlichen Rundfunk. Ich kümmere mich um meine ausgewogenen IInformationsquellen und zahle dafür, die Rundfunkteilnehmer sollten sich über die ihrigen kümmern und dafür zahlen.
- Wollen Sie wirklich allein von Privatsendern Nachrichten beziehen? Ernsthaft? Politische und kritische Berichterstattung würde weitgehend verschwinden
Ich beziehe von keinem Sender Nachrichten, ich will von keinem Sender Nachrichten beziehen, weder privat noch öffentlich rechtlich.
- Ihnen ist auch klar, dass dann automatisch DVB-T abgeschaltet würde, oder? Das kostenlose Antennenfernsehen gerade für einkommensschwache Familien sicher wichtig, gäbe es nicht mehr.
Schalten Sie ab und an was Sie wollen und wie es heißt. Es ist nicht mein Problem.
- Was passiert mit den gemeinschaftlich getragenen Journalistenschulen, Ausbildungsgängen und Studienangeboten? Wer ersetzt die? Oder verzichten wir auf die Ausbildung von journalistischem Nachwuchs?
Bildung ist Sache der Universität. Da haben Gelder aus der Rundfunkabgabe nichts zu suchen.
- Was passiert mit den Kulturangeboten, die bislang allein durch ARD und ZDF getragen wurden, darunter diverse Klangkörper?
Mir egal. Ich nehme kein Angebot aus dem Rundfunk. Und wenn es woanders angeboten werden soll, dann zahle ich den Eintritt.
Das sind legitime, sachliche Fragen. Bin auf Ihre Antworten und Konzepte gespannt. Lassen Sie uns das sachlich erörtern. Ich war von Anfang an bereit dazu. Ich habe nicht beleidigt, nicht bepöbelt, nicht polemisiert. Ich möchte Sie verstehen. Also bitte ich um Ihre Antworten auf die naheliegenden Fragen. Und sehen Sie mir nach, dass ich mich nicht weiter beleidigen und bepöbeln lassen werde. Denn so funktioniert das nicht: Sie können nicht sachliche Fragen und Argumente verlangen und dann gleich wieder über denjenigen herfallen, der sie stellt.
Das sind keine legitime, sachliche Fragen, weil Sie unbeteiligte in ihre Probleme beziehen: es ist eine Unverschämtheit. Es sind teilweise Fragen, die schon geantwortet wurden.
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- Wie sieht das Konzept für die Abschaffung von ARD und ZDF aus? Wie soll das konkret funktionieren, angenommen es würde heute noch beschlossen. Was passiert morgen?
Niemand ist für Abschaffung, so weit ich weiß. Darauf wurden Sie schon darauf hingewiesen, zum Beispiel hier:
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7512.msg55074.html#msg55074 (http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7512.msg55074.html#msg55074)
Warum machen Sie so, als wären alle hier für die Abschaffung und stellen immer wieder dieselbe Frage, die es voraussetzt?
Mir ist gleichgültig, ob er abgeschafft wird oder weiter aufgeblasen wird, solange ich in diese Sache, die mir als Nicht-Rundfunkteilnehmer nicht angeht, nicht verwickelt werde. Tun Sie mit Ihrem Rundfunk was sie wollen, absolute Handlungsfreiheit und Rundfunkfreihet, aber bitte: OHNE MICH!
- Wollen Sie von heut auf morgen alle Mitarbeiter kündigen? Wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage soll das bitte passieren? Würden Sie nicht selbst am lautesten aufschreien, wenn man Ihren Job ohne rechtliche Grundlage einfach wegnehmen würde?
Diese Frage wurde schon beantwortet. Das sind Probleme, die jedes Unternehmen haben kann. Ich habe mit Ihrem Unternehmen nichts zu tun. Ihre Mitarbeiter sind Ihre Probleme, nicht meine. Und wenn Sie es zu meinem Problem machen, können Sie doch erwarten, dass ich mich wehre.
- Was ist mit den immerhin erarbeiteten Rentenansprüchen von Menschen die ihr Leben lang bei ARD und ZDF gearbeitet haben? Wollen Sie da Familien ihre Existenz rauben? Und auf welcher rechtlichen Grundlage?
Auch nicht mein Problem.
Ich will die Existenz von niemandem Rauben, ich will nur nicht geraubt werden!
Übrigens, wir haben einen Sozialstaat. Ihr "Beitragsservice" verweist uns ständig auf das Sozialamt, wenn wir uns wehren. Ich habe es Ihnen tausendmal geschrieben: Suchen Sie sich eine andere, ehrliche Arbeit oder Gehen Sie zum Sozialamt!
- Was passiert mit der Regulierung des Privatfernsehens? Die Landesmedienanstalten, die Verstöße gegen Jugendschutz, Werbebegrenzung und andere Dinge kontrollieren, würden schließlich wegfallen, weil sie auch vom Rundfunkbeitrag finanziert werden.
Es ist nicht mein Problem. Ich konsumiere weder privaten noch öffentlich rechtlichen Rundfunk. Ich kümmere mich um meine ausgewogenen IInformationsquellen und zahle dafür, die Rundfunkteilnehmer sollten sich über die ihrigen kümmern und dafür zahlen.
- Wollen Sie wirklich allein von Privatsendern Nachrichten beziehen? Ernsthaft? Politische und kritische Berichterstattung würde weitgehend verschwinden
Ich beziehe von keinem Sender Nachrichten, ich will von keinem Sender Nachrichten beziehen, weder privat noch öffentlich rechtlich.
- Ihnen ist auch klar, dass dann automatisch DVB-T abgeschaltet würde, oder? Das kostenlose Antennenfernsehen gerade für einkommensschwache Familien sicher wichtig, gäbe es nicht mehr.
Schalten Sie ab und an was Sie wollen und wie es heißt. Es ist nicht mein Problem.
- Was passiert mit den gemeinschaftlich getragenen Journalistenschulen, Ausbildungsgängen und Studienangeboten? Wer ersetzt die? Oder verzichten wir auf die Ausbildung von journalistischem Nachwuchs?
Bildung ist Sache der Universität. Da haben Gelder aus der Rundfunkabgabe nichts zu suchen.
- Was passiert mit den Kulturangeboten, die bislang allein durch ARD und ZDF getragen wurden, darunter diverse Klangkörper?
Mir egal. Ich nehme kein Angebot aus dem Rundfunk. Und wenn es woanders angeboten werden soll, dann zahle ich den Eintritt.
Das sind legitime, sachliche Fragen. Bin auf Ihre Antworten und Konzepte gespannt. Lassen Sie uns das sachlich erörtern. Ich war von Anfang an bereit dazu. Ich habe nicht beleidigt, nicht bepöbelt, nicht polemisiert. Ich möchte Sie verstehen. Also bitte ich um Ihre Antworten auf die naheliegenden Fragen. Und sehen Sie mir nach, dass ich mich nicht weiter beleidigen und bepöbeln lassen werde. Denn so funktioniert das nicht: Sie können nicht sachliche Fragen und Argumente verlangen und dann gleich wieder über denjenigen herfallen, der sie stellt.
Das sind keine legitime, sachliche Fragen, weil Sie unbeteiligte in ihre Probleme beziehen: es ist eine Unverschämtheit. Es sind teilweise Fragen, die schon geantwortet wurden.
Schade, das ist schon wieder eine realitätsfremde Wahrnehmung a la "interessiert mich alles nicht. Ich will nur mein Geld zurück". Egiosmus pur, ohne Bereitschaft überhaupt an andere zu denken. So funktioniert leider keine Gesellschaft. Das bringt nur in keiner Diskussion weiter und wird niemanden überzeugen. Und ich beziehe niemanden in "meine" Probleme herein. Das ist eine haltlose Unterstellung. Und das wiederum eine Unverschämtheit.
Da freue ich mich eher über die Sachlichkeit einer Diskussion mit Viktor7 oder lefty oder auch Fuuuuu.
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Es freut uns alle, daß Sie sich an einer sachlichen Diskussion beteiligen wollen.
Der Grundsatz ihrer Fragen geht aber schon von falschen Voraussetzungen aus.
Es geht hier nicht um eine komplette Abschaffung des öffentlich Rechtlichen Rundfunkapparates an sich, es geht vielmehr darum, tiefgreifende Reformen der Finanzierung und damit den Wegfall der mittlerweile zur Zwangsabgabe mutierten Beitragserhebung anzustoßen. Bitte halten Sie das im Hinterkopf.
es ist natürlich müßig, über eine Abwicklung zu diskutieren, die niemals stattfinden wird, grundsätzlich ist es mir z.B. auch egal, ob Auffanggesellschaften gegründet werden, damit man aus den von Ihnen zitierten Verträgen rauskommt. Bei Wegfall der Finanzierungsbasis gehen die "Firman" dann logischerweise in die Insolvenz. Verträge werden aufgelöst, Verbindlichkeiten in eine Insolvenztabelle eingetragen, etc. . Der Vorgang dürfte allgemein bekannt sein, z.B. von Schlecker, etc...Aber, eine Abschaffung steht ja nicht zur Debatte.
Der Mitarbeiter ist natürlich ein Opfer, daß durch eine Reformierung der Finanzierung gebracht werden muß. Nur weil Mitarbeiter da sind, muß die Finanzierung gesichert sein? Funktioniert einfach so nicht. Gesundschrumpfen ist hier das Stichwort. Beispiele sind in der Privatwirtschaft genug vorhanden. Da wird auch geschrien, durchgeführt wird aber trotzdem..
Rentenansprüche: siehe oben...
Abschaffung per se steht nicht zu Debatte. alternative Finanzierung, sie wissen?!
Ob die Nachrichten nun kritisch, oder politisch Beeinflusst werden, oder sonstwas steht auf mehreren anderen Blättern. Es geht ja auch nicht um eine Abschaffung der nachrichten. Sie erinnern sich?!
DVB-T? Kann ich nichts zu sagen, da ich bislang überall durch Kabel versorgt wurde. aber auch hier: Darum gehts nicht.
Ausbildungsstätten? Bildung ist Sache der Länder, nicht Sache der Bewohner einer Wohnung...Andere Ausbildungen werden auch finanziert...Steuern, etc...
Kulturangebote...Bundesliga, Olympia, Wetten Dass? oder Opern, Theater und Dokumentationen? Man könnte die eine Hälfte einfach streichen. Welche Hälfte ist nur die Frage.
Gegenfragen:
Warum zahlt ein Singlehaushalt, der nur Radioausstattung hat, dasselbe, wie eine 4 Köpfige Familie mit 3 Fernsehern? Solidarität? Familienförderung? Hmm...
Warum zahlen Unternehmen, bei denen Bürger beschäftigt sind, die sowieso Beitrag zahlen müssen, nochmals Rundfunkbeiträge? Irgendwie doppelt, oder?
Warum zahle Ich, der keinen Fernseher besitzt, plötzlich den dreifachen Beitrag? Aus Solidarität? Zu wem?
Gehören bundesliga, championsleague, Olympia, Wetten Dass, Daily Soaps, tatsächlich zur Grundversorgung?
Wo sind denn die Kulturprogramme versteckt? In den Spartenkanälen zu Zeiten, die kein normaler Mensch warnehmen kann. Warum nicht auf den großen Kanälen zur Hauptsendezeit?
Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich. Musste schnell gehen.
Edit: Sie haben sich oben schon sehr interessant zum thema aufgeblähtem Apparat geäußert. Das finde ich sehr positiv. Es ist wohl nur so, dass eine freiwillge Verkleinerung in der jetzigen Form nie passieren wird. Das Gegenteil ist der Fall. Der Finanzbedarf wird immer höher und kein Ende in Sicht. Da wird dann automatisch der Hahn mehr aufgedreht. Das iist nicht mehr statthaft. Um eine Verkleinerung um sich auf die Kernkompetenzen zu besinnen, ist eben ein Stopp der jetzigen Finanzierungsform notwendig.
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- Wie sieht das Konzept für die Abschaffung von ARD und ZDF aus? Wie soll das konkret funktionieren, angenommen es würde heute noch beschlossen. Was passiert morgen?
Unsere Forderungen:
- Die Abschaffung der Zwangsgebühren bzw. des Zwangsbeitrags zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
- Ein bundesweit kostenlos empfangbares Fernseh- und Radioprogramm für die Übermittlung von Nachrichten und Informationen und für die Koordinierung im Katastrophenfall, Finanzierung aus Steuermitteln.
- Deren Kontrolle sollte durch einen demokratisch gewählten Bürgerrundfunkrat erfolgen.
- Die Finanzierung der anderen öffentlich-rechtlichen Sender sollte ausschließlich durch Verschlüsselung, Werbung oder eine Mischung von beiden erfolgen.
Wie Sie sehen, reden wir nicht über die Abschaffung des ÖRR, sondern über eine grundlegende Reform. Diese berücksichtigt das Konsumverhalten der Leute und die Notwendigkeiten eines ÖRR im 21. Jahrhundert. Wir leben inmitten der Informationsrevolution, in der der ÖRR immer weniger einen Platz hat. Hier geht es auch nicht um gut oder schlecht, schwarz oder weiß, den guten ÖRR oder die bösen Privaten. Es geht alleine darum, dass der ÖRR nicht mehr notwendig ist: Es gibt keinen Raum für ihn, um z. B. einen nie näher definierten Bildungsauftrag zu erfüllen. Für Nachrichten (Informationsauftrag) ist ein einziges Programm ausreichend.
- Wollen Sie von heut auf morgen alle Mitarbeiter kündigen? Wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage soll das bitte passieren? Würden Sie nicht selbst am lautesten aufschreien, wenn man Ihren Job ohne rechtliche Grundlage einfach wegnehmen würde?
Ich will niemanden kündigen. Allerdings können Sie nicht im Ernst erwarten, dass jemand diese Argumentation als Rechtfertigung des ÖRR akzeptiert. Wir leben in einer (noch) sozialen Marktwirtschaft. Sozial ist nicht, einen unproduktiven und nicht mehr gebrauchten Apparat durch die Bevölkerung mittels Zwangsgebühren zu alimentieren. Wirtschaftlich ist nicht, einen Apparat am Leben zu halten, der mehr verschlingt als dass, was er produziert. Das hat mit Wirtschaft nichts mehr zu tun.
Aus diesen Gründen frage ich mich, wie kann ich entlassenen Mitarbeitern anderer Firmen (Quelle, Schlecker usw.) das näher beibringen? – Ich kann das nicht und daher muss gelten: Gleiches Recht für alle!
- Was ist mit den immerhin erarbeiteten Rentenansprüchen von Menschen die ihr Leben lang bei ARD und ZDF gearbeitet haben? Wollen Sie da Familien ihre Existenz rauben? Und auf welcher rechtlichen Grundlage?
Das meinen Sie nicht im Ernst? Abgesehen davon, dass hier genau das gilt, was ich in den vorigen Zeilen beschrieb, sollten Sie sich zunächst mit den Rentenansprüchen der Mitarbeiter des ÖRR auseinandersetzen. Zu den höheren Löhnen und Gehältern, welche mit nichts zu rechtfertigen sind (SWR z. B. liegt mit einen Durchschnitt von 110.000 EUR pro Jahr und Mitarbeiter – Durchschnitt!), kommen die zum Teil unverschämten Rentenansprüche im ÖRR. Fragen Sie bitte nach, wie viel Zusatzrente steht ZDF-Mitarbeitern durchschnittlich zu. – Nicht Rente, sondern Zusatzrente!
Ich denke aber, andere werden sich schon zu diesem Thema melden und Näheres erzählen.
- Was passiert mit der Regulierung des Privatfernsehens? Die Landesmedienanstalten, die Verstöße gegen Jugendschutz, Werbebegrenzung und andere Dinge kontrollieren, würden schließlich wegfallen, weil sie auch vom Rundfunkbeitrag finanziert werden.
Wir haben einen Gesetzgeber. Er soll aktiv werden. Er hat die Mittel dafür und keiner sperrt sich dagegen. Wer eine Sendelizenz in diesem Land will, soll sich an Recht und Gesetz halten und gewisse Voraussetzungen erfüllen. Ich sehe das Problem nicht. Im Übrigen, wenn das ein Problem wäre, gäbe es nach Ihrer Sicht längst öffentlich-rechtliche Zeitungen und Zeitschriften. Das ist aber nicht der Fall.
- Wollen Sie wirklich allein von Privatsendern Nachrichten beziehen? Ernsthaft? Politische und kritische Berichterstattung würde weitgehend verschwinden
Ich beziehe meine Nachrichten zu 99% weder aus TV noch Radio. Informiert bin ich trotzdem. Ich bekomme meine Tageszeitung, beziehe einige Magazine und ansonsten bin ich mein eigener Regisseur bei der Zusammenstellung meiner Information im Internet. Darüber hinaus bin ich leidenschaftlicher Leser.
Ich brauche und will den Rundfunk nicht. Für die Privaten werde ich nicht zur Kasse gebeten, für den ÖRR trotzdem, obwohl ich weder die Privaten noch den ÖRR konsumiere. Ich muss mich aber an Ihrem Konsum finanziell mitbeteiligen – warum? Sie zahlen schließlich weder meine Tageszeitung, noch meine Magazine oder Bücher mit. Sie beteiligen sich nicht an meiner Grundversorgung. Weswegen muss ich Ihre bezahlen?
- Ihnen ist auch klar, dass dann automatisch DVB-T abgeschaltet würde, oder? Das kostenlose Antennenfernsehen gerade für einkommensschwache Familien sicher wichtig, gäbe es nicht mehr.
Sie bringen gerade zu viel auf ein Mal durcheinander. Müssen Familien (schwache oder nicht) vor der Glotze sitzen? Über diesen Punkt sollen sich aber andere äußern, denn ich persönlich finde ihn als komplett schwach, unwichtig und vorgeschoben – Entschuldigung!
- Was passiert mit den gemeinschaftlich getragenen Journalistenschulen, Ausbildungsgängen und Studienangeboten? Wer ersetzt die? Oder verzichten wir auf die Ausbildung von journalistischem Nachwuchs?
Was hat das mit dem ÖRR zu tun? Sie vermischen wieder zu viel. Keiner will den ÖRR komplett abschaffen – darüber schrieb ich bereits. Journalisten wird man immer brauchen und ich bin mir sogar sicher, dass in einem echten Wettbewerb deren Qualität sogar steigen wird. Aber das sind Nebenkriegsschauplätze, die einen unnötigen Apparat zu rechtfertigen versuchen. Wenn der Apparat aber nicht notwendig und gar teuer ist, muss dieser reformiert werden. Wenn das nicht geht, dann wären wir bei der Abschaffung, von der Sie immer sprechen.
- Was passiert mit den Kulturangeboten, die bislang allein durch ARD und ZDF getragen wurden, darunter diverse Klangkörper?
Gemessen an der Größe (100 Sender – TV+Radio) und am Finanzierungsbedarf (ca. 8 Milliarden/Jahr) sind diese Angebote verschwindend klein. Im Umkehrschluss fast unendlich teuer.
Ich Antworte mit einer Gegenfrage: Wie wäre es, dieses Geld oder ein Teil davon direkt in Bildung und Kultur zu investieren? Wäre da nicht viel mehr zu erreichen?
Das sind legitime, sachliche Fragen. Bin auf Ihre Antworten und Konzepte gespannt. Lassen Sie uns das sachlich erörtern. Ich war von Anfang an bereit dazu. Ich habe nicht beleidigt, nicht bepöbelt, nicht polemisiert. Ich möchte Sie verstehen. Also bitte ich um Ihre Antworten auf die naheliegenden Fragen. Und sehen Sie mir nach, dass ich mich nicht weiter beleidigen und bepöbeln lassen werde. Denn so funktioniert das nicht: Sie können nicht sachliche Fragen und Argumente verlangen und dann gleich wieder über denjenigen herfallen, der sie stellt.
Zumindest in Facebook waren die ersten Kommentare nicht gerade amüsant. Aber mir geht es nicht um Streit, sondern um Aufklärung. Mir geht es um den Zwang, einen Apparat zu finanzieren, der in der heutigen Zeit nicht mehr notwendig ist – zumindest nicht in der jetzigen Größe. Mir geht es darum, dass es in diesem reichen Land viele Leute mit begrenzten finanziellen Mitteln gibt, die daraus Millionärsgehälter finanzieren müssen. Mir geht es auch darum, dass mir das Recht genommen wurde, mich für oder gegen etwas zu entscheiden – nur weil ich wohne, muss ich den Apparat mitfinanzieren.
Wenn Sie mich wirklich verstehen wollen, dann freue ich mich auf die Diskussion. Ich möchte Ihnen zum Verständnis gleich einige Links mitgeben, die meine Meinung wiedergeben und meine ehrenamtliche Arbeit beschreiben:
Vortrag – Offene Fachtagung des Reisenetzes in Berlin (http://www.online-boykott.de/de/aktionen-arbeitsgruppen-interessengemeinschaften/106-vortrag-offene-fachtagung-des-reisenetzes-in-berlin)
Hier finden Sie auch meinen Vortragstext, den ich Ihnen empfehlen kann:
http://www.online-boykott.de/ablage/20131115-vortrag-reisenetz/reisenetz.pdf (http://www.online-boykott.de/ablage/20131115-vortrag-reisenetz/reisenetz.pdf)
Schließlich zwei aufeinander bauende Artikel über die Grundversorgung:
http://www.online-boykott.de/de/kommentare/53-grundversorgung (http://www.online-boykott.de/de/kommentare/53-grundversorgung)
http://www.online-boykott.de/de/kommentare/54-grundversorgung-im-21-jahrhundert (http://www.online-boykott.de/de/kommentare/54-grundversorgung-im-21-jahrhundert)
Ich denke, das ist für den Anfang genug.
Grüße
René Ketterer
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Unsere Forderungen:
- Die Abschaffung der Zwangsgebühren bzw. des Zwangsbeitrags zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
- Ein bundesweit kostenlos empfangbares Fernseh- und Radioprogramm für die Übermittlung von Nachrichten und Informationen und für die Koordinierung im Katastrophenfall, Finanzierung aus Steuermitteln.
- Deren Kontrolle sollte durch einen demokratisch gewählten Bürgerrundfunkrat erfolgen.
- Die Finanzierung der anderen öffentlich-rechtlichen Sender sollte ausschließlich durch Verschlüsselung, Werbung oder eine Mischung von beiden erfolgen.
Das sind nicht meine Forderungen. Ich bin habe kaum Ansprüche. Ich mische mich in fremden Angelegenheiten (Rundfunk) nicht ein. Ich fordere lediglich, dass das Grundgesetz ernst genommen werde und nicht durch Verdrehungen zu einer Farce gemacht werde. Ich fordere, dass meine Grundrechte respektiert werden. Hier geht es um Handlungs-, Meinungs-, Informations- und Gewissensfreiheit, die nicht im Namen der Rundfunkfreiheit oder der ja so armen Angestellten der Rundfunkanstalten geopfert werden sollen. Diese Grundrechte sind in ihrem Wesen da, um sich vor dem Staat zu wehren: dieser Eingriff des Staates ist sehr ernst zu nehmen.
Der Vorwurf von Lückerath, ich sei egoistisch, weil ich den Rundfunkanstalten kein Geld geben will, ist miserabel. Ich habe nie so einen unverschämten Bettler getroffen. Mit Stichworten wie "unsere Gesellschaft" und "Solidarmodell", mit dem Vorwurf des Egoismus, wollen sie in uns schlechtes Gewissen verursachen: bei mir hoffnungslos. Schlechtes Gewissen hätte ich, wenn ich Geld diesen Anstalten gebe, die Gift verbreiten.
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Es freut uns alle, daß Sie sich an einer sachlichen Diskussion beteiligen wollen.
Der Grundsatz ihrer Fragen geht aber schon von falschen Voraussetzungen aus.
Es geht hier nicht um eine komplette Abschaffung des öffentlich Rechtlichen Rundfunkapparates an sich, es geht vielmehr darum, tiefgreifende Reformen der Finanzierung und damit den Wegfall der mittlerweile zur Zwangsabgabe mutierten Beitragserhebung anzustoßen. Bitte halten Sie das im Hinterkopf.
es ist natürlich müßig, über eine Abwicklung zu diskutieren, die niemals stattfinden wird, grundsätzlich ist es mir z.B. auch egal, ob Auffanggesellschaften gegründet werden, damit man aus den von Ihnen zitierten Verträgen rauskommt. Bei Wegfall der Finanzierungsbasis gehen die "Firman" dann logischerweise in die Insolvenz. Verträge werden aufgelöst, Verbindlichkeiten in eine Insolvenztabelle eingetragen, etc. . Der Vorgang dürfte allgemein bekannt sein, z.B. von Schlecker, etc...Aber, eine Abschaffung steht ja nicht zur Debatte.
Der Mitarbeiter ist natürlich ein Opfer, daß durch eine Reformierung der Finanzierung gebracht werden muß. Nur weil Mitarbeiter da sind, muß die Finanzierung gesichert sein? Funktioniert einfach so nicht. Gesundschrumpfen ist hier das Stichwort. Beispiele sind in der Privatwirtschaft genug vorhanden. Da wird auch geschrien, durchgeführt wird aber trotzdem..
Rentenansprüche: siehe oben...
Abschaffung per se steht nicht zu Debatte. alternative Finanzierung, sie wissen?!
Ob die Nachrichten nun kritisch, oder politisch Beeinflusst werden, oder sonstwas steht auf mehreren anderen Blättern. Es geht ja auch nicht um eine Abschaffung der nachrichten. Sie erinnern sich?!
DVB-T? Kann ich nichts zu sagen, da ich bislang überall durch Kabel versorgt wurde. aber auch hier: Darum gehts nicht.
Ausbildungsstätten? Bildung ist Sache der Länder, nicht Sache der Bewohner einer Wohnung...Andere Ausbildungen werden auch finanziert...Steuern, etc...
Kulturangebote...Bundesliga, Olympia, Wetten Dass? oder Opern, Theater und Dokumentationen? Man könnte die eine Hälfte einfach streichen. Welche Hälfte ist nur die Frage.
Gegenfragen:
Warum zahlt ein Singlehaushalt, der nur Radioausstattung hat, dasselbe, wie eine 4 Köpfige Familie mit 3 Fernsehern? Solidarität? Familienförderung? Hmm...
Warum zahlen Unternehmen, bei denen Bürger beschäftigt sind, die sowieso Beitrag zahlen müssen, nochmals Rundfunkbeiträge? Irgendwie doppelt, oder?
Warum zahle Ich, der keinen Fernseher besitzt, plötzlich den dreifachen Beitrag? Aus Solidarität? Zu wem?
Gehören bundesliga, championsleague, Olympia, Wetten Dass, Daily Soaps, tatsächlich zur Grundversorgung?
Wo sind denn die Kulturprogramme versteckt? In den Spartenkanälen zu Zeiten, die kein normaler Mensch warnehmen kann. Warum nicht auf den großen Kanälen zur Hauptsendezeit?
Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich. Musste schnell gehen.
Edit: Sie haben sich oben schon sehr interessant zum thema aufgeblähtem Apparat geäußert. Das finde ich sehr positiv. Es ist wohl nur so, dass eine freiwillge Verkleinerung in der jetzigen Form nie passieren wird. Das Gegenteil ist der Fall. Der Finanzbedarf wird immer höher und kein Ende in Sicht. Da wird dann automatisch der Hahn mehr aufgedreht. Das iist nicht mehr statthaft. Um eine Verkleinerung um sich auf die Kernkompetenzen zu besinnen, ist eben ein Stopp der jetzigen Finanzierungsform notwendig.
Hallo wimmerma,
danke für die Antworten. Interessante Gedanken und okay, verstehe, keine Abschaffung aber eine neue Finanzierung. Wie ich annehme, eine Finanzierung an der sich viele hier im Forum dann nicht beteiligen wollen. Das stellt eben die Art und Weise eines öffentlich-finanzierten Rundfunks in Frage. Kann man auch machen, aber darum soll es ja nicht gehen. Eine alternative Finanzierung aus Steuermitteln wäre ja gehüpft wie gesprungen: Das zahlen am Ende dann auch alle. Und die Politik hätte direkten Einfluss auf die Sender, was kaum wünschenswert wäre. Also eine alternative Finanzierung wäre grundsätzlich ja spannend, habe nur noch kein tragfähiges Modell gesehen. Und da unterscheidet sich vielleicht meine Positionen von vielen anderen hier im Forum: Mir liegt es fern die Abschaffung von etwas zu fordern ohne eine Lösung dafür zu haben. Deswegen eben meine konkreten Fragen nach den Lösungen. Es geht mir ja nicht darum Kllugscheißer zu spielen, aber ich will darauf aufmerksam machen, was für ein großer Apparat dahintersteht.
Zu Ihren Fragen:
Das ist alles in der Tat fragwürdig. So wie nach dem ersten Jahr jetzt ja erstmal betrachtet werden muss, wie viel Geld das neue Modell erlöst. Das lässt sich ja in der Tat vorher schwer einschätzen. Wenn nicht gleich abgelöst, so gehört der Rundfunkbeitrag in jedem Fall angepasst. Das ist alles Aufgabe der Medienpolitik. Dort muss man anklopfen. Dort muss man Druck machen. ARD und ZDF machen - verständlicherweise - solange so weiter wie bisher wie sie es können.
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Ich finde nicht, dass eine steuerliche Finanzierung "gehupft wie gesprungen" ist:
1. wäre die Abgabe nach der jeweiligen finanziellen Situation gestaffelt und
2. könnte man das ja ähnlich wie bei der Kirchensteuer machen (wer nicht Mitglied ist, zahlt auch nichts)
Dann finde ich es etwas einfach zu sagen, dass man sich an die Medienpolitik wenden solle. Das klingt ja gerade zu, als müsse der örR so ein aufgeblähtes, gelderverschlingendes Monstrum sein. Das ist doch völliger Unsinn.
Ebenso kann ich die Meinung von Sophia.Orthoi ebenfalls nachvollziehen. Das was Sie ihr vorwerfen, macht doch der örR nicht anders. Die haben doch sogar die Sache angefangen. Da interessiert es doch auch niemanden, was aus unser eins wird.
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- Wie sieht das Konzept für die Abschaffung von ARD und ZDF aus? Wie soll das konkret funktionieren, angenommen es würde heute noch beschlossen. Was passiert morgen?
Unsere Forderungen:
- Die Abschaffung der Zwangsgebühren bzw. des Zwangsbeitrags zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
- Ein bundesweit kostenlos empfangbares Fernseh- und Radioprogramm für die Übermittlung von Nachrichten und Informationen und für die Koordinierung im Katastrophenfall, Finanzierung aus Steuermitteln.
- Deren Kontrolle sollte durch einen demokratisch gewählten Bürgerrundfunkrat erfolgen.
- Die Finanzierung der anderen öffentlich-rechtlichen Sender sollte ausschließlich durch Verschlüsselung, Werbung oder eine Mischung von beiden erfolgen.
Wie Sie sehen, reden wir nicht über die Abschaffung des ÖRR, sondern über eine grundlegende Reform. Diese berücksichtigt das Konsumverhalten der Leute und die Notwendigkeiten eines ÖRR im 21. Jahrhundert. Wir leben inmitten der Informationsrevolution, in der der ÖRR immer weniger einen Platz hat. Hier geht es auch nicht um gut oder schlecht, schwarz oder weiß, den guten ÖRR oder die bösen Privaten. Es geht alleine darum, dass der ÖRR nicht mehr notwendig ist: Es gibt keinen Raum für ihn, um z. B. einen nie näher definierten Bildungsauftrag zu erfüllen. Für Nachrichten (Informationsauftrag) ist ein einziges Programm ausreichend.
- Wollen Sie von heut auf morgen alle Mitarbeiter kündigen? Wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage soll das bitte passieren? Würden Sie nicht selbst am lautesten aufschreien, wenn man Ihren Job ohne rechtliche Grundlage einfach wegnehmen würde?
Ich will niemanden kündigen. Allerdings können Sie nicht im Ernst erwarten, dass jemand diese Argumentation als Rechtfertigung des ÖRR akzeptiert. Wir leben in einer (noch) sozialen Marktwirtschaft. Sozial ist nicht, einen unproduktiven und nicht mehr gebrauchten Apparat durch die Bevölkerung mittels Zwangsgebühren zu alimentieren. Wirtschaftlich ist nicht, einen Apparat am Leben zu halten, der mehr verschlingt als dass, was er produziert. Das hat mit Wirtschaft nichts mehr zu tun.
Aus diesen Gründen frage ich mich, wie kann ich entlassenen Mitarbeitern anderer Firmen (Quelle, Schlecker usw.) das näher beibringen? – Ich kann das nicht und daher muss gelten: Gleiches Recht für alle!
- Was ist mit den immerhin erarbeiteten Rentenansprüchen von Menschen die ihr Leben lang bei ARD und ZDF gearbeitet haben? Wollen Sie da Familien ihre Existenz rauben? Und auf welcher rechtlichen Grundlage?
Das meinen Sie nicht im Ernst? Abgesehen davon, dass hier genau das gilt, was ich in den vorigen Zeilen beschrieb, sollten Sie sich zunächst mit den Rentenansprüchen der Mitarbeiter des ÖRR auseinandersetzen. Zu den höheren Löhnen und Gehältern, welche mit nichts zu rechtfertigen sind (SWR z. B. liegt mit einen Durchschnitt von 110.000 EUR pro Jahr und Mitarbeiter – Durchschnitt!), kommen die zum Teil unverschämten Rentenansprüche im ÖRR. Fragen Sie bitte nach, wie viel Zusatzrente steht ZDF-Mitarbeitern durchschnittlich zu. – Nicht Rente, sondern Zusatzrente!
Ich denke aber, andere werden sich schon zu diesem Thema melden und Näheres erzählen.
- Was passiert mit der Regulierung des Privatfernsehens? Die Landesmedienanstalten, die Verstöße gegen Jugendschutz, Werbebegrenzung und andere Dinge kontrollieren, würden schließlich wegfallen, weil sie auch vom Rundfunkbeitrag finanziert werden.
Wir haben einen Gesetzgeber. Er soll aktiv werden. Er hat die Mittel dafür und keiner sperrt sich dagegen. Wer eine Sendelizenz in diesem Land will, soll sich an Recht und Gesetz halten und gewisse Voraussetzungen erfüllen. Ich sehe das Problem nicht. Im Übrigen, wenn das ein Problem wäre, gäbe es nach Ihrer Sicht längst öffentlich-rechtliche Zeitungen und Zeitschriften. Das ist aber nicht der Fall.
- Wollen Sie wirklich allein von Privatsendern Nachrichten beziehen? Ernsthaft? Politische und kritische Berichterstattung würde weitgehend verschwinden
Ich beziehe meine Nachrichten zu 99% weder aus TV noch Radio. Informiert bin ich trotzdem. Ich bekomme meine Tageszeitung, beziehe einige Magazine und ansonsten bin ich mein eigener Regisseur bei der Zusammenstellung meiner Information im Internet. Darüber hinaus bin ich leidenschaftlicher Leser.
Ich brauche und will den Rundfunk nicht. Für die Privaten werde ich nicht zur Kasse gebeten, für den ÖRR trotzdem, obwohl ich weder die Privaten noch den ÖRR konsumiere. Ich muss mich aber an Ihrem Konsum finanziell mitbeteiligen – warum? Sie zahlen schließlich weder meine Tageszeitung, noch meine Magazine oder Bücher mit. Sie beteiligen sich nicht an meiner Grundversorgung. Weswegen muss ich Ihre bezahlen?
- Ihnen ist auch klar, dass dann automatisch DVB-T abgeschaltet würde, oder? Das kostenlose Antennenfernsehen gerade für einkommensschwache Familien sicher wichtig, gäbe es nicht mehr.
Sie bringen gerade zu viel auf ein Mal durcheinander. Müssen Familien (schwache oder nicht) vor der Glotze sitzen? Über diesen Punkt sollen sich aber andere äußern, denn ich persönlich finde ihn als komplett schwach, unwichtig und vorgeschoben – Entschuldigung!
- Was passiert mit den gemeinschaftlich getragenen Journalistenschulen, Ausbildungsgängen und Studienangeboten? Wer ersetzt die? Oder verzichten wir auf die Ausbildung von journalistischem Nachwuchs?
Was hat das mit dem ÖRR zu tun? Sie vermischen wieder zu viel. Keiner will den ÖRR komplett abschaffen – darüber schrieb ich bereits. Journalisten wird man immer brauchen und ich bin mir sogar sicher, dass in einem echten Wettbewerb deren Qualität sogar steigen wird. Aber das sind Nebenkriegsschauplätze, die einen unnötigen Apparat zu rechtfertigen versuchen. Wenn der Apparat aber nicht notwendig und gar teuer ist, muss dieser reformiert werden. Wenn das nicht geht, dann wären wir bei der Abschaffung, von der Sie immer sprechen.
- Was passiert mit den Kulturangeboten, die bislang allein durch ARD und ZDF getragen wurden, darunter diverse Klangkörper?
Gemessen an der Größe (100 Sender – TV+Radio) und am Finanzierungsbedarf (ca. 8 Milliarden/Jahr) sind diese Angebote verschwindend klein. Im Umkehrschluss fast unendlich teuer.
Ich Antworte mit einer Gegenfrage: Wie wäre es, dieses Geld oder ein Teil davon direkt in Bildung und Kultur zu investieren? Wäre da nicht viel mehr zu erreichen?
Das sind legitime, sachliche Fragen. Bin auf Ihre Antworten und Konzepte gespannt. Lassen Sie uns das sachlich erörtern. Ich war von Anfang an bereit dazu. Ich habe nicht beleidigt, nicht bepöbelt, nicht polemisiert. Ich möchte Sie verstehen. Also bitte ich um Ihre Antworten auf die naheliegenden Fragen. Und sehen Sie mir nach, dass ich mich nicht weiter beleidigen und bepöbeln lassen werde. Denn so funktioniert das nicht: Sie können nicht sachliche Fragen und Argumente verlangen und dann gleich wieder über denjenigen herfallen, der sie stellt.
Zumindest in Facebook waren die ersten Kommentare nicht gerade amüsant. Aber mir geht es nicht um Streit, sondern um Aufklärung. Mir geht es um den Zwang, einen Apparat zu finanzieren, der in der heutigen Zeit nicht mehr notwendig ist – zumindest nicht in der jetzigen Größe. Mir geht es darum, dass es in diesem reichen Land viele Leute mit begrenzten finanziellen Mitteln gibt, die daraus Millionärsgehälter finanzieren müssen. Mir geht es auch darum, dass mir das Recht genommen wurde, mich für oder gegen etwas zu entscheiden – nur weil ich wohne, muss ich den Apparat mitfinanzieren.
Wenn Sie mich wirklich verstehen wollen, dann freue ich mich auf die Diskussion. Ich möchte Ihnen zum Verständnis gleich einige Links mitgeben, die meine Meinung wiedergeben und meine ehrenamtliche Arbeit beschreiben:
Vortrag – Offene Fachtagung des Reisenetzes in Berlin (http://www.online-boykott.de/de/aktionen-arbeitsgruppen-interessengemeinschaften/106-vortrag-offene-fachtagung-des-reisenetzes-in-berlin)
Hier finden Sie auch meinen Vortragstext, den ich Ihnen empfehlen kann:
http://www.online-boykott.de/ablage/20131115-vortrag-reisenetz/reisenetz.pdf (http://www.online-boykott.de/ablage/20131115-vortrag-reisenetz/reisenetz.pdf)
Schließlich zwei aufeinander bauende Artikel über die Grundversorgung:
http://www.online-boykott.de/de/kommentare/53-grundversorgung (http://www.online-boykott.de/de/kommentare/53-grundversorgung)
http://www.online-boykott.de/de/kommentare/54-grundversorgung-im-21-jahrhundert (http://www.online-boykott.de/de/kommentare/54-grundversorgung-im-21-jahrhundert)
Ich denke, das ist für den Anfang genug.
Grüße
René Ketterer
Herr Ketterer,
erst einmal herzlichen Dank für die erste inhaltlich ausführliche Antwort. Das meine ich ernst. Ich teile aber einige ihrer Reaktionen auf meine Fragen nicht. Das sind legitime Fragen. Und nein, das DVB-T-Thema ist auch nicht vorgeschoben. Gerade GEZ-Gegner kritisieren doch die soziale Ungerechtigkeit und dass auch sozial schwächere zahlen müssten. Nun, DVB-T ist nun einmal die einzige Möglichkeit kostenlos fernzusehen. Insofern träfe die Abschaffung von DVB-T eben genau die. Deswegen ein Punkt, den man mitberücksichtigen will. Antworten wie "Das meinen sie jetzt nicht ernst?" können Sie sich sparen, weil doch: Ich meine das sehr ernst. Sie sagen: "Ich will niemand kündigen". Ja, wie soll denn dann bitte gespart werden? Das ergibt keinen Sinn. Sie können ein System nur verschlanken, wenn sie sparen. Eigentlich selbsterklärend. Dazu finden sich leider einige völlige Falschaussagen in ihren Antworten. Es ist schlicht gelogen und falsch, wenn Sie behaupten, dass ein SWR-Mitarbeiter im Schnitt 110.000 Euro verdient. Das stimmt einfach nicht. Das ist billiger Populismus. Das tut doch nicht Not. Warum muss ein ernsthaftes Anliegen, das andere Fornemitglieder auch sachlich vorgetragen haben, mit solchen erfundenen Angaben unnötig unsachlich gemacht werden?
Ich habe, wie wimmerma ja auch schon festgehalten hat, ein paar konkrete Beispiele genannt, wie sich der öffentlich-rechtliche Apparat deutlich anpassen lassen würde. Das ändert nicht die Grundlage der Finanzierung. Aber es senkt schon mal den Finanzierungsbedarf. Und das in einem machbaren, vermittelbaren Rahmen. Ich vermute, dass wir nie einer Meinung sein werden, weil ich nicht Ihre Aggresivität teile. Deswegen bringt es auch nichts, dass wir versuchen das jetzt auszudiskutieren. Mir war es sehr wichtig, mal meine Standpunkte zu formulieren und Standpunkte von Forenmitgliedern hier zu hören. Um ein differenziertes Bild zu bekommen, was hinter der Aktion steckt. Ich hoffe, dass es mir jetzt nicht gleich wieder negativ ausgelegt wird, wenn ich anmerken muss, dass ich nachher mit meiner Familie verabredet bin und nicht die Zeit habe auf jeden einzelnen Post hier intensiv einzugehen. Das nur schon mal vorab: Das hat nichts damit zu tun, dass ich hier Fragen aus dem Weg gehen will oder was man auch sonst erfinden könnte als Behauptung.
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Ich finde nicht, dass eine steuerliche Finanzierung "gehupft wie gesprungen" ist:
1. wäre die Abgabe nach der jeweiligen finanziellen Situation gestaffelt und
2. könnte man das ja ähnlich wie bei der Kirchensteuer machen (wer nicht Mitglied ist, zahlt auch nichts)
Dann finde ich es etwas einfach zu sagen, dass man sich an die Medienpolitik wenden solle. Das klingt ja gerade zu, als müsse der örR so ein aufgeblähtes, gelderverschlingendes Monstrum sein. Das ist doch völliger unsinn.
Ebenso kann ich die Meinung von Sophia.Orthoi ebenfalls nachvollziehen. Das was Sie ihr vorwerfen, macht doch der örR nicht anders. Die haben doch sogar die Sache angefangen. Da interessiert es doch auch niemanden, was aus unser eins wird.
Okay, guter Einwurf. Man könnte aber ja auch den Rundfunkbeitrag einfach staffeln. Ob jetzt als Steuer oder als Beitrag - Staffelung wäre so oder so möglich. Der Kirchensteuer-Vergleich würde eben dazu führen, dass die Öffentlich-Rechtlichen keine Öffentlich-Rechtlichen wären, weil sicher viele nicht mehr bereit wären zu zahlen. Nur solidarisch finanzierte Systeme leben eben davon, dass sie von der Masse getragen werden.
Ich verstehe nicht ganz die Kritik an meinem Hinweis, sich an die Medienpolitiker zu wenden: DIE können etwas ändern: DIE entscheiden. An wen bitte sollte man sich sonst wenden, wenn nicht an die Medienpolitiker?
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Ich finde nicht, dass eine steuerliche Finanzierung "gehupft wie gesprungen" ist:
1. wäre die Abgabe nach der jeweiligen finanziellen Situation gestaffelt und
2. könnte man das ja ähnlich wie bei der Kirchensteuer machen (wer nicht Mitglied ist, zahlt auch nichts)
Dann finde ich es etwas einfach zu sagen, dass man sich an die Medienpolitik wenden solle. Das klingt ja gerade zu, als müsse der örR so ein aufgeblähtes, gelderverschlingendes Monstrum sein. Das ist doch völliger unsinn.
Ebenso kann ich die Meinung von Sophia.Orthoi ebenfalls nachvollziehen. Das was Sie ihr vorwerfen, macht doch der örR nicht anders. Die haben doch sogar die Sache angefangen. Da interessiert es doch auch niemanden, was aus unser eins wird.
Okay, guter Einwurf. Man könnte aber ja auch den Rundfunkbeitrag einfach staffeln. Ob jetzt als Steuer oder als Beitrag - Staffelung wäre so oder so möglich. Der Kirchensteuer-Vergleich würde eben dazu führen, dass die Öffentlich-Rechtlichen keine Öffentlich-Rechtlichen wären, weil sicher viele nicht mehr bereit wären zu zahlen. Nur solidarisch finanzierte Systeme leben eben davon, dass sie von der Masse getragen werden.
Ich verstehe nicht ganz die Kritik an meinem Hinweis, sich an die Medienpolitiker zu wenden: DIE können etwas ändern: DIE entscheiden. An wen bitte sollte man sich sonst wenden, wenn nicht an die Medienpolitiker?
Bei einer Kirchensteuer-ähnlichen Lösung würde es sicher weniger Zahler geben. Die gab es ja aber auch schon mit dem alten Modell. Bei einer gesunden Größe der örR wäre dieser auch mit deutlich kleineren Mitteln zu finanzieren. Der örR muss dann eben lernen zu haushalten. Das müssen Schulen und andere öffentliche Institutionen eben auch.
Ihr Hinweis auf die Medienpolitik klang etwas danach, als sei der örR absolut unschuldig und wäre gezwungen so zu sein, wie er momentan ist. Klar müsste die Medienpolitik das stärker regulieren, wenn der örR das selber nicht machen möchte.
Zu DVB-T: Was verstehen Sie unter einkommensschwachen Familien? Familen, die vom Rundfunkbeitrag befreit sein könnten? Denn kostenlos ist DVB-T ja gerade nicht, wenn man trotzdem gezwungen ist 17,98€ / Monat zu zahlen. Aber wie ja auch schon erwähnt, ist Fernsehen nicht alles.
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Dann hier nochmal ein paar konkrete, sachliche Fragen. Weil beantwortet da bislang nichts. Alles andere ist gelogen. Wie gesagt: Ich versuche ja, Ihren Standpunkt zu verstehen und daraus ergeben sich nun einmal zwingend die folgenden Fragen. Dieses Posting beinhaltet keine Beleidigungen, keine Polemik. Pure Sachfragen. Also bin ich sehr auf sachliche, nicht beleidigende Antworten gespannt. Denn ich hoffe doch, dass hinter den sehr einfach formulierten Forderungen auch Konzepte und Antworten stecken.
Also:
- Wie sieht das Konzept für die Abschaffung von ARD und ZDF aus? Wie soll das konkret funktionieren, angenommen es würde heute noch beschlossen. Was passiert morgen?
Wie das funktionieren soll, fragen sie ?
Da könnten sie auch selbst drauf kommen: Stecker rausziehen und ENDE.
Der Rest ergibt sich dann von allein.
Oder wurden etwa die Mitarbeiter der weiter oben genannten Firmen gefragt ob sie freiwillig den Gang zum Sozialamt antreten wollen.
Hier, in Berlin, wird zur Zeit die Niederlassung der Fa. Tetra Pak abgewickelt.
Stillschweigend, keinr hats gemerkt sind 200 Leute auf der Straße.
Was interessieren mich die fetten Fernsehbonzen.
Guckt euch die Leute an. Der ganze Apparat wird mit aller macht künstlich am Leben gehalten.
Uwe
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@Fuuuuu
Haushalten müssen ARD und ZDF auch heute schon. Dass sie beliebig viel Geld ausgeben können, ist ein Märchen. Aber sie müssten es deutlich drastischer. Das stimmt. Und das wäre nicht unbedingt schlecht. Auch richtig.
Natürlich muss sich die Medienpolitik kümmern. Und natürlich kümmern sich ARD und ZDF nicht selbst drum. Die tun, was Ihnen erlaubt ist. Änderungen können nur aus der Medienpolitik kommen, die den Rundfunkstaatsvertrag ändern müssen.
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Dann hier nochmal ein paar konkrete, sachliche Fragen. Weil beantwortet da bislang nichts. Alles andere ist gelogen. Wie gesagt: Ich versuche ja, Ihren Standpunkt zu verstehen und daraus ergeben sich nun einmal zwingend die folgenden Fragen. Dieses Posting beinhaltet keine Beleidigungen, keine Polemik. Pure Sachfragen. Also bin ich sehr auf sachliche, nicht beleidigende Antworten gespannt. Denn ich hoffe doch, dass hinter den sehr einfach formulierten Forderungen auch Konzepte und Antworten stecken.
Also:
- Wie sieht das Konzept für die Abschaffung von ARD und ZDF aus? Wie soll das konkret funktionieren, angenommen es würde heute noch beschlossen. Was passiert morgen?
Wie das funktionieren soll, fragen sie ?
Da könnten sie auch selbst drauf kommen: Stecker rausziehen und ENDE.
Der Rest ergibt sich dann von allein.
Oder wurden etwa die Mitarbeiter der weiter oben genannten Firmen gefragt ob sie freiwillig den Gang zum Sozialamt antreten wollen.
Hier, in Berlin, wird zur Zeit die Niederlassung der Fa. Tetra Pak abgewickelt.
Stillschweigend, keinr hats gemerkt sind 200 Leute auf der Straße.
Was interessieren mich die fetten Fernsehbonzen.
Guckt euch die Leute an. Der ganze Apparat wird mit aller macht künstlich am Leben gehalten.
Uwe
Was für ein intelligenter Kommentar. Tschuldigung, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln vor lauter Unwissen und Populismus. Fernsehbonzen? Sie wissen schon, dass wir von zehntausenden Mitarbeitern reden, von denen 95 Prozent ganz sicher keine Bonzen sind sondern absolute Normalverdiener. Aber ich gehe davon aus, dass Sie sich nicht für diese Fakten interessieren, wenn Sie schon so einen überaus klugen Kommentar abgeben mit "Stecker rausziehen und ENDE". Unfassbar. Das erübrigt weitere Kommentierung.
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Das kann nur so funktionieren,dass jemand für etwas bezahlt,was er braucht oder haben will,also gibt es nur die Verschlüsselung und dann schauen wir mal,was von diesem System noch übrig bleibt?
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Es gibt letztendlich nur eine Lösung für wirklich unabhängiges (also auch vom Staat unabhängiges) Fernsehen. Das ist die lückenlose Privatisierung der Ö/RR. Der Bürger muss, im aktuellen Informationszeitalter mit massiven und mannigfaltigen Vielfalt an Informationsquellen, einfach die Wahl haben für was er zahlt und für was nicht.
Es kann nicht sein, das in einer Demokratie ein Produkt aufgezwungen wird, das eine Vielzahl nicht will. Zwangs-Pay-TV mit propagandistischen Ansätzen sind in der heutigen Zeit einfach nicht mehr angemessen.
Daher gibt es nur einen Weg:
Vollständige Privatisierung der Ö/R in Bezug aufs TV und Radio
Vermarktung der Ö/R in der Form von Pay TV (Vorbild Sky, Kabel Deutschland, Unity Media)
Kündbarkeit der Angebote ergo eine Schaffung der freien TV-Anbieterwahl - ergo auch Verschlüsselung bei Nicht-Abo
Radiosender rein Werbefinanziert laufen lassen
Im Zuge der Privatisierung müssen die Sennder dann endlich haushalten lernen. Denn beinahe 10 Mrd Euro für reine Programmgestaltung sind eben massiv zuviel für das Gebotene. Gutes Programm sucht man ja seit Jahren bei den ÖRR vergebens. Zudem müssen bei diesem Modell keine Mitarbeiter entlassen werden - wenn das Produkt der ÖRR dann auch stimmt. Dadurch, das sich die ÖRR bei einer Privatisierung dem Wettbewerb stellen müssen, müssen sie auch an der Qualität arbeiten. Stimmt diese, hat man genug Kunden und muss nicht Stellen rationalisieren. Stimmt diese nicht - nun....Marktwirtschaft. Und genau da muss der ÖRR hin: Optional als Privatunternehmen in die freie Wirtschaft. Denn nur so, durch Wettbewerb unter realistischen Bedingungen ohne staatlichen Einfluss (der gegeben ist!!!!)kann man unabhängig und frei berichten und arbeiten.
Das bisschen, was die ÖRR kulturell "auf die Beine stellen"...nun...das kann man auch anderweitig stemmen. Immerhin finanzieren die Privaten auch einiges an kulturellen Ereignissen. Wichtig ist, das der Bürger die Wahl bekommt und die ÖRR eine optionale Geschichte für die Bürger wird im Sinne der Demokratie. Genauso optional wie Sky, Kabel Deutschland oder den Telefonanbieter, den ich jederzeit kündigen kann, wenn ich das will.
Für mich Ziel Nummer eins: Weg mit antidemokratischen Zwangsgebühren für ein Produkt das ich nicht will. Privatisierung der ÖRR und somit eine reelle Eingliederung der Institutionen in den freien Markt sowie damit die Beschneidung des Einflusses der Politik auf die Medien - denn aktuell sind die ÖRR sehr politisch gesteuert (Hallo Herr Beck!). Und das muss natürlich auch ein Ende nehmen im Sinne des unabhängigen Journalismus - den wir ja bei den ÖRR nicht haben. Dieser ist derzeit ja politisch gesteuert.
P.S.: Da DVB-T eh durch den RTL-Ausstieg im Sterben liegt und Sat-TV, Fernsehn via Internet und DVB-C immer weiter vorschreiten, ist dies kein Faktor und kein wichtiger Gegenstand dieser Diskussion. DVB-T war und ist ne Totgeburt dessen Fehlen sicher keinen stört - vor allem nicht seit der Etablierung von Diensten wie Zattoo....
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Das kann nur so funktionieren,dass jemand für etwas bezahlt,was er braucht oder haben will,also gibt es nur die Verschlüsselung und dann schauen wir mal,was von diesem System noch übrig bleibt?
Und den Krankenkassenbeitrag zahlt auch nur der, der krank ist. Und für die Feuerwehr zahlt auch nur der, der die Feuerwehr braucht. Wie gesagt: Den Unmut kann ich ja verstehen. Aber wenn es danach geht, würde ich auch lieber keine Steuern zahlen als Steuern zu zahlen. Und lieber keinen Rundfunkbeitrag zahlen als Rundfunkbeitrag zu zahlen. Nur so funktioniert öffentlich-rechtlicher Rundfunk nun einmal nicht.
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Es gibt letztendlich nur eine Lösung für wirklich unabhängiges (also auch vom Staat unabhängiges) Fernsehen. Das ist die lückenlose Privatisierung der Ö/RR. Der Bürger muss, im aktuellen Informationszeitalter mit massiven und mannigfaltigen Vielfalt an Informationsquellen, einfach die Wahl haben für was er zahlt und für was nicht.
Es kann nicht sein, das in einer Demokratie ein Produkt aufgezwungen wird, das eine Vielzahl nicht will. Zwangs-Pay-TV mit propagandistischen Ansätzen sind in der heutigen Zeit einfach nicht mehr angemessen.
Daher gibt es nur einen Weg:
Vollständige Privatisierung der Ö/R in Bezug aufs TV und Radio
Vermarktung der Ö/R in der Form von Pay TV (Vorbild Sky, Kabel Deutschland, Unity Media)
Kündbarkeit der Angebote ergo eine Schaffung der freien TV-Anbieterwahl - ergo auch Verschlüsselung bei Nicht-Abo
Radiosender rein Werbefinanziert laufen lassen
Im Zuge der Privatisierung müssen die Sennder dann endlich haushalten lernen. Denn beinahe 10 Mrd Euro für reine Programmgestaltung sind eben massiv zuviel für das Gebotene. Gutes Programm sucht man ja seit Jahren bei den ÖRR vergebens. Zudem müssen bei diesem Modell keine Mitarbeiter entlassen werden - wenn das Produkt der ÖRR dann auch stimmt. Dadurch, das sich die ÖRR bei einer Privatisierung dem Wettbewerb stellen müssen, müssen sie auch an der Qualität arbeiten. Stimmt diese, hat man genug Kunden und muss nicht Stellen rationalisieren. Stimmt diese nicht - nun....Marktwirtschaft. Und genau da muss der ÖRR hin: Optional als Privatunternehmen in die freie Wirtschaft. Denn nur so, durch Wettbewerb unter realistischen Bedingungen ohne staatlichen Einfluss (der gegeben ist!!!!)kann man unabhängig und frei berichten und arbeiten.
Das bisschen, was die ÖRR kulturell "auf die Beine stellen"...nun...das kann man auch anderweitig stemmen. Immerhin finanzieren die Privaten auch einiges an kulturellen Ereignissen. Wichtig ist, das der Bürger die Wahl bekommt und die ÖRR eine optionale Geschichte für die Bürger wird im Sinne der Demokratie. Genauso optional wie Sky, Kabel Deutschland oder den Telefonanbieter, den ich jederzeit kündigen kann, wenn ich das will.
Für mich Ziel Nummer eins: Weg mit antidemokratischen Zwangsgebühren für ein Produkt das ich nicht will. Privatisierung der ÖRR und somit eine reelle Eingliederung der Institutionen in den freien Markt sowie damit die Beschneidung des Einflusses der Politik auf die Medien - denn aktuell sind die ÖRR sehr politisch gesteuert (Hallo Herr Beck!). Und das muss natürlich auch ein Ende nehmen im Sinne des unabhängigen Journalismus - den wir ja bei den ÖRR nicht haben. Dieser ist derzeit ja politisch gesteuert.
Ich wiederhole mich: ARD und ZDF müssen auch heute schon haushalten. Alles andere ist ein Märchen. Und das, was Sie beschreiben ist eine interessante Theorie. Das wäre dann aber die Abschaffung von Öffentlich-Rechtlichem Rundfunk. Klar, kann man auch als Option betrachten. Interessant nur: Das alles hier ist eine Debatte, die übrigens in anderen Ländern nicht geführt wird, die Öffentlich-Rechlichen Rundfunk haben. Das ist ein rein deutsches Phänomen in dieser Ausprägung. Und ich wundere mich schon sehr, dass ARD und ZDF hier "Propaganda" vorgeworfen wird und als Lösung angeboten wird, dass künftig doch TV-Journalismus ausschließlich durch Werbung finanziert werden soll. Ob das dann wirklich unabhängig und gut ist, bezweifel ich.
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Herr Luckenrath, dieser Vergleich mit einer Krankenkasse hinkt. Ich kann eine Krankenkasse frei wählen oder mich privat versichern. Ich habe dort eine Wahl. Zudem hat eine Krankenversicherung einen anderen Stellenwert als ein mediales Unterhaltungsprodukt wie Jenes der ÖRR.
Bitte bleiben Sie doch in Ihren Aussagen realistisch. Fernsehen ist keinesfalls so relevant wie die gesundheitliche Versorgung. Bei der medialen/informativen Versorgung haben wir alle mannigfaltige Alternativen. Dazu brauchen wir kein Zwangsprodukt.
Wenn RTL mit mannigfaltigen Sendern mit 80 Mio Euro auskommt - wozu brauchen die ÖRR alleine 5 MIO Euro für eine schlechte Sendung wie Wetten das..?!! Die ÖRR müssen weitaus weniger haushalten als ein Unternehmen das sich der freien Wirtschaft stellen muss - immerhin haben die ÖRR 10 Mrd Wuro garantiert aus Zwangseinnahmen. Die Privaten müssen dafür arbeiten und Werbeplätze verkaufen. Bitte machen sie hier doch mal einen Punkt. Die ÖRR haben hier einen klaren, staatlich begünstigten, Vorteil.
Die Propaganda können sie sehr leicht selber in den ÖRR nachvollziehen - vor allem wenn man weiss, das Informationen aus der Politik von den Sendern vorgefiltert werden und ohne ÖRR Genehmigung auch kein anderer Sender diese bringen darf. Damit fängt es ja schon an. Also bitte, Herr Luckenrath...leugnen Sie bitte keine Tatsachen. Alleine die Tatsache das Politiker in den Gremien des "unabhängigen" Rundfunks sitzen, spricht Bände. Reden Sie sich also nicht heraus. Realitäten können Sie einfach nicht leugnen.
Und ja: Ich habe lieber werbefinanzierte Nachrichten als gezwungen zu sein für ein Produkt zu zahlen, das ich nicht will. Zudem braucht es für EINEN!!!! ÖRR Nachrichtensender keine 10 Mrd Euro - denn das würde reichen. Ich sehe Unterhaltung zudem in keinster Weise als Aufgabe der ÖRR.
Fakt ist: Privatisierung ist der einzige Weg. In einer Demokratie haben antidemokratische Zugangsgebühren eben nichts verloren. Die Privatisierung muss her. Die Zeiten haben sich medial eben geändert. Sehen Sie das ein.
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Herr Ketterer,
erst einmal herzlichen Dank für die erste inhaltlich ausführliche Antwort. Das meine ich ernst. Ich teile aber einige ihrer Reaktionen auf meine Fragen nicht. Das sind legitime Fragen. Und nein, das DVB-T-Thema ist auch nicht vorgeschoben. Gerade GEZ-Gegner kritisieren doch die soziale Ungerechtigkeit und dass auch sozial schwächere zahlen müssten. Nun, DVB-T ist nun einmal die einzige Möglichkeit kostenlos fernzusehen. Insofern träfe die Abschaffung von DVB-T eben genau die. Deswegen ein Punkt, den man mitberücksichtigen will.
Das stimmt nicht, denn es gibt auch Satellitenfernsehen – das ist auch kostenlos, abgesehen von der einmaligen Anschaffung der Antenne. Dafür bekommt man aber viel mehr als nur ein Dutzend Programme geboten. Ich finde das sogar sehr schlimm, wenn man als sozial schwach nur noch öffentlich-rechtlichen Rundfunk bekommt – die Privaten ziehen sich vom DVB-T zurück.
Antworten wie "Das meinen sie jetzt nicht ernst?" können Sie sich sparen, weil doch: Ich meine das sehr ernst.
Im selben Atemzug legte ich Ihnen nahe, sich mit dem Rentensystem des ÖRR zu beschäftigen. Wenn mir als ZDF-Mitarbeiter eine Zusatzrente von durchschnittlich 1.800 EUR zusteht, dann fehlt es mir das Mitgefühl für dieses System. Vergessen Sie bitte hierbei nicht, wer das alles mitfinanziert: Eine allein erziehende Frisörin, die nach einem Monat Arbeit nach den Abzügen gerade einmal 700 EUR nach hause trägt oder der Rentner, der gerade einmal 800 EUR im Monat für seinen Lebensabend hat.
So ist das gemeint.
Sie sagen: "Ich will niemand kündigen". Ja, wie soll denn dann bitte gespart werden? Das ergibt keinen Sinn. Sie können ein System nur verschlanken, wenn sie sparen. Eigentlich selbsterklärend.
Nein, vollkommen falsch. Ein System muss wettbewerbsfähig gemacht werden, damit es sich selbst trägt. Verschlanken, entlassen, kündigen sind nur ein (nicht immer notwendiger) Teil dieses Prozesses. Aber darum geht es nicht, wie bereits viele Ihnen dargelegt haben.
Dazu finden sich leider einige völlige Falschaussagen in ihren Antworten. Es ist schlicht gelogen und falsch, wenn Sie behaupten, dass ein SWR-Mitarbeiter im Schnitt 110.000 Euro verdient. Das stimmt einfach nicht. Das ist billiger Populismus. Das tut doch nicht Not. Warum muss ein ernsthaftes Anliegen, das andere Fornemitglieder auch sachlich vorgetragen haben, mit solchen erfundenen Angaben unnötig unsachlich gemacht werden?
Ich mag es nicht, wenn jemand ohne Beweise mich als Lügner hinstellt. Wenn Sie fachlich in der Lage, den Jahresabschluss des SWR für 2009 richtig zu interpretieren, dann beweisen Sie mir das Gegenteil. Damit meine ich, nicht nur die bunten Bilder – Intention dahinter? – fälschlicherweise im Sinne des SWR zu interpretieren, sondern anhand von den über mehrere Dokumente verstreuten Zahlen richtig in Relation zu bringen. Hier der Link zu den Dokumenten:
http://online-boykott.de/ablage/jahresabschluss-2009-swr/jahresabschluss-2009-swr.zip
Sie wollten Fakten, ich liefere Ihnen diese. Lassen wir aber die Hahnenkämpfe und Beleidigungen, die niemandem etwas bringen. Danke!
Ich habe, wie wimmerma ja auch schon festgehalten hat, ein paar konkrete Beispiele genannt, wie sich der öffentlich-rechtliche Apparat deutlich anpassen lassen würde. Das ändert nicht die Grundlage der Finanzierung. Aber es senkt schon mal den Finanzierungsbedarf. Und das in einem machbaren, vermittelbaren Rahmen. Ich vermute, dass wir nie einer Meinung sein werden, weil ich nicht Ihre Aggresivität teile. Deswegen bringt es auch nichts, dass wir versuchen das jetzt auszudiskutieren. Mir war es sehr wichtig, mal meine Standpunkte zu formulieren und Standpunkte von Forenmitgliedern hier zu hören. Um ein differenziertes Bild zu bekommen, was hinter der Aktion steckt. Ich hoffe, dass es mir jetzt nicht gleich wieder negativ ausgelegt wird, wenn ich anmerken muss, dass ich nachher mit meiner Familie verabredet bin und nicht die Zeit habe auf jeden einzelnen Post hier intensiv einzugehen. Das nur schon mal vorab: Das hat nichts damit zu tun, dass ich hier Fragen aus dem Weg gehen will oder was man auch sonst erfinden könnte als Behauptung.
Sie unterstellen mir Aggressivität? Ich kann das nach meinem letzten sehr ausführlichen Beitrag nicht nachvollziehen. Kann es vielleicht sein, dass Sie erkannt haben, dass dieses Thema doch nicht so einfach ist und dass die Diskussionsteilnehmer entgegen den Erwartungen vieler, sich sehr vernünftig und fundiert mit diesem Thema befassen?
Wir müssen nicht Tag und Nacht jede Frage beantworten – vielmehr beantworten wir Ihre Fragen und hoffen auf einen vernünftigen Dialog. Nur so kann eine Entwicklung stattfinden.
Ich habe Ihnen einige Links mitgeteilt, die unsere Position verdeutlichen und Ihnen einen Einblick in unsere ehrenamtliche Arbeit ermöglichen. Ich habe die meisten Ihrer Fragen beantwortet und jetzt den Nachweis geliefert, dass Ihr Einspruch (gelogen, nannten Sie das) entkräftet. Das hat mit Aggressivität nicht zu tun, denn dies alles wird mit Fakten untermauert.
Ich kann allerdings verstehen, dass dieses Thema Sie vielleicht überrascht und gar auf den Kopf stößt, denn Sie dachten sicherlich bis vor einigen Tages anders und jetzt sehen Sie plötzlich eine andere Wirklichkeit. Das muss zunächst verarbeitet werden. Hier tut ein Bisschen Abstand – z. B. eine Verabredung mit der Familie – sicherlich gut. Dennoch würde ich mir eine weitere Unterhaltung auf sachlicher Ebene und ohne Aggressivitätsunterstellungen sehr wünschen. Schließlich waren Sie derjenige, der mehrmals um diese Unterhaltung bat.
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Herr Luckenrath, dieser Vergleich mit einer Krankenkasse hinkt. Ich kann eine Krankenkasse frei wählen oder mich privat versichern. Ich habe dort eine Wahl. Zudem hat eine Krankenversicherung einen anderen Stellenwert als ein mediales Unterhaltungsprodukt wie Jenes der ÖRR.
Bitte bleiben Sie doch in Ihren Aussagen realistisch. Fernsehen ist keinesfalls so relevant wie die gesundheitliche Versorgung. Bei der medialen/informativen Versorgung haben wir alle mannigfaltige Alternativen. Dazu brauchen wir kein Zwangsprodukt.
Wenn RTL mit mannigfaltigen Sendern mit 80 Mio Euro auskommt - wozu brauchen die ÖRR alleine 5 MIO Euro für eine schlechte Sendung wie Wetten das..?!! Die ÖRR müssen weitaus weniger haushalten als ein Unternehmen das sich der freien Wirtschaft stellen muss - immerhin haben die ÖRR 10 Mrd Wuro garantiert aus Zwangseinnahmen. Die Privaten müssen dafür arbeiten und Werbeplätze verkaufen. Bitte machen sie hier doch mal einen Punkt. Die ÖRR haben hier einen klaren, staatlich begünstigten, Vorteil.
Der Vergleich hinkt nicht, weil es in Deutschland Versicherungspflicht gibt. Es geht ja darum, dass sie in jedem Fall zahlen müssen - ob sie sie nutzen oder eben nicht. Natürlich kann man darüber streiten ob öffentlich-rechtlicher Rundfunk zur Grundversorgung gehört. Aber momentan tut sie das. Deswegen bin ich nicht unrealistisch, wie sie unterstellen. Ich sage ja nur, wie es derzeit bei uns und in vielen anderen Industrieländern der Welt auch ist. Wir können natürlich das erste werden, was die Aufgaben eines Staates neu definiert.
Wie kommen Sie denn bitte darauf, dass RTL mit 80 Millionen auskommt? Das ist völliger Quatsch. Genauso wie "Wetten, dass..?" keine 5 Millionen Euro kostet. Tschuldigung, diese Zahlen stimmen einfach hinten und vorne nicht. Und ich beschäftige mich seit 12 Jahren Tag für Tag mit nichts anderem als dem dualen Rundfunksystem und der Fernsehbranche in Deutschland. Natürlich haben die ÖR einen Vorteil gegenüber den Privaten. Das ist ja gerade der Sinn daran! Dass sie nicht abhängig sind von Interessen der Wirtschaft und unabhängiger von Krisen und Problemen sind. Darum geht es ja gerade. Und wenn sie schon den RTL-Vergleich bringen: Wollen Sie ernsthaft allein durch die Nachrichten von Privatsendern informiert werden? Wo Nachrichten aus Promiklatsch und seichtem Infotainment besteht? Ich hätte da einen höheren Informationsbedarf und -anspruch. Sie doch bestimmt auch.
So, jetzt muss ich mich leider aus der Diskussion ausklingen. Danke aber für den anregenden Austausch. Ist doch gleich viel interessanter gewesen.
Liebe Grüße und einen schönen Abend allen
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Lesen Sie mal die Geschäftsberichte der RTL Gruppe Herr Luckenrath....
Unglaublich das sie eine wichtige Krankenversicherung mit TV-Unterhaltung gleichsetzen. Das lässt tief blicken, wie man bei den ÖRR denke....wahnsinn. Das ist schockierend.
Und ja, ich habe einen hohen Anspruch bei der Information. Daher hole ich mir diese eben nicht aus dem politisch abhängigen "Staatsfernsehen" sondern von unabhängigen Plattformen aus dem Internet respektive aus der Tageszeitung und Zeitschriften. Dafür braucht ich keine ÖRR. Das haben Vorposter aber auch schon detulich gemacht. Sie müssen erkennen, das wir eben durch das Internet mehr Möglichkeiten der Information haben, auch unabhängig, als in den 60er Jahren. Nur geht man hierzulande leider nur sehr langsam mit der Zeit.
Ergo: Gerade wenn man einen hohen Standard bei der Informationsfindung hat, ist man bei den ÖRR völllig an der falschen Adresse.
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Herr Ketterer,
erst einmal herzlichen Dank für die erste inhaltlich ausführliche Antwort. Das meine ich ernst. Ich teile aber einige ihrer Reaktionen auf meine Fragen nicht. Das sind legitime Fragen. Und nein, das DVB-T-Thema ist auch nicht vorgeschoben. Gerade GEZ-Gegner kritisieren doch die soziale Ungerechtigkeit und dass auch sozial schwächere zahlen müssten. Nun, DVB-T ist nun einmal die einzige Möglichkeit kostenlos fernzusehen. Insofern träfe die Abschaffung von DVB-T eben genau die. Deswegen ein Punkt, den man mitberücksichtigen will.
Das stimmt nicht, denn es gibt auch Satellitenfernsehen – das ist auch kostenlos, abgesehen von der einmaligen Anschaffung der Antenne. Dafür bekommt man aber viel mehr als nur ein Dutzend Programme geboten. Ich finde das sogar sehr schlimm, wenn man als sozial schwach nur noch öffentlich-rechtlichen Rundfunk bekommt – die Privaten ziehen sich vom DVB-T zurück.
Antworten wie "Das meinen sie jetzt nicht ernst?" können Sie sich sparen, weil doch: Ich meine das sehr ernst.
Im selben Atemzug legte ich Ihnen nahe, sich mit dem Rentensystem des ÖRR zu beschäftigen. Wenn mir als ZDF-Mitarbeiter eine Zusatzrente von durchschnittlich 1.800 EUR zusteht, dann fehlt es mir das Mitgefühl für dieses System. Vergessen Sie bitte hierbei nicht, wer das alles mitfinanziert: Eine allein erziehende Frisörin, die nach einem Monat Arbeit nach den Abzügen gerade einmal 700 EUR nach hause trägt oder der Rentner, der gerade einmal 800 EUR im Monat für seinen Lebensabend hat.
So ist das gemeint.
Sie sagen: "Ich will niemand kündigen". Ja, wie soll denn dann bitte gespart werden? Das ergibt keinen Sinn. Sie können ein System nur verschlanken, wenn sie sparen. Eigentlich selbsterklärend.
Nein, vollkommen falsch. Ein System muss wettbewerbsfähig gemacht werden, damit es sich selbst trägt. Verschlanken, entlassen, kündigen sind nur ein (nicht immer notwendiger) Teil dieses Prozesses. Aber darum geht es nicht, wie bereits viele Ihnen dargelegt haben.
Dazu finden sich leider einige völlige Falschaussagen in ihren Antworten. Es ist schlicht gelogen und falsch, wenn Sie behaupten, dass ein SWR-Mitarbeiter im Schnitt 110.000 Euro verdient. Das stimmt einfach nicht. Das ist billiger Populismus. Das tut doch nicht Not. Warum muss ein ernsthaftes Anliegen, das andere Fornemitglieder auch sachlich vorgetragen haben, mit solchen erfundenen Angaben unnötig unsachlich gemacht werden?
Ich mag es nicht, wenn jemand ohne Beweise mich als Lügner hinstellt. Wenn Sie fachlich in der Lage, den Jahresabschluss des SWR für 2009 richtig zu interpretieren, dann beweisen Sie mir das Gegenteil. Damit meine ich, nicht nur die bunten Bilder – Intention dahinter? – fälschlicherweise im Sinne des SWR zu interpretieren, sondern anhand von den über mehrere Dokumente verstreuten Zahlen richtig in Relation zu bringen. Hier der Link zu den Dokumenten:
http://online-boykott.de/ablage/jahresabschluss-2009-swr/jahresabschluss-2009-swr.zip
Sie wollten Fakten, ich liefere Ihnen diese. Lassen wir aber die Hahnenkämpfe und Beleidigungen, die niemandem etwas bringen. Danke!
Ich habe, wie wimmerma ja auch schon festgehalten hat, ein paar konkrete Beispiele genannt, wie sich der öffentlich-rechtliche Apparat deutlich anpassen lassen würde. Das ändert nicht die Grundlage der Finanzierung. Aber es senkt schon mal den Finanzierungsbedarf. Und das in einem machbaren, vermittelbaren Rahmen. Ich vermute, dass wir nie einer Meinung sein werden, weil ich nicht Ihre Aggresivität teile. Deswegen bringt es auch nichts, dass wir versuchen das jetzt auszudiskutieren. Mir war es sehr wichtig, mal meine Standpunkte zu formulieren und Standpunkte von Forenmitgliedern hier zu hören. Um ein differenziertes Bild zu bekommen, was hinter der Aktion steckt. Ich hoffe, dass es mir jetzt nicht gleich wieder negativ ausgelegt wird, wenn ich anmerken muss, dass ich nachher mit meiner Familie verabredet bin und nicht die Zeit habe auf jeden einzelnen Post hier intensiv einzugehen. Das nur schon mal vorab: Das hat nichts damit zu tun, dass ich hier Fragen aus dem Weg gehen will oder was man auch sonst erfinden könnte als Behauptung.
Sie unterstellen mir Aggressivität? Ich kann das nach meinem letzten sehr ausführlichen Beitrag nicht nachvollziehen. Kann es vielleicht sein, dass Sie erkannt haben, dass dieses Thema doch nicht so einfach ist und dass die Diskussionsteilnehmer entgegen den Erwartungen vieler, sich sehr vernünftig und fundiert mit diesem Thema befassen?
Wir müssen nicht Tag und Nacht jede Frage beantworten – vielmehr beantworten wir Ihre Fragen und hoffen auf einen vernünftigen Dialog. Nur so kann eine Entwicklung stattfinden.
Ich habe Ihnen einige Links mitgeteilt, die unsere Position verdeutlichen und Ihnen einen Einblick in unsere ehrenamtliche Arbeit ermöglichen. Ich habe die meisten Ihrer Fragen beantwortet und jetzt den Nachweis geliefert, dass Ihr Einspruch (gelogen, nannten Sie das) entkräftet. Das hat mit Aggressivität nicht zu tun, denn dies alles wird mit Fakten untermauert.
Ich kann allerdings verstehen, dass dieses Thema Sie vielleicht überrascht und gar auf den Kopf stößt, denn Sie dachten sicherlich bis vor einigen Tages anders und jetzt sehen Sie plötzlich eine andere Wirklichkeit. Das muss zunächst verarbeitet werden. Hier tut ein Bisschen Abstand – z. B. eine Verabredung mit der Familie – sicherlich gut. Dennoch würde ich mir eine weitere Unterhaltung auf sachlicher Ebene und ohne Aggressivitätsunterstellungen sehr wünschen. Schließlich waren Sie derjenige, der mehrmals um diese Unterhaltung bat.
Herr Ketterer, keine Sorge. Sie haben mir keine neuen Argumente oder Welten offenbart, wie sie es so unbescheiden glauben. Ich beschäftige mich mit dem Thema weitaus länger und intensiver als Sie. Ich teile einfach viele ihrer radikalen Positionen nicht und bleibe da lieber bei dem realistisch machbaren und verweise z.B. auf völlig falsche Zahlen (ihre 110.000 Euro Durchschnittsgehalt beim SWR), falsche Ansprechpartner (Medienpolitik statt ARD/ZDF) und manche Aspekte, die hier offenbar nicht berücksichtigt wurden, bis ich sie mal angesprochen habe und irritierte Reaktionen erntete.
Machen Sie ruhig weiter so. Wenn es Ihnen Spaß macht, sei Ihnen das gegönnt. Zielführend ist die mit aggresiver Rhetorik und falschen Fakten geführte Kampagne nicht so richtig. Da müsste man nochmal nachbessern. Denn im Kern des Ganzen - dem Wunsch nach einem sparsameren, effizienteren Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk - stimme ich Ihnen zu. Auch wenn die Diskussion hier ja zeigt, dass nicht einmal alle dieser Meinung sind und manche einfach von heut auf morgen abschalten wollen. Mich tröstet - auch nach dem Anhören ihres Radiointerviews - dass ihre Sichtweisen da differnezierter sind.
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Lesen Sie mal die Geschäftsberichte der RTL Gruppe Herr Luckenrath....
Unglaublich das sie eine wichtige Krankenversicherung mit TV-Unterhaltung gleichsetzen. Das lässt tief blicken, wie man bei den ÖRR denke....wahnsinn. Das ist schockierend.
Entschuldigung, aber ich setze das nicht gleich. Ich habe nur aufgezeigt, dass derzeit Beides zu den Aufgaben des Staates gehört. Ich würde mich freuen, wenn Sie in der Lage wären, da den Unterschied zu erkennen. Und ja, ich kenne die Geschäftsberichte der Mediengruppe RTL Deutschland sehr gut. Deswegen sind ihre Zahlen völliger Quatsch. Mit 80 Millionen Euro kommen Sie nicht weit. Einfach selbst nochmal nachlesen.
Ärgerlich, dass jetzt wieder Unterstellungen und falsche Zahlen auftauchen. Am Ende scheint es eben doch nicht möglich, hier sachlich zu diskutieren.
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Egiosmus pur, ohne Bereitschaft überhaupt an andere zu denken.
Wenn ich an Andere denken würd, müsste ich dafür sorgen, dass Rundfunk und insbesondere Fernsehn total verboten wird. Ich denk aber nicht so weit an Andere, dass es totalitär wird. Ich verzichte drauf, dass insoweit an mich gedacht wird.
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Ein Punkt in dem ich bitte um Respekt vor meiner Meinung bitte: Ich habe nichts gegen den Rundfunkbeitrag. Ich teile aber den Unmut darüber, was man damit inzwischen alles finanziert.
Ich habe auch nichts gegen den Beitrag. Nur gegen den Zwang. Mit der ursprünglichen Gerätegebühr war kaum Zwang, weil kaum einen anderen Grund gab, Geräte zu halten, die nur für Rundfunkempfang bestimmt waren, als um Rundfunk zu empfangen. Mit der PC Gebühr wurde zuerst den Zwang eingeführt, und wenn man liest, entdeckt man, dass die Absicht war, "die Wirtschaft" an der Finanzierung zu beteiligen, also war der Grund nicht die "Konvergenz der Medien". Mit dem Rundfunkbeitrag hat man neue Mitbürger/Betriebe zu Schuldner gemacht, und mit noch größeren Schulden. Seit der Einführung des Zwangs mit dem Rundfunkbeitrags ist nicht mal ein Jahr vergangen: Sie werden doch nicht behaupten können, ich sei weltfremd, wenn ich die Wiederherstellung der Freiheit verlange, die vor dem 1.1.2013 oder vor dem 1.1.2007 herrschte. Die Politik entschied, die weitere Aufblähung des Rundfunks zu fördern, anstatt entgegenzuwirken.
Ich bin für den Beitrag: wer am Rundfunk teilnimmt, wer konsumiert, soll zahlen. Auch arme sollen ihren Rundfunk wie ihre Zigaretten zahlen. Arbeitslose haben mehr von einer Zeitung oder vom Internet als vom Rundfunk: wegen der Stellenanzeigen. Die Sozialhilfe sollte ihnen den Internetanschluss zahlen.
Wie die Rundfunkanstalten das Geld ausgeben, ist mir egal. Wenn ich Rundfunkteilnehmer wäre, wäre es mir nicht egal, wäre eventuell ein Grund, am Rundfunk nicht mehr Teilzunehmen: auch Teilnehmer, die brav zahlen, haben diese Freiheit verloren, die merken es nur noch nicht.
Mir liegt es fern jemanden zu beleidigen. So macht die Diskussion ja auch schon wesentlich mehr Spaß.
Mir liegt es auch fern, aber es ist eine Sache von Bewusstsein zu erkennen, was mit dem Zwang verbrochen wurde. Wer Rundfunk konsumiert, wer vom Rundfunk lebt, scheint kaum in der Lage zu sein, zu erkennen, dass es Menschen gibt, die Rundfunk ablehnen und ihn nicht finanzieren wollen. Und hier sollte das Grundgesetz deutlich an der Seite der letzten sein. Solche Menschen zu zwingen, den Rundfunk zu finanzieren, ist das weltfremde, Science Fiction.
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..Und für die Feuerwehr zahlt auch nur der, der die Feuerwehr braucht. Wie gesagt: Den Unmut kann ich ja verstehen. Aber wenn es danach geht, würde ich auch lieber keine Steuern zahlen als Steuern zu zahlen. Und lieber keinen Rundfunkbeitrag zahlen als Rundfunkbeitrag zu zahlen. Nur so funktioniert öffentlich-rechtlicher Rundfunk nun einmal nicht.
Es gibt da ein kleines verfassungsrechtliches Problem bei Ihrer Argumentation: Die Länder sind nicht berechtigt, selbst Steuern zu erheben. Nach Ihrer Argumentation wäre der Rundfunkbeitrag eine Steuer und damit verfassungswidrig.
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Lesen Sie mal die Geschäftsberichte der RTL Gruppe Herr Luckenrath....
Unglaublich das sie eine wichtige Krankenversicherung mit TV-Unterhaltung gleichsetzen. Das lässt tief blicken, wie man bei den ÖRR denke....wahnsinn. Das ist schockierend.
Entschuldigung, aber ich setze das nicht gleich. Ich habe nur aufgezeigt, dass derzeit Beides zu den Aufgaben des Staates gehört. Ich würde mich freuen, wenn Sie in der Lage wären, da den Unterschied zu erkennen. Und ja, ich kenne die Geschäftsberichte der Mediengruppe RTL Deutschland sehr gut. Deswegen sind ihre Zahlen völliger Quatsch. Mit 80 Millionen Euro kommen Sie nicht weit. Einfach selbst nochmal nachlesen.
Ärgerlich, dass jetzt wieder Unterstellungen und falsche Zahlen auftauchen. Am Ende scheint es eben doch nicht möglich, hier sachlich zu diskutieren.
Entschudligung. Operativer Gesamtgewinn der RTL Gruppe Deutschland lag bei etwas über 300 MIO Euro...also auch deutlich unter den Einkünften der ÖRR jährlich. Mir ging es vornehmlich darum die Größenverhältnisse aufzuzeigen....RTL/ÖRR ist David gegen Goliath.
Herr Luckenrath: Sie müssen erkennen, das die ÖRR antiquiert sind und in der heutigen Medienlandschaft allenfals eine optionale Daseinsberechtigung haben. Sie haben doch sicher den Wandel der Medien, alleine durch das Internet, miterlebt, oder? Sehen sie! Da sehen sie, das die Menschen sich heute völlig anders informieren als noch vor 15 Jahren. Dies hat die ÖRR in der aktuellen Fassung nunmal überflüssig und, durch die Zwangsabgabe, überfinanziert gemacht.
Mir ist klar, das sie aufgrund ihrers Arbeitgebers diesen auch verteidigen. Wäre ja sonst auch sicher nicht gut für ihren Arbeitsplatz. Wenn Sie aber ehrlich zu sich selber sind, wissen Sie, das die Leute hier in diesem Forum allesamt Recht haben - wissen Sie ebenfalls, das ich mit der Privatisierungsauffassung Recht habe (nebenbei würde ich die vom MDR nachgewiesene Verfassungswiedrigkeit der Rundfunkabgabe mit in Betracht ziehen und dies mal als Denkanstoß nehmen).
Fakt ist das antidemokratische Zwangsabgaben für Unterhaltungsprodukte nicht tragbar sind. Information bekommen wir durch "Frau Merkels Neuland" massiv und unabhängig ohne die ÖRR in besserer und variabelerer Form als je zuvor. Daher ist die Privatisierung und somit die Schaffung der Optionalität der ÖRR der einzige Weg eine freie und wirklich unabhängige Medienlandschaft in diesem Land zu schaffen. Wir reden hier immerhin von Unterhaltungsprodukten (95% der Inhalte sind ja Unterhaltung). Dies hat eben keinen Stellenwert einer Krankenversicherung oder Rentenversicherung und kann daher einfach nicht wie eine Steuer behandelt werden.
In einem sind wir uns siche reinig, Herr Luckenrath: Für eine Leistung muss man bezahlen. Nur in einem müssen Sie dazulernen: Man muss selber entscheiden können für welche Leistung man bezahlt in Bezug auf die Medien. Und daran mangelt es. Ich habe nichts gegen ÖRR als optionales Pay TV. Wers will kanns anschauen. Ich habe auch nichts dagegen 2 oder 3 Euro im Monat für ein paar Radiosender fürs Autoradio zu zahlen (gerne auch als Steuer erhoben). Aber ich bin nicht bereicht 17 Euro für Zwangs-Pay TV zu zahlen mit Inhalten die mich nicht interessieren. Da würde ich gerne kündigen und lieber einem Anbieter mein Vertrauen schenken, der mich interessiert - UnityMedia z.b. oder der lokalen E-Print Ausgabe meiner Tageszeitung.
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Herr Ketterer, keine Sorge. Sie haben mir keine neuen Argumente oder Welten offenbart, wie sie es so unbescheiden glauben. Ich beschäftige mich mit dem Thema weitaus länger und intensiver als Sie.
Wie wollen Sie es wissen? Ich beschäftige mich mit der Entwicklung von ERP-Systemen seit 30 Jahren. Glauben Sie mir, wenn ich behaupte, dass ich solche Geschäftsberichte interpretieren kann? Wie kann man sich miteinander unterhalten, wenn Sie alles was Ihnen nicht passt, so unflätig abtun? Liefern Sie mir den Gegenbeweis – ich habe den Geschäftsbericht des SWR in meinem letzten Artikel verlinkt.
Ich teile einfach viele ihrer radikalen Positionen nicht und bleibe da lieber bei dem realistisch machbaren und verweise z.B. auf völlig falsche Zahlen (ihre 110.000 Euro Durchschnittsgehalt beim SWR), falsche Ansprechpartner (Medienpolitik statt ARD/ZDF) und manche Aspekte, die hier offenbar nicht berücksichtigt wurden, bis ich sie mal angesprochen habe und irritierte Reaktionen erntete.
Zu den 110.000 EUR siehe bitte vorigen Abschnitt. Warum falsche Zahlen? Das ist nicht radikal, sondern steht im Geschäftsbericht – etwas versteckt und verstreut über drei Dokumente, aber das dürfte für Sie kein Problem darstellen, es zu interpretieren.
Radikal ist z. B. das, was den Schlecker-Mitarbeitern widerfahren ist.
Machen Sie ruhig weiter so. Wenn es Ihnen Spaß macht, sei Ihnen das gegönnt. Zielführend ist die mit aggresiver Rhetorik und falschen Fakten geführte Kampagne nicht so richtig. Da müsste man nochmal nachbessern. Denn im Kern des Ganzen - dem Wunsch nach einem sparsameren, effizienteren Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk - stimme ich Ihnen zu. Auch wenn die Diskussion hier ja zeigt, dass nicht einmal alle dieser Meinung sind und manche einfach von heut auf morgen abschalten wollen. Mich tröstet - auch nach dem Anhören ihres Radiointerviews - dass ihre Sichtweisen da differnezierter sind.
Das ist Polemik und Sie liefern keinerlei Fakten. Ich lade Sie erneut ein, konstruktiv am Dialog teilzunehmen. Wir könnten viel voneinander lernen.
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Das sind alles sehr interessante und diskussionswürdige Punkte. Stimme ich zu. Ich würde nur bei der Rhetorik nicht so martialisch sein. Also "verpulvern" tun ARD und ZDF das Geld nicht. Es wird dafür viel geboten. Sehr viel geboten.
Wenn ich 100% der gebotenen Produktionen nicht nutzen will dann ist es verpulvern. Ich kauf mir doch auch kein Auto wenn ich damit nicht fahren werde.
Ich kaufe mir auch kein Ticket für die Bahn wenn ich damit nicht Fahren werde. Der Punkt ist...ich will von den ÖRR garnichts angeboten bekommen.
Ich suche mir meine Lieferanten für Waren und Dienstleistungen selber aus.
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Und den Krankenkassenbeitrag zahlt auch nur der, der krank ist. Und für die Feuerwehr zahlt auch nur der, der die Feuerwehr braucht.
Ich bin auch gegen den Zwang zur Krankenversicherung, und bin der Meinung, dass auch da eine andere Regelung gesucht werden soll. Er verstößt gegen die Handlungsfreiheit, eben Zwang, aber nicht gegen die negative Meinungsfreiheit, Gewissensfreiheit und Informationsfreiheit.
Der Staat darf den Rundfunk nicht durch die Finanzierung beeinflussen, im Namen der Rundfunkfreiheit. Aus demselben Grund dürfte der Staat die Wahl der Informationsquellen nicht durch Zwangsabgaben (zu Gunsten des Rundfunks) beeinträchtigen, im Namen der Informationsfreiheit. Geht die Rundfunkfreiheit vor der Informationsfreiheit? Vielleicht in den Romanen von Orwel.
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Sophia - bei den Krankenkassen hast Du dennoch, trotz gesetzlicher Pflicht, mehr Wahlmöglichkeiten als bei den ÖRR. Denn den Anbieter der Krankenkasse wählst Du selber. Zudem kannst Du Dich ja auch freiwillig privat versichern. Das sind schon, vom demokratischen Ansatz her, mehr Freiheiten als bei der ÖRR Zwangsabgabe - zudem halt völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Ich sehe ne Krankenversicherung als essentieller an als Unterhaltungsprodukte mit 5% Informationsgehalt, den man sich alternativ aneignen kann.
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Ich danke Ihnen, Herr Lückerath, für die Teilnahme an dieser Diskussion. Leider fällt auf, dass Sie viele Argumente auf Grund angeblich falsche Fakten nieder reden, aber selber keinerlei Fakten liefern. Vielleicht könnten Sie diese noch nachreichen. Mich würde das wirklich interessieren.
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Zu den 110.000 € Durchschnittseinkommen!
Kann jeder selbst Nachrechnen!
Wir rechnen mal:
Aufwendungen Insgesammt 2009: 1.143.018.585 EURO
Jetzt haben wir im Geschäftsbericht diese prozentualen Anteile:
Personalaufwendungen: 20,21 %
Und folgende Abgaben darf man nicht vergessen! ( Diese hat jedes normale Unternehmen auch zu leisten. Diese werden faktisch vom AN erarbeitet)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung: 16,08 %
Ergibt: 36,29 % / 414.801.444,4965 Euro / Summe der Bruttolöhne aller Mitarbeiter
Anzahl der Mitarbeiter 2009 laut Bericht: 3.681,5 Mitarbeiter
Das ergibt einen Durchschnittsverdienst von 112.671,86 €
Und jetzt bitte soll noch jemanden sagen dass sei gelogen.
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Ich will kein Öl mehr ins Feuer gießen, aber das war 2009. Wir haben heute 2013 – Kennt jemand neuere Zahlen z. B. von 2012?
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Zum Thema DVB-T: braucht kein Mensch, DVB-T ist eine sinnlos am Leben gehaltene technische Infrastruktur, die Frequenzen unterhalb der 800 MHz wären viel besser im Mobilfunk angesiedelt, dann könnte das mobile Internet weiter ausgebaut werden und die Volumenbegrenzungen dort können sinken.
Über DVB-T werden überwiegend nur ein paar Öffentlich-Rechtliche Sender übertragen was DVB-T für die TV Nutzung wertlos macht.
Ich Zahle im Übrigen bereits für die Infrastruktur Kabel da muss ich nicht auch noch DVB-T über Rundfunkbeiträge mitfinanzieren.
Auch hier gibt es einen Wettbewerb und der bessere Anbieter setzt sich nun einmal durch und da es alle Bürger selbst entscheiden welche Wege sie nutzen sind diese dann auch direkt demokratisch gewählt.
das Terristische Fernsehen wurde abgeschaltet da der technische Forstschritt dieses überflüssig gemacht hat, ich weiß nicht wozu man dieses nun mit anderen Frequenzen und bald auch noch einer Weiterentwicklung künstlich am Leben halten muss.
Im Übrigen kann sich jeder eine Sat-Schüssel kaufen und schon ist das mit dem kostenlosen Fernsehen wieder geritzt.
Es gibt für mich nur ein Szenario für den ÖRR - nur der der Ihn nutzt muss dafür Zahlen.
Natürlichbin ich auch der Meinung das der Staat selbst Sender benötigt um Politische Themen an die öffentlichkeit zu bringen, daher schlage ich vor das ein Sender für den Bund aus Steuergeldern zur Verfügung gestellt wird auf denen außschließlich Politische Themen (z.B. Bundstagsübertragungen, aber auch Politische Diskusionen unter politikern) behandelt werden aber auch Information.
Jedes bundesland erhält auch einen Sender für das regionale, und dann erhält auch jede Stadt(Dorf, Gemeinde, ect.) einen Sender. Diese Sender werden dann ausschließlich aus den entsprechenden Steuertöpfen finanziert.
Alles andere (Bildung, Unterhaltung, Kultur) ist subjektiv und wird von jedem Bürger individuell empfunden, es kann in diesen Punkten keine Gemeinlast geben!
Rene hat dies schon unzählige male geschrieben: Sollte er gezwungen werden ÖRR mitzufinanzieren auch wenn er davon keinen Gebrauch machen möchte dann hat er im gegenzug Anspruch darauf das seine Interessen (Bücher, Zeitschriften ect.) ebenfalls durch die Allgemeinheit finanziert werden. Dann wiederrum hat Person Y ebenfalls Anspruch darauf das seine Ineteressen (nehmen wir einfach mal Alkohol, Party, Rauchen) durch die Allgemeinheit finanziert werden. So dann wirds Interesant, dann komme ich und stelle meine Forderung das sich die Allgemeinheit doch bitte an meinen Videospielen mit beteiligen soll. Das können wir beliebig so fortsetzen, es gibt so viele Interessen die alle finanziert werden müssen, jeder Mensch hat dabei seine eigenen Interessen und diese Individualität wird durch unser Grundgesetz geschützt, es schützt uns vor dem Rundfunkbeitrag und der Schutz vor diesem ist auch bitter nötig. Wir alle sind von Natur aus frei, die Frage ist ob man uns unsere freiheit lässt.
zu den Mitarbeitern des ÖRR, joar so isses dann halt, mein Arbeitgeber ist derzeit übrigens auch in einer Insovenz und so wie es aussieht werde ich die 1300€ die ich an Überstunden von diesem eigentlich bekommen müsste niemals sehen. Ich sehe das aber auch postiv denn es gibt Arbeitsleistung für sinnvolle erwünschte Arbeit frei.
Die Rentenansprüche selbst sind eine absolute Katastrophe, ich zahle bereits in die Rentenkasse ein jetzt sag ich Ihnen das ich defenitiv keine renten über den Rundfunkbeitrag zwangsweise mitfinanzieren werde. Wenn ich mir so anschaue auf wieviel die da dann kommen vor allem weil es sich um eine Zusatzrente handelt dreh ich durch. Ich habe Bescheide erhalten in denen ich vorrausgerechnet knapp 600€ erhalte...Jear...600€ und dann ehalten manche Menschen weil Sie bei einer Mafia beschäftigt sind auch noch 2 mal Rente ? Ja na kla...
Eine freie Entscheidung zu haben, was man selbst mit seinem Konsum finanziert gehört zu den tragenen Komponenten der Demokratie, der ÖRR steht für mich allerdings ehr für Unterdrückung, Diktatur und Abzocke.
Ich werde mir niemals von einem Politiker, Richter oder Intendanten mein unnehmbares Recht der freien Wahl nehmen lassen denn niemand ist kompetenter als ICH wenn es darum geht was ICH im Fernsehen von den Angeboten sehen möchte.
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Dann hier nochmal ein paar konkrete, sachliche Fragen. Weil beantwortet da bislang nichts. Alles andere ist gelogen. Wie gesagt: Ich versuche ja, Ihren Standpunkt zu verstehen und daraus ergeben sich nun einmal zwingend die folgenden Fragen. Dieses Posting beinhaltet keine Beleidigungen, keine Polemik. Pure Sachfragen. Also bin ich sehr auf sachliche, nicht beleidigende Antworten gespannt. Denn ich hoffe doch, dass hinter den sehr einfach formulierten Forderungen auch Konzepte und Antworten stecken.
Also:
- Wie sieht das Konzept für die Abschaffung von ARD und ZDF aus? Wie soll das konkret funktionieren, angenommen es würde heute noch beschlossen. Was passiert morgen?
- Wollen Sie von heut auf morgen alle Mitarbeiter kündigen? Wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage soll das bitte passieren? Würden Sie nicht selbst am lautesten aufschreien, wenn man Ihren Job ohne rechtliche Grundlage einfach wegnehmen würde?
- Was ist mit den immerhin erarbeiteten Rentenansprüchen von Menschen die ihr Leben lang bei ARD und ZDF gearbeitet haben? Wollen Sie da Familien ihre Existenz rauben? Und auf welcher rechtlichen Grundlage?
- Was passiert mit der Regulierung des Privatfernsehens? Die Landesmedienanstalten, die Verstöße gegen Jugendschutz, Werbebegrenzung und andere Dinge kontrollieren, würden schließlich wegfallen, weil sie auch vom Rundfunkbeitrag finanziert werden.
- Wollen Sie wirklich allein von Privatsendern Nachrichten beziehen? Ernsthaft? Politische und kritische Berichterstattung würde weitgehend verschwinden
- Ihnen ist auch klar, dass dann automatisch DVB-T abgeschaltet würde, oder? Das kostenlose Antennenfernsehen gerade für einkommensschwache Familien sicher wichtig, gäbe es nicht mehr.
- Was passiert mit den gemeinschaftlich getragenen Journalistenschulen, Ausbildungsgängen und Studienangeboten? Wer ersetzt die? Oder verzichten wir auf die Ausbildung von journalistischem Nachwuchs?
- Was passiert mit den Kulturangeboten, die bislang allein durch ARD und ZDF getragen wurden, darunter diverse Klangkörper?
Das sind legitime, sachliche Fragen. Bin auf Ihre Antworten und Konzepte gespannt. Lassen Sie uns das sachlich erörtern. Ich war von Anfang an bereit dazu. Ich habe nicht beleidigt, nicht bepöbelt, nicht polemisiert. Ich möchte Sie verstehen. Also bitte ich um Ihre Antworten auf die naheliegenden Fragen. Und sehen Sie mir nach, dass ich mich nicht weiter beleidigen und bepöbeln lassen werde. Denn so funktioniert das nicht: Sie können nicht sachliche Fragen und Argumente verlangen und dann gleich wieder über denjenigen herfallen, der sie stellt.
Hallo Herr Lueckerath,
als erstes einmal herzlich Willkommen hier im Forum. Ich begrüße es, dass Sie versuchen, eine sachliche Diskussion zu führen. Von dieser Art hätte ich gerne mehr hier.
Nun mein Versuch, etwas Hintergrundinformationen zu liefern die sich auf Ihre Fragen und Argumente beziehen.
Konzepte: Es existiert ein Konzept, entstanden aus einem Auftrag aus dem Jahre 2006 bzw. erarbeitet danach. Sie werden erstaunt sein, wenn Sie sich die Mühe machen, dieses Konzept zu lesen, zu welchen Lösungsansätzen man gekommen ist, bevor man Prof. Dr. Kirchhof beauftragt hat, ein Gutachten zu erstellen. Dieses Konzept stammt aus der Politik, anscheinend hat es aber keine Befürworter bekommen. Was nicht wirklich wundert wenn wir berücksichtigen, wie abhängig die Politik vom ÖRR ist und umgekehrt.
Link zum Konzept: http://www.cdu-basis.de/download/oer_konzept_1.pdf
Die Abhandlung von Frau Terschüren wurde ja bereits erwähnt.
Morgen würde genau dasselbe passieren, wie heute. Natürlich würde eine Reform einen definierten Zeitrahmen beinhalten mit entsprechenden Plänen, je nach Art der Reform. (Übergang in die Privatwirtschaft etc.)
Kündigung aller Mitarbeiter kommt damit ebenfalls nicht in Betracht.
Die Landesmedienanstalten hätten unter einer Reform sogar noch eine erhöhte Daseinsberechtigung.
Da eine Reform keine Abschaffung bedeutet, erübrigt sich die Beantwortung der Frage nach dem Nachrichtenbezug aus dem Privatsektor.
DVB-T spielt eine völlig untergeordnete Rolle, auch bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten im Jahre 2013.
Von 36,04 Mio. Fernsehhaushalten empfangen 1,37 Mio. die öffentlich-rechtlichen über Terrestrik, 16,88 Mio. über Kabel, 16,69 Mio. über Satellit und 1,11 Mio. über IP-TV.
Also ein geschwindend geringer Prozentsatz. Quelle: http://www.ard.de/home/intern/Technische_Reichweiten/396512/index.html
Bitte berücksichtigen Sie auch, dass ein frei empfangbarer öffentlich-rechtlicher Rundfunk, wie gesetzlich gefordert, ohne Zusatzkosten zu den Rundfunkbeiträgen, in der heutigen Zeit schon oftmals gar nicht mehr möglich ist. Satellit vom Vermieter verboten. IP-TV Zugang kostet monatlich extra, Kabel kosten monatlich extra. Erst dann könnte ich die ÖRR Programme nutzen. Indem ich ein Paket buche, ansonsten ist das Paket vom Kabelanbieter verschlüsselt und nicht frei empfangbar. Das war natürlich zu einer Zeit, als jedes Dach über eine terrestrische Antenne verfügte, nicht so. Aber wir schreiben das 21 Jahrhundert.
Zu diesem Thema im allgemeinen und auch Argumenten Ihrerseits, verweise ich auf ein Thema von mir. Würde mich ebenfalls freuen, wenn Sie den Thread einmal richtig durchlesen, da es auch hilft zu verstehen, wer eigentlich etwas an dieser jetzigen Situation ändern müsste. Die von Ihnen genannten Medienpolitiker ganz sicherlich nicht. Die alles entscheidende Frage hängt einzig und alleine an dem Wort "Grundversorgung".
Diese Definition kann unter Berücksichtigung aller Argumente, die die Veränderungen im 21 Jahrhundert mit sich brachten, nur durch höchste Instanz geklärt werden. Und das ist seit Jahren überfällig und muss gegebenfalls von entsprechenden fachlichen Kompetenzstellen eingeklagt werden. Denn wo kein Kläger, da kein Richter. Zitat: Freilich setzt dies zunächst eine verfassungsrechtliche Präzisierung des Grundversorgungsbegriffs voraus.
Link zum Thema: http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7009.msg52419.html#msg52419
Für Studienangebote sind Universitäten zuständig. Sehen Sie sich als Beispiel die Gutenberg Uni in Mainz an (Mainz = ZDF). Soweit mir bekannt, werden auch im Privatfernsehen entsprechende Stellen durch Uni Absolventen besetzt und auch gefördert. Insofern sehe ich hier keine Einbußen. Link zur Uni mit "ehemaligen": http://www.journalistik.uni-mainz.de/552.php
Kulturangebote: Ein schwieriges Thema. Brauchen wir Kultur? Natürlich. Aber brauchen wir: 12 Rundfunk- und Rundfunksinfonieorchester, 4 Big Bands und 7 Rundfunkchöre mit über 1100 Musikern und 200 Sängern? Die Kosten dafür belaufen sich auf: 41 Cent pro Haushalt/Betriebsstätte und Monat, macht ca 170 Millionen € im Jahr. 1 Cent entspricht in etwa 4,15 Millionen € im Jahr
Im gleichen Atemzug beschließt eine Landesregierung, eine weltweit anerkannte Musikhochschule zu schließen. Mit entsprechenden Konsequenzen für die ansässige Infrastruktur.
Quellen:
http://www.bild.de/politik/inland/gez/laender-machen-druck-rundfunkbeitrag-muss-sinken-33658890.bild.html
http://meedia.de/fernsehen/ard-laesst-sich-klangkoerper-170-mio-kosten/2013/10/23.html
http://www.miz.org/static_de/themenportale/einfuehrungstexte_pdf/03_KonzerteMusiktheater/mertens.pdf (Seite 1 unter Überblick, auf dieser Domain wird auch erläutert, wie sich Musiktheater, Konzerthäuser finanzieren, warum geht dieses nicht auch zumindest ebenso beim großteil der heutigen rundfunkfinanzierten Chöre?)
Quelle: http://online-boykott.de/de/nachrichten/102-in-eigener-sache-rettet-meine-stadt
Früher sind alle zusammengezuckt, wenn von wenigen Millionen generell die Rede war, egal ob bei Kosten, Schulden oder sonstiges. Heute sind 3 oder 4 stellige Millionenbeträge an der Tagesordnung und zur Selbstverständlichkeit geworden.
Würde eine Reform stattfinden, die der Finanzierung der Kirchensteuer gleichkommt (der Staat zieht nur die Steuern ein), wäre es trotzdem staatsfern, denn die Politik mischt sich auch nicht in die Kirche ein.
Somit wäre auch die ehemalige GEZ und heutiger Beitragsservice mit über 140 Millionen Etat im Jahr hinfällig. Sozial Schwache, Rentner, Leistungsempfänger etc. würden von Hause aus nicht herangezogen bzw. entsprechend Ihres Einkommens.
Ebenfalls ein Thema von mir: http://online-boykott.de/de/buergerwehr/103-unwissenheit-der-buerger-ist-der-schluessel-zum-erfolg-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks
Sehen Sie sich mal an, wer "theoretisch" alles Anspruch hätte auf Sozialleistungen, damit zumindest auch die Voraussetzungen, sich befreien zu lassen. Es oftmals wegen der Bürokratiehürde und der Hilflosigkeit nicht machen/können. Alleine diese Vorgehensweise seitens ÖRR und auch der Politik, ist zwar gesetzlich zur Zeit verankert, aber moralisch höchst verwerflich.
Eine andere Frage zu folgendem Sachverhalt. Das ehemalige deutsche Fernsehballett, seinerzeit im Besitz des MDR UND der katholischen Bistümer, wurde nach den Skandalauftritten privatisiert. Über 20 Jahre wurde es durch Rundfunkgebühren bezahlt. Kaum ging es in die Privatwirtschaft über, steht es nun vor der Insolvenz. Angeblich, weil die öffentlich-rechtlichen sich nicht an die Zusage von Aufträgen gehalten haben.
Macht sich der ÖRR Gedanken darüber, was jetzt mit den Angestellten passiert? Nein.
Quelle: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/nach-dem-aus-fernsehballett-impresario-will-mdr-verklagen_id_3445248.html
Über die generelle Rolle der katholischen Kirche und deren Rolle beim ÖRR gehe ich hier nicht näher ein. Es reicht wenn man nach der Tellux Gruppe googlet und sich Hintergundinfos einholt.
Die ÖRR beschäftigen sich mit Quoten, dem Zukunftsmodell Connect TV, HbbTV und Red Button, der widerum nur dazu beiträgt, noch mehr Informationen des einzelnen Nutzers herauszufinden. Sollte das alles zum Grundversorgungsauftrag gehören? Ein Thread von mir zum Thema hier mit einer abschließend provokanten These wie hoch dann die Rundfunkbeiträge sind:
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,6301.msg48015.html#msg48015
In der deutschen Rundfunklandschaft stehen dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk 8,7 Milliarden Euro zur Verfügung (der Großteil aus Beitragserträgen), dem privaten Rundfunk 8,599 Milliarden Euro (finanziert aus der Werbung etc.). Seite 20 des unter Quelle stehenden Links
Dem stehen 25.277 Mitarbeiter beim ÖRR 18.939 Miarbeiter im privaten Rundfunk gegenüber. Seite 23 des unter Quelle stehenden Links
Der öffentliche rechtliche Rundfunk verfügt über 15 Fernsehprogramme und 56 Hörfunkprogramme. Demgegenüber stehen bundesweit 114 private Fernsehprogramm und 17 bundesweite Hörfunkprogramme gegenüber.
Ausführlichere Zahlen stehen auf Seite 17 im Dokument.
Die ARD eigene ASS Werbefirma geht dermassen aggresiv an den Markt ran, dass die privaten untergehen oder sich zur Klagte entscheiden. Seite 40 im Dokument.
Es lohnt sich dieses Dokument der BLM mal durchzulesen: http://www.blm.de/apps/documentbase/data/pdf1/Rundfunkwirtschaft_2012_13_im_Ueberblick.pdf
Sie sagen zu Recht, dass solange keine breite Öffentlichkeit informiert ist, sich auch nicht viel ändert. Das die ÖRR trotz gesetzlichen Auftrags nicht umfassend informieren rund um die große Unmut des Rundfunkbeitrags, siehe Klage Rossmann, Sixt, Geuer, VDGN und der Tatsache das über 600 Klagen anhängig sind, ist nachvollzieh- aber nicht hinnehmbar.
Nun, ich denke Sie haben eine treue Leserschaft, vielleicht machen Sie den Anfang und klären die Masse über die Hintergründe auf.
Abschließende Frage an Sie Herr Lueckerath. Wenn Sie sich mal in alle Links von mir einlesen und etwas über die Hintergründe informiert sind:
Wie würden Sie den Begriff "Grundversorgung" für sich definieren? Unter Berücksichtigung der Gegebenheiten und Möglichkeiten im 21 Jahrhundert und den existierenden Fakten wie die Grundversorgung seitens ÖRR und Politik ausgelegt/angewendet wird?
Es gibt im Sozialleistungsbezug eine "Grundsicherung", deren Höhe liegt bei z.B. einer alleinstehenden Person ab 1.1.2014 bei 391€. Die Grundsicherung definiert sich aus gesetzlich verankerten Segmenten.
Was soll ich für mich unter einer Grundversorgung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verstehen? Eine Änderung des jetzigen ÖRR Systems würde nur funktionieren, wenn endlich der Begriff "Grundversorgung" detailliert beschrieben wird. Das machen sicherlich NICHT die ÖRR oder die Politik. Das kann nur ein Gericht feststellen. Und daran muss gearbeitet werden. Dort muss der Weg hinführen.
Herzliche Grüße
themob / Martin
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Wir drehen uns hier einfach im Kreis mit Herrn Lueckerath. Er sieht nicht ein, dass Fernsehen nicht lebensnotwendig ist. 40.000Arbeitsplätze, ja die haben die doch selbst geschaffen, um was zu tun zu haben. Man kann doch nicht sinnlose Arbeitsplätze für Fernsehen oder Radio schaffen, nur weil das vielleicht den Leuten Spass macht, damit Geld zu verdienen. Der Geldgeber ist ja da...
Und Fernsehen mit einer notwendigen Krankenversicherung zu vergleichen. Na ja.
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Wenn öffentlich-rechtlicher Rundfunk dem Gemeinwohl dienen sollte, dann haben wir ein Problem mit Sonderrenten.(Art. 3 GG)
http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/mit-dem-zweiten-altert-sich-rsquo-s-besser-article1637408.html
http://www.kef-online.de/inhalte/bericht18/kef_18bericht.pdf (Seite 102)
Ich möchte auch eine Sonderrente haben - zusätzlich zur gesetzlichen Rente.
(http://www.abload.de/img/art3gg22sdf.jpg)
Keine Zwangsfinanzierung von Medienkonzernen lässt sich nur durch Senderverschlüsselung realisieren. Gibt es noch andere Möglichkeiten?
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Danke für den Versuch, die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu bringen.
- Wie sieht das Konzept für die Abschaffung von ARD und ZDF aus? Wie soll das konkret funktionieren, angenommen es würde heute noch beschlossen. Was passiert morgen?
Ob ARD und ZDF wirklich abgeschafft werden oder nicht, ist mir zunächst egal.
Prinzipiell geht es mir persönlich bei der Kritik um zwei Punkte:
1. Kein Mensch braucht diese Vielzahl an öffentlich rechtlichen TV- und Radio-Sendern. Hier muss erheblich abgeschlackt werden. 1 TV Sender und 1 Radio Sender würde im Sinne des ursprünglichen Auftrages vermutlich völlig ausreichen. Das darf dann auch gern aus Steuergeldern bezahlt werden.
2. Der Rundfunkbeitrag ist eine bodenlose Frechheit und gehört abgeschafft. Ich bezahle auch kein Sky, wenn ich es nicht bestellt habe, wieso muss ich dann GEZ bezahlen, obwohl ich ARD, ZDF & Co. weder bestellt habe, noch konsumiere?
Sollen sich ARD und ZDF doch bitteschön am freien Markt orientieren, ihre Sender verschlüsseln und sich von jenen Menschen bezahlen lassen, welche deren Programm auch wirklich sehen möchten. Das wäre dann gerecht und niemand hätte Grund sich aufzuregen.
- Wollen Sie von heut auf morgen alle Mitarbeiter kündigen? Wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage soll das bitte passieren? Würden Sie nicht selbst am lautesten aufschreien, wenn man Ihren Job ohne rechtliche Grundlage einfach wegnehmen würde?
Niemand hat etwas von heute auf morgen gesagt, mal abgesehen davon, dass dies auch sehr unrealistisch wäre. Solche Dinge brauchen Zeit. Aber es wäre ja schon einmal ein Anfang, zum alten GEZ Modell zurück zu rudern, mit der Möglichkeit sich abzumelden und dann sukzessive das Konzept zu überarbeiten.
Darüber hinaus und das wurde hier schon an anderer Stelle gesagt, ist es zwar traurig und tragisch, wenn Menschen ihre Arbeitsstelle verlieren, aber wieso sollte der ÖR hier denn eine Sonderstellung zu allen anderen haben? Die Mitarbeiter von Schlecker hätten ihre Jobs auch gern behalten, aber das sind ganz andere gesellschaftliche Probleme, welche in der Diskussion um den Rundfunkbeitrag fehl am Platz sind.
- Was ist mit den immerhin erarbeiteten Rentenansprüchen von Menschen die ihr Leben lang bei ARD und ZDF gearbeitet haben? Wollen Sie da Familien ihre Existenz rauben? Und auf welcher rechtlichen Grundlage?
Was soll damit sein? Die Mitarbeiter haben doch wie jeder andere auch in die Rentenkassen ein bezahlt, oder nicht? Und wenn sie einen neuen Job bekommen, werden sie dies wieder tun. Ich sehe hier nicht, wieso die Rentenansprüche in irgendeiner Form beeinflusst sein sollten. Oder habe ich Sie hier falsch verstanden?
- Was passiert mit der Regulierung des Privatfernsehens? Die Landesmedienanstalten, die Verstöße gegen Jugendschutz, Werbebegrenzung und andere Dinge kontrollieren, würden schließlich wegfallen, weil sie auch vom Rundfunkbeitrag finanziert werden.
Hier fehlt mir das nötige Hintergrundwissen, um die Frage wirklich adäquat beantworten zu können. Werden diese Dinge auch vom Rundfunkbeitrag mitfinanziert oder ausschließlich von diesem? Ich bin eigentlich der Meinung, dass dies staatliche Aufgaben sein müssten und von diesem dann auch finanziert werden sollten. Denn was hat Jugendschutz mit dem öffentlich Rechtlichen zu tun? Aber ich lasse mich gerne aufklären.
- Wollen Sie wirklich allein von Privatsendern Nachrichten beziehen? Ernsthaft? Politische und kritische Berichterstattung würde weitgehend verschwinden
Ganz ehrlich? Da sehe ich keinen nennenswerten Unterschied. Die Medien sind an dieser Stelle doch zu 99% gleich geschaltet. Die Tagesschau z. B. gibt sich halt etwas seriöser, aber die Inhalte sind die gleichen. Die Propaganda ist die gleiche und die Fehlinformationen und die Hetze (z. B. gegen Gamer) sind auch die gleichen. Mit Schrecken denke ich da an diverse Faux Pax der Frontal 21 Redaktion. Mit Journalismus hat das wenig zu tun.
Und auch die politische Berichterstattung ist für die Tonne, denn es wird auch bei ARD und ZDF nur Meinungsmache für die großen, etablierten Parteien betrieben. Wäre man hier wirklich unabhängig, müsste man auch den kleinen genügend Raum lassen und sie vor allem nicht bewußt in ein schlechtes Licht rücken.
Last but not least beziehe ich meine Informationen nicht aus dem TV, sondern aus möglichst vielen Quellen, um mir auch eine eigene Meinung bilden zu können und sie mir nicht von den gleich geschalteten Medien bilden zu lassen.
- Ihnen ist auch klar, dass dann automatisch DVB-T abgeschaltet würde, oder? Das kostenlose Antennenfernsehen gerade für einkommensschwache Familien sicher wichtig, gäbe es nicht mehr.
Das tangiert mich eher peripher. Zudem bezweifele ich irgendwie, dass dies wirklich noch von vielen Menschen genutzt wird.
- Was passiert mit den gemeinschaftlich getragenen Journalistenschulen, Ausbildungsgängen und Studienangeboten? Wer ersetzt die? Oder verzichten wir auf die Ausbildung von journalistischem Nachwuchs?
Auch hier hege ich ernsthafte Zweifel daran, dass Journalisten einzig und allein von den Rundfunkgebühren gestützten Schulen ausgebildet werden. Dafür gibt es doch die Universitäten!
- Was passiert mit den Kulturangeboten, die bislang allein durch ARD und ZDF getragen wurden, darunter diverse Klangkörper?
Könnten Sie das bitte etwas näher ausführen? Kann mir darunter gerade nicht sonderlich viel vorstellen. Wenn es sich um wirklich schützenswerte Kultur handelt, welche ohne das Geld von ARD und ZDF nicht überleben würde, dann könnte man sich hier ja überlegen, welche Möglichkeiten der Subventionen es gibt. Aber generell würde ich Kultur nur um der Kultur wegen nicht zwingend als schützenswert betrachten. Aber das ist schon eine etwas kniffligere Frage, da man hier doch leicht ganz anderer Meinung sein kann, was Kultur ist und was nicht, was Kunst ist und was nicht und was davon ruhig weg kann und was nicht.
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- Wie sieht das Konzept für die Abschaffung von ARD und ZDF aus? Wie soll das konkret funktionieren, angenommen es würde heute noch beschlossen. Was passiert morgen?
Sagt keiner, ist somit vom Tisch, oder?
- Wollen Sie von heut auf morgen alle Mitarbeiter kündigen? Wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage soll das bitte passieren? Würden Sie nicht selbst am lautesten aufschreien, wenn man Ihren Job ohne rechtliche Grundlage einfach wegnehmen würde?
Ich bin auch hier obiger Meinung: sagt keiner, aber 40k ist ja jetzt auch nicht so die Welt, soll vorkommen...beim Flugzeug nennt man das Strömungsabriss - finden Sie mal heraus wann genau das passiert und was zu tun ist um nicht auf dem Boden aufzuschlagen. Geht alles ohne Kündigungen, man muss nur wollen. Oder man wendet sich an die Medienpolitiker, Ihre Worte! Aber Sie wissen wohl sehr genau wie "aussichtsreich" dieses Unterfangen sein würde und deswegen schnell den schwarzen Peter weitergereicht. Schlagen Sie das Wort "Solidarität" nochmal nach. Solidarisch ist am ÖR-Beitrag überhaupt nichts. Uniform trifft es da schon eher.
- Was ist mit den immerhin erarbeiteten Rentenansprüchen von Menschen die ihr Leben lang bei ARD und ZDF gearbeitet haben? Wollen Sie da Familien ihre Existenz rauben? Und auf welcher rechtlichen Grundlage?
Siehe #2, wobei mir die Tränendrüsendrückerei a la "Familien verlieren ihre Existenz" gewaltig auf den Senkel geht...ich dachte private Vorsorge ist alternativlos und angebracht? Sollen die sich doch dann an die Politik wenden, die hat doch sonst auch für jeden Rotz Geld übrig - wäre vielleicht mal ein heilsamer Schock für alle Beteiligten die dann vermutlich wirklich auf dem Zahnfleisch gehen würden, willkommen im real existierenden Kapitalismus.
- Was passiert mit der Regulierung des Privatfernsehens? Die Landesmedienanstalten, die Verstöße gegen Jugendschutz, Werbebegrenzung und andere Dinge kontrollieren, würden schließlich wegfallen, weil sie auch vom Rundfunkbeitrag finanziert werden.
Jugendschutz? ahahaha...#Neuland? alles eine Farce in Zeiten grenzenloser Information dank Internet. Zumal ich ein und dieselbe Sache nicht 16 mal prüfen (lassen) muss (was ohnehin nichts bringt, s.o.)- somit gibt es hier schon gewaltiges Sparpotenzial
- Wollen Sie wirklich allein von Privatsendern Nachrichten beziehen? Ernsthaft? Politische und kritische Berichterstattung würde weitgehend verschwinden
kritische Berichterstattung? wohl eher verlogene Berichterstattung, ist nun wirklich mehrfach belegt, auch wenn es ab und an noch (!) den einen oder anderen Lichtblick gibt
- Ihnen ist auch klar, dass dann automatisch DVB-T abgeschaltet würde, oder? Das kostenlose Antennenfernsehen gerade für einkommensschwache Familien sicher wichtig, gäbe es nicht mehr.
soso, knapp 18 EUR im Monat abdrücken ist also "kostenlos", Antennen sind reichlich old school, Telefone zwar auch aber die sind ja Voraussetzung um überhaupt einen Internetanschluss zu bekommen. DVB-T wie auch DSL ist lange nicht überall verfügbar, also ist das so gesehen ein äußerst fadenscheiniges "Argument"...muss anstrengend sein so zu strampeln.
- Was passiert mit den gemeinschaftlich getragenen Journalistenschulen, Ausbildungsgängen und Studienangeboten? Wer ersetzt die? Oder verzichten wir auf die Ausbildung von journalistischem Nachwuchs?
Ja, gerne. Ich kann mir Reutersmeldungen auch direkt an der Quelle holen, da braucht´s keinen studierten Googleübersetzerbediener der dann noch ein bisschen Füllwerk drumherum strickt und "kritisch" wohl nur aus dem Duden kennt...
- Was passiert mit den Kulturangeboten, die bislang allein durch ARD und ZDF getragen wurden, darunter diverse Klangkörper?
Klangkörper? Kultur? per Vorauswahl? woher wollen Sie oder die ÖR wissen welche Kultur und welche Klangkörper ich habe und haben möchte? Das ist Redundanz in Reinform. Ich brauch keine Unsummen ausgegeben sehen damit dann Nuancen verändert sind, wenn überhaupt!
Alles in allem kommt mir der ÖR wie ein (großes) Kind vor, dass immer noch mit Stützrädern fährt. Große, ja gigantische Stützräder - und die müssen dran bleiben, ist ja so herrlich bequem...ob und wie es sich ohne diese fährt kann nicht mein Problem sein, wenn das mit dem fahren nicht klappt muss man eben laufen, aber selbst das sehe ich kritisch beim ÖR. Und dann bleibt man eben auf der Strecke. Bis man aus eigener Kraft vorwärts kommt. Ein Paar Schuhe sind ja noch ok, aber ich werd die Göre doch nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag durch die Gegend schleppen!
Schauen Sie in die Schweiz. Auch ÖR. Quartalszahlung i.H.v. rund 45 Franken, und das setzen Sie jetzt mal ins Verhältnis zum Durchschnittseinkommen, fällt Ihnen da etwas auf? Wollen Sie immer noch behaupten das die ÖR "haushalten"? Ich nenne das größenwahnsinnige Verschwendung. Deswegen hat es hier die Debatte, woanders nicht
Und gute Journalisten, im Sinne von unabhängig, lassen sich auch anders bezahlen, wir sind im 21. Jahrhundert, es soll sogar Leute geben die für das aufzeichnen von Spielen (Computer, Konsolen etc.) ihren Unterhalt mehr als bestreiten können - unabhängig von Publishern und gut. Warum also nicht mit brauchbarem Journalismus auch?
Und ihr KV-Vergleich hinkt nicht nur, ihm fehlt ein ganzes Bein...ist doch so das die KV bspw. bei Hartz4 Bezug übernommen wird, oder nicht? Und jetzt Sie...
Und glauben sie mal bitte nicht das hier jeder nur an seine eigene Nase denkt, im Gegenteil, viele möchten dieses ÖR-Konstrukt nicht, haben aber vielleicht weder Zeit noch Lust oder sonstige Gründe sich nicht weiter damit zu befassen...dagegen wirken ihre 40.000 ÖR-Angestellten, sorry, geradezu mickrig. Sie sollten Zwangszahlung nicht mit Zustimmung verwechseln.
Vielleicht lese ich ja nochmal was von Ihnen hier.
Schönen Abend noch @all
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Und den Krankenkassenbeitrag zahlt auch nur der, der krank ist. Und für die Feuerwehr zahlt auch nur der, der die Feuerwehr braucht. Wie gesagt: Den Unmut kann ich ja verstehen. Aber wenn es danach geht, würde ich auch lieber keine Steuern zahlen als Steuern zu zahlen. Und lieber keinen Rundfunkbeitrag zahlen als Rundfunkbeitrag zu zahlen. Nur so funktioniert öffentlich-rechtlicher Rundfunk nun einmal nicht.
Hier vergleichen Sie aber Äpfel mit Birnen.
Man kann den ÖRR doch nicht allen ernstes mit wirklich wichtigen Dingen wie Krankenversicherungen, der Polizei oder der Feuerwehr gleichsetzen. Letzters ist essentiell für für unsere Gesellschaft und wird aus guten Grund aus Steuermitteln finanziert. Inwiefern der ÖRR oder überhaupt Fernsehen für unser Leben oder unsere Gesellschaft wichtig ist... naja, da kann man SEHR geteilter Meinung sein. Ich konsumiere seit Jahren kein Fernsehen und Radio mehr und vermisse dabei nicht wirklich was.
Im Gegenteil, ich bekomme z. T. Aggressionen, wenn ich mal nebenbei mitbekomme, was für ein Schund rund um die Uhr im TV läuft. Da braucht man sich über schlechte PISA Ergebnisse wirklich nicht mehr wundern.
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Wir müssen uns aber auch nicht unbedingt weiter mit diesem Menschen beschäftigen. Von seinem Kumpel den Unfug müssen wir auch nicht weiter auf Facebook veröffentlichen. Wir regen uns sinnlos über so einen Futzi auf, der seinen Arbeitsplatz rechtfertigen will. Ohne Facebook hätte ich gar nichts von dieser Fernseh-Seite gewusst. Schlimm genug, dass es Leute gibt, die sich mit nichts anderem als Fernsehen beschäftigen. Deswegen kann er wahrscheinlich auch nicht zwischen der Notwendigkeit von Fernsehen und Krankenversicherung unterscheiden.
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Also jetzt mal angenommen man würde den ÖRR auf eine Stufe stelen wie die feuerwehr oder Polizei was absolut indiskutabel ist aber nur mal angenommen.
Dann frage ich mich warum es kein Forum namens Feuerwehr-Boykott.de oder Polizei-Boykott.de gibt aber zum ÖRR gibts zig Seiten die dieses Thema behandeln.
Also mal ernsthaft...es ist einfach lächerlich den Rundfunkbeitrag mit solchen Elementaren Einrichtungen Rechtfertigen zu wollen.
Gleiches Gilt für Schulen, Krankenversicherungen und was weiß ich für öffentliche Einrichtungen des Gemeinwohls die auf Grund der Hoheitlichen Aufgaben des Staates betrieben werden. Der ÖRR Zählt verdammtnochmal nicht dazu da Die Leistung für jeden Menschen subjektiv ist.
Im Übriegen nochmal zur krankenversicherung: Wir haben nur eine Pflicht überhaupt in einer zu sein, wir können aber wählen in welcher wir versichert sind. Das ist ein sehr großer Unterschied.
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Ja jeder will natürlich seine Daseinsberechtigung rechtfertigen. Nur solche Vergleiche sind dann dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass sich eigentlich jede Diskussion erübrigt.
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- Was passiert mit 40000 Mitarbeiter, Klangkörper, Ausbildung von journalistischem Nachwuchs, DVB-T, Rentenansprüche, usw. ?
Die Fragen kommen doch wohl zu spät.
Vernünftiger wäre es doch gewesen, rechtzeitig mal zu fragen:
"Wie finanzieren wir 40000 Mitarbeiter, Klangkörper, Ausbildung von journalistischem Nachwuchs, DVB-T, Rentenansprüche, usw. ?
Seien Sie versichert, dass kein Mitglied von gez-boykott.de da irgendwie bei der Entscheidungsfindung beteiligt war!
Und Sie sollten wohl eher Ihre Frage lieber an die Verursacher (Landesregierungen + ö.-r. R) richten!
Markus
Edit:
Und dass seit 2013 gehörlose Menschen gezwungen werden, Ihre sogenannten Klangkörper mitzufinanzieren,
ist doch schon eine Form der Menschenverachtung!
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Herr Lueckerath,
die Fragen sollten bei der Diskussion auch nicht fehlen:
1) Wieso sollen die Mitarbeiter der ö.-r. Sender in irgendeiner Weise bevorzugt werden? Sind die Videothekenmitarbeiter/-innen oder die vielen Zeitschriften-, Buchhandel Mitarbeiter, Autoren und andere Menschen weniger Wert, so dass sie alle nach den Mitarbeitern der ö.-r. Sender kommen?
2) Vielen ist die TV-Droge gar nicht wichtig. Sie informieren sich aus anderen Quellen. Wieso sollen die Bürger insgesamt 21 Millionen EURO täglich ihres Einkommens bevorzugt den ö.-r. Sendern zukommen lassen, anstatt selbst zu bestimmen was ihnen Wichtig ist?
3) Glauben Sie wirklich das Märchen von der "Demokratieabgabe"? Geht es nicht einfach um die Beeinflussung großer Menschenmassen?
4) Wie wichtig ist Ihnen ihre Krankenversicherung im Vergleich zum ö.-r. TV?
5) Wer sollte Ihrer Meinung nach in erster Linie Vorschläge für die grundgesetzkonforme Finanzierbarkeit des ÖRR machen?
6) Wieso gehen Sie nicht auf das Thema der Einhaltung der Grundrechte der Rundfunk- und Handlungsfreiheit, des Gleichheitssatzes, des Rechts der eigenen Wahl der Informationsquelle ein?
freundliche Grüße
Viktor Grund
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Die Befürworter des Beitrags haben kein einziges Argument, um den Beitrag zu rechtfertigen, welches etwas mit "Recht" zu tun hätte. Es werden nur Argumente für den RBStV aufgeführt, die
A: den Beitrag mit dem derzeit gültigen RBStV begründen oder
B: die an unser eigenes Rechtsempfinden appelieren.
Zu A: dieser RBStV ist fehlerhaft, deshalb wehren wir uns!
Zu B: Das Rechtsempfinden der meisten Zwangsbeitragsgegner hier ist ausgeprägter als das der Befürworter.
Erkennbar ist oft, dass die Fakten von den Gegnern ordentlich recherchiert werden, weil alles hieb- und stichfest sein muss. Wenn in der Diskusion die Quellen nicht angegeben werden, gehen Befürworter davon aus, dass dieses Argument nicht stimmt. Leider machen sich Befürworter keine Mühe, jedes ihrer eigenen Argumente überprüfbar darzulegen. Genausowenig wird von den Befürwortern darauf eingegangen, wenn Gegner die Quellen nachreichen.
Da es offenbar keine vernünftigen Argumente "für den RBStV" gibt, sollten die Verantwortlichen endlich dafür sorgen, dass eine weitere Befreiungsklausel geschaffen wird.
Ohne den Zwang zur Beitragszahlung fehlt das Argument, den örR abzuschaffen.
Auf freiwilliger Basis wird in der jetzigen Situation mehr erreicht, für beide Seiten.
Die Verantwortlichen sollten einfach zugeben, dass sie mit diesem Gesetz zu weit gegangen sind.
Dann erübrigt sich die Frage, was mit dem örR passieren würde, denn vor dem 1.1.2013 ist auch nichts Schlimmes mit dem örR passiert.
Eine Novellierung des RBStV steht an, oder haben die örR darin kein Vertrauen?
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Herr Lückerath,
Sie mögen sich seit über 10 Jahren mit dem dualen Rundfunksystem "befassen", dieses jedoch vermutlich nicht wirklich hinterfragt haben. Erst das Hinterfragen fördert jedoch so manches zu Tage ;)
Darauf müssen Sie sich schon einlassen.
- Die Diskussion erübrigt sich eigentlich - Rundfunk hat keine "Staatsaufgabe"
- jahrzentelange Reformverschleppung
- Das Grundgesetz - *kein* Privileg des Rundfunks!
- fehlende Legitimation eines "öffentlich-rechtlichen Rundfunks" - abwegige Vergleiche
- Gleichbehandlung *aller* Medien
- Medienbudget der Bürger *nicht* für Rundfunk reserviert
- steuerfinanzierter Rundfunk existiert schon - ARD-ZDF-GEZ gehen darüber hinaus
- gesetzgeberischer Winkelzug: "Beitrag" als Name - "Steuer" als Funktion
- solidarisch/ solidarische Finanzierung
- FAZIT
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Die Diskussion erübrigt sich eigentlich - Rundfunk hat keine "Staatsaufgabe"
Es beginnt mit dem elementaren Missverständnis, das aus Ihren und den Begründungen ähnlich argumentierender "Verfechter" spricht, nämlich dass der Rundfunk eine "staatliche Aufgabe" hätte.
Dem Rundfunk fällt jedoch keine "allgemein steuerzufinanzierende" staatliche Aufgabe zu!
Oder besser: sie *sollte* ihm nicht zufallen.
Genau *das* war auch das ursprüngliche Ansinnen der sogenannten "staatsfernen Finanzierung" mittels der sogenannten "RundfunkGEBÜHR" - die dennoch "freiwillig" war, wenn auch lediglich an das "Bereithalten" eines Gerätes geknüpft.
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jahrzentelange Reformverschleppung
Bereits die Einführung z.B. der Videokassetten und (später?) auch der Privatsender hat dieses Zahlmodell eigentlich schon obsolet gemacht, weil bereits ab da die bis dato geltende Verbindung von "Bereithaltung eines Rundfunkgeräts" mit "ausschließlichem Empfang öffentlich-rechtlicher Programme" hinfällig war.
Reform? Fehlanzeige!
Technische Möglichkeiten einer nutzungsbasierten Abrechnung? Noch nicht vorhanden.
Allein die Erweiterung der Zahlerbasis auf Alltags-, Arbeits- und Gebrauchsgegenstände wie PC war ein absoluter Tabu-Bruch - garniert mit solch orwellschen Begriffsumdeutungen wie "neuartige Rundfunkempfangsgeräte" - bis hin zur euphemistischen Versteigerung in Begriffe wie "Demokratie-Abgabe"...
Die jetzigen Regelungen des sogenannten "Rundfunkbeitragsstaatsvertrags" toppen dies alles und führen einen Paradigmenwechsel herbei, der dem ursprünglichen Ansinnen eines sogenannten "öffentlich-rechtlichen Rundfunks" geradezu diametral entgegensteht.
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Das Grundgesetz - *kein* Privileg des Rundfunks!
Noch einmal zum eingehenden Studium die Zeilen aus dem Grundgesetz:
"Art 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich
aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
Die
- Pressefreiheit und die
- Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film
werden gewährleistet.
Eine Zensur findet nicht statt."
Wie man aus diesem Artikel ein besonderes *PRIVILEG* für Rundfunk im Allgemeinen und für ARD-ZDF-GEZ im Besonderen ableiten kann, bleibt mehr als ein Rätsel.
Weder ist ein "VerfassungsAUFTRAG" erkennbar - schon gar nicht ein der Presse gegenüber bevorzugter "Auftrag".
Es ist auch nicht von einer "RUNDFUNKFREIHEIT", sondern - ganz im Gegenteil! - von einer *PRESSEFREIHEIT* die Rede!
Für Rundfunk (und Film) wird "lediglich" die "Freiheit der Berichterstattung" gewährleistet!
Genau genommen könnte/ müsste der Satz lauten:
"Die Freiheit der Berichterstattung durch
- Presse
- Rundfunk und
- Film
werden gewährleistet."
Das gehört *EIN FÜR ALLE MAL* aufs schärfste GERADEGERÜCKT!
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fehlende Legitimation eines "öffentlich-rechtlichen Rundfunks" - abwegige Vergleiche
Es steht - genaugenommen - überhaupt nichts drin von der Erfordernis eines "öffentlich-rechtlichen Rundfunks" - genausowenig, wie dort etwas steht von der Erfordernis dessen "solidarischer Allgemeinfinanzierung".
Ist ja auch *bisher* nicht so gewesen - seit *JAHRZEHNTEN* - sowohl *vor* als auch *nach* Einführung des sog. "dualen Systems mit den Privaten!
Ob neben dem privaten Rundfunk ein (wohlgemerkt: funktionierender!) überschaubarer öffentlich-rechtlicher Rundfunk ggf. *wünschenswert* sein könnte, wäre eine Frage...
...die aber - insbesondere hinsichtlich der inflationären Finanzierung - vor allem für NICHTnutzer jenseits der Debatte steht.
Es gibt - insbesondere für NICHTnutzer - *keine* Argumente für ein "Zwangs-Medien-Völlerei-Abo" im aktuellen Ausmaß von 100 Sendern und angesichts der Auswüchse, sittenwidrigen Gehälter für Spitzenfunktionäre und Supergagen für B-Promis, etc.
Es gibt keine Legitimation für einen "solidarisch", allgemein- bzw. "steuerfinanzierten" Rundfunk (gegenüber individuell zu zahlenden Medien wie Presse, etc.)
Lediglich eine *Gleichbehandlung* in Punkto "Freiheit" für Presse, Rundfunk und Film -
nicht mehr (aber auch nicht weniger) ist per Grundgesetz gefordert!
Es begründet sich wohl in der jahrzehntelangen Hofierung der Öffentlich-Rechtlichen seitens der Politik, ist aber - gelinde gesagt - eine Anmaßung seitens des Rundfunks, zu glauben, man sei "staatstragend" und habe aus diesem Grunde ein "verbrieftes Anrecht" auf eine "Allgemeinfinanzierung".
Und bitte hören Sie auf, den Rundfunk mit Krankenversorgung, etc. zu vergleichen.
Solche völlig abwegigen Vergleiche führen ins Nirvana und machen die Argumentation unglaubwürdig.
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Gleichbehandlung *aller* Medien
Es steht also im Grundgesetz überhaupt nichts drin von der Erfordernis eines "öffentlich-rechtlichen Rundfunks" - genausowenig, wie dort etwas steht von der Erfordernis einer "öffentlich-rechtlichen Presse".
Nun könnte man einwenden, dass man ja zwecks "Gleichbehandlung" auch die anderen Medien per Steuern finanzieren oder subventionieren könnte.
Doch wo soll das hinführen?
Und vor allem:
Wo soll das angesichts des Mediums "Internet" hinführen?
Das Internet is *bi-direktional*.
Die Konsumenten sind zum Großteil gleichzeitig auch *Produzenten*.
Im Grunde genommen hätten dann wir hier Anspruch auf "Subvention", denn *wir* beteiligen uns daran, hier
- zu berichten
- zu informieren und
- zu bilden...
Das scheint auch immer noch nicht in die Betonköpfe der Entscheider zu gehen, die nach wie vor die ungefragte Ausbreitung von ARD-ZDF-GEZ im Internet als Rechtfertigung dafür ansehen, jedem Internetnutzer auch die Nutzung deren Angebote zu unterstellen...
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Medienbudget der Bürger *nicht* für Rundfunk reserviert
Bei dem sogenannten "Rundfunkbeitrag" handelt es sich um eine *ZWANGSUMLEITUNG* des MedienBUDGETs eines jeden Bürgers zugunsten eines völlig unbegründet *PRIVILEGIERTEN* öffentlich-privaten Hörfunk- und FERNSEH-Unternehmens.
Der Bürger kann diese Mittel dann NICHT MEHR FREI für seine ganz persönliche Medien-Kombination verwenden - wie z.B. Bücher, Zeitungen/ Zeitschriften, Filme/ Kino, Musik/ Konzerte, Theater, etc.
Und er kann diese im Laufe seines Lebens und dem Wandel seiner eigenen Vorlieben auch nicht mehr anpassen.
Die 215€/Jahr (völlig ungleich verteilt, in ungünstigen Fällen und zukünftig auch mehr) sollen *lebenslang* und *strikt* funktionsgebunden an Rundfunk-Medien abgedrückt werden.
Genau *das* ist eine *EKLATANTE VERLETZUNG* solch essenzieller BÜRGERRECHTE wie der negativen INFORMATIONSFREIHEIT, der SELBSTBESTIMMUNG und der allgemeinen HANDLUNGSFREIHEIT! Ganz abgesehen von meiner WÜRDE!
Diese Bürger sollen - ganz im WIDERSPRUCH zum wörtlichen Sinne des Artikels 5 GG - daran *gehindert* werden, sich "aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten."
Ist die Empörung der NICHTnutzer nun langsam verständlich...?!??!
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steuerfinanzierter Rundfunk existiert schon - ARD-ZDF-GEZ gehen darüber hinaus
Im Übrigen auch hier noch einmal - wenn von einem "steuerfinanzierten Rundfunk" die Rede sein soll, dann existiert dieser bereits:
Die Deutsche Welle
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Welle
Wohlgemerkt für einen *BRUCHTEIL* der Kosten die ARD-ZDF-GEZ verursachen und auf die Allgemeinheit abwälzen wollen.
Der ganze mediale Klamauk um ARD-ZDF-GEZ kommt also *OBENDRAUF* - und hat nichts, aber auch *GAR NICHTS* mit medialer oder gar unabhängiger "Grundversorgung" mehr zu tun!
Und schon GAR NICHTs mit Einrichtungen der Daseinsfürsorge bei denen es um Leib und Leben, Gesundheit und Risiko geht, namentlich Krankenhäuser, Krankenversicherungen, etc.!
Jegliche VERGLEICHE dieser Art und mit dem allgemeinen STEUERTOPF sind absolut *OBSOLET*!
Die unterschwellige Forderung nach einer "Steuerfinanzierung" eines öffentlichen Rundfunks wird bei der Deutschen Welle bereits praktiziert, wodurch eine "allgemeinfinanzierte Grundversorgung" faktisch schon gegeben ist - zu einem *BRUCHTEIL* der Summen, die ARD-ZDF-GEZ für sich beanspruchen!
Ein darüberhinaus gehender Bedarf an ARD-ZDF-GEZ besteht nicht - zumindest nicht auf Basis eines *unfairen*, *ungerechten*, *unsozialen* und *unsolidarischen* "Zwangs-Medien-Völlerei-Abos" wie dem pauschalen sogenannten Rundfunkbeitrag - und *insbesondere* nicht für NICHTnutzer!
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gesetzgeberischer Winkelzug: "Beitrag" als Name - "Steuer" als Funktion
Bei ARD-ZDF-GEZ jedoch eine quasi-Allgemeinfinanzierung (Steuer) mittels eines pauschal-Beitrags kaschieren zu wollen, ist ein gesetzgeberischer Winkelzug, der noch zum Bumerang werden wird.
Wenn die sogenannte "Gebühr" oder jetzt der sogenannte "Beitrag" endlich einmal als das bezeichnet würden was es ist: nämlich eine *STEUER* - um genau zu sein eine *ZWECKsteuer* - und für Alleinstehende sogar eine *KOPFsteuer* dann würde ARD-ZDF-GEZ allerdings mehr als nur in Erklärungsnöte geraten bzw. zu *radikalen* Umstrukturierungen genötigt sein, denn eine Steuerfinanzierung von HalliGalli, Herzschmerz, sittenwidrigen Funktionärsgehältern, Supergagen für B-Promis, etc. - schlicht genau *die* 90%, die absolut *nichts* mit "Grundversorgung" zu tun haben - wäre *AUSGESCHLOSSEN*!
Genau *das* ist der wunde Punkt, weshalb dieser bürgerrechtswidrige Kunstgriff vollzogen werden sollte:
Eine quasi unkündbare Allgemeinfinanzierung wünschen - aber eine Steuer ablehnen bzw. nicht als solche bezeichnen.
Verstehen Sie jetzt auch langsam, weshalb für Kritiker wie mich die Glaubwürdigkeit dieses Konstrukts ARD-ZDF-GEZ *absolut* ins Bodenlose gestürzt ist?
Ein öffentlich-privates Medien-Unternehmen, dass so unverfroren lügt und betrügt, Grundgesetz und Bürgerrechte missachten bzw. umgehen will, unsozial agiert und neben orwellschen Begriffsumdeutungen wie "neuartige Rundfunkempfangsgeräte" für Alltags-, Arbeits- und Gebrauchsgegenstände wie PC dann gar noch euphemistisch von "Demokratie-Abgabe" schwafelt - hat als sogenannte "vierte Gewalt" jegliche Legitimation verspielt!
Quasi-steuerliche Finanzierung eines solchen Apparats?
NIE IM LEBEN!!!
Hier gehört mehr als nur gründlich aufgeräumt!!!
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solidarisch/ solidarische Finanzierung
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Und da das Wort "solidarisch* offensichtlich sehr unreflektiert und inflationär verwendet wird, hier für alle, die gern in die gleiche Kerbe schlagen, ein paar ZAHLENBEISPIELE, die recht anschaulich darstellen dürften, wie absolut absurd, abstrus - ja *euphemistisch* die Verwendung dieses Begriffes in diesem Kontext des zwangsweisen, pauschalen sogenannten "Rundfunkbeitrags" ist:
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"SOLIDARITÄT" > GEHÄLTER DER FÜHRUNGSEBENE
Quelle
http://2.bp.blogspot.com/-cLj-BNmC5k0/Uit__Y0YHcI/AAAAAAAABFQ/tXCZ9Uyi2G0/s1600/rundfunkbeitrag_gehalt_intendanten.jpg
mind. 10x Intendantengehälter mindestens ~240.000-360.000 €/Jahr, d.h.
mind. 10x Intendantengehälter mindestens ~20.000-30.000 €/mtl. !!!!!
...die Supergagen der "Star"-Moderator, B-Promis, etc. hier mal außen vor gelassen.
Zum Vergleich: Die Bundeskanzlerin(!) verdient...
Da ich hier bestimmt keine ör-Links - und auch keine "privaten" poste - bemühen Sie doch einfach mal die Suchmaschine:
"gehalt bundeskanzlerin ard".
Wenn man *großzügig* aufrundet, kommt sie immer noch auf *unter* 20.000 €/mtl.!!!!!
Und alle diese *SITTENWIDRIGEN*, *OBSZÖNEN* ör-Funktionärsgehälter sollen *zwangs*finanziert werden durch eine *pauschale* Wohnungsabgabe und somit u.a. auch durch alleinstehende GERINGVERDIENER, die sich den Wolf arbeiten und dafür in *EINEM* Jahr - wenn überhaupt - mitunter kaum über den Steuerfreibetrag von ~8.000 Euro kommen?!??!
Die also über *Jahre* schuften müssen, um das zu verdienen, was diese selbstgeilen, ungenierten "Demokratie-Abgabe"-Prediger in *einem* Jahr verdienen?!??!????
Komme man bitte nicht mit Vergleichen aus Manager-Ebenen der Privat-Wirtschaft - oder auch aus der Politik!
Das wäre eine schlechte Legitimation.
Nichts dergleichen wird durch ein unentrinnbares Lebenszeit-Abo solch *perfider* Art finanziert, denn:
Der pauschale sogenannte "Rundfunkbeitrag" soll - wie abgrundtief muss man sinken, um sich soetwas einfallen zu lassen?!? - selbst durch *diejenigen* Gerigverdiener mitfinanziert werden, die mangels Willen, Zeit, Geld, technischer Ausstattung oder Infrastruktur oder welchen Gründen auch immer nicht einmal im "Genuss" des sogenannten "Öffentlich-Rechtlichen" Rundfunks standen oder stehen und auch weiterhin nicht gewillt oder fähig sind, dieses Medium zu nutzen.
Was für eine Vorstellung von "Gerechtigkeit", "Fairness", "Sozialverträglichkeit" und - "Solidarität"!
Was für ein Moralverständnis!
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"SOLIDARITÄT" > KOSTEN FÜR NUTZUNG/ NICHTNUTZUNG - UNGLEICHE VERTEILUNG
*NICHT*-Nutzer
1-Personen-Haushalt, Geringverdiener, 1-Raum-Wohnung, beruflich bedingte Zweit-Wohnung, kein Auto
36€/mtl bzw. 432€/a pro Person
*VIEL*-Nutzer
3-Personen-Haushalt, 3 Normal- bis Gutverdiener, 1 großes Anwesen, mind. 3 Autos
18€/mtl bzw. 216€/a Gesamt
6€/mtl bzw. 72€/a pro Person
Die "SOLIDAR"-Rechnung sieht dann so aus:
432€/a für den Geringverdiener (siehe oben)
72€/a für jeden der Normal- bis Gutverdiener (siehe oben)
Oben genannter GERINGVERDIENENDE *NICHT*-Nutzer zahlt also "SOLIDARISCH" einen Jahresbeitrag von 432(!) € pro Kopf, damit im MULTIMEDIAL VOLLVERNETZTEN GUT-VERDIENER-Haushalt pro Kopf NUR 72(!)€ pro Jahr anfallen - für HalliGalli, Herzschmerz und ...
LASST DIE KORKEN KNALLEN und DEN SCHAMPUS FLIESSEN!
HOCH LEBE DIE SOLIDARITÄT!!!
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"SOLIDARITÄT" mit...
Und zu allerletzt stellt sich zu dieser These der "solidarischen Rundfunkfinanzierung" die "solidarisch"-logische Gegenfrage:
Wer ist eigentlich endlich mal *SOLIDARISCH* mit den NICHTnutzern?!??!
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FAZIT
Es bleibt zu konstatieren, dass faktisch alle Argumente, die "für" einen sogenannten "öffentlich-rechtlichen Rundfunk" oder gar für die untragbare Neuregelung der Finanzierunge mittels "Rundfunkbeitrag"/ "Rundfunkbeitragsstaatsvertrag" ins Felde geführt werden, spätestens seit der Umstellung zum 01.01.2013 schon ausgiebigst diskutiert und faktisch widerlegt worden sind.
Die "Warum"-Frage stellt sich also schon nicht mehr.
Jetzt lautet die Frage nur noch:
Bis wann?
Dass dies in den Medien - mitunter selbst von Journalisten schlecht recherchiert und verwaschen - wiedergegeben wird, wirft ein schlechtes Licht auf die Ausbildung bzw. die medialen "(Un-)Freiheiten" und den "sachlich-investigativen" Anspruch.
Man hätte da durchaus mehr und besseres erwarten können.
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So "sozial/solidarisch" sind die Anstalten, ein Beispiel von vielen:
"Heute schon einen Rentner verarscht?"
http://www.rfgz.de/news/items/20120812.html
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@Buerger:
wieder einmal ein sehr herausragender Kommentar !
du sprichst mir aus der Seele.
habt ihr mal die Berechnung des Durchschnittsgehalts grob ueberschlagen auf den gesamten Apparat?
Nach Sfu1988 -> siehe Seite 5:
also sagen wir mal 8,5 Mrd Euro
ca. ein Drittel fuer Löhne bei, wie Herr Lueckenrath sagt 40000 Beschaeftigten: (irgendwo stand mal was von 21xxx Mitarbeitern)
Sind also etwa 2,6 Mrd fuer Personalaufwendungen + Soz. Abgaben / Altersvorsorge
ergibt bei 40000 Beschaeftigten 65000 Durchschnittsjahresbrutto, wohin 21,xTsd Mitarbeiter kommen kann man am Beidpiel fuer den SWR sehen :)
Da wundert es keinen, wenn alle (Ausnahmen wie Frau Terschueren ausgenommen) die dort arbeiten dafuer sind.
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wie Herr Lueckenrath sagt 40000 Beschaeftigten: (irgendwo stand mal was von 21xxx Mitarbeitern)
Ich nehme an ~40.000 beinhaltet noch die Freien Mitarbeiter und die "festen Freien" und vielleicht auch noch die Putztanten und -onkels...
Aber vielleicht kann Hr. Lückerath uns diese Zahl und die Quelle dafür angeben...?
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Funkstille: https://twitter.com/GEZ_Boykott/status/408569449877221376
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Schade, das ist schon wieder eine realitätsfremde Wahrnehmung a la "interessiert mich alles nicht. Ich will nur mein Geld zurück". Egiosmus pur, ohne Bereitschaft überhaupt an andere zu denken. So funktioniert leider keine Gesellschaft. Das bringt nur in keiner Diskussion weiter und wird niemanden überzeugen. Und ich beziehe niemanden in "meine" Probleme herein. Das ist eine haltlose Unterstellung. Und das wiederum eine Unverschämtheit.
Jetzt, dass viele Ihnen die Tatsachen zu erklären versuchten, will ich wieder auf Ihre Antwort kommen. Vielleicht war ein Fehler von mir, Sie einen unverschämten Bettler zu nennen, weil Sie vielleicht noch nicht ganz bewusst der Bedeutung der Zwangsabgabe sind. Jetzt versuchten mehrere Leute Ihnen die Sache zu erklären.
Ich bin selbstverständlich solidarisch mit kranken und gebrechlichen, mit erwerbsunfähigen, mit vorübergehend arbeitslosen. Aber wenn ich für die Kranken-, Pflege-, Renten- Arbeitslosenversicherung zahle, dann auch im Falle meiner Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit ich etwas bekommen würde, dann auch im Rentenalter etwas bekommen würde. Das ist Solidarität, das ist gegenseitig. Sie verlangen aber, dass ich mit Zahlungen besondere Rentenansprüche der Mitarbeiter des Rundfunks, die ich nicht habe sichere, dass ich mit Zahlungen die Arbeitsstellen in der Rundfunkanstalt sichere. Dies, obwohl ich selbst vielleicht eine sehr niedrige Rente bekommen werde, obwohl ich von befristeter zu befristeter Arbeitsstelle wanderte, um am Ende selbständig um mein Lebensunterhalt zu kämpfen. Sie verlangen, dass ich mit Zahlungen etwas für andere sichere, von dem ich nicht mal träumen konnte und kann. Sie nennen es Solidarität, aber es geht weniger um Solidarität, sondern um eine Spende, eine Zwangsspende für etwas, was mit meinem Gewissen und meiner Meinung nicht vereinbar ist.
Es ist nicht, dass ich Geld nicht spende. Ich spende zum Beispiel mal für einen Altersheim in Bayern, mal für den Magdeburger Tafel, mal für Flüchtlinge aus Syrien, immer wieder an Obdachlosen in Berlin. Oft aber sage ich nein, denn wenn ich jeden Obdachlosen in Berlin 60 Cent täglich gebe, dann ende ich selbst obdachlos. Und niemand, dem ich Nein sage, hat mich Egoist, unsozial, oder unsolidarisch genannt.
Verstehen Sie jetzt, warum ich Sie einen unverschämten Bettler nannte?
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Sophia, man kann den Laden vergleichen mit den Leuten, die in Einkaufsstraßen Gitarre oder Panflöte spielen und einen beschimpfen, wenn man ihnen nichts gibt für die Belästigung.
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Sophia, man kann den Laden vergleichen mit den Leuten, die in Einkaufsstraßen Gitarre oder Panflöte spielen und einen beschimpfen, wenn man ihnen nichts gibt für die Belästigung.
Der Unterschied: diese sehr, aber sehr seltenen Straßenmusikanten sind echte Bedürftige, denen man Almosen ohne schlechtes Gewissen geben kann. Die Leute im Laden sind satt. Ihnen geht es besser als dem Durchschnitt der Bevölkerung. Sie wollen aber, dass wir ihnen eine Sicherheit finanzieren, die kaum jemand hat. Sie wollen ihre wenig produktive, eher sozial destruktive Stelle auf Ewigkeit haben. Sie wollen Sicherheit für ihre aufgeblasenen Rentenansprüche. Es ist nicht Bedürftigkeit, sondern eher die Angst der Wohlhabenden, ihren Status zu verlieren.
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Siehe auch hier!
Die höheren Aufwendungen im Vergleich zum laufenden Jahr ergeben sich nach Angaben des Senders hauptsächlich aus einer Tariferhöhung, steigenden Beiträgen für die Altersversorgung und Aufwendungen für große Sportereignisse wie Fußballweltmeisterschaft und Olympische Winterspiele.
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7560.0.html
Sophia, man kann den Laden vergleichen mit den Leuten, die in Einkaufsstraßen Gitarre oder Panflöte spielen und einen beschimpfen, wenn man ihnen nichts gibt für die Belästigung.
Der Unterschied: diese sehr, aber sehr seltenen Straßenmusikanten sind echte Bedürftige, denen man Almosen ohne schlechtes Gewissen geben kann. Die Leute im Laden sind satt. Ihnen geht es besser als dem Durchschnitt der Bevölkerung. Sie wollen aber, dass wir ihnen eine Sicherheit finanzieren, die kaum jemand hat. Sie wollen ihre wenig produktive, eher sozial destruktive Stelle auf Ewigkeit haben. Sie wollen Sicherheit für ihre aufgeblasenen Rentenansprüche. Es ist nicht Bedürftigkeit, sondern eher die Angst der Wohlhabenden, ihren Status zu verlieren.