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Archiv => Archiv => Pressemeldungen Dezember 2019 => Thema gestartet von: Uwe am 04. Dezember 2019, 18:38

Titel: Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Gelacht wird nur vor acht?
Beitrag von: Uwe am 04. Dezember 2019, 18:38
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Tagesspiegel, 04.12.2019

Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Gelacht wird nur vor acht?

DGB-Chef Reiner Hoffmann warnt vor Experimenten, die das öffentlich-rechtliche System aushöhlen.

Zitat
Ich bin ein kritischer Begleiter der öffentlich-rechtlichen Medien, aber nicht ihr Kritiker. Kritisch begleiten sollte jede und jeder von uns, weil wir das öffentlich-rechtliche System finanzieren und wissen wollen, ob wir dafür ein gutes Programm bekommen.

Kritiker sind aber „gegen das System“: Sie wollen wahlweise ARD oder ZDF abschaffen, den Geldhahn zudrehen, den Horizont im Internet begrenzen oder Quoten für Unterhaltung einführen (Gelacht wird nur vor acht!). Solche Experimente sind gefährlich, denn sie wollen das öffentlich-rechtliche Mediensystem aushöhlen und zum Wanken bringen, einige Kritiker würden es sogar gerne stürzen.  […]


Weiterlesen auf:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/zukunft-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks-gelacht-wird-nur-vor-acht/25296396.html (https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/zukunft-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks-gelacht-wird-nur-vor-acht/25296396.html)
Titel: Re: Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Gelacht wird nur vor acht?
Beitrag von: ope23 am 04. Dezember 2019, 19:47
Der DGB-Chef will jetzt das Wort "Kritiker" framen. Sich selbst nennt er nur noch "kritischer Begleiter".

Und das ohne Not: Was hat die DGB mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu schaffen?

Tarifverhandlungen mit Arbeitgebern begleitet er auch nur noch kritisch? Was ist das für ein Gewerkschaftschef?

Zu diesem "System" gehören übrigens weder ein Adenauerfernsehen "ZDF" noch das Eindringen ins WWW noch spätrömische Geldverschwendung noch ausufernde Unterhaltung mit eingestreuten Nachrichtenelementen. Und auch nicht eine massenhafte Verachtung von Bürger-, Grund- und Menschenrechten in Deutschland.

Titel: Re: Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Gelacht wird nur vor acht?
Beitrag von: Nichtgucker am 04. Dezember 2019, 23:23
Der DGB ist ein Gewerkschaftsbund. Ver.di ist darin eine der stärksten Einzelgewerkschaften - und will starke öffentlich-rechtliche Telemedien:

Stellungnahme der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
zum Genehmigungsverfahren zum ZDF-Telemedienänderungskonzept (»Drei-Stufen-Test«)
https://medien-kunst-industrie.verdi.de/++file++5db1cc869194fb07c4e06cf1/download/191024%20Stellungnahme%20Drei-Stufen-Test%20ZDF.pdf (https://medien-kunst-industrie.verdi.de/++file++5db1cc869194fb07c4e06cf1/download/191024%20Stellungnahme%20Drei-Stufen-Test%20ZDF.pdf)


Die gutbezahlten Mitarbeiter des ÖRR sind vielfach auch gut zahlenden Mitglieder von ver.di …